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Aktualisiert – Junho 27, 2026
Zytostatika (pl. von Zytostatikum) sind natürliche oder synthetische Wirkstoffe, die Zellwachstum und Zellteilung hemmen. Sie manipulieren den Zellzyklus, indem sie die DNA schädigen oder den Zellstoffwechsel stören.
Neben Zytostatika gibt es noch:
- Inibidores de tirosina quinase
blockieren spezifische Signalwege, die für das Überleben und Wachstum von Tumorzellen notwendig sind, ohne direkt die Zellteilung zu hemmen. - Therapeutische monoklonale Antikörper
zielen auf spezifische Oberflächenstrukturen ab, um Tumorzellen zu markieren oder Signalwege zu blockieren. - Inibidores do ponto de controlo
Immuntherapeutika enttarnen Tumorzellen für das körpereigene Immunsystem. - Hormone und Antihormone
Bei hormonabhängigen Tumoren werden Gegenspieler wie Antiöstrogene oder Antiandrogene eingesetzt, um das Tumorwachstum zu eindämmen. - Zytokine und Proteasom-Inhibitoren
greifen in zelluläre Prozesse ein, um das Tumorwachstum zu stoppen. - Angiogenese-Hemmer
unterbinden die Neubildung von Blutgefäßen im Tumor, wodurch dieser mit Nährstoffen unterversorgt wird.
In Summe enthält der Visualisierer 127 Wirkstoffe, darunter Alkylanzien, Antimetabolite, Anthrazykline, Topo-Inhibitoren, Vinca-Alkaloide, Taxane, Monoklonale Antoikörper, Checkpoint-Inhibitoren, CAR-T und andere, sowie Glicocorticóides als unterstützender Wirkstoff.
Para a quimioterapia R-CHOP específica para DLBCLDdifuso euarge b-Colá euymphoma – diffus großzelliges B-Zell-Lymphom) gibt es einen separaten Contribuição.
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Quem estiver afetado e – adicionalmente – procurar aconselhamento especializado, pode, a qualquer momento, receber um aconselhamento individual Beratung und / oder wissenschaftlich fundierte Recherche anfragen.
Prefácio
Die Diagnose Krebs ist für die meisten Menschen zunächst ein Schock.
Von einem Moment auf den anderen scheint nichts mehr so zu sein wie zuvor. Sofort entstehen Bilder im Kopf: Chemotherapie, Haarausfall, Übelkeit, Krankenhausaufenthalte, Schmerzen und nicht zuletzt die Angst vor dem, was die Zukunft bringen wird.
Diese Reaktion ist völlig verständlich.
Doch so schwer die Diagnose auch sein mag, eines sollte man sich möglichst früh bewusst machen:
Krebs ist nicht gleich Krebs – und Chemotherapie ist nicht gleich Chemotherapie.
Der Begriff „Krebs“ umfasst viele verschiedene Erkrankungen, die sich hinsichtlich ihres Verlaufs, ihrer Behandlungsmöglichkeiten und Heilungschancen zum Teil erheblich unterscheiden. Gleiches gilt für die unterschiedlichen Formen der Krebsbehandlung.
Ein gutes Beispiel ist der Blasenkrebs: Wird er in einem frühen Stadium entdeckt, erfolgt die Behandlung häufig durch eine lokale Therapie direkt in der Blase. Dabei werden die Wirkstoffe nicht über den gesamten Körper verteilt, sondern wirken überwiegend dort, wo sie benötigt werden. Die typischen Vorstellungen vieler Menschen von einer Chemotherapie, etwa Haarausfall, starke Übelkeit oder eine allgemeine Belastung des gesamten Körpers, treffen in solchen Fällen oft überhaupt nicht zu.
Leider nimmt die Angst nach einer Krebsdiagnose häufig so viel Raum ein, dass sie den Blick auf die tatsächlichen Möglichkeiten der modernen Medizin verstellt. Man sieht zunächst nur den bedrohlichen Teil des Weges vor sich und übersieht leicht, dass es daneben zahlreiche Chancen und Hilfen gibt.
Genau deshalb ist dieser Beitrag entstanden.
Er soll helfen, Unsicherheit durch Wissen zu ersetzen. Nicht, weil Wissen die Erkrankung verschwinden lässt, sondern weil Verständnis dabei helfen kann, Ängste einzuordnen und bessere Entscheidungen zu treffen.
Neben medizinischem Wissen kann dabei auch psychologische oder psychoonkologische Unterstützung eine wichtige Hilfe sein. Viele Menschen erleben nach der Diagnose Phasen von Angst, Überforderung, Niedergeschlagenheit oder großer Unsicherheit. Solche Reaktionen sind normal und kein Zeichen von Schwäche. Gespräche mit psychoonkologisch geschulten Fachkräften können helfen, die seelische Belastung besser zu bewältigen, neue Orientierung zu finden und den eigenen Weg durch die Erkrankung mit mehr Stabilität und Zuversicht zu gehen.
Wer versteht, wie Krebs entsteht, wie Zytostatika wirken und weshalb und wann bestimmte Nebenwirkungen auftreten können, erkennt auch, an welchen Stellen es Möglichkeiten gibt, den Körper sinnvoll zu unterstützen.
Dabei geht es ausdrücklich nicht um Wundermittel oder vermeintliche Geheimtipps. Gerade Menschen mit Krebs werden oft mit gut gemeinten Ratschlägen, fragwürdigen Heilversprechen und teuren Produkten konfrontiert, deren Nutzen bestenfalls unklar ist.
In diesem Beitrag werden deshalb nur Maßnahmen betrachtet, für die wissenschaftliche Erkenntnisse, klinische Erfahrungen oder nachvollziehbare biologische Wirkmechanismen vorliegen. Dazu gehören – je nach Art der Erkrankung und der eingesetzten Therapie – auch bestimmte Nahrungsergänzungsmittel sowie ausgewählte Wirkstoffe aus Pflanzen oder Heilpilzen.
Genauso wichtig ist jedoch die andere Seite der Medaille: Nicht alles, was als „natürlich“ gilt, ist während einer Krebsbehandlung automatisch sinnvoll. Manche Substanzen können die Wirkung einer Therapie sogar beeinträchtigen. Deshalb sollten unterstützende Maßnahmen immer im Zusammenhang mit der jeweiligen Erkrankung und der konkreten Behandlung betrachtet werden.
Eines möchte ich besonders deutlich betonen:
Dieser Beitrag versteht sich als Ergänzung zur medizinischen Behandlung, nicht als Ersatz dafür. Die moderne Onkologie verfügt heute über wirksame Therapien, die jedes Jahr unzähligen Menschen zusätzliche Lebenszeit oder sogar Heilung ermöglichen. Eine enge Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten bleibt deshalb unverzichtbar.
Wenn dieser Beitrag also dazu beiträgt, Ängste etwas zu reduzieren, Zusammenhänge verständlicher zu machen und Ihnen das Gefühl zu geben, Ihrer Erkrankung nicht hilflos ausgeliefert zu sein, dann hat er seinen Zweck erfüllt.
Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen. Lesen Sie die Abschnitte, die für Sie gerade wichtig sind. Und vergessen Sie bei allem medizinischen Wissen nie:
Eine Krebsdiagnose verändert vieles – aber sie nimmt Ihnen nicht die Möglichkeit, informiert, aktiv und hoffnungsvoll nach vorne zu schauen.
Ich wünsche Ihnen Kraft, Zuversicht und vor allem einen erfolgreichen Weg durch die Behandlung.
Objetivos terapêuticos
Na quimioterapia, citostáticos são usados para tratar cancros. Eles atacam principalmente células que se dividem rapidamente (células tumorais, sanguíneas, epiteliais intestinais e cutâneas), mas também são administrados em doenças autoimunes.
A Crux da Quimioterapia
A falha dos quimioterápicos, como também são chamados os citostáticos, é que não conseguem distinguir entre células boas (células do sangue, do epitélio intestinal, da pele e do cabelo) e células más (tumorais), o que explica os efeitos secundários que ocorrem durante a quimioterapia.
A relativa variedade de citostáticos disponíveis resulta nos diferentes tipos de cancro, na necessidade de desenvolver terapias adaptadas ao estádio do cancro e ao estado geral do doente, mas também para evitar em grande parte resistências.
As células cancerígenas, tal como todos os seres vivos, têm a necessidade de sobreviver. Adaptam-se, por isso, como bactérias, vírus ou fungos, às condições essenciais para a sua sobrevivência. As células mais resistentes dividem-se novamente, das quais, por sua vez, sobrevivem as mais resistentes. A cada ciclo, surgem células cada vez mais resistentes.
É por isso que as terapias combinadas com vários princípios ativos são frequentemente usadas para minimizar a formação de resistência, atacar as células cancerígenas em vários níveis, considerando os seus mecanismos específicos, e induzir a morte celular (apoptose).
Em contraste com a quimioterapia clássica, os anticorpos monoclonais, as imunoterapias e outras terapias direcionadas conseguem, muitas vezes, atacar as células tumorais de forma muito mais seletiva. Preservam melhor muitas células saudáveis de rápida divisão do que a quimioterapia clássica, mas não estão totalmente isentas de efeitos em células normais ou no sistema imunitário.
A tendência na oncologia moderna está a evoluir cada vez mais para procedimentos direcionados e imunológicos, pois estes permitem uma maior eficácia em muitos tipos de tumor, com um perfil de efeitos secundários frequentemente mais favorável.
Anticorpos monoclonais e imunoterapia vs. Quimioterapia
Os anticorpos monoclonais e as imunoterapias modernas causam, em geral, menos danos celulares não específicos do que as quimioterapias clássicas. Em contrapartida, surgem consequências específicas a longo prazo.
Nas terapias com anticorpos, predominam efeitos organoespecíficos como cardiotoxicidade, imunodeficiências ou danos vasculares.
Com os inibidores de checkpoint (imunoterapia), as consequências tardias surgem principalmente devido a reações imunitárias excessivas ou mal direcionadas.
Os danos permanentes mais comuns afetam a tiroide, a hipófise, as suprarrenais e o pâncreas, mas também podem afetar articulações, pulmões, coração, nervos ou rins.
Muitas destas alterações são semelhantes a doenças autoimunes clássicas e podem persistir ao longo da vida. Assim, embora as imunoterapias sejam frequentemente consideradas mais bem toleradas do que a quimioterapia, não são consideradas isentas de consequências relevantes a longo prazo.
O paciente tem, praticamente, o mesmo que escolher entre a peste e a cólera, como se costuma dizer no vernáculo, mesmo que a natureza do dano seja completamente diferente:
Efeitos secundários tardios típicos da quimioterapia:
- Neuropatias
- Tumores secundários
- Danos cardíacos
- Distúrbios de fertilidade
Efeitos secundários tardios típicos da imunoterapia:
- Doenças auto-imunes
- Estados de deficiência hormonal
- Inflamação crónica
- Fibrose orgânica
O que é apoptose?
A apoptose é o processo que faz com que uma célula morra. Ocorre de forma controlada e biologicamente „limpa“. Existem quatro tipos de „morte celular“:
- Programador Morte celular
devido a danos graves ou irreparáveis no ADN, ativação de mecanismos de controlo (proteína supressora de tumores p53 („guardiã do genoma“, etc.) - Mitótico Morte celular catastrófica
a célula continua a dividir-se (mitose) apesar dos danos, separação cromossómica defeituosa, seguida de morte celular „caótica“ - Senescência (Envelhecimento celular)
A célula permanece permanentemente divisível, morre após um determinado período de tempo por „velhice“
Ingredientes activos
Etwa 60 Zytostatika stehen bei der Krebs-Therapie zur Wahl. Sie untergliedern sich in folgende Wirkstoffgruppen:
Alquilanzas
Os agentes alquilantes transferem grupos alquilo para o ADN. Através desta alteração estrutural do ADN, impedem a sua função normal, a sua divisão e provocam assim a apoptose da célula cancerígena.
As alterações estruturais podem ser, por exemplo, ligações cruzadas de cadeias de ADN, alteração de bases individuais, quebras de cadeia, inibição da replicação e transcrição do ADN.
- Bendamustina (Ribomustin®)
- Busulfano (Busilvex®, fora de comercialização)
- Carmustina (BiCNU®)
- Clorambucilo (Leukeran®)
- Clormetina (Ledaga®)
- Ciclofosfamida (Endoxan®)
- Dacarbazina (Dacin®)
- Ifosfamida (Holoxan®)
- Lomustina (Ceenu®, fora de comercialização)
- Lurbinectedina (Zepzelca®)
- Melfalano (Alkeran®)
- Procarbazina (Natulan®)
- Estreptozocina (Zanosar®, fora de comercialização)
- Temozolomida (Temodal®)
- Treosulfano (Trecondi®)
Alquilantes e suplementos alimentares
As células tumorais podem destoxificar parcialmente os agentes alquilantes através de:
- Glutationa
- Glutationa-S-Transferases
Por isso, os NEM, que podem aumentar os níveis de glutationa, são por vezes vistos com ceticismo:
- N-Acetilcisteína
- Ácido alfa-lipóico
- Vitamina C em alta dose (indiretamente)
- outros compostos contendo enxofre
A preocupação teórica é: mais glutationa → maior desintoxicação do agente alquilante → menor eficácia do tumor.
Clinicamente, no entanto, isto não está inequivocamente comprovado para todas as combinações. Em doses fisiológicas, os suplementos nutricionais são frequentemente considerados menos problemáticos:
- Vitamina D
- Selénio (especialmente em caso de deficiência)
- Coenzima Q10
- preparados multivitamínicos habituais
Não há, até ao momento, fortes evidências de uma diminuição na eficácia dos alquilantes.
Conclusão
No caso dos agentes alquilantes, a ênfase não recai tanto na neutralização direta das espécies reativas de oxigénio (ROS), mas sim na possível influência nos mecanismos celulares de desintoxicação, em particular no sistema da glutationa.
Antimetabolito / Análogos de Ácidos Nucleicos
Os análogos são compostos químicos que se assemelham estruturalmente à substância de partida natural ou que apresentam uma distribuição de carga semelhante. Devido a isso, podem ser reconhecidos e ligados pelas mesmas enzimas ou recetores. Na terapia contra o cancro, tais análogos podem perturbar processos metabólicos normais. Análogos de nucleosídeos e nucleótidos, por exemplo, são incorporados no ADN e podem levar a quebras na cadeia ou à inibição da síntese de ADN. Isto afeta a divisão celular das células cancerígenas e, em última análise, frequentemente desencadeia a apoptose (morte celular programada).
- Azacitidina (Vidaza®)
- Capecitabina (Xeloda®)
- Cladribina (Litak®)
- Citrabina (Cytosar®)
- Fludarabina (Genérico, Original: Fludara®)
- 5-Fluorouracil (por ex. Verumal®)
- Gemcitabina (Generika, Original: Gemzar®)
- Mercaptopurina (Puri-Nethol®)
- Nelarabina (Atriance®)
- Tioguanina (Lanvis®)
Antimetabolito / Análogos de Ácidos Nucleicos e NEM
Vitamina C
Para doses fisiológicas, não há indicações claras de diminuição da eficácia dos antimetabolitos. Discute-se principalmente:
- altas doses orais
- terapias intravenosas em altas doses
No entanto, a situação dos dados continua inconsistente.
