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Sat-Empfang – Antennenwahl

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Die Antennenwahl zum Sat-Empfang beim Wohnmobil geht oft mit der Frage einher, welche der verschiedenen Bauformen sich technisch am besten eigenen, ob nun die unscheinbare Flach-, die etwas höhere Kuppel- oder die übliche Parabol-Antenne.

Grundsätzlich, um die Antwort schon vorweg zu nehmen, ist eine Parabol-Antenne mit zunehmendem Durchmesser stets auch mit der höchsten Empfangsqualität einhergehend. Warum? Weil der Spiegel das Satellitensignal auf den LNB (Empfangsantenne) fokussiert und somit vorab schon – rein optisch – verstärkt, ähnlich einer Lupe, die das einstrahlende Sonnenlicht auf einen Punkt zu bündeln und damit zu verstärken vermag..

Flach- oder Kuppelantenne

Eine Flach- oder Kuppel-Antenne missen also diese Vorverstärkung des Parabol-Spiegels und haben – nur zum Teil ausgleichend – mehrer Antennenelemente in einer Ebene angeordnet. Somit ist das empfangene signal grundsätzlich vergleichsweise schwächer.

Während die Flach-Antenne für Anwendungen mit geringstem Platzangebot und optisch weitgehender Unauffälligkeit entwickelt wurde, lag bei der Kuppel-Antenne die geringe Windlast und Meerwasser-Beständigkeit für Boots- und Schiffsmontage im Vordergrund.

Wie bei allen Antennen ist Regen der Feind elektromagnetischer Wellen, denn sie überziehen jedes umgebende Gehäuse mit einem leitenden Wasserfilm, der den Empfang zumindest behindert, wenn nicht unmöglich macht. Flach- und Kuppel-Antennen weisen eine sehr große Gehäuse- / Radom-Oberfläche im Vergleich zu der sehr kleinen LNB-Abdeckung des Feedhorns auf.

Empfang während der Fahrt

Wer auf Satelliten-Empfang während der Fahrt angewiesen ist, seltener im Wohnmobil, aber meist auf Booten und Schiffen, kommt nicht um eine sehr leistungsfähige Radom-Antenne, wie z.B. die SAT-DOM 77 M-GS von Oyster, herum. Das Äquivalent zu einem 50 cm Parabol-Spiegel. Die eingebaute Gyro-Steuerung sorgt für kontinuierlich nachgeführte Ausrichtung auf den gewählten Satelliten während der Fahrt und einen gleichbleibend guten Empfang.

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