Inhaltsverzeichnis
R-CHOP wird als Chemo-Therapie bei Krebs-Erkrankungen eingesetzt.
Der folgende Beitrag bietet einen umfassenden Überblick über das Chemotherapie-Schema R-CHOP, das zu den wichtigsten Standardtherapien bei aggressiven B-Zell-Lymphomen wie dem diffus großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL) zählt.
Neben der Erklärung der einzelnen Wirkstoffe Rituximab, Cyclophosphamid, Doxorubicin, Vincristin und Prednison werden deren Wirkmechanismen, Pharmakologie, typische Nebenwirkungen sowie relevante Risiken und Monitoring-Strategien detailliert dargestellt.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem zeitlichen Verlauf der Therapie über mehrere Zyklen hinweg. Die schematischen Zyklusdarstellungen zeigen typische hämatologische Veränderungen wie Neutropenie, Thrombozytopenie und Anämie, erläutern kumulative Toxizitäten – insbesondere Neuro- und Kardiotoxizität – und ordnen diese anhand publizierter Studiendaten ein.
Ergänzend werden unterstützende Maßnahmen wie G-CSF-Prophylaxe, antiinfektive Begleittherapien und evidenzbasierte Supplementierungen beschrieben sowie potenziell problematische Naturstoffe und Arzneimittelinteraktionen aufgeführt.
Die Inhalte dienen der wissenschaftlich orientierten Einordnung und Veranschaulichung typischer R-CHOP-Verläufe, ersetzen jedoch keine individuelle ärztliche Beurteilung oder Therapieentscheidung.
R-CHOP
R-CHOP ist ein CHOP-Behandlungsschema, erweitert um den Wirkstioff Rituximab.
Wirkstoffe
Rituximab
ist ein monoklonaler Antikörper, chimäres (aus genetisch unterschiedlichen Zellen aufgebaut) IgG1κ, der gezielt an das CD20-Antigen auf der Oberfläche von B-Lymphozyten bindet, bei z.B. Non-Hodgkin-Lymphomen, chronisch-lymphatischer Leukämie (CLL), rheumatoider Arthritis und bestimmten Vaskulitiden sowie Pemphigus vulgaris eingesetzt und einmalig am ersten Tag eines jeden Zyklus mit 375 mg/m² i.v. (intravenös) oder ab dem 2. Zyklus zu 1.400 mg s.c. (subcutan) verabreicht wird.
Es wird über die Leber und Zellen des Immunsystems metabolisiert (abgebaut) und hat eine Halbwertszeit (50% Plasmakonzentration) von etwa 29 Tagen.
Rituximab markiert die CD20 exprimierenden B-Lymphozyten als Zielzelle für das Immunsystem, wodurch deren Apoptose (Zelltod) herbeigeführt wird.
Bei DLBCL ist Rituximab nach aktuellem Stand der Forschung der Antikörper mit den geringsten unerwünschten Nebenwirkungen.
CHOP steht für die weiteren vier Medikamente:
Cyclophosphamid
ein sog. Prodrug, d.h. es entfaltet seine zytoptoxischen und immunsuppressiven Eigenschaften erst nach Aktivierung in der Leber. Es hemmt die DNA-Replikation (Vervielfältigung von DNA-Molekülen), Transkription (Übertragung genetischer Information von einem DNA-Strang auf RNA) und Zellteilung (Entstehung neuer Zellen durch Einschnüren der Mutterzelle, z.B. wie eine „8“, deren beider Teile identische Informationen und Bestandteile beinhalten), wodurch letztlich eine Apoptose (Absterben) der Tumorzellen ausgelöst wird.
Es wird oral als Tablette oder Kapsel, bzw. als Pulver, aufgelöst in Infusionslösung, i.v. verabreicht. Die Halbwertszeit liegt zwischen 3 und 12 Stunden. Leber und Niere metabolisieren den Wirkstoff, sorgen für dessen Ausleitung.
