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Reiki

Inhaltsverzeichnis

Lesedauer 3 Minuten

Reiki (jap. 霊気) bedeutet geistige / spirituelle, auch universelle Lebensenergie und ist als Kunstwort aus den Begriffen rei (Geist, Seele) und ki (Lebensenergie) zusammengesetzt. Ki entspricht dem chinesischen Qi (Chi), das nach taoistischer Auffassung alles durchdringt (Qi-Gong – Qi Arbeit), wie auch dem hinduistischen Prana (Im Yoga dient das Arbeiten mit der Atmung als Zugang zum Prana, der Lebensenergie, bzw. ihrer Manifestation im Körper).

Es wird (nach Usui Mikao, dem Begründer und buddhistischer Mönch) in drei Graden gelehrt. Mit jeder Einweihung in den jeweiligen Grad wird die Energie verstärkt. Usui Mikao soll als Tendai-Buddhist* während einer Fastenmeditation ein Satori-Erleuchtungserlebnis seitens einer Lichtgestalt erlebt haben, aus dem er das spirituelle Heilsystem Usui Reiki Ryōhō entwickelte. Es basiert auf den fünf Konzepten, Prinzipien oder auch Lebensregeln, die die heutige Reiki Lehre begründen.

  • Ärger Dich heute nicht
  • Sorge Dich heute nicht
  • Sei heute dankbar
  • Arbeite heute hart
  • Sei heute nett zu Deinen Mitmenschen

Reiki lehren dürfen lt. dem Begründer nur Personen, die bereit sind, ihr ganzes Wesen Reiki hinzugeben. Mit dem dritten Grad verwirklicht man seine Meisterschaft, ist in der Lage andere Menschen in Reiki einzuweihen. Heute werden drei Jahre Praktizieren von Reiki gleichfalls als Befähigung zur Lehre und Einweihung betrachtet.

Heilung durch Reiki erfolgt, indem der Reiki Gebende spezielle Symbole visualisiert und zu einem Kanal wird, über den die energetische, feinstoffliche Lebensenergie u.a. durch Handauflegen auf den anderen Menschen über geht. Eine Verstärkung dieser Energie kann durch Nutzen kultischer Formeln (Kotodamas (ähnl. Mantras)  oder geheimer Zeichen. Dies kann auch ohne Wissen des Empfangenden geschehen, z.B. anlässlich einer Massage.

Der Tendai-Buddhismus* (jap. 天台宗) ist eine auf dem Lotus-Sutra basierende Schule, eines des bekanntesten Sutras (einprägsamer, kurzer, versähnlicher Lehrsatz oder eine Sammlung derer aus der alt- und mittelindischen Literatur) des Mahayana-Buddhismus.

Der Inhalt der buddhistischen Lehre ist der endlose, leidvolle Kreislauf (Samsara) aller unerleuchteten Wesen von Geburt und Wiedergeburt.

Was sagt die Bibel?

So angenehm wie die o.g. fünf Lebensregeln klingen, so nobel und erstrebenswert deren Einhaltung ist, so missweisend ist deren Kontext der buddhistischen Lehre, die auf permanenter Anstrengung zur Selbsterlösung aufbaut, die gleichzeitig nie erreicht werden kann, es sei denn, man ist zu einem Erleuchteten geworden und kann daher dem endlosen Leidensweg in das Nirwana entkommen.

Das jenseitige, Lebensenergie spendende Geistwesen des Reiki ersetzt den Heiligen Geist Gottes und die selbsterlösende Befreiung von Schuld Gottes Vergebung.

In Kolosser 2, 8 warnt Paulus davor, sich vor leerem Betrug durch menschliche Weisheit, beruhend auf menschlichen Überlieferungen, kosmischen Mächten, statt auf Christus zu schützen. Denn in Ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit. In Ihm, der das Haupt jeder geistigen Herrschaft und Macht ist, habt ihr alles.
Das bedeutet, der Mensch muss nicht Ausschau nach diversen Göttern oder wie auch immer gearteten Wesen halten, sie kontaktieren, um Lebensenergie zu erhalten. Er braucht nur die Fülle Gottes beanspruchen, um alles zu haben!

Und Johannes mahnt in 1. Johannes 4,1-3 „Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn es sind viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen. 2 Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, der ist aus Gott; 3 und jeder Geist, der nicht bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, der ist nicht aus Gott. Und das ist der [Geist] des Antichristen, von dem ihr gehört habt, dass er kommt; und jetzt schon ist er in der Welt.“

Im 2. Mose 15,26 heißt es „… ich bin der HERR, dein Arzt!“ und Johannes 6, 47 sagt „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der hat ewiges Leben.

Was will der Mensch also mehr, als alles, ein gesundes und zudem noch ewiges Leben zu haben, – allein durch den schlichten Glauben an Jesus?!

Fazit

Viele Wege führen nach Rom, sagt man. Doch nur einer führt zu Gott: der Glaube an Jesus Christus.

Ist das nicht viel zu einfach? Sicherlich, wir sind gewohnt, dass einfach für andere ist, es kompliziert sein muss, wenn es gut sein soll. Falsch!

Um Matthäus 18, 3 zu zitieren: „… und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen!

Ja, wir dürfen und sollen in kindlichem Glauben Jesus bitten, in der Gewissheit, dass er unsere Bitte erhört und uns hilft. Seine Hilfe ist immer rechtzeitig, wenn auch nicht immer so, wie wir sie uns vorgestellt haben:
Die Bitte um die berühmten Sechs Richtigen im Lotto wird vmtl. eher unerhört bleiben, hingegen die Bitte um Rettung aus akuter Gefahr sofort in Erfüllung gehen!

Jemanden um etwas bitten ist nicht ‚in‘, schließlich heißt es doch stets „Selbst ist der Mann!“ Gott lässt uns unseren eigenen Willen, er drängt sich nicht auf. Er hat Seinen Weg für uns, aber überlässt uns die Wahl Ihm zu folgen oder unseren eigenen Weg zu beschreiten.
Als wüsste Gott von unserem Dilemma, ermuntert Er uns durch Matthäus (7, 7) und Lukas (11, 9) gleichermaßen, indem er sagt: „Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan!

Wollen wir uns weiterhin vergeblich bitten lassen, oder wollen wir nicht lieber Seine Hilfe annehmen und Ihm nachfolgen?!

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