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Alarmanlage und SmartHome

Lesedauer 3 Minuten

Aktualisiert – Januar 20, 2023

Die Themen Alarmanlage und SmartHome sind heute oft gemeinsam anzutreffen. Ob Alexa einen weckt, an einen Termin erinnert, ein geöffnetes Fenster die Heizung herunter regelt oder man aus der Ferne die Türe zuschließt, all dies sind Aktionen von SmartHome-Technologien.

Warum also nicht SmartHome auch als Alarmanlage einsetzen?!

Ob ein Fensterkontakt das Heizungsventil ansteuert, eine Mail initiiert oder eine Lautsprecherdurchsage aktiviert, bleibt sich letztlich gleich.

Komponenten

Welche Komponenten benötigt man, um eine Alarmanlage mittels SmartHome zu realisieren und wie plant man selbige?

Zunächst erstellt man sich eine Liste mit allen zu überwachenden Fenstern und Türen, dabei auch Keller- oder Dachfenster berücksichtigen.

Dann überlegt man sich, ob ein stiller oder akustischer / visueller Alarm, eine Handy-Benachrichtigung ausgelöst werden soll.

Sinnvoll ist ggf. eine Notstromversorgung vorzusehen, um Sabotage durch z.B. Kurzschließen von Null- und Erdleiter zwecks Auslösen des FI-Schalters zu unterbinden.

Wo ist der Einbrecher?

Ist man zum Zeitpunkt des ungebetenen Besuches daheim, vielleicht schlicht schlafend im Bett, möchte man im Falle des Falles vielleicht gerne wissen, wo sich der ungebetene Besuch aufhält.

Zu diesem Zweck eignen sich Bewegungsmelder, in einer Zimmerecke nahe eines Fensters, gegenüber der Zimmer-Eingangstüre montiert. Somit, kommt er durch ein Fenster, ist er bereits erkannt und gemeldet, kommt er durch die Türe, ist er ebenfalls schon erfasst, sobald er den Bewegungsmelder wahrgenommen hat.

Auf diese Weise ist es möglich, entweder auf einem Handy, Tablet oder per Mail verfolgen zu können, wo sich der Gefährder befindet. Wer möchte schließlich eben jenem im Pyjama unverhofft gegenüber stehen?!

Einkaufsliste

Software

Um alle Komponenten in Betrieb nehmen zu können, benötigt man noch die ständig aktualisierte Software RaspberryMatic von Jens Maus in der aktuellen Version für den Raspberry Pi4. Diese kann man kostenlos via Download hier erhalten.

Klick auf den Button Download führt zu der Download-Übersicht. Weiter unten findet man den Abschnitt Download und die verschiednen verfügbaren Versionen. Die benötigte Version ist die für den Raspberry Pi4 Model B, die in Form einer ZIP-Datei bereitgestellt wird.

Eine weitere Software zur Erstellung der Image-Datei für die SD-Karte wird benötigt und wird hier für Windows und hier für Mac OS ebenfalls kostenfrei zum Download angeboten.

Software-Installation

Die Installation über eines der beiden Imager ist selbsterklärend. Zuerst wählt man die Image-Datei aus (in der ZIP-Datei enthalten), dann selektiert man die SD-Karte, auf die das Image kopiert werden soll, schließlich startet man den Kopiervorgang und wartet bis, das Image auf die SD-Karte geschrieben und diese ausgeworfen wurde.

Das Image enthält die Boot-Partition und das Programm RaspiMatic, über das alle o.g. Komponenten integriert, verwaltet und Programme erstellt werden können.

Die SD-Karte wird nun in den SD-Karten-Steckplatz des Raspberry Pi4 geschoben, die Kontakte zur Platine gerichtet, bis sie einrastet.

Hardware-Installation

Die Platine des Raspberry Pi4 wird in das Gehäuse eingebaut, das Homematic-Funkmodul wird vorn bündig auf die Pfostenleiste des Raspberry Pi4 gesteckt.

Der mit dem Gehäuse mitgelieferte Lüfter wird von außen auf die obere Gehäuseabdeckung aufgeschraubt, so dass er die Luft aus dem Raspberry Pi4 heraus befördert.

Die Stecker des Lüfter-Anschlusskabels werden direkt über den Steckern abgeschnitten. Die Kabelenden werden etwa zwei Millimeter abisoliert und verzinnt. Beide Kabel werden vor dem Lüfte durch den schmalen Gehäusedeckel-Schlitz nach innen geführt. Das schwarze Antennenkabel findet seinen Weg auf dem selben Weg nach außen, oder eleganter über eine 2 mm Bohrung an der rechten unteren Ecke des Lüftergehäuses.

Das rote Kabel wird auf dem Funk-Modul an Pin 1 + 3,3 V (der erste innen liegende Pin), das schwarze an Pin 6 – Masse (der vierte außen liegende Pin) gelötet. Dies jeweils vom SD-Karten-Steckplatz aus gesehen.

Anschlüsse

Zur Inbetriebnahme ist nur das Kabel des Netzteils, sowie das Netzwerkkabel anzuschließen. Nach Einschalten des vom Steckernetzteil kommenden Kabelschalters bootet der Raspberry Pi4, was an der rot und grün blinkenden Status-LED des Raspberry Pi4 zu erkennen ist.

Zugriff

Der Raspberry Pi4 startet im DHCP-Modus, d.h., die IP Adresse wird vom Router vergeben. Über die Webseite des Routers ist zunächst die vergebene IP zu erkunden und danach im Browser in der Adresszeile einzugeben.

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