Hydroxydaunorubicin
auch als Doxorubicin bezeichnet – blockiert die Transkription und hemmt das Enzym Topoisomerase II. Es wird über Leber und Galle metabolisiert. Liposomale Darreichungsformen reduzieren Kardiotoxizität und Exposition gesunder Gewebe!
Es ist embryo- und fetotoxisch und beeinträchtigt die Reproduktionsfähigkeit, weshalb Kontrazeption verpflichtend ist.
Es verursacht eine vorübergehende Erhöhung der Leberwerte (Transaminasen und Bilirubin). Bei erhöhten Bilirubinwerten ist die Ausscheidung des Wirkstoffs deutlich verzögert – wie auch nach Gallen-Resektion – wodurch unerwünschte Nebenwirkungen verstärkt werden.
Das in Herzmuskelzellen aktive Enzym Topoisomerase IIβ wird ebenso gehemmt und stellt eine kumulativ gesamtdosisabhängige(!) Kardiotoxizität als schwerste Langzeitnebenwirkung, bis hin zur lebensbedrohlichen Herzinsuffizienz, dar:
– ab einer Dosis von 250–300 mg/m² ist erhöhte klinische Beobachtung indiziert
– ab 500 mg/m² beträgt das Risiko 16%
– ab 700 mg/m² 48%
EKG-Überwachung, sowie Beobachtung der Biomarker BNP, NT-proBNP und Troponin ist obligat: Bei Pumpfunktionsminderung kann die Prognose durch Verabreichung von ACE-Hemmern und Betablockern günstig beeinflusst werden.
Oncovin (Vincristin)
hemmt die Ausbildung des mitotischen Spindelapparates und damit die Zellteilung sich schnell teilender Zellen. Allerdings ist auch die Funktion axonaler Mikrotubuli, der intrazelluläre Transport in Neuronen (Nervenzellen) beeinträchtigt, was zu peripheren Neuropathien und neurologische Nebenwirkungen führt.
Es wird über Leber, Galle und fäkal eliminiert. Eingeschränkte Leber- / Gallenfunktion resultiert in längerer Verweilzeit und erhöhten Nebenwirkungen.
Oncovin steht nur als Infusionslösung zur Verfügung und darf ausschließlich i.v. angewendet werden. Intrathekal ist meist tödlich, extravasal zieht Gewebeschädigung nach sich!
Dosierung (- lt. Herstellerangabe! -) z.B. bei Erwachsenen und Kindern 1,4 mg/m² einmal wöchentlich (max. 2 mg je Gabe), Kleinkinder initial 0,05 mg/kg. Bei erhöhtem direktem Serumbilirubin über 3mg/dl oder Leberfunktionsstörung initiale Dosisreduktion um 50% empfohlen.
Die Halbwertszeit beträgt initial etwa 5 Minuten, intermediär ca. 2,3 Stunden und terminal (50 % Plasmakonzentration) 85 Stunden.
Prednison
ist ein Prodrug (eine Vorstufe) von Prednisolon, das in der Leber aktiviert wird und wirkt immunsuppressiv und antiphlogistisch (entzündungshemmend).
Es kann oral und i.v. verabreicht werden. Seine Halbwertszeit beträgt im Plasma 2 bis 4 Stunden, die biologische Wirksamkeit erstreckt sich zwischen 12 und 36 Stunden.
Es wirkt 4x stärker als das körpereigene Cortisol (Hydrocortison), seine sog. Cushing-Dosis (die Dosis, ab der ein Cushing-Syndrom – Hyperkortisolismus auftreten kann) liegt bei 7,5 mg/d. Die Schwelle ist bei Patienten mit z.B.
– rheumatoider Arthritis (chronisch entzündliche Systemerkrankung mit Befall der Gelenk-Innenhaut)
– Polymyalgia rheumatica (PMR – Autoimmunerkrankung)
– rezidivierender Polychondritis (Knorpelgewebe zerstörende Erkrankung)
– Multiple Sklerose (MS – chronisch entzündliche demyelinisierende Erkrankung des ZNS)
– Glomerulonephriten (Entzündung des Filtersystems – Kapillarknäuel – der Nierenrinde)
– Morbus Crohn (CED – chronisch entzündliche Darmerkrankung, spez. Ileum und Colon)
– Colitis ulcerosa (chronisch entzündliche Erkrankung der Darmschleimhaut)
R-CHOP – Zyklen
Folgende Übersichten geben den lt. klinischen Studien durchschnittlich zu beobachtenden Verlauf wieder.
Anleitung
Mouse-Over über dem die Wirkdauer symolisierenden Zeitstrahl eines Wirkstoffes bewirkt die Darstellung eine Pop-Ups mit Informationen zum Wirkstoff, Dosierung, Spiegel, Supplementierung, Nebenwirkungen oder Cave-Hinweise.
Mouse-Over über den hämatologischen Verlaufskurven zeigt Nadir-Daten, Verlauf, Wirkung, Prophylaxe, Monitoring und Interventions-Hinweise an.
Wirkstoffe, hämatologische Toxizität und Eisenstoffwechsel
1. Zyklus
R-CHOP Zyklus 1 — Wirkstoffe, hämatologische Toxizität & Eisenstoffwechsel
Schematische Zeitachse (21 Tage, Tag 1–21 der Gesamttherapie).
[1] Coiffier et al., GELA, N Engl J Med. 2002;346(4):235–242 (PubMed: PMID 11807147): ANC-Nadir Median 0,4 G/L; Grad 3–4 Anämie 14%; Grad 3–4 Thrombozytopenie 6%
[2] Pettengell & Aapro et al., Drugs 2009;29(8):491 & Aapro et al., EORTC G-CSF, Eur J Cancer 2011;47:8–32 (PMID 21095116): FN-Risiko R-CHOP ~20%
[3] GELA 2002 [1]
[4] Clausen & Ulrichsen, Leuk Lymphoma 2019: Grad-4-Neutropenie in 45% nach Zyklus 1
Eisenparameter (Ferritin, CRP, Fe, TSAT): rein schematisch — keine publizierten seriellen R-CHOP-Verlaufsdaten vorhanden. Kurvenformen zwischen Ankerpunkten interpoliert (keine Tagesmessungen in der Literatur).
2. Zyklus
R-CHOP Zyklus 2 — Wirkstoffe, hämatologische Toxizität & Eisenstoffwechsel
Schematische Zeitachse (21 Tage, Tag 22–42 der Gesamttherapie).
[1] Coiffier et al., GELA, N Engl J Med. 2002;346(4):235–242 (PubMed: PMID 11807147): ANC-Nadir Median 0,4 G/L; Grad 3–4 Anämie 14%; Grad 3–4 Thrombozytopenie 6%
[2] Pettengell & Aapro et al., Drugs 2009;29(8):491 & Aapro et al., EORTC G-CSF, Eur J Cancer 2011;47:8–32 (PMID 21095116): FN-Risiko R-CHOP ~20%
[3] GELA 2002 [1]
[4] Clausen & Ulrichsen, Leuk Lymphoma 2019: Grad-4-Neutropenie in 45% nach Zyklus 1
Eisenparameter (Ferritin, CRP, Fe, TSAT): rein schematisch — keine publizierten seriellen R-CHOP-Verlaufsdaten vorhanden. Kurvenformen zwischen Ankerpunkten interpoliert (keine Tagesmessungen in der Literatur).
3. Zyklus
R-CHOP Zyklus 3 — Wirkstoffe, hämatologische Toxizität & Eisenstoffwechsel
Schematische Zeitachse (21 Tage, Tag 43–63 der Gesamttherapie).
[1] Coiffier et al., GELA, NEJM 2002: ANC-Nadir Median 0,4 G/L nach Zyklus 1; Grad 3–4 Anämie 14%; Grad 3–4 Thrombozytopenie 6%
[2] Saidi et al., EHA 2021: FN-Rate 2,7% mit G-CSF vs. 7,4% ohne
[3] GELA 2002 [1]
[4] Clausen & Ulrichsen et al., Leuk Lymphoma 2019: Grad-4-Neutropenie in 45% nach Zyklus 1
Eisenparameter (Ferritin, CRP, Fe, TSAT): rein schematisch — keine publizierten seriellen R-CHOP-Verlaufsdaten vorhanden. Kurvenformen zwischen Ankerpunkten sind interpoliert (keine Tagesmessungen in der Literatur).
4. Zyklus
R-CHOP Zyklus 4 — Wirkstoffe, hämatologische Toxizität & Eisenstoffwechsel
Schematische Zeitachse (21 Tage, Tag 64–84 der Gesamttherapie).
[1] Coiffier et al., GELA, N Engl J Med. 2002;346(4):235–242 (PubMed: PMID 11807147): ANC-Nadir Median 0,4 G/L; Grad 3–4 Anämie 14%; Grad 3–4 Thrombozytopenie 6%
[2] Saidi et al., EHA 2021: FN-Rate 2,7% mit G-CSF
[3] Coiffier et al. GELA NEJM 2002 [1] (per-Zyklus-ANC-Daten): stabile Nadir-Tiefen über Zyklen 1–8; Pre-Zyklus-ANC sinkt graduell. Hinweis: zuvor zitierte „GELA 2002 [1]
[4] Clausen MR & Ulrichsen SP et al., Leuk Lymphoma 2019;60(8) (doi: 10.1080/10428194.2018.1554863): Grad-4-Neutropenie in 45% (432/965 Patienten) nach Zyklus 1 R-CHOP.
Eisenparameter: rein schematisch — keine publizierten seriellen R-CHOP-Verlaufsdaten.
5. Zyklus
R-CHOP Zyklus 5 — Wirkstoffe, hämatologische Toxizität & Eisenstoffwechsel
Schematische Zeitachse (21 Tage, Tag 85–105 der Gesamttherapie).
[1] Coiffier et al., GELA, N Engl J Med. 2002;346(4):235–242 (PubMed: PMID 11807147): ANC-Nadir Median 0,4 G/L; Grad 3–4 Anämie 14%; Grad 3–4 Thrombozytopenie 6%
[2] Saidi et al., EHA 2021: FN-Rate 2,7% mit G-CSF
[3] Coiffier et al. GELA NEJM 2002 [1] (per-Zyklus-ANC-Daten): stabile Nadir-Tiefen über Zyklen 1–8; Pre-Zyklus-ANC sinkt graduell. Hinweis: zuvor zitierte „GELA 2002 [1]
[4] Clausen MR & Ulrichsen SP et al., Leuk Lymphoma 2019;60(8) (doi: 10.1080/10428194.2018.1554863): Grad-4-Neutropenie in 45% (432/965 Patienten) nach Zyklus 1 R-CHOP.
Eisenparameter: rein schematisch — keine publizierten seriellen R-CHOP-Verlaufsdaten.
6. Zyklus
R-CHOP Zyklus 6 — Wirkstoffe, hämatologische Toxizität & Eisenstoffwechsel
Schematische Zeitachse (21 Tage, Tag 106–126 der Gesamttherapie). — Letzter Standardzyklus R-CHOP-21 × 6.
[1] Coiffier et al., GELA, N Engl J Med. 2002;346(4):235–242 (PubMed: PMID 11807147): ANC-Nadir Median 0,4 G/L; Grad 3–4 Anämie 14%; Grad 3–4 Thrombozytopenie 6%
[2] Saidi et al., EHA 2021: FN-Rate 2,7% mit G-CSF
[3] Coiffier et al. GELA NEJM 2002 [1] (per-Zyklus-ANC-Daten): stabile Nadir-Tiefen über Zyklen 1–8; Pre-Zyklus-ANC sinkt graduell. Hinweis: zuvor zitierte „GELA 2002 [1]
[4] Clausen MR & Ulrichsen SP et al., Leuk Lymphoma 2019;60(8) (doi: 10.1080/10428194.2018.1554863): Grad-4-Neutropenie in 45% (432/965 Patienten) nach Zyklus 1 R-CHOP.
Eisenparameter: rein schematisch — keine publizierten seriellen R-CHOP-Verlaufsdaten.
7. Zyklus
R-CHOP Zyklus 7 — Wirkstoffe, hämatologische Toxizität & Eisenstoffwechsel
Schematische Zeitachse (21 Tage, Tag 127–147 der Gesamttherapie). — Erweitertes Protokoll (nicht Standard-R-CHOP-21 × 6).
[1] Coiffier et al., GELA, N Engl J Med. 2002;346(4):235–242 (PubMed: PMID 11807147): ANC-Nadir Median 0,4 G/L; Grad 3–4 Anämie 14%; Grad 3–4 Thrombozytopenie 6%
[2] Saidi et al., EHA 2021: FN-Rate 2,7% mit G-CSF
[3] Coiffier et al. GELA NEJM 2002 [1] (per-Zyklus-ANC-Daten): stabile Nadir-Tiefen über Zyklen 1–8; Pre-Zyklus-ANC sinkt graduell. Hinweis: zuvor zitierte „GELA 2002 [1]
[4] Clausen MR & Ulrichsen SP et al., Leuk Lymphoma 2019;60(8) (doi: 10.1080/10428194.2018.1554863): Grad-4-Neutropenie in 45% (432/965 Patienten) nach Zyklus 1 R-CHOP.
Eisenparameter: rein schematisch — keine publizierten seriellen R-CHOP-Verlaufsdaten.
8. Zyklus
R-CHOP Zyklus 8 — Wirkstoffe, hämatologische Toxizität & Eisenstoffwechsel
Schematische Zeitachse (21 Tage, Tag 148–168 der Gesamttherapie). — Erweitertes Protokoll (nicht Standard-R-CHOP-21 × 6).
[1] Coiffier et al., GELA, N Engl J Med. 2002;346(4):235–242 (PubMed: PMID 11807147): ANC-Nadir Median 0,4 G/L; Grad 3–4 Anämie 14%; Grad 3–4 Thrombozytopenie 6%
[2] Saidi et al., EHA 2021: FN-Rate 2,7% mit G-CSF
[3] Coiffier et al. GELA NEJM 2002 [1] (per-Zyklus-ANC-Daten): stabile Nadir-Tiefen über Zyklen 1–8; Pre-Zyklus-ANC sinkt graduell. Hinweis: zuvor zitierte „GELA 2002 [1]
[4] Clausen MR & Ulrichsen SP et al., Leuk Lymphoma 2019;60(8) (doi: 10.1080/10428194.2018.1554863): Grad-4-Neutropenie in 45% (432/965 Patienten) nach Zyklus 1 R-CHOP.
Eisenparameter: rein schematisch — keine publizierten seriellen R-CHOP-Verlaufsdaten.
R-CHOP Zyklenabhängige Supplementierung
Nachfolgende Empfehlungen sind evidenzbasiert und berücksichtigen entsprechend keine naturheilkundlichen Präparate.
Durch Anklicken der oberen Tabs können der aktuelle Zyklus gewählt und die relevanten Daten eingesehen werden.
Klick auf die jeweilige Zeile lässt Angaben zur Dosierung, Timing, Wirkmechanismen und Referenzen erscheinen.
Rot hinterlegte Bereiche enthalten Hinweise zu Kontraindikationen inklusive relevanter Begründung.
Evidenzbasiert und zyklusabhängig. Klinische Entscheidung immer individuell. Keine medizinische Handlungsempfehlung.
[A] EORTC 2011/2019 · ASCO 2015 · NCCN 2023 · ESMO/IDSA · EULAR/DGE
[B] Steinmetz et al. 2013 · Auerbach et al. 2004 · ESMO Anemia Guidelines
[C] Longo et al. 2014 · Morisco et al. 1993 · Greenlee et al. 2014 · Argyriou et al. 2006
Kontraindikationen: D’Andrea 2005 · Sparreboom et al. 2004
Stufe A = Leitliniengerecht · B = Moderate Evidenz · C = Begrenzte Evidenz · X = Meiden