Vitamina E
A probabilidade teórica de interação é considerada baixa. A vitamina E foi investigada principalmente no que diz respeito a:
- Mucosite
- Neuropatia
- Compatibilidade geral
selênio
O selénio é frequentemente utilizado em conjunto com:
- Mucosite
- Fadiga
- Toxicidade da medula óssea
discutido. Uma atenuação relevante do efeito dos antimetabolitos não foi até agora comprovada de forma convincente.
Coenzima Q10
Para os antimetabolitos, existem poucas evidências de interações problemáticas. A relevância teórica é geralmente classificada como baixa.
N-Acetilcisteína (NAC)
- tem ação antioxidante,
- aumenta indiretamente a disponibilidade de glutationa,
- influencia diversas vias de sinalização redox.
Isto cria, pelo menos, preocupações teóricas, especialmente na combinação com princípios ativos cujos mecanismos de morte celular são parcialmente mediados por stress oxidativo.
No entanto, a evidência para antimetabolites clássicos é significativamente mais fraca do que para agentes alquilantes ou antraciclinas.
Caso especial Metotrexato
A dádiva de:
- Ácido fólico
- Ácido folínico (Leucovorina)
faz parte integrante de certos protocolos de metotrexato.
Esta não é uma interação indesejada, mas sim um mecanismo de proteção deliberadamente implementado.
Isto demonstra que, com os antimetabolitos, a questão se relaciona frequentemente mais com Via metabólica do princípio ativo respeitante como dependência desse ROS.
Conclusão
Os antimetabolitos e os análogos de nucleósidos exercem o seu efeito antitumoral primariamente através da interferência na biossíntese de ácidos nucleicos e no ciclo celular. Uma vez que o stress oxidativo não desempenha um papel central neste contexto, uma atenuação direta da eficácia por suplementos alimentares com atividade antioxidante parece biologicamente menos plausível. Interações possíveis no metabolismo do fármaco ou em vias metabólicas específicas são mais relevantes.
Antagonistas do folato
Antifolatos são medicamentos contra o cancro que inibem a ação do folato. Como o folato é necessário para a produção de blocos de construção do ADN (purinas e timina), a sua inibição perturba a síntese do ADN.
Os antagonistas do folato são estruturalmente semelhantes ao folato e competem com ele por enzimas importantes. Em particular, inibem as enzimas necessárias para a formação de nucleótidos. Ao inibir a síntese de ADN, as células que crescem rapidamente não conseguem mais dividir-se e morrem.
Assim, por exemplo, o metotrexato inibe a enzima di-hidrofolato redutase (DHFR), que é essencial para a formação da forma ativa do ácido fólico.
Os antagonistas do folato são uma forma de antimetabolitos e funcionam como análogos do folato, pois são estruturalmente semelhantes ao folato, mas bloqueiam a sua função.
- Metotrexato (Genérico)
- Pemetrexedo (Alimta®)
- Raltitrexedo (Tomudex®)
Antagonistas do ácido fólico e suplementos alimentares
Menor disponibilidade de folato → menor síntese de DNA → menor divisão celular.
O caminho metabólico crítico é, portanto, o Metabolismo do folato, não primariamente o sistema redox.
Em Metotrexato
A avaliação depende do contexto terapêutico:
Metotrexato em baixa dose (ex. Reumatologia):
- O ácido fólico é frequentemente suplementado especificamente.
- Redução de efeitos secundários.
- Na maioria das vezes, sem perda de eficácia significativa.
Metotrexato em altas doses na oncologia:
- A suplementação autónoma de ácido fólico pode ser problemática.
- Em vez disso, é administrada uma dose exatamente planeada de ácido folínico (Leucovorin Rescue).
Por isso, em protocolos oncológicos de metotrexato, a suplementação adicional de folato só deve ser efetuada, regra geral, de acordo com o protocolo.
Ácido folínico (Leucovorina)
Leucovorina – Curiosamente, o ácido folínico não é apenas um agente protetor, mas é utilizado terapeuticamente.
Dependendo do contexto, ela pode:
- Reduzir a toxicidade do metotrexato
- potenciar até o efeito do 5-FU
Vitamina B12
No caso do Pemetrexedo, a suplementação de vitamina B12 faz parte do protocolo de tratamento em muitos casos. Assim, não há contradição entre a quimioterapia e a suplementação.
Objetivos:
- menos toxicidade hematológica
- menos mucosite
- melhor tolerabilidade
NEM antioxidante
Exemplos:
- Vitamina C
- Vitamina E
- selênio
- Coenzima Q10
Para antifolatos, não há forte evidência de que estas substâncias revertem o principal efeito diretamente, pois o efeito antitumoral baseia-se na depleção de folato e na síntese de nucleótidos perturbada, não na lesão celular induzida por ROS.
Por isso, os suplementos alimentares antioxidantes são discutidos de forma menos crítica com antifolatos do que com antraciclinas.
NAC e suplementos alimentares que aumentam a glutationa
Bei:
- NAC
- Ácido alfa-lipóico
coloca-se antes a questão da modulação redox geral e dos possíveis efeitos nas vias de sinalização da apoptose.
No entanto, em comparação com agentes alquilantes ou compostos de platina, a relevância teórica parece ser menor.
Conclusão
No caso dos antagonistas do folato, as potenciais interações com o metabolismo do folato estão em primeiro plano. Enquanto os suplementos antioxidantes são geralmente de importância secundária, devido ao mecanismo de ação que não é primariamente mediado por ROS, o ácido fólico, o ácido folínico e a vitamina B12 podem influenciar diretamente a eficácia e a tolerabilidade destes agentes terapêuticos e, portanto, devem ser avaliados no contexto do respetivo protocolo terapêutico.
Halicondrina / Inibidor da mitose
Atacam os microtúbulos (estruturas tubulares que fazem parte do citoesqueleto, compostas pela proteína tubulina, que estabilizam dinamicamente a célula e servem para o transporte intracelular de substâncias) do fuso mitótico (forma-se durante a mitose a partir de microtúbulos e serve para a distribuição dos cromossomas duplicados para as células-filhas), inibindo o crescimento (polimerização) dos microtúbulos. Consequentemente, não se pode formar um fuso mitótico funcional e a divisão celular não pode ser concluída. Decorrentemente, é induzida a apoptose.
- O paclitaxel estabiliza os microtúbulos, comprometendo assim a dinâmica necessária
- Vincristina já inibe a montagem de microtúbulos
- A eribulina (Halaven®) liga-se às extremidades de crescimento dos microtúbulos, impedindo a sua elongação (polimerização) posterior.
Muitas células tumorais reagem à inibição dos microtúbulos com:
- Stress oxidativo
- alterações mitocondriais
- Ativação de vias de sinalização de apoptose
Estes processos são, contudo, considerados mais efeitos a jusante pois como mecanismo de ação primário.
Halicondrina / Inibidor da mitose e NEM
Vitamina C
- Doses fisiológicas: baixa relevância teórica.
- Aplicações em altas doses: dados pouco claros.
Vitamina E
- Não é conhecida nenhuma interação clinicamente relevante estabelecida com eribulina.
- É mais discutido no contexto da neuropatia.
selênio
- Não se espera qualquer interação específica com o mecanismo de ação.
- Principalmente em casos de deficiência ou para redução de efeitos secundários investigado.
Coenzima Q10
- Teoricamente, baixa probabilidade de interação.
- O interesse principal reside mais na proteção mitocondrial.
N-Acetilcisteína (NAC)
É aqui que reside a maior incerteza teórica:
- forte influência no sistema redox celular,
- Influência na glutationa,
- Modulação de vias apoptóticas.
No entanto, não está comprovado de forma convincente que isto afete a eficácia da eribulina a nível clinicamente relevante.
Ácido alfa-lipóico
Considerações semelhantes às do NAC, embora também sem evidência clínica clara de perda de eficácia.
Neuropatia como um aspeto particular
Com a eribulina, a Neuropatia periférica um efeito secundário importante.
É por isso que os suplements nutricionais são frequentemente discutidos não para a modificação do tumor, mas sim para o apoio na neurotoxicidade:
- Ácido alfa-lipóico
- Vitaminas B
- Acetil-L-Carnitina (embora as evidências sejam por vezes contraditórias)
Aqui deve sempre haver uma distinção entre:
- Proteção de neurónios saudáveis
- Potencial influência do efeito tumoral
ser ponderado.
Conclusão
As halicondrinas, tal como a eribulina, exercem o seu efeito antitumoral primariamente pela inibição da dinâmica dos microtúbulos e pelo bloqueio da mitose. Uma vez que o stress oxidativo não é um dos seus mecanismos de ação centrais, uma atenuação direta da eficácia por suplementos antioxidantes parece biologicamente menos plausível. Interações potenciais afetam mais as vias de sinalização redox e de apoptose a jusante, para as quais, no entanto, existe apenas uma evidência clínica limitada até ao momento.
Imunoterapia
A imunoterapia ativa ou regula o sistema imunitário para que este reconheça e destrua seletivamente as células tumorais. Além dos inibidores de checkpoint, existem três abordagens:
- Terapia com células CAR-T
– as células T retiradas do paciente são geneticamente modificadas em laboratório
– são devolvidos ao paciente
– detetar células tumorais de forma direcionada - Anticorpos terapêuticos
– ligam-se diretamente às células tumorais
– marcar para o sistema imunitário ou
– bloquear sinais de crescimento - . Citocinoterapia raro
– por ex. interleucinas ou interferões
– reforçar a atividade imunitária
Imunoterapia e suplementos alimentares
Vitamina D
A vitamina D ocupa uma posição especial.
- Influencia os linfócitos T
- influencia as células dendríticas
- influencia as células T reguladoras
Uma falha é frequentemente considerada desfavorável. A correção de uma falha geralmente não é considerada problemática.
selênio
O selénio é relevante para inúmeras funções imunitárias. São discutidas:
- Função dos linfócitos T
- proteção antioxidante
- Regulação da inflamação
A base de dados sobre a combinação com inibidores de checkpoint é, no entanto, limitada.
Vitamina C
Existem mesmo dados pré-clínicos que sugerem um possível suporte às respostas imunes antitumorais. Contudo, a evidência clínica ainda não é suficiente para recomendações gerais.
Que NEMs poderiam ser teoricamente mais problemáticas?
Substâncias fortemente imunossupressoras
Não primariamente antioxidantes, mas sim substâncias com forte efeito imunomodulador. A preocupação teórica é: diminuição da ativação imunitária desejada.
No entanto, isto diz mais respeito a medicamentos do que a suplementos alimentares clássicos.
Extratos vegetais de alta dosagem
Exemplos:
- Curcumina
- Polifenóis altamente concentrados
- certos preparados de cogumelos medicinais
Podem surgir efeitos imunomoduladores difíceis de prever. A evidência é frequentemente limitada.
Conclusão
Nas imunoterapias, as potenciais interações de suplementos alimentares com ação antioxidante com o sistema imunitário estão em destaque. Dado que o efeito antitumoral ocorre primariamente através da ativação de células imunitárias e não por indução de stress oxidativo, um enfraquecimento direto da terapêutica por antioxidantes clássicos parece menos plausível. Efeitos imunomoduladores e reguladores da inflamação de suplementos individuais, que devem ser avaliados dependendo do princípio ativo, da dosagem e do contexto clínico, são mais relevantes.
Anticorpos monoclonais
Os anticorpos monoclonais são anticorpos idênticos produzidos em laboratório que se ligam especificamente a um antigénio, marcando, bloqueando ou atacando seletivamente as células tumorais na terapia do cancro.
O efeito baseia-se em quatro direções possíveis:
- Marcação de células tumorais
– os anticorpos ligam-se a antigénios tumorais
– o sistema imunitário reconhece melhor a célula marcada
– Resultado: Destruição por células imunes - Bloqueio de sinais de crescimento
– Receptores em células tumorais são bloqueados
– sem mais estímulo de crescimento
– Resultado: o tumor cresce mais devagar ou para - Ativação do Sistema Imunitário (ADCC)
– Os anticorpos „marcam“ a célula tumoral
– Células assassinas (células NK) atacam
– Resultado: Morte celular - Transporte de princípios ativos
– Os anticorpos transportam, por exemplo, quimiotoxinas ou radioisótopos
– entrega direcionada a células tumorais
Anticorpos monoclonais e suplementos alimentares
Vitamina C
Para doses fisiológicas, não há evidência estabelecida de que estas diminuam o efeito do trastuzumab, rituximab ou bevacizumab.
Vitamina E
Relevância teórica igualmente baixa.
selênio
É mais discutido em termos de função imunitária e gestão de efeitos secundários.
Coenzima Q10
Particularmente em terapias com potencial cardiotoxicidade (por exemplo, trastuzumab), considera-se por vezes uma utilização de suporte. No entanto, isto não resulta numa recomendação consolidada.
NAC e Alfa-lipóico
No entanto, uma clara relevância clínica ainda não foi comprovada. Existem considerações teóricas sobre:
- Vias de sinalização redox
- Função das células imunitárias
- Vias de apoptose
Particularidade dos mecanismos mediados pelo sistema imunitário
Em alguns anticorpos o sistema imunitário desempenha um papel importante, por exemplo, em
- Rituximab
- Trastuzumab
são células tumorais parcialmente sobre
- células Natural Killer (células NK)
- Macrófagos
- Sistema complemento
eliminado.
É por isso que, nas terapias com anticorpos, é frequentemente mais importante perguntar: o suplemento alimentar afeta a resposta imunitária?
Caso especial Conjugados Anticorpo-Fármaco (ADC)
Exemplos:
- Trastuzumab Emtansina
- Trastuzumab Deruxtecan
Tem de ser considerada adicionalmente a substância citotóxica conjugada. A avaliação da interação não se baseia apenas no anticorpo, mas também na „carga útil“ (por exemplo, inibidor de microtúbulos ou inibidor de topoisomerase).
Conclusão
No caso dos anticorpos monoclonais, uma interferência direta na eficácia antitumoral por suplementos alimentares antioxidantes é biologicamente menos plausível, uma vez que o seu mecanismo de ação se baseia normalmente no bloqueio específico de estruturas-alvo ou na ativação de mecanismos efetores mediados pelo sistema imunitário. Potenciais interações dizem, portanto, respeito mais aos efeitos imunomoduladores de suplementos individuais do que às suas propriedades antioxidantes.
Ligações de platina
Enquanto os agentes alquilantes distribuem grupos alquilo pelo DNA, o átomo de platina forma ligações entre as duas cadeias de DNA (ligações cruzadas), o que causa uma deformação do DNA, tornando impossível a sua separação correta: a replicação e a transcrição são perturbadas e – falhando os mecanismos de reparação do DNA – é desencadeada a apoptose da célula.
- Carboplatina (Paraplatin®, Generika)
- Cisplatina (Generika)
- Oxaliplatina (Genérico, Original: Eloxatin®)
ligações de platina levam adicionalmente a:
- Disfunção mitocondrial
- Formação de espécies reativas de oxigénio (ROS)
- danos oxidativos em tecidos normais
Em particular, os seguintes efeitos secundários estão parcialmente associados ao stress oxidativo:
Cisplatina
- Nefrotoxicidade
- Ototoxicidade
- Neurotoxicidade
Oxaliplatina
- Neuropatia periférica
Por isso, surgiu a ideia de usar antioxidantes para reduzir os efeitos secundários.
O dilema central
A questão crucial é: o antioxidante protege apenas tecidos saudáveis ou também a célula tumoral? É precisamente aqui que a evidência não é conclusiva até hoje.
Conexões de platina e NEM
selênio
O selénio é um dos micronutrientes mais estudados no que diz respeito à cisplatina. Foram estudados:
- Proteção nasal
- proteção antioxidante
- Compatibilidade
A disponibilidade de dados aponta mais para um benefício potencial em termos de efeitos secundários do que para uma atenuação relevante da eficácia.
Vitamina C
Os dados são contraditórios. Estão em discussão:
- efeitos antioxidantes
- Influência nas ROS induzidas por Cisplatina
- possível efeito protetor para tecido saudável
Desta não se pode tirar uma recomendação clínica clara.
Vitamina E
A vitamina E foi especialmente associada a:
- Neuropatia por Cisplatina
- Neuropatia por Oxaliplatina
examinada.
Parcialmente, foram descritos efeitos favoráveis em efeitos secundários neurotóxicos.
Ácido alfa-lipóico
Particularmente interessante em:
- Neuropatia induzida por oxaliplatina
- Neuropatia induzida por cisplatina
No entanto, os resultados dos ensaios clínicos não são uniformes.
NAC
O NAC tem aqui a maior relevância teórica:
- Aumento da disponibilidade de glutationa
- Modulação redox direta
- desintoxicação de possíveis danos celulares induzidos por platina
Teoricamente, isto poderia proteger tanto as células normais como as células tumorais. Assim, a NAC é frequentemente avaliada com mais cautela do que o selénio ou a vitamina D.
Coenzima Q10
Verifica-se ocasionalmente discussão sobre o seu efeito protetor mitocondrial. A evidência é até agora limitada.
O papel especial da glutationa
No caso de compostos de platina, não é apenas o efeito antioxidante que é importante. É também crucial: a glutationa pode ligar quimicamente os compostos de platina e desintoxicá-los.
As células tumorais com níveis elevados de glutationa frequentemente apresentam:
- menor sensibilidade à cisplatina
- Desenvolvimento de resistência
É por isso que os NEM que afetam fortemente o sistema de glutatione são vistos com especial ceticismo. Estes incluem principalmente:
- NAC
- compostos contendo enxofre
- ácido alfa-lipóico parcial
Classificação das EMN por relevância teórica
Probabilidade teórica de interação bastante baixa
- Vitamina D
- Selénio (dosagem fisiológica)
- Coenzima Q10
Relevância teórica média
- Vitamina C
- Vitamina E
- Ácido alfa-lipóico
Relevância teórica superior
- N-Acetilcisteína
- outras estratégias para aumentar a glutationa
Conclusão
As ligações de platina exercem o seu efeito antitumoral primariamente através da formação de adutos de ADN e ligações cruzadas. Embora o stress oxidativo contribua para vários efeitos secundários, não representa o mecanismo de ação antitumoral central. Os suplementos alimentares com efeito antioxidante são, portanto, investigados principalmente no que diz respeito à redução das toxicidades associadas à terapia. No entanto, os suplementos que influenciam o sistema da glutationa merecem atenção especial, uma vez que este está envolvido na desintoxicação celular das ligações de platina e potencialmente também em mecanismos de resistência.
Inibidores do proteassoma
O proteassoma degrada proteínas danificadas, mal dobradas ou desnecessárias. Os inibidores do proteassoma bloqueiam este processo, o que coloca a célula sob um stress veemente devido à acumulação adicional do „lixo proteico“, perturba as vias de sinalização e induz a apoptose.
- Bortezomib (Velcade®)
Particularmente nas células de mieloma, o stress oxidativo contribui para a morte celular.
Ao contrário das antraciclinas, o ROS não é o único mecanismo, mas está significativamente mais envolvido do que com antimetabolitos ou inibidores da mitose.
O caso especial Bortezomib
Para o Bortezomib existe uma interação conhecida e bem documentada com certos antioxidantes. O Bortezomib contém um Grupo ácido bórico. Isto permite que algumas substâncias interajam quimicamente de forma direta com o ingrediente ativo. Foram especialmente discutidos:
- Vitamina C em alta dose
- EGCG do chá verde
- outros polifenóis com afinidade para ácido bórico
Em investigações pré-clínicas, a eficácia do bortezomibe pôde ser parcialmente atenuada. Por essa razão, no caso do bortezomibe, recomenda-se frequentemente cautela com extratos de chá verde em altas doses ou com vitamina C em altas doses.
Inibidores do proteassoma e NEM
Vitamina C
Atenção especial para o Bortezomib.
A discussão baseia-se não só em propriedades antioxidantes, mas em possíveis interações químicas diretas.
→ relevância teórica superior em comparação com muitas outras terapias tumorais.
EGCG (Epigalocatequina Galato – Extratos de Chá Verde)
Este é, possivelmente, o exemplo clássico de uma interação potencialmente relevante com o bortezomib. A razão é predominantemente de natureza química e não apenas antioxidante.
NAC
- Aumentar Glutatião
- influencia vias redox
Sendo o stress oxidativo envolvido no mecanismo de ação dos inibidores do proteassoma, uma atenuação teórica parece ser biologicamente mais plausível do que com antimetabolitos. Clinicamente, contudo, isto não está claramente comprovado.
Ácido alfa-lipóico
Considerações semelhantes às do NAC. Particularmente relevante devido ao seu uso em polineuropatias.
Vitamina E
É discutida principalmente em relação à neuroproteção. A evidência de uma redução relevante da eficácia é limitada.
selênio
Nenhuma interação direta estabelecida conhecida.
Coenzima Q10
Teoricamente pouca a média relevância. A base de dados é limitada.
Neuropatia como tema central
Os inibidores do proteassoma causam frequentemente:
- Neuropatias periféricas
- Fadiga
- Disfunção mitocondrial
Por isso, os micronutrientes são frequentemente utilizados para controlo de efeitos secundários. Candidatos típicos incluem:
- Ácido alfa-lipóico
- Vitamina E
- Vitaminas B
- Acetil-L-Carnitina
Surge aqui novamente o clássico dilema: proteção de neurónios saudáveis versus possível enfraquecimento de mecanismos antitumorais.
Conclusão
Os inibidores do proteassoma, além de inibir o proteassoma, induzem stress celular e stress oxidativo, que podem contribuir para a apoptose de células malignas. Portanto, uma atenuação da terapia com suplementos alimentares altamente redox-moduladores parece biologicamente mais plausível do que com antimetabolitos ou inibidores da mitose. Certos antioxidantes e polifenóis, em particular vitamina C e EGCG em altas doses, merecem atenção especial no caso do Bortezomib, pois, além dos efeitos antioxidantes, também são discutidas interações químicas diretas com o princípio ativo.
Taxano
Os taxanos pertencem ao grupo dos inibidores mitóticos e estabilizam os microtúbulos de tal forma que a sua remodelação (encurtamento, alongamento) deixa de ser possível, impedindo que a mitose seja concluída e levando à morte da célula.
- Cabazitaxel (Jevtana®)
- Docetaxel (Taxotere®)
- Paclitaxel (Taxol®)
Ao contrário das antraciclinas, a formação de espécies reativas de oxigénio (ROS) não é um mecanismo de ação central. No entanto, numerosos trabalhos experimentais demonstram que os taxanos, adicionalmente:
- podem aumentar o stress oxidativo
- influenciar as funções mitocondriais
- modular as vias de sinalização redox
Os ROS parecem ser um mecanismo de reforço concomitante em vez da causa primária da morte das células tumorais. Por isso, uma atenuação relevante por antioxidantes parece fundamentalmente possível biologicamente, mas geralmente menos plausível do que com antraciclinas.
Taxanos e suplementos alimentares
O Caso Especial da Neuropatia
No caso dos taxanos, a discussão de suplementos alimentares não se centra tanto no efeito antitumoral, mas sim no controlo dos efeitos secundários.
Os taxanos causam frequentemente:
- Neuropatias periféricas
- perturbações sensoriais
- Dor
- Fadiga
- Disfunção mitocondrial em neurónios
Por isso, numerosos suplementos alimentares estão a ser investigados para a prevenção ou tratamento destas queixas. Candidatos típicos:
- Ácido alfa-lipóico
- Vitaminas B
- Acetil-L-Carnitina
- Vitamina E
- Ácidos gordos ómega 3
É aqui que surge o conhecido dilema: Proteção de neurónios saudáveis versus possível influência em mecanismos de stress celular que contribuem para a morte de células tumorais.
Vitamina C
A vitamina C possui propriedades antioxidantes. Ao contrário do bortezomib, não existe nenhuma interação química direta conhecida para os taxanos.
Uma atenuação relevante do efeito é teoricamente possível, especialmente com doses muito elevadas, mas clinicamente não está convincentemente comprovada.
→ relevância teórica baixa a média.
N-Acetilcisteína (NAC)
O NAC aumenta a glutationa intracelular e influencia vias de sinalização redox. Visto que os taxanos induzem parcialmente stress oxidativo, tem sido debatido se o NAC poderia diminuir a sua eficácia.
Dados experimentais em animais e de biologia celular fornecem, em parte, pistas neste sentido, mas as provas clínicas são limitadas.
Relevância teórica média.
Ácido alfa-lipóico
O ácido alfa-lipóico tem uma ação antioxidante e é frequentemente utilizado em polineuropatias. Uma vez que as neuropatias induzidas por taxanos representam um problema comum, é um suplemento alimentar (SA) particularmente discutido.
Não foi demonstrada de forma convincente uma atenuação clinicamente relevante do efeito tumoral até agora.
→ relevância teórica baixa a média.
Vitamina E
A vitamina E tem sido repetidamente investigada para a prevenção de neuropatias induzidas por taxanos. Os resultados são inconsistentes.
Até agora, não foi estabelecida qualquer compromisso relevante na eficácia antitumoral.
→ relevância teórica baixa a média.
selênio
Para o selénio não existem interações diretas estabelecidas com taxanos.
Os dados disponíveis não indicam uma atenuação relevante do efeito.
→ reduzida relevância teórica.
Coenzima Q10
A Coenzima Q10 influencia a produção de energia mitocondrial e tem um efeito antioxidante.
Podem estar envolvidas alterações mitocondriais nos efeitos e efeitos secundários dos taxanos, apresentando alguma relevância teórica. No entanto, as evidências clínicas de interações relevantes são limitadas.
→ relevância teórica baixa a média.
Ácidos gordos ómega 3
Os ácidos gordos Ómega-3 são frequentemente utilizados em casos de fadiga, processos inflamatórios e terapia de suporte geral.
Uma atenuação relevante do efeito dos taxanos não está estabelecida até ao momento.
→ reduzida relevância teórica.
Acetil-L-Carnitina
A Acetil-L-Carnitina tem sido amplamente investigada para a profilaxia da neuropatia. No entanto, vários estudos levaram a resultados contraditórios; em alguns casos, observou-se até um agravamento dos sintomas neuropáticos.
A discussão incide primariamente sobre os efeitos secundários, não sobre a eficácia contra o tumor.
→ baixa relevância de interacção, mas com cuidados especiais relativamente a neuropatias.
Conclusão
Os taxanos atuam primariamente através da estabilização dos microtúbulos e bloqueio da mitose. Embora os taxanos possam adicionalmente induzir stress oxidativo e alterações mitocondriais, o ROS não é considerado um mecanismo de ação central como nas antraciclinas. Por isso, uma atenuação da terapia por suplementos alimentares antioxidantes parece ser biologicamente menos plausível do que com antraciclinas ou, em parte, também com inibidores do proteassoma. Presta-se especial atenção aos suplementos alimentares que influenciam significativamente o estado redox celular, em particular a NAC e a vitamina C em altas doses. A evidência clínica para uma atenuação relevante da ação é, no entanto, globalmente limitada. Os taxanos pertencem, portanto, às terapias tumorais com uma probabilidade de interação teórica baixa a moderada em relação a suplementos alimentares com ação antioxidante.
Inibidores da topoisomerase
As cadeias de ADN, com a sua natureza enroscada, ficam sob „tensão“ durante a cópia para a divisão celular. As topoisomerases são enzimas que cortam o ADN num local para que este possa relaxar e, em seguida, o reconstituem corretamente.
A inibição da topoisomerase é o bloqueio de enzimas que aliviam as tensões nas cadeias de ADN. Isto leva a quebras nas cadeias de ADN, impede a replicação e a célula morre frequentemente por apoptose.
- Amsacrina (Amsidyl®, fora de comercialização)
- Daunorrubicina (Daunoblastina®)
- Etopósido (Vepesid®)
- Irinotecano (Campto®)
- Topotecano (Hycamtin®)
Ao contrário das antraciclinas, o stress oxidativo não é o mecanismo primário. No entanto, numerosas investigações experimentais demonstram que:
- Os danos no ADN podem gerar ROS secundários
- reações de stress mitocondrial são ativadas
- As vias de sinalização redox podem estar envolvidas na apoptose
Os ROS contribuem assim possivelmente para o efeito global, mas não estão no centro do mecanismo de ação.
Inibidores de Topoisomerase e NEM
O caso especial Etoposido
Existem dados pré-clínicos interessantes para o Etopósido. Parte da citotoxicidade parece ser devida a:
- danos oxidativos no ADN
- Formação de ERO
- Disfunção mitocondrial
ser reforçado.
Nos modelos de cultura de células, alguns antioxidantes foram capazes de atenuar parcialmente estes efeitos. No entanto, o significado clínico permanece incerto.
Ao contrário do Bortezomib, não existe nenhuma interação química direta estabelecida com a vitamina C ou com os polifenóis do chá verde.
Vitamina C
A vitamina C pode neutralizar radicais livres e reduzir os danos oxidativos ao DNA. Uma vez que o principal mecanismo de ação dos inibidores da topoisomerase se baseia em quebras de dupla hélice do DNA, uma atenuação significativa da atividade parece menos provável do que com as antraciclinas.
Com doses muito elevadas, permanece uma possibilidade teórica de interação.
relevância baixa a média.
N-Acetilcisteína (NAC)
O NAC aumenta os níveis intracelulares de glutationa. Uma vez que o stress oxidativo pode contribuir para a amplificação de danos no ADN, uma interação biológica parece plausível.
Estudos pré-clínicos demonstram efeitos parcialmente protetores contra o stress oxidativo induzido por Etoposide.
Estão em falta, em grande parte, provas clínicas de uma redução relevante da eficácia.
Relevância teórica média.
Ácido alfa-lipóico
O ácido alfa-lipóico influencia os sistemas redox e tem um efeito antioxidante. Uma perturbação relevante no efeito principal de dano ao ADN não foi demonstrada de forma convincente até agora.
relevância baixa a média.
Vitamina E
A vitamina E protege as membranas celulares da peroxidação lipídica.
Dado que o efeito principal dos inibidores da topoisomerase não depende de ROS, uma interação relevante parece ser limitada.
relevância baixa.
selênio
Nenhuma interação direta estabelecida conhecida.
Os dados disponíveis não indicam uma atenuação relevante do efeito.
relevância baixa.
Coenzima Q10
A Coenzima Q10 influencia as funções mitocondriais e o stress oxidativo.
Uma interação teórica é concebível, mas as evidências clínicas são muito limitadas.
relevância baixa a média.
EGCG (Extrato de Chá Verde)
Ao contrário do bortezomib, não é conhecida nenhuma interação química direta estabelecida.
As propriedades antioxidantes e moduladoras da sinalização celular fazem com que o EGCG seja, no entanto, discutido ocasionalmente.
relevância baixa a média.
Efeitos secundários gastrointestinais como uma particularidade
Particularmente, o Irinotecan causa frequentemente:
- Diarreia severa
- Mucosite
- Perda de peso
- Fadiga
Por isso, estão a ser investigadas várias NEM e medidas de apoio, incluindo:
- Glutamina
- Ácidos gordos ómega 3
- Probióticos
- Zinco
Aqui, a compatibilidade é geralmente a prioridade, e não a questão do enfraquecimento do efeito.
Conclusão
Os inibidores de topoisomerase atuam primariamente através da estabilização de complexos topoisomerase-DNA e a consequente acumulação de quebras na cadeia de ADN. Embora o stress oxidativo e a disfunção mitocondrial possam contribuir para a resposta celular, não são considerados mecanismos de ação centrais. A atenuação da terapia por suplementos alimentares antioxidantes parece, portanto, biologicamente menos plausível do que no caso das antraciclinas, compostos de platina ou inibidores do proteassoma. As substâncias que mais provavelmente se mostram relevantes são as de forte modulação redox, como o NAC ou o ácido ascórbico em altas doses, embora a evidência clínica de uma interferência relevante na eficácia antitumoral seja globalmente limitada. Os inibidores de topoisomerase pertencem assim às classes de quimioterapia com uma probabilidade teórica de interação baixa a moderada com suplementos alimentares com ação antioxidante.
Inibidores de tirosina quinase
Os inibidores de tirosina quinase são medicamentos de terapêutica-alvo que bloqueiam tirosina quinases hiperativas ou alteradas, interrompendo assim a sinalização para o crescimento, divisão e sobrevivência das células tumorais.
- Imatinib (Leucemia Mielóide Crónica (LMC) – Glivec®)
- Erlotinib (Formas de cancro do pulmão – Tarceva®)
- Osimertinib (por exemplo, em carcinomas pulmonares com mutação EGFR – Tagrisso®)
- Sunitinib (por ex. carcinoma de células renais – Sutent®)
Um exemplo prático do tratamento da LMC com imatinib. Antes da sua introdução, a doença era frequentemente fatal; hoje, muitos doentes podem viver durante décadas com boa qualidade de vida, pois o medicamento inibe especificamente a proteína de fusão BCR-ABL causadora da doença.
Os ROS podem estar envolvidos em vias de sinalização a jusante, mas normalmente não são um mecanismo de ação central.
Por isso, uma atenuação relevante por antioxidantes clássicos parece biologicamente consideravelmente menos plausível do que com antraciclinas, compostos de platina ou inibidores do proteassoma.
Interações farmacocinéticas
Na TKI, não são os efeitos antioxidantes que estão em primeiro plano, mas sim as alterações de:
- Reabsorção
- Metabolização
- Proteínas de transporte
Muitos TKI são metabolizados através do sistema enzimático CYP3A4. Isto pode fazer com que certos suplementos alimentares aumentem ou diminuam os níveis do medicamento. Para os TKI, as interações farmacocinéticas são, portanto, geralmente mais importantes do que as propriedades antioxidantes.
Inibidores de tirosina quinase e NEM
Caso especial Chá Verde e Polifenóis
Os extratos de chá verde e o EGCG são frequentemente discutidos. Não devido a efeitos antioxidantes, mas porque:
- transportadores de fármacos podem influenciar
- Modular enzimas CYP
- podem alterar a absorção de medicamentos individuais
A relevância clínica varia entre os IQT e, frequentemente, não é clara. No entanto, em contraste com o bortezomib, não se conhece uma inativação química direta.
Vitamina C
Não são conhecidas interações diretas estabelecidas para a Vitamina C com TKIs.
Uma atenuação relevante dos efeitos através de mecanismos antioxidantes parece biologicamente pouco plausível.
relevância baixa.
N-Acetilcisteína (NAC)
NAC influencia sistemas redox e a glutationa.
Uma vez que a ROS não desempenha um papel central na maioria dos TKI, uma interação relevante parece improvável.
relevância baixa.
Ácido alfa-lipóico
Nenhuma interação direta estabelecida conhecida.
Impactos teóricos em vias de sinalização são concebíveis, mas não comprovados clinicamente.
relevância baixa.
Vitamina E
Não existem evidências convincentes de que a vitamina E atenue relevante qualquer efeito dos TKIs.
relevância baixa.
selênio
Nenhuma interação estabelecida conhecida.
relevância baixa.
Coenzima Q10
A Coenzima Q10 é frequentemente usada para fadiga ou para apoio cardiovascular.
Uma atenuação relevante da eficácia dos TKI não foi estabelecida até agora.
relevância baixa.
EGCG (Extrato de Chá Verde)
Atenção especial devido a possíveis efeitos em:
- Enzima do CYP
- Transporte de medicamentos
- Reabsorção
A problemática incide mais na farmacocinética do que na ação antioxidante.
→ relevância média.
Erva-de-são-joão
Embora não seja um antioxidante clássico, a Erva de São João é particularmente importante para os TKI.
Pode induzir fortemente a CYP3A4 e, consequentemente, reduzir significativamente os níveis plasmáticos de vários TKI.
→ elevada relevância clínica.
Particularidades específicas de TKI individuais
Inibidores de EGFR
(por exemplo, Erlotinib, Gefitinib, Osimertinib)
Mais importante que os antioxidantes aqui é:
- Inibidores da acidez gástrica
- Má absorção
- Interações do CYP
Inibidores de VEGFR e de multiquinase
(por ex. Sunitinib, Sorafenib, Pazopanib)
Discutem-se aqui ocasionalmente:
- Coenzima Q10
- Ácidos gordos ómega 3
- Antioxidantes para redução da fadiga
Até ao momento, não foi comprovada uma atenuação relevante do efeito.
Conclusão
Os inibidores da tirosina quinase atuam inibindo seletivamente vias de sinalização oncogénicas e, geralmente, não dependem do stress oxidativo como mecanismo antitumoral essencial. Por isso, uma atenuação da sua eficácia por suplementos alimentares antioxidantes parece biologicamente muito menos plausível do que com muitos quimioterápicos clássicos. As interações farmacocinéticas, em particular via CYP3A4, transportadores de fármacos e mecanismos de absorção, têm maior importância prática. Embora a vitamina C, a vitamina E, a NAC, o ácido alfa-lipóico ou o coenzima Q10 geralmente só tenham uma relevância teórica baixa, substâncias como a Erva de São João e possivelmente extratos de chá verde em alta dosagem podem causar alterações clinicamente significativas nos níveis do fármaco. Os TKI pertencem, portanto, às classes de terapia tumoral com a menor probabilidade teórica de interação face a suplementos alimentares com ação antioxidante.
Alcaloide vinca
Os alcaloides de vinca ligam-se à tubulina e impedem a formação de microtúbulos. Isto impede a formação do fuso mitótico, a separação dos cromossomas e a paragem da divisão celular. Isto leva, em última análise, à apoptose da célula cancerígena.
- Vinblastina (Velbe®)
- Vincristina (Generika)
- Vindesina (Eldisine®)
- Vinorelbina (Navelbine®)
Embora os ROS possam surgir secundariamente, não são considerados um fator causal essencial.
Por isso, uma atenuação por antioxidantes clássicos parece fundamentalmente menos plausível do que com antraciclinas ou compostos de platina.
Alcaloides de vinca e NEM
O ponto clinicamente mais importante – Neurotoxicidade
Nos alcaloides de vinca, a neuropatia é muito mais proeminente do que as potenciais interações antioxidantes. Em particular, a vincristina causa frequentemente:
- Neuropatias periféricas
- Parestesias
- dor neuropática
- Neuropatias autonómicas
- Distúrbios da motilidade gastrointestinal
É por isso que numerosos NEMs estão a ser discutidos para neuroproteção. Candidatos típicos:
- Ácido alfa-lipóico
- Vitamina E
- Vitaminas B
- Acetil-L-Carnitina
- Ácidos gordos ómega 3
Aqui surge novamente a ponderação: Proteção de neurónios saudáveis versus modulação teórica de reações de stress celular.
Vitamina C
Para os alcaloides de Vinca não existem interações químicas diretas estabelecidas com a vitamina C.
Como a ROS não faz parte do mecanismo de ação principal, um enfraquecimento relevante é biologicamente pouco plausível.
relevância baixa.
N-Acetilcisteína (NAC)
A NAC aumenta a glutationa e influencia os sistemas redox.
Uma vez que o stress oxidativo desempenha apenas um papel secundário, uma atenuação relevante da eficácia parece menos provável do que com antraciclinas ou inibidores do proteassoma.
relevância baixa a média.
Ácido alfa-lipóico
O ácido alfa-lipóico é frequentemente utilizado em polineuropatias.
Até ao momento, não foi comprovada de forma convincente uma atenuação relevante do efeito antitumoral.
relevância baixa.
Vitamina E
A vitamina E tem sido repetidamente investigada para a prevenção ou tratamento de neuropatias induzidas por quimioterapia.
A situação dos dados é inconsistente, mas não foi estabelecida uma interação relevante com a terapia do tumor.
relevância baixa.
selênio
Nenhuma interação direta conhecida.
relevância baixa.
Coenzima Q10
A coenzima Q10 é ocasionalmente utilizada para fadiga ou para suporte mitocondrial.
Não foi demonstrada, até ao momento, nenhuma interação relevante com a eficácia das vinca-alcaloides.
relevância baixa.
Ácidos gordos ómega 3
São frequentemente utilizados como medida de apoio.
Atualmente, não parece haver evidências de uma atenuação relevante da eficácia.
relevância baixa.
EGCG (Extrato de Chá Verde)
Ao contrário do bortezomib, não existe qualquer interação química direta conhecida.
Teoricamente, as vias de sinalização celular podem ser influenciadas, mas a relevância clínica parece ser mínima.
relevância baixa a média.
Particularidades farmacocinéticas
Muitos alcaloides de vinca são metabolizados através de:
- CYP3A4
- Glicoproteína P
metabolizado ou transportado.
Assim, certos NEM podem, teoricamente, influenciar os níveis séricos do fármaco.
Particularmente relevantes são:
- Erva-de-São-João (indução do CYP3A4)
- Extratos de chá verde de alta dosagem
- certos extratos de plantas com efeitos no CYP
Esta problemática é geralmente mais importante do que as propriedades antioxidantes.
Conclusão
Os alcaloides da vinca atuam inibindo a formação de microtúbulos, causando assim uma paragem mitótica com subsequente apoptose. Embora o stress oxidativo seja observado em alguns modelos, não é considerado um mecanismo de ação central. Uma atenuação do efeito antitumoral por suplementos antioxidantes parece, portanto, biologicamente implausível e provavelmente menor do que com taxanos, compostos de platina, inibidores do proteassoma ou antraciclinas. As interações potenciais mais importantes clinicamente dizem respeito a efeitos farmacocinéticos através do CYP3A4 e da P-glicoproteína. No geral, os alcaloides da vinca pertencem às classes de terapia tumoral com baixa probabilidade teórica de interação em relação a suplementos alimentares com ação antioxidante.
Antibióticos citotóxicos
Os antibióticos citotóxicos são agentes antitumorais que interferem na função do ADN através de intercalação (inserção de uma molécula entre pares de bases adjacentes) no ADN, formação de radicais livres ou indução de quebras nas cadeias de ADN, inibindo assim a divisão celular das células cancerígenas e desencadeando a apoptose.
- Bleomicina (Bleomicina Baxter®)
- Dactinomicina (Cosmegen®, fora de comercialização)
- Doxorrubicina (Adriblastina®, Caelyx®)
- Epirrubicina (Farmorubicin®)
- Idarrubicina (Zavedos®)
- Mitomicina (Mitem®)
- Mitoxantrona (Novantron®)
O termo Antibióticos citotóxicos abrange vários agentes antineoplásicos de origem microbiana. Pertencem a uma das classes mais antigas de quimioterapia e atuam predominantemente através de danos no ADN, radicais livres ou interrupção da função do ADN.
Entre os principais representantes contam-se:
Antraciclinas
- Doxorrubicina
- Epirrubicina
- Daunorubicina
- Idarubicina
Antibióticos não-antraciclínicos
- Bleomicina
- Mitomicina C
- Dactinomicina
- Plicamicina
Como as antraciclinas ocupam uma posição especial em relação às interações com NEM, uma consideração separada é útil.
Antraciclinas
As antraciclinas atuam através de vários mecanismos em simultâneo:
- Intercalação no DNA
- Inibição da Topoisomerase II
- Formação de radicais livres de oxigénio
- Dano mitocondrial
- Ativação de vias apoptóticas
A formação de ROS é significativamente mais pronunciada com antraciclinas do que com a maioria das outras classes de quimioterapia.
Isto cria teoricamente a base mais plausível para interações com antioxidantes.
É por isso que as antraciclinas estão tradicionalmente no centro da discussão sobre MPN e quimioterapia.
Antibióticos citotóxicos e suplementos alimentares
Vitamina C
Neutraliza radicais livres.
Teoricamente, existe a possibilidade de uma atenuação da citotoxicidade mediada por ROS.
→ Relevância teórica média a alta.
NAC
Aumenta o glutationa intracelular.
Uma vez que o stress oxidativo é um mecanismo de ação relevante, uma interação parece biologicamente plausível.
→ elevada relevância teórica.
Ácido alfa-lipóico
Tem uma ação antioxidante e influencia os processos mitocondriais.
→ relevância média a alta.
Vitamina E
Antioxidante lipossolúvel.
Discute-se frequentemente pela sua potencial cardioproteção.
→ relevância média.
Coenzima Q10
Particularmente investigado devido à cardiotoxicidade por antraciclinas.
→ relevância média.
selênio
Os sistemas enzimáticos antioxidantes são apoiados.
relevância baixa a média.
O caso especial da Bleomicina
A bleomicina atua através da formação de radicais livres que causam quebras na cadeia de ADN.
Aqui, os ROS não são apenas fenómenos secundários, mas estão diretamente envolvidos no mecanismo de ação.
Isto resulta teoricamente também num aumento da sensibilidade a suplementos alimentares com forte poder antioxidante.
No entanto, a formação do radical difere mecanisticamente daquela das antraciclinas.
Toxicidade pulmonar
O efeito secundário mais importante da bleomicina é o:
- Pneumonite intersticial
- Fibrose pulmonar
Por isso, estratégias antioxidantes são ocasionalmente discutidas como uma medida de proteção.
Aqui surge a problemática clássica: Proteção de tecido saudável versus possível enfraquecimento do efeito tumoral.
Mitomicina C
A mitomicina C age primariamente através:
- Ligações cruzadas de ADN
- Inibição da síntese de DNA
O stress oxidativo desempenha um papel menos importante do que com antraciclinas ou bleomicina.
Assim, as interações com antioxidantes parecem menos prováveis.
Dactinomicina
A dactinomicina liga-se diretamente ao ADN e inibe a síntese de ARN.
Os ROS não são um mecanismo de ação central.
A probabilidade teórica de interação com antioxidantes é, portanto, baixa.
Avaliação de NEM individuais – Consideração global
Vitamina C
- Antraciclina: médio a alto
- Bleomicina: média
- Mitomicina/Actinomicina: baixo
→ relevância média geral.
NAC
- a maior relevância teórica dentro do NEM usual
médio a alto.
Ácido alfa-lipóico
meio.
Vitamina E
Baixo a médio.
Coenzima Q10
Baixo a médio.
selênio
→ baixo.
EGCG (Extrato de Chá Verde)
Nenhuma interação direta estabelecida conhecida.
Efeitos redox teóricos possíveis.
Baixo a médio.
Conclusão
Os antibióticos citotóxicos não formam uma classe de fármacos homogénea no que diz respeito a possíveis interações com suplementos alimentares. Enquanto as antraciclinas e, em menor grau, a bleomicina utilizam o stress oxidativo e os radicais livres diretamente para danificar as células tumorais, os efeitos da mitomicina C ou da dactinomicina baseiam-se predominantemente na ligação ao ADN ou no dano do ADN, respetivamente. Por isso, um enfraquecimento do efeito antitumoral por suplementos alimentares altamente antioxidantes parece ser biologicamente plausível, especialmente com as antraciclinas. Substâncias como a NAC, vitamina C em doses elevadas, ácido alfa-lipóico ou vitamina E têm aqui a maior relevância teórica. No geral, as antraciclinas representam a classe de terapia tumoral com a maior probabilidade teórica de interação com suplementos alimentares com efeito antioxidante.
Mecanismos
As substâncias ativas utilizadas visam, cada uma delas, diferentes pontos de ataque, que são brevemente descritos a seguir.
Síntese de purinas
Os inibidores de síntese de purinas bloqueiam a formação de nucleótidos de purina, impedindo assim a síntese de ADN e ARN. Isto inibe a divisão celular e promove a morte de células cancerígenas.
Di-hidrofolato redutase
A di-hidrofolato redutase (DHFR) é uma enzima que reduz o di-hidrofolato a tetra-hidrofolato. O tetra-hidrofolato é necessário para a síntese de purinas e timina, sendo, por isso, essencial para a síntese de ADN e para a divisão celular.
Ribonucleótido
Ribonucleótidos são os blocos de construção do ARN. São compostos por uma base (UMcalças de ganga, Guanin, Cytosin e Unucleótidos), Ribose (açúcar) e um ou mais grupos fosfato, servindo também como precursores para a formação de blocos de construção do ADN.
Exemplos:
- Adenosinamonofosfato (AMP)
- Guanosinamonofosfato (GMP)
- Monofosfato de citidina (CMP)
- Uridina monofosfato (UMP)
Síntese da Timidilato
A timidilato sintase é uma enzima que converte dUMP (desoxiuridina monofosfato) em dTMP (desoxitimidina monofosfato), permitindo assim a formação da timina, o "bloco de construção" do DNA. A sua inibição leva a uma perturbação na síntese do DNA e impede a divisão celular.
Desoxirribonucleótido
desoxirribonucleótidos são os blocos de construção do ADN. Consistem numa base (dUMTP – Adenina, dGTP – Guanin, dCTP – Cytosin e dTTP – Thymin), Desoxirribose (açúcar) e fosfato e são necessários para a duplicação do material genético.
Síntese de ADN
A síntese de DNA é a duplicação do DNA durante a fase S (síntese) do ciclo celular, onde uma molécula de DNA resulta em duas cópias idênticas.
Adutos de ADN
Adutos de DNA (anexações) são ligações covalentes (dois átomos partilham um ou dois pares de elétrons, formando uma ligação muito estável e forte) de substâncias químicas às bases do DNA, que alteram a estrutura do DNA e interferem na replicação e na transcrição, levando assim à apoptose.
Síntese proteica
A síntese proteica é a produção de proteínas com base na informação genética do ADN, composta pela transcrição (ADN → ARNm) e tradução (ARNm → proteína).
Pontos de controlo do ciclo celular
Os pontos de verificação do ciclo celular são mecanismos de controlo que param o ciclo celular em pontos específicos para reparar danos no DNA ou prevenir a divisão celular defeituosa.
Os cinco pontos de controlo mais importantes são:
- Ponto de controlo G1 (antes da síntese de ADN) verifica
– Tamanho da célula
– Nutrientes/Energia
– Danos no ADN
Decisão:
– Entrada na fase S (síntese de ADN ou paragem do ciclo celular, ou reparação) - Fase S (O controlo de qualidade durante a replicação do ADN verifica se:
– o ADN é duplicado corretamente
– Ocorrem erros de replicação - Ponto de Controlo G2 antes da mitose) verifica:
– o DNA está completamente duplicado?
– existem danos?
Decisão:
– Reparação ou paragem do ciclo celular - Ponto de Controlo M (Checkpoint da Metáfase/Ponte) verifica:
– estão todos os cromossomas corretamente ligados ao fuso mitótico?
Decisão:
– se OK – Início da anáfase (separação dos cromossomas)
– se erros
– – Tentativa de reparação
– – Reparação impossível, bloqueio permanente (apreensão)
– – Apoptose
Sinalização
A sinalização no ponto de controlo M é a transferência de sinais moleculares que monitorizam a ligação cromossómica correta ao fuso mitótico e, na presença de erros, interrompem o ciclo celular através da inibição do complexo APC/C (Anaphase-Promoting Complex).
Suplementos alimentares (SA)
Embora os oncologistas procurem compilar a combinação „ótima“ de citostáticos para o caso de uso e estado do paciente, para uma quimioterapia o mais suave possível, não existe quimioterapia que não acarrete efeitos secundários que, da perspetiva do paciente, sejam reconhecidos como „suaves“.
Além disso, os oncologistas geralmente não gostam nada quando o paciente ou os seus familiares vêm com ideias, por mais bem-intencionadas que sejam, especialmente no que diz respeito a suplementos alimentares.
O pensamento de querer fazer muito pela proteção celular, depois de se ter sabido que a quimioterapia também ataca as células boas e importantes do corpo (que se dividem rapidamente), é totalmente compreensível.
No entanto, se pensarmos nesta ideia até ao fim, teremos de reconhecer que os suplementos nutricionais com ação antioxidante contrariam maciçamente os citostáticos com ação oxidativa: o stress oxidativo celular induzido pelos quimioterápicos de alto grau destina-se a destruir as células tumorais levando à sua morte.
A dosagem destes quimioterápicos é calculada para que o nível de stress resultante evoque precisamente este efeito.
Os suplementos alimentares com ação antioxidante podem, portanto, ser contraproducentes do ponto de vista oncológico. Uma vez que muitas quimioterapias e radioterapias destroem as células tumorais através de stress oxidativo, existe o risco de que os antioxidantes em altas doses, por não distinguirem entre tecido saudável e tumoral, tal como a maioria dos quimioterápicos, também protejam as células cancerígenas da terapia, diminuindo assim o sucesso do tratamento.
Exemplo: Um grande estudo do Centro Alemão de Pesquisa do Cancro (Estudo MARIE de Audrey Y Jung e.a. a partir de 01.01.2019 Suplementação antioxidante e prognóstico do cancro da mama em mulheres pós-menopáusicas a fazer quimioterapia e radioterapia) demonstrou que a ingestão de antioxidantes durante da terapia em pacientes com cancro da mama com uma Mortalidade 1,6 vezes aumentada e um taxa de recaída 1,8 vezes superior estava ligado.
Enquanto alguns citostáticos exercem o seu efeito antitumoral, pelo menos parcialmente, através da indução de stress oxidativo, os antimetabolitos e os inibidores da mitose atuam primariamente através da perturbação da síntese de ADN ou da divisão celular, respetivamente. Embora o stress oxidativo também possa ocorrer com estes agentes, não é considerado o seu mecanismo de ação dominante.
Um NEM pode ser problemático se influenciar o efeito do quimioterápico no tumor, mas também pode ser muito útil se reduzir especificamente os danos nos órgãos.
Exemplos de Micro-organismos Eficazes (EM)
N-Acetilcisteína (NAC)
- Potencial redox fortemente modulador.
- Nas experiências pré-clínicas, mais associada à diminuição da eficácia da quimioterapia.
Vitamina C de alta dose
- Particularmente controverso.
- In vitro, parcialmente protetor para células tumorais, parcialmente até antitumoral.
Vitamina E
- Dados mistos.
- É frequentemente investigado para reduzir a neurotoxicidade.
selênio
- Examinado mais no contexto da redução de efeitos secundários.
- Poucos indícios de perda de eficácia.
Coenzima Q10
- Principalmente interessante devido à possível cardioproteção com antraciclinas.
- Até agora, pouca evidência de interações negativas.
Exemplos de indicações
- Neuropatia – ácido alfa-lipóico, vitaminas B
- Fadiga – Carnitina, Coenzima Q10
- Mucosite – Glutamina
- Deficiência de selénio – Selénio
- Carencia de Vitamina D – Vitamina D
Citostáticos com ação primariamente não-oxidativa
Para os seguintes quimioterápicos, não há até agora evidências convincentes de que a suplementação antioxidante usual prejudique fundamentalmente a eficácia:
- Metotrexato – Inibição da síntese de nucleótidos
- 5-Fluorouracil – Inibição da Timidilato sintase
- Capecitabina – Pró-droga de 5-FU
- Citarabina – Inibição da síntese de ADN
- Vincristina – Inibição dos Microtúbulos
- Vinblastina – Inibição dos microtúbulos
- Paclitaxel – Estabilização dos microtúbulos
- Docetaxel – Estabilização de Microtúbulos
Conclusão
Em última análise, a avaliação de suplementos com ação antioxidante durante a quimioterapia não deve ser generalizada, mas sim baseada no mecanismo de ação do citostático, na potência e dosagem antioxidante do suplemento, em possíveis interações farmacocinéticas, no estado da evidência clínica e no objetivo terapêutico da suplementação.
Chemo – Therapie Konfigurator – Klinik
Cada quimioterapia é individual – tal como a doença cancerígena subjacente. Consequentemente, são utilizados diferentes princípios ativos, muitas vezes também em combinação.
O configurador abaixo permite a seleção individual dos citostáticos a serem utilizados em cada caso de tratamento. Na linha do tempo de um ciclo de terapia, são apresentados os cursos hematológicos esperados, os pontos de nadir, bem como outros parâmetros laboratoriais relevantes e a sua evolução.
Os dados apresentados baseiam-se em estudos publicados, informações de especialistas e modelações esquemáticas. Servem como guia de orientação para doentes e familiares, permitindo uma melhor contextualização das alterações nos valores laboratoriais e dos possíveis efeitos secundários.
Em coordenação com os médicos assistentes, tal pode ajudar a identificar precocemente fases críticas, iniciar atempadamente medidas de suporte e acompanhar a terapia da forma mais segura e eficaz possível, sem comprometer o sucesso do tratamento.
Quem estiver afetado e – adicionalmente – procurar aconselhamento especializado, pode, a qualquer momento, receber um aconselhamento individual Consultar e/ou solicitar pesquisa.
Visualisierer
Anleitung – Chemo-Visualisierer
Bedienungsanleitung – Chemotherapie-Visualisierer v5.0 (Fachpersonal)
Der Chemotherapie-Visualisierer v4.6 ist ein vollständig browserbasiertes, interaktives Webtool zur Darstellung zytostatikaspezifischer Laborwertveränderungen über den Verlauf eines oder mehrerer Chemotherapiezyklen. Das Werkzeug verbindet pharmakodynamische Modelle mit klinischen Entscheidungshilfen und unterstützt Ärzte, Pflegefachkräfte und Lehrende bei der Behandlungsplanung, Patientenaufklärung und akademischen Lehre.
Die wissenschaftliche Grundlage bilden direkt publizierte Tagesverlaufsdaten aus klinischen Studien (u.a. Coiffier et al. NEJM 2002 für R-CHOP, RATIFY-Studie 2017 für Midostaurin, ADMIRAL 2019 für Gilteritinib) sowie pharmakodynamische Parameter aus FDA-Fachinformationen (DailyMed). Wo keine direkten Messungen verfügbar sind, werden Nadir-Fraktionen aus publizierten Grad-3/4-Häufigkeiten berechnet und als schematisch [S] gekennzeichnet. Das Tool arbeitet vollständig lokal im Browser: Es werden keine Patientendaten an externe Server übertragen.
| Schritt | Aktion | Descrição da |
|---|---|---|
| 1 | Einstiegsmodus wählen | Einzelwirkstoffe (direkte Substanzauswahl), Indikation/Schema (klinischer Workflow mit 33 Standardschemata) oder Vergleich A|B (Toxizitätsvergleich zweier Schemata) |
| 2 | Wirkstoffe / Schema laden | Kachel anklicken oder Schema laden — Visualisierung startet sofort |
| 3 | Configurar protocolo | Zyklus (1–8), Zykluslänge (14/21/28 Tage), Dosisreduktion und Darstellungsmodi in der Steuerleiste einstellen |
| 4 | Introduzir perfil do paciente | PP-Panel: Baseline-Laborwerte, GFR (CKD-EPI 2021), Child-Pugh — alle Kurven und Dosisanpassungs-Badges reagieren sofort |
| 5 | Analysefunktionen nutzen | Calvert, FN-Risiko-Ampel, Labortage, Antiemese, TLS-Risiko, Genetik mit DPYD-Stufendiagnostik, Wechselwirkungen, AI-Prognose, Cisplatin-Nephrotoxizitätsverlauf |
| 6 | Exportar | PDF-Export erzeugt druckfertigen Kurvenreport mit allen SVG-Kurven und Patientendaten |
Oben links über dem Wirkstoffraster befinden sich drei Buttons, die zwischen den Modi umschalten. Der aktive Modus ist blau hinterlegt. Alle drei Modi nutzen dieselbe Visualisierung, dieselben Analysepanels und dieselben Exportfunktionen.
| Modus | Einstieg | Typische Anwendung |
|---|---|---|
| Einzelwirkstoffe | Suchfeld, Kategorie-Tabs, Kacheln | Pharmakologischer Vergleich einzelner Substanzen, individuelle Off-Label-Kombinationen, Lehre, Kurvenanalyse |
| Indikation / Schema | Tumorentität wählen → Therapielinie → Schema → Laden | Klinische Praxis, Patientenaufklärung, Protokollplanung, schneller Standardeinstieg |
| Vergleich A|B | Zwei Schemata aus Dropdown wählen | Direkter Toxizitätsvergleich: FN-Risiko, ANC-Nadir, Emetogenität, Organtoxizität nebeneinander |
Kein Arzt denkt "ich wähle Cyclophosphamid + Doxorubicin + Vincristin + Prednison" — er denkt "ich behandle ein DLBCL und nehme R-CHOP". Der Indikations-Tab entspricht diesem klinischen Denkweg. Schemata sind nach Tumorentität gruppiert und optional nach Hämatologie oder Solide Tumoren filterbar. Jede Schema-Karte zeigt Schemaname, Therapielinie, Zykluslänge, den wichtigsten klinischen Hinweis (z.B. "HBV-Screening obligat", "VZV-Prophylaxe obligat") sowie direkte Links zu ESMO-Leitlinien, NCCN-Guidelines und Schlüsselstudien. Klick auf "Laden" setzt automatisch alle Wirkstoffe und die schematypische Zykluslänge.
| grupo | Schemata |
|---|---|
| Hämatologie (16) | R-CHOP 21, R-CHOP 14 (dose-dense), Pola-R-CHP, R-CVP, BR, FCR, Venetoclax+Obinutuzumab, VMP, RVd, Dara-VMP, Isa-Pd, 7+3 (AML), 7+3+Midostaurin, Azacitidin mono, ABVD, BV-AVD |
| Solide Tumoren (17) | AC, AC-T, TC, Capecitabin mono, FOLFOX, FOLFIRI, CAPOX, FOLFIRINOX, Gemcitabin+Nab-Paclitaxel, Gemcitabin mono, Carboplatin+Paclitaxel, Carboplatin+Pemetrexed, Gemcitabin+Cisplatin, FLOT, BEP, EP, Carboplatin+Gemcitabin |
Schema A (blau) und Schema B (rot) werden über je ein Dropdown aus den 33 hinterlegten Schemata gewählt. Die automatisch generierte Vergleichstabelle zeigt vier klinisch relevante Toxizitätsparameter nebeneinander, farbkodiert nach günstigerem Wert (grün) und ungünstigerem Wert (rot). Alle Werte basieren auf den wissenschaftlich validierten Datenquellen der FN-Risiko- und Emetogenitätsdatenbanken (EORTC 2011, ASCO 2020).
| Vergleichsparameter | Berechnungsbasis | Relevância clínica |
|---|---|---|
| FN-Risiko (%) | Additives Modell aus 60 substanzspezifischen Werten (EORTC 2011, ASCO 2015) | Entscheidungsgrundlage für G-CSF-Primärprophylaxe |
| Emetogenes Potenzial | Hesketh-Klassifikation nach ASCO 2020; AC-Schema automatisch auf Hoch | Auswahl des Antiemese-Regimes |
| ANC-Nadir (G/L) | Aus FDA-PI-Nadir-Fraktionen der Einzelsubstanzen (Worst-case) | Grad der erwarteten Myelosuppression |
| Organtoxizitätsprofil | Substanzbasierte Klassifikation: Nephro-, Kardio-, Neuro-, Pulmo-, GI-, Hepatotoxizität | Monitoring-Plan und Kontraindikationsprüfung |
Die Wirkstoffauswahl im Einzelwirkstoff-Modus bildet den direkten Einstieg für substanzbezogene Analysen. Der Visualisierer umfasst 60 Zytostatika aus 11 pharmakologischen Klassen. Die Klasseneinteilung folgt dem Wirkmechanismus und hat unmittelbaren Einfluss auf das Myelosuppressionsprofil, die Organtoxizität und die Interaktionswahrscheinlichkeit.
| Classe | Enthaltene Wirkstoffe |
|---|---|
| Alquilanos | Ciclofosfamida, Ifosfamida, Melfalano, Bendamustina, Cisplatina, Carboplatina, Oxaliplatina, Clorambucilo, Busulfano, Dacarbazina, Temozolomida |
| Antimetabolito | Methotrexat, 5-Fluorouracil, Capecitabin, Gemcitabin, Cytarabin (Ara-C), Fludarabin, Pemetrexed, Azacitidin, Decitabin, Cladribin (2-CdA) |
| Antraciclina | Doxorrubicina, Epirrubicina, Idarrubicina, Mitoxantrona, Daunorrubicina |
| Inibidor de Topo | Etoposido, Topotecano, Irinotecano |
| Vinca-alcalóides | Vincristina, Vinblastina, Vinorelbina |
| Taxano | Paclitaxel, Docetaxel, Nab-Paclitaxel, Cabazitaxel |
| Anticorpo monoclonal | Rituximab, Brentuximab Vedotin, Daratumumab, Obinutuzumab, Polatuzumab vedotin, Isatuximab |
| Imunoterapia | Nivolumab, Pembrolizumab |
| Targeted Therapy | Bortezomib, Ibrutinib, Venetoclax, Imatinib, Lenalidomida, Pomalidomida, Carfilzomib, Midostaurin, Gilteritinib, Zanubrutinib |
| Glucocorticoide | Prednisona, Dexametasona |
| Outros | Bleomicina, L-Asparaginase, Trabectedina, Hidroxiureia |
Mehrfachauswahl: Mehrere Wirkstoffe können gleichzeitig aktiv sein. Die Visualisierung zeigt eine kombinierte Hüllkurve: Der Nadir entspricht dem Minimum aller Einzelwirkstoff-Nadire (Worst-case-Modell), der Peak dem Maximum aller Einzelpeaks. Dieses Modell spiegelt die klinische Realität kombinierter Myelosuppression wider (z.B. R-CHOP: additiver ANC-Nadir durch Cyclophosphamid, Doxorubicin und Vincristin). Ausgewählte Wirkstoffe erscheinen als farbige Chips; Klick auf das ×-Symbol entfernt einen Wirkstoff.
Die Steuerleiste enthält alle zentralen Parameter zur Protokolldefinition. Alle Einstellungen wirken unmittelbar auf die Visualisierung und alle Analysepanels.
| Elemento de controlo | Funktion und klinische Bedeutung |
|---|---|
| Ciclo (1–8) | Wählt den aktuell angezeigten Zyklus (Einzelmodus) oder die Gesamtanzahl darzustellender Zyklen (Mehrzyklus-Modus). Steuert die Anthrazyklin-Kumulativdosisberechnung. |
| Zykluslänge (14/21/28 Tage) | Skaliert die X-Achse sämtlicher Kurven. Alle Tage T1–T14, T1–T21 oder T1–T28 werden mit Tickmarken und Beschriftungen angezeigt. Relevant für dose-dense Schemata (14 d), Standard (21 d) und monatliche Protokolle (28 d). |
| Dosis-Schieberegler (%) | Globale Dosisreduktion auf 100%, 75%, 50% oder 25%. Alle Nadir- und Peak-Werte skalieren proportional. Klinisch relevant für Dosisanpassungen bei Toxizität oder Organfunktionsstörung. |
| G-CSF | Aktiviert den G-CSF-Effekt auf die ANC-Kurve. Modelliert nach Holmes et al. JCO 2002 und EORTC-Leitlinien 2011: ANC-Nadir wird angehoben (~40% Reduktion der Suppressionstiefe) und zeitlich verzögert. Klinische Bedeutung: G-CSF reduziert das FN-Risiko bei Schemata mit über 20% Basisrisiko. |
| Todos os ciclos | Mehrzyklus-Kontinuum: X-Achse dehnt sich auf Zyklenanzahl × Zykluslänge aus. Hämoglobin zeigt kumulativen Abfall (Clausen & Ulrichsen, Leuk Lymphoma 2019). Zyklusgrenzen als gestrichelte Trennlinien. Besonders relevant für kumulative Toxizität (Anthrazyklin, Bleomycin). |
| PK-Kurven Priorität 3 | Aktiviert vereinfachte Pharmakokinetik-Plasmaspiegel-Kurven für 14 Wirkstoffe unterhalb der Verabreichungsbalken. 1-Kompartiment-Modell basierend auf FDA-PI-Parametern (t½, Vd, Standarddosis). |
| Cuidados de Suporte | Blendet das Supportive-Care-Panel für Begleitmedikamente ein. |
| Exportar PDF | Erzeugt druckfertigen Kurvenreport (Abschnitt 16). |
Pro-Wirkstoff-Dosisanpassung: Unterhalb der Steuerleiste erscheint für jeden ausgewählten Wirkstoff ein individueller Schieberegler. Dieser überschreibt den globalen Dosisschieberegler für die jeweilige Substanz. Klinisch relevant für asymmetrische Dosisreduktionen in Kombinationsschemata, z.B. Cisplatin-Reduktion bei Nephrotoxizität bei unveränderter Paclitaxel-Dosierung.
Die Visualisierungsfläche gliedert sich in drei Bereiche: Verabreichungsbalken (oben, ein Balken pro Wirkstoff), optional PK-Kurven (Plasmaspiegel, nach Aktivierung), und Laborparameter-Kurven (unten, eine SVG-Kurve pro betroffenem Parameter). Die X-Achse zeigt alle Zyklustage T1–T21 (bzw. T1–T14 oder T1–T28) mit vollständiger Beschriftung. Im Mehrzyklus-Modus werden Zyklusgrenzen als gestrichelte Linien markiert.
| Grafisches Element | Bedeutung und klinische Relevanz |
|---|---|
| Verabreichungsbalken | Zeigt Applikationstage (intensive Markierung), pharmakologische Wirkdauer (Hintergrundbereich) und Wirkungspeak (Kreispunkt). Hover: Popup mit Halbwertszeit, Route, Besonderheiten. |
| Gradiente de cor de curva | Pharmakodynamischer Verlauf des Laborparameters. Farbe entspricht der dominanten Wirkstoffklasse. Hover: Popup mit Nadir/Peak, Erläuterung, Quellenlink. |
| Área normal sombreada | Laborspezifischer klinischer Referenzbereich als transluzente Hintergrundfläche. Sofortorientierung ob der Verlauf im Normalbereich bleibt. |
| Rote Strichlinie | Kritischer Interventionsschwellenwert: ANC unter 0,5 G/L (Grad-4-Neutropenie), PLT unter 50 G/L, Hb unter 8 g/dL usw. Unterschreitung signalisiert klinischen Handlungsbedarf. |
| Roter Punkt (Nadir) | Tiefstpunkt im dargestellten Zeitraum mit Tagesangabe und Absolutwert. Tiefster Punkt der hämatopoetischen Reserve. |
| Oranger Punkt (Peak) | Höchstwert im dargestellten Zeitraum. Relevant bei ansteigenden Parametern (Kreatinin, Transaminasen, LDH bei Tumorlyse). |
| Farbige Strichlinie (horizontal) | Patientenindividueller Ausgangswert aus dem PP-Panel. Zeigt den Abstand zwischen Baseline und erwartetem Nadir. |
| PK-Kurve (violett) Priorität 3 | Vereinfachter Plasmaspiegel-Verlauf. C(t) = Cmax × e^(−ke×t). Oranger Punkt = Peak-Plasmaspiegel, gestrichelte Linie = Zeitpunkt der Halbwertszeit. |
| Vertikale gestrichelte Linien | Im Mehrzyklus-Modus: Zyklusgrenzen. Erlauben Beurteilung der Erholung zwischen den Zyklen. |
| [S] Kennzeichnung | Schematisch/interpoliert: aus Grad-3/4-Häufigkeiten oder pharmakodynamischen Profilen abgeleitet, keine direkt gemessenen Tagesverlaufsdaten. |
| grupo | parâmetro | Unidade | Valor crítico | Klinische Bedeutung |
|---|---|---|---|---|
| Hematológico | ANC (Neutrophile) | G/L | unter 0,5 (Grad 4) | Primärindikator Myelosuppression; FN-Risiko; G-CSF-Indikation |
| Hematológico | Trombócitos | G/L | unter 50 (Grad 3) | Blutungsrisiko; Transfusionsindikation |
| Hematológico | Hemoglobina | g/dL | unter 8 (Grad 3) | Kumulativer Abfall über Zyklen; EPO/Transfusion |
| Hematológico | Linfócitos | G/L | unter 0,2 (Grad 4) | Opportunistisches Infektionsrisiko; PCP-Prophylaxe |
| Coagulação | Fibrinogen, AT III | g/L / % | Fibr. unter 1 / AT III unter 50 | Asparaginase-Koagulopathie; DIC-Risiko |
| Cardial | Troponina I/T | ng/L | über 50 | Frühmarker Anthrazyklin-Kardiotoxizität; LVEF-Trigger |
| rim | Creatinina | µmol/L | über 180 | Cisplatin/Ifosfamid-Nephrotoxizität |
| fígado | ALT, AST, Bilirubin | U/L, µmol/L | ALT/AST über 200; Bili über 50 | Hepatotoxizität; Child-Pugh-relevant; Dosisanpassung |
| Eletrólito | Magnésio, Potássio, Fosfato | mmol/L | Mg unter 0,5; K unter 3,0 | Cisplatin-Mg-Verlust; QTc-Verlängerung; TLS-Phosphat |
| Endócrino | TSH, Glicose | mUI/L, mmol/L | TSH über 10; BZ über 15 | Immuntherapie-Thyreoiditis; Steroid-Diabetes |
| pâncreas | Lipase | U/L | über 200 | Asparaginase-Pankreatitis; Gemcitabin-Toxizität |
| Lise Tumoral | Ácido úrico | µmol/L | über 600 | TLS; Allopurinol/Rasburicase-Indikation |
| Marcador tumoral | LDH | U/L | individuell | Tumoraktivität; prognostisch bei DLBCL |
| Metabolismo do ferro | Ferritin, Eisen, TSAT | ng/mL, µmol/L, % | TSAT unter 10% | Eisenmangelanämie vs. Anämie chronischer Erkrankung |
Das Überfahren einer Kurve oder eines Verabreichungsbalkens mit der Maus öffnet ein schwebendes Informations-Popup. Es bleibt geöffnet solange der Mauszeiger sich über dem Element oder dem Popup befindet, sodass enthaltene Hyperlinks angeklickt werden können. Es schließt sich automatisch beim Verlassen beider Bereiche.
| Popup-Typ | Angezeigte Informationen |
|---|---|
| Popup de Curvas (Parâmetros Laboratoriais) | Parametername, Nadir/Peak-Zeitpunkt und Absolutwert, pharmakodynamische Erläuterung der Ursache, Quellenangabe mit direktem Hyperlink zu PubMed, DailyMed oder FDA PI |
| Janela flutuante da barra de administração | Wirkstoffname, Klasse, Halbwertszeit, Applikationsroute, exakte Applikationstage, pharmakologische Besonderheiten (z.B. "Mesna obligat bei Ifosfamid", "NIEMALS intrathekal bei Vincristin"), relevante Begleitmedikation |
Alle Quellenlinks führen ausschließlich zu wissenschaftlich validierten Quellen: PubMed-Einträge mit PMID, offizielle FDA Prescribing Information auf DailyMed (dailymed.nlm.nih.gov) sowie ASCO- und ESMO-Leitlinien.
Das aufklappbare Panel "Patientenprofil und Organfunktion" erlaubt die Personalisierung aller Kurven anhand patientenindividueller Baseline-Laborwerte. Das Ausgangs-Hämatogramm beeinflusst den absoluten Grad der Myelosuppression und damit das individuelle Toxizitätsrisiko maßgeblich. Alle Dosisanpassungs-Badges in der Visualisierung reagieren unmittelbar auf Änderungen im PP-Panel.
| Campo | padrão | Klinische Bedeutung |
|---|---|---|
| ANC (G/L) | 3,8 | Patientenbasislinie als gestrichelte Referenzlinie in der ANC-Kurve. Badge "Erhöhtes Risiko" bei ANC unter 1,5 G/L. Ausgangsneutropenie verdoppelt das FN-Risiko. |
| Plaquetas (G/L) | 230 | PLT-Basislinie; Badge bei unter 100 G/L. Ausgangsthrombopenie erfordert häufigere Kontrollen. |
| Hämoglobin (g/dL) | 12,5 | Hb-Basislinie; Badge bei unter 10 g/dL. Relevant für kumulative Anämieabschätzung über mehrere Zyklen. |
| Linfócitos (G/L) | 2,5 | Besonders relevant bei Fludarabin und CD20-Antikörpern. |
| Kreatinin (µmol/L) | 80 | Direkte Eingabe; wird auch als Eingabe für den GFR-Rechner verwendet. |
| GFR / eGFR (ml/min) | 90 | Steuert automatisch alle Nierendosisanpassungs-Badges in der Visualisierung. |
| Bilirubin, ALT, AST | Normalwerte | Bilirubinabsolutwert steuert Dosisanpassung bei Trabectedin; ALT/AST für Child-Pugh-Kontext. |
| Child-Pugh A/B/C | UM | Child-Pugh-Score nach Pugh et al. 1973: Standard-Instrument für hepatische Dosisanpassungen in der Onkologie. |
| Magnesium, Kalium, Harnsäure, Ferritin, Troponin | Normalwerte | Baseline für therapiebedingte Veränderungen; Eingabe in die automatischen Empfehlungen. |
| DFGe (ml/min) | Ecrã | Kategorye (KDIGO 2022) | Dosisanpassung (Beispiele) |
|---|---|---|---|
| ≥90 | grün | G1 — Normal/Erhöht | Sem ajuste |
| 60–89 | grün | G2 — Leicht reduziert | Keine Anpassung für die meisten Substanzen |
| 45–59 | orange | G3a — Leicht-mäßig reduziert | Cisplatin –25%; Carboplatin: Calvert-Formel |
| 30–44 | rot | G3b — Mäßig-stark reduziert | Cisplatin –50%; Pemetrexed KI (unter 45 ml/min) |
| unter 30 | dunkelrot | G4 — Stark reduziert | Cisplatin KI; MTX cave; Carboplatin stark reduzieren |
| Child-Pugh-Klasse | Dosisanpassungen (Auswahl) |
|---|---|
| A (5–6 Punkte) | Keine routinemäßige Anpassung für die meisten Wirkstoffe erforderlich. |
| B (7–9 Punkte) | Doxorubicin –50%; Epirubicin –50%; Vincristin –50%; Paclitaxel –25%; Irinotecan –25 bis –50%; Etoposid –25%. |
| C (10–15 Punkte) | Anthrazyklin-Klasse: kontraindiziert oder –75%. Trabectedin: kontraindiziert. Vinca-Alkaloide und Taxane: kontraindiziert. |
| Bilirubin über 17 µmol/L bei Trabectedin | Absolute Kontraindikation gemäß FDA PI. |
Der ECOG-Status ist ab Version 5.1 direkt im Patientenprofil-Panel eingebbar (Radiobuttons 0–4). Er beeinflusst das FN-Risiko-Ergebnis und erzeugt ab ECOG ≥ 2 eine automatische Warnung in jedem Kurven-Hover-Popup.
| ECOG | Significado | Klinische Konsequenz im Tool |
|---|---|---|
| 0 | Voll aktiv | Keine Einschränkung, grünes Badge |
| 1 | Leicht eingeschränkt, ambulant arbeitsfähig | Blaues Informations-Badge |
| 2 | Ambulant, >50% der Wachzeit aktiv | Orange-Badge · FN-Risiko-Warnung im Popup · Dosisreduktion erwägen |
| 3 | >50% bettlägerig | Rot-Badge · ECOG-Warnung in allen Kurven-Popups · Therapiefähigkeit prüfen |
| 4 | Vollständig bettlägerig | Kritisches Badge · Dosisreduktion oder Therapiepause obligat |
Eingabe von Vorgewicht (kg) und Zeitraum (Monate) im PP-Panel. Das Tool berechnet den prozentualen Gewichtsverlust und kategorisiert nach ESPEN-Leitlinien Onkologie 2021:
| Verlust | Klassifikation | Recomendação |
|---|---|---|
| <2% | Stabil | Kein Handlungsbedarf |
| 2–5% | Moderater Verlust | Ernährungsberatung empfohlen (ESPEN 2021) |
| 5–10% | Signifikante Kachexie | Ernährungsintervention obligat · Kaloriensubstitution ≥25 kcal/kg/d · Protein ≥1,2 g/kg/d |
| >10% | Schwere Kachexie | URGENT: interdisziplinäre Ernährungstherapie · Ggf. enterale/parenterale Ernährung |
Wirkstoff und kumulative Vordosis im PP-Panel eingeben. Die eingegebene Vordosis wird automatisch in den Anthrazyklin-Kumulativdosis-Gauge eingerechnet — der Gauge startet nicht bei 0, sondern bei der bereits verbrauchten Dosis. Kritisch wenn aktuelle Therapie plus Vordosis das Limit überschreiten würde.
| Ingrediente ativo | Limite de aviso | Limite Absoluto | Relevância clínica |
|---|---|---|---|
| Doxorrubicina | 350 mg/m² | 450 mg/m² | Dilative Kardiomyopathie ab ~450 mg/m² (Von Hoff 1979) |
| Epirrubicina | 700 mg/m² | 900 mg/m² | Geringeres Kardiotoxizitätsrisiko als Doxorubicin |
| Daunorubicina | 450 mg/m² | 600 mg/m² | Relevant bei AML-Rezidivtherapie |
| Idarubicina | 120 mg/m² | 150 mg/m² | Niedrigstes Limit · häufig bei AML |
| Mitoxantrona | 100 mg/m² | 140 mg/m² | Höheres Kardiotoxizitätsrisiko pro mg/m² |
Einstellbare Hb-Schwelle (Standard 8,0 g/dL nach ASCO/ESMO-Leitlinien) erscheint als orangefarbene gestrichelte Linie in der Hämoglobin-Kurve. Badge warnt sofort wenn der eingegebene Baseline-Hb bereits unter der Trigger-Schwelle liegt.
Datum der Chemo-Gabe (Tag 1), Datum der letzten Blutabnahme und Zyklus-Nummer (Z1–Z8) im PP-Panel eingeben. Das Tool berechnet automatisch den Tag im Zyklus und zeichnet auf jeder Laborwert-Kurve:
- Senkrechte schwarze gestrichelte Linie am berechneten Tag
- Kleiner waagrechter Strich + Punkt auf Höhe des gemessenen Laborwerts (aus dem PP-Panel)
Im Mehrzyklus-Modus ("Alle Zyklen") wird die Zyklusnummer berücksichtigt: Zyklus 3, Tag 12 erscheint an absolutem Tag 54 (bei 21-Tage-Schema). Hinweis wenn gewählter Zyklus außerhalb der eingestellten Gesamtzyklen liegt.
Alle Kurven-Hover-Popups wurden für den Lehreinsatz erweitert:
- Literatur-Bar: Alle im Popup-Text enthaltenen PubMed-Links werden automatisch als klickbare Quellen-Leiste am unteren Rand des Popups zusammengefasst
- ECOG-Warnung: Bei ECOG ≥ 2 erscheint im Popup automatisch ein orangefarbener Warnhinweis "FN-Risiko erhöht · Dosisreduktion erwägen"
Eingaben: Gewicht (kg) und Größe (cm). Zwei Berechnungsformeln stehen zur Auswahl. Die BSA ist die maßgebliche Bezugsgröße für die Dosierung der meisten Zytostatika.
| Formel | cálculo | Klinische Note |
|---|---|---|
| Mosteller (1987) | BSA = √(Gewicht × Größe / 3600) | Klinisch bevorzugt; einfach und präzise; empfohlen in ASCO-Leitlinien. |
| DuBois und DuBois (1916) | BSA = 0,007184 × Gewicht⁰·⁴²⁵ × Größe⁰·⁷²⁵ | Historische Referenzformel; leichte Unterschätzung bei adipösen Patienten. |
Eingaben: Alter (Jahre), Kreatinin (mg/dL), Geschlecht. Berechnung nach der CKD-EPI-Formel 2021 (Levey et al. 2009, aktualisiert 2021, PMID 34554658). Die CKD-EPI-2021-Formel ist race-free und wird von KDIGO 2022 empfohlen. Sie ist der MDRD-Formel bei GFR über 60 ml/min überlegen. Das Ergebnis erscheint mit KDIGO-2022-Kategorie (G1–G5) farbkodiert und steuert automatisch alle Nierendosisanpassungs-Badges.
Erscheint direkt unterhalb des GFR-Rechners und übernimmt die berechnete eGFR automatisch. AUC-Dropdown: 2 (wöchentlich), 4 (2. Linie / ältere Patienten), 5 (1. Linie), 6 (adjuvant). Formel: Dosis (mg) = AUC × (GFR + 25). Bei Änderung im GFR-Rechner (GO-Button) wird die Calvert-Dosis sofort aktualisiert. Quelle: Calvert et al. JCO 1989 (PMID 2681557). Klinische Bedeutung: Die AUC-basierte Dosierung ist der fixen BSA-basierten Dosierung für Carboplatin überlegen und reduziert dosisabhängige Toxizität (Thrombozytopenie).
Berechnet das Febrile-Neutropenie-Basisrisiko der aktuellen Wirkstoffkombination aus 60 substanzspezifischen Einzelwerten. Das Kombinationsrisiko wird nach einem konservativen additiven Modell berechnet: Höchster Einzelwert + 50% jedes weiteren myelosuppressiven Wirkstoffs (Smith TJ et al. ASCO 2015). Aktualisiert sich automatisch bei jeder Wirkstoffauswahl.
| Risikoklasse | FN-Wahrscheinlichkeit | G-CSF-Empfehlung | fonte |
|---|---|---|---|
| Niedrig (grün) | unter 10% | Keine routinemäßige Primärprophylaxe | EORTC 2011 PMID 21095116 |
| Mittel (orange) | 10–19% | G-CSF individuell abwägen; patientenspezifische Risikofaktoren berücksichtigen (Alter über 65, Komorbiditäten, Voranbehandlung) | ASCO 2015 PMID 25691678 |
| Hoch (rot) | mindestens 20% | G-CSF-Primärprophylaxe OBLIGAT gemäß EORTC/ASCO-Leitlinie | EORTC 2011; ASCO 2015 |
Der Laborüberwachungsplan leitet empfohlene Abnahmetage aus den Nadir-Zeitpunkten aller gewählten Wirkstoffe ab (FDA PI + NCCN Myelosuppression 2024). Tag 1 (Baseline) und der letzte Zyklustag (Vorlauf-Check für nächsten Zyklus) sind immer enthalten. Bei Mehrfachauswahl werden die Nadir-Tage aller Wirkstoffe zusammengeführt und als sortierte Liste angezeigt.
Automatische Sonderwarnungen: Kein G-CSF bei Bleomycin; tägliches TLS-Monitoring (Kalium, Harnsäure, Phosphat, Kreatinin) bei Venetoclax Ramp-up; irAE-Panel (LFT, TSH, Kreatinin, Glukose) alle 4–6 Wochen bei Immuntherapie (Nivolumab, Pembrolizumab).
Klassifiziert das emetogene Potenzial der aktuellen Wirkstoffkombination nach der Hesketh-Klassifikation (ASCO Antiemesis Guidelines 2020, PMID 32202946; MASCC/ESMO 2016; NCCN Antiemesis v2.2024) in vier Kategorien. Das höchste emetogene Potenzial der Kombination bestimmt das Regime. Sonderregel ASCO 2020: Das AC-Schema (Anthrazyklin + Cyclophosphamid) wird unabhängig von der Einzelklassifikation automatisch auf Hoch emetogen hochgestuft (Badge erscheint in der Anzeige).
| Classe | probabilidade | Regime | Exemplos |
|---|---|---|---|
| Hoch (über 90%) | über 90% | 5-HT3-Antagonist + NK1-Antagonist (Aprepitant/Fosaprepitant) + Dexamethason. Bei Cisplatin: zusätzlich Olanzapin 10 mg/d T1–T4 (ASCO 2020). | Cisplatin, DTIC, Ifosfamid ≥2 g/m², Busulfan; AC-Schema (automatisch hochgestuft) |
| Moderat (30–90%) | 30–90% | 5-HT3-Antagonist + Dexamethason ± NK1-Antagonist. T2–T3: Dexamethason ± Aprepitant. | Carboplatin, Oxaliplatin, MTX, Irinotecan, Temozolomid, Bendamustin |
| Niedrig (10–30%) | 10–30% | Monotherapie: Dexamethason 8 mg i.v. ODER Metoclopramid ODER Prochlorperazin. | Paclitaxel, Docetaxel, Etoposid, Gemcitabin, 5-FU, Pemetrexed |
| Minimal (unter 10%) | unter 10% | Keine routinemäßige Prophylaxe. Bei Infusionsreaktionen (Rituximab, Daratumumab): Prämedikation nach Protokoll. | Vincristin, Rituximab, Nivolumab, Pembrolizumab, Ibrutinib |
Automatische Risikoeinschätzung nach Cairo & Bishop 2004 (PMID 15592664) und Howard et al. NEJM 2011 (PMID 21562379). Das Tumorlyse-Syndrom entsteht durch massiven Zerfall von Tumorzellen mit Freisetzung von Kalium, Phosphat, Harnsäure und Nukleinsäuren. Klinische Folgen: Hyperurikämie, Hyperphosphatämie, Hyperkaliämie, Hypokalzämie und akutes Nierenversagen.
| Risikoklasse | Auslösende Wirkstoffe / Situationen | Mindestmaßnahmen |
|---|---|---|
| Alto | Venetoclax Ramp-up, Rituximab/Obinutuzumab bei großer Tumorlast (DLBCL, CLL) | Allopurinol 300 mg/d ab 2–3 Tage vor Therapie; Hyperhydrierung ≥2–3 L/m²/d; Elektrolyte + Harnsäure + Kreatinin täglich T1–T3; Rasburicase bei Harnsäure über 476 µmol/L oder eingeschränkter Nierenfunktion. |
| Intermediär | AML-Induktion (Cytarabin, Daunorubicin), CLL-Regime (Fludarabin, Bendamustin), Cladribin, Hydroxyurea | Allopurinol prophylaktisch; Elektrolyte an T1, T3 und T7 kontrollieren. |
| Baixo | Solide Tumoren, Rituximab mono bei kleiner Tumorlast | Klinische Überwachung ausreichend; keine spezifische Prophylaxe. |
Das Genetik-Panel (roter Rahmen) dokumentiert pharmakogenetische Besonderheiten, die die Wirkstoffmetabolisierung maßgeblich beeinflussen. Pharmakogenetische Varianten können zu lebensbedrohlicher Toxizität bei Standarddosierungen führen. Bedienung: Gen wählen → Phänotyp wählen → "+ Hinzufügen". Das Panel zeigt sofort eine farbige Warnung mit Dosisempfehlung und Quelle.
| Gene | Ingredientes Ativos Relevantes | Phänotypen und Dosisempfehlung | fonte |
|---|---|---|---|
| TPMT (Thiopurin-S-Methyltransferase) | 6-Mercaptopurina (6-MP) | Normal (89%): 100% — Heterozygot (10%): 50%, Toxizitätsrisiko erhöht — Defizient (1%): 10%, schwere Myelosuppression potenziell letal | CPIC Guidelines |
| DPYD (Dihydropyrimidin-Dehydrogenase) | 5-Fluorouracilo, Capecitabina | Wild-type: 100% — Heterozygot: 50%, stark erhöhtes Toxizitätsrisiko — Defizient: KONTRAINDIZIERT, FDA-Warnung seit 2022 | FDA Safety Communication 2022 |
| UGT1A1 Priorität 2 | Irinotecan (CPT-11) | *1/*1: 100% — *1/*28 (intermediär, 45%): 75–80% — *28/*28 (poor metabolizer, 10–15%): 50–60%, stark erhöhtes SN-38-Toxizitätsrisiko | CPIC 2015 PMID 25989904; FDA PI |
| NUDT15 Priorität 2 | Thiopurine (bes. asiatische Patienten) | Normal (80–95%): 100% — Intermediär (5–18%, in Asien häufiger): 30–50% — Poor metabolizer (bis 2% in Asien): 10%, schwere Myelotoxizität | CPIC 2018 PMID 29152729; Yang Nat Genet 2015 |
| CYP3A4 | Doxorubicin, Etoposid, Ifosfamid, Vincristin, Ibrutinib u.a. | Normal (70%): 100% — Intermediär (20%): 85%, Monitoring bei engem Fenster — Poor metabolizer (10%): 60%, bis 20-fache AUC-Erhöhung möglich | FDA PI |
Bei Auswahl von DPYD erscheint automatisch das vollständige 4-Varianten-Panel nach FDA Safety Communication April 2022 und CPIC Guidelines 2023 (PMID 35093513). Die FDA empfiehlt seit April 2022, vor Beginn einer Fluoropyrimidin-Therapie mindestens diese vier Varianten zu testen, da jede ein unterschiedliches klinisches Risikoprofil und eine unterschiedliche Dosisempfehlung hat.
| Variante | rsID | freqüência | Fenótipo | Dosisempfehlung | Prova |
|---|---|---|---|---|---|
| *2A (IVS14+1G>A) | rs3918290 | ~0,5–1% | Poor Metabolizer — vollständiger DPD-Verlust | KONTRAINDIZIERT | Höchste klinische Evidenz; lebensbedrohliche Toxizität bei Standarddosis dokumentiert |
| *13 (c.1679T>G, I560S) | rs55886062 | ~0,1% | Poor Metabolizer — schwere DPD-Reduktion | KONTRAINDIZIERT | Sehr selten; klinisch äquivalent zu *2A |
| HapB3 (c.1129-5923C>G) | rs75017182 | ~1–2% | Intermediary Metabolizer — moderate DPD-Reduktion | 50% Startdosis | Henricks et al. Lancet Oncol 2018 (PMID 29447959) |
| c.2846A>T (D949V) | rs67376798 | ~0,5% | Intermediary Metabolizer — moderate DPD-Reduktion | 50% Startdosis | DPWG/CPIC 2023; Dosiseskalation nach Verträglichkeit |
Das Wechselwirkungspanel (gelber Rahmen) prüft automatisch bekannte klinisch relevante Interaktionspaare, sobald mehrere Wirkstoffe oder Begleitmedikamente ausgewählt sind. Die hinterlegten Interaktionen basieren auf FDA-Warnungen, Fachinformationen und publizierten pharmakokinetischen Studien.
| Combinação | Gravidade | Mecanismo de ação | Recomendação |
|---|---|---|---|
| Alopurinol + 6-Mercaptopurina | Pesado | Xanthinoxidase-Hemmung durch Allopurinol reduziert 6-MP-Abbau: Plasmaspiegel bis 400% erhöht, Toxizität potenziell lebensbedrohlich. | 6-MP-Dosis –75%; TPMT-Genotypisierung empfohlen. |
| Ciprofloxacina + Doxorrubicina | Moderado | QTc-Verlängerung durch additive Wirkung auf den kardialen hERG-Kanal. | EKG-Monitoring; alternatives Antibiotikum erwägen. |
| Cetoconazol + Etoposido | Moderado | CYP3A4-Hemmung durch Ketoconazol: Etoposid-AUC um 20–30% erhöht. | Etoposid-Dosis –25%; therapeutisches Drug Monitoring. |
| AINEs + Metotrexato | Moderado | Reduktion der renalen MTX-Clearance (tubuläre Sekretion): verlängerter Hochspiegel mit Mukositis- und Nephrotoxizitätsrisiko. | NSAR pausieren; Nierenfunktion und MTX-Spiegel engmaschig kontrollieren. |
Die Abwesenheit einer angezeigten Interaktion schließt klinisch relevante Wechselwirkungen nicht aus. Das System prüft nur die hinterlegten Paare. Bei Mehrfachauswahl und komplexen Schemata immer eine vollständige Interaktionsdatenbank (z.B. Lexicomp, Micromedex) konsultieren.
Das violette Panel enthält zwei Analysefunktionen, die alle bisher eingegebenen Parameter zusammenführen.
| função | Ausgabe | Significado |
|---|---|---|
| Prognóstico Computacional | Gesamtrisiko (Low/Moderate/High) | Aggregierte Risikoklasse auf Basis aller eingegebenen Parameter |
| Prognóstico Computacional | Grad-3/4-Toxizitätswahrscheinlichkeit (%) | Geschätzte Wahrscheinlichkeit mindestens einer schweren hämatologischen Toxizität |
| Prognóstico Computacional | Hospitalisierungsrisiko (%) | Geschätzte Wahrscheinlichkeit einer Hospitalisation wegen febriler Neutropenie |
| Prognóstico Computacional | Dosismodifikationswahrscheinlichkeit (%) | Geschätzte Wahrscheinlichkeit einer notwendigen Dosisreduktion im Verlauf |
| Recomendações | Priorisierte Empfehlungsliste (Kritisch/Hoch/Mittel) | Aus eGFR-Dosisanpassungen, substanzspezifischen Warnungen, AI-Outputs und Genetik generiert |
Der Adherence Tracker dokumentiert zyklusbezogene Dosismodifikationen und deren klinische Ursachen. Bedienung: Zyklus wählen (Z1–Z6) → Dosis (%) eingeben → Grund wählen (Nephro/Cardio/Infection) → "U" (Update) klicken.
Die RDI wird automatisch berechnet sobald mindestens ein Zyklus dokumentiert ist. Formel: RDI = (Summe aller tatsächlich verabreichten Dosen in %) / Anzahl Zyklen. Die wissenschaftliche Grundlage liefern Hryniuk & Bush, JCO 1984 (PMID 6537478) und Hryniuk et al. JCO 1986: Klinische Studien zeigen, dass bei kurativem Therapieansatz (DLBCL, Mamma-Karzinom, Keimzelltumoren) eine Dosisintensität unter 85% mit signifikant schlechterem Therapieansprechen und verringertem Gesamtüberleben korreliert.
| RDI-Klasse | Valor | Interpretação clínica |
|---|---|---|
| Ausreichend (grün) | mindestens 85% | Dosisintensität im klinisch akzeptablen Bereich (Hryniuk-Schwelle erreicht). |
| Reduziert (orange) | 65–84% | Möglicherweise kompromittierter Therapieerfolg bei kurativem Ansatz. Neubewertung der Ursachen und ggf. Protokollanpassung empfohlen. |
| Stark reduziert (rot) | unter 65% | Bei kurativem Ansatz: erhebliches Risiko für reduziertes Ansprechen. Interdisziplinäre Fallbesprechung empfohlen. |
Die Checkbox "PK-Kurven" in der Steuerleiste (violett) aktiviert vereinfachte Plasmaspiegel-Verläufe für 14 Wirkstoffe. Die Kurven erscheinen unterhalb der Verabreichungsbalken und vor den Laborparameter-Kurven. Unterstützte Wirkstoffe: Cyclophosphamid, Ifosfamid, Cisplatin, Carboplatin, Oxaliplatin, Doxorubicin, Epirubicin, Paclitaxel, Docetaxel, Vincristin, Methotrexat, Etoposid, Gemcitabin, Fludarabin, Irinotecan.
| parâmetro | cálculo | fonte |
|---|---|---|
| Cmax (maximaler Plasmaspiegel) | Cmax = Standarddosis × BSA / (Vd × BSA) | FDA PI (Vd und Standarddosis substanzspezifisch) |
| Ke (Eliminationskonstante) | ke = ln(2) / t½ | FDA PI (terminale Eliminationshalbwertszeit t½) |
| Konzentrations-Zeit-Verlauf | C(t) = Cmax × e^(−ke × t) | 1-Kompartiment-Modell; vereinfacht; ohne Verteilungsphase |
| Halbwertszeit-Linie | Gestrichelte vertikale Linie am Zeitpunkt t½ nach Gabe | Chabner & Roberts, Nat Rev Cancer 2005 |
Bei Auswahl von Cisplatin erscheint automatisch ein Panel mit dem modellierten GFR-Verlauf über alle geplanten Zyklen. Cisplatin schädigt selektiv den proximalen Tubulus der Niere durch oxidativen Stress, mitochondriale Dysfunktion und apoptotische Signalwege. Die Nephrotoxizität ist kumulativ und dosisabhängig.
Das Modell basiert auf Latcha et al. ASCO 2016 (PMID 27269950): Medianer GFR-Abfall ~4,5 ml/min pro Zyklus bei Standarddosierung (75 mg/m²). Das Modell ist nicht-linear: Bei niedrigerer Ausgangs-GFR verlangsamt sich der Abfall (Faktor 0,7 bei GFR 45–60 ml/min, Faktor 0,4 bei GFR unter 45 ml/min). Zwei Schwellenlinien im Graphen: 60 ml/min (Dosisreduktion erforderlich) und 45 ml/min (Cisplatin kontraindiziert).
| GFR-Verlauf | Cor | Recomendação |
|---|---|---|
| Über 60 ml/min | grün | Volle Cisplatin-Dosis möglich. GFR vor jedem Zyklus messen. |
| 45–59 ml/min | orange | Cisplatin-Dosis –25%. Intensivierte Hyperhydrierung. GFR-Trend beobachten. |
| Unter 45 ml/min | rot | Cisplatin kontraindiziert. Wechsel auf Carboplatin (Calvert-Formel) evaluieren. |
Das Leberinsuffizienz-Panel erscheint automatisch sobald ein Wirkstoff mit bekannter hepatischer Dosisanpassung ausgewählt ist ou Child-Pugh B/C bzw. Bilirubin >17 µmol/L im Patientenprofil eingestellt sind. Es zeigt für jeden relevanten Wirkstoff den restriktivsten anwendbaren Dosisreduktionsfaktor basierend auf Bilirubinschwellen e Child-Pugh-Klasse.
Cálculo: Für jeden Wirkstoff werden zwei Faktoren bestimmt: der Bilirubinfaktor (aus stufenweisen Bilirubinschwellen nach FDA PI) und der Child-Pugh-Faktor (aus A/B/C-Klassifikation nach Pugh et al. Br J Surg 1973, PMID 4541913). Das Panel zeigt den restriktiveren der beiden Werte.
| Ingrediente ativo | Classe | Wichtigste Dosisregel (Auswahl) |
|---|---|---|
| Doxorrubicina | Antraciclina | Bili 20–51 µmol/L: 75% | Bili >51: 50% | Child-Pugh B: 50% | C: 25%. Quelle: Twelves 1998; Superfin PMID 17299011 |
| Epirrubicina | Antraciclina | Bili 20–51: 75% | >51: 50% | CP-B: 50% | CP-C: 25% |
| Idarubicina | Antraciclina | Bili >51 / CP-C: KONTRAINDIZIERT. FDA PI. |
| Daunorubicina | Antraciclina | Bili 20–51: 75% | >51: 50% | CP-B: 50% | CP-C: 25% |
| Mitoxantrona | Antraciclina | Bili >34: 50% | CP-B: 50% | CP-C: 25%. FDA PI. |
| Paclitaxel | Taxano | Bili 25–51: 80% | 51–85: 50% | >85: 25% | CP-B: 75% | CP-C: 25%. Venook JCO 1994 PMID 7931468 |
| Docetaxel | Taxano | Bili >17: 50% | CP-C: KONTRAINDIZIERT. FDA PI Docetaxel (Sanofi). |
| Nab-Paclitaxel | Taxano | Wie Paclitaxel; CP-B: 75% | CP-C: 25% |
| vincristina | Vinca-alcalóides | Bili 51–85: 50% | >85: 25% | CP-B: 50% | CP-C: 25%. Ramirez Eur J Cancer 2008. |
| Vinblastina | Vinca-alcalóides | Bili >51: 50% | CP-C: 25% |
| Vinorelbin | Vinca-alcalóides | Bili 34–51: 50% | >51: 25% | CP-C: 25% |
| Irinotecan | Inibidor de Topo | Bili 34–51: 50% | >51: 25% | CP-B: 50% | CP-C: 25%. FDA PI; Mathijssen 2001. |
| Etoposido | Inibidor de Topo | Bili 51–85: 50% | >85: 25% | CP-B: 50% | CP-C: 25% |
| Ciclofosfamida | Alquilanos | Bili >51: 75% | CP-B: 75% | CP-C: 50% |
| Ifosfamida | Alquilanos | Bili >51: 75% | CP-B: 75% | CP-C: 50% |
| Trabectedin | Outros | Bili >17 µmol/L: KONTRAINDIZIERT (absolute KI, FDA PI). CP-B/C: KONTRAINDIZIERT. |
| Bortezomib | Direcionado | Bili >34: 70% | CP-B: 70% | CP-C: 50%. Cusack Blood 2006. |
| Ibrutinib | Direcionado | CP-B: 1/3 Dosis (140 mg/d statt 420 mg/d) | CP-C: KONTRAINDIZIERT. FDA PI; O’Brien JCO 2018. |
| Venetoclax | Direcionado | CP-B: 75%, engmaschiges Monitoring | CP-C: KONTRAINDIZIERT. FDA PI Venclyxto. |
Das Ototoxizitätspanel erscheint automatisch bei Auswahl von Cisplatin. Cisplatin verursacht einen kumulativen, irreversiblen sensorineuralen Hörverlust durch selektive Schädigung der äußeren Haarzellen der Cochlea (Stria vascularis). Der Verlust betrifft zunächst Hochfrequenzen (4–8 kHz), bei höherer Kumuldosis auch Sprachfrequenzen.
Modell: Modellierter kumulativer Hörverlust ~5,5 dB pro 100 mg/m² kumulativer Cisplatin-Dosis (Schaefer et al. Cancer 1985; Blakley et al. 1994). SVG-Balkendiagramm mit CTCAE-v5-Graduierung (Grad 0–3). Die individuelle Variabilität ist erheblich — das Modell zeigt Erwartungswerte.
| CTCAE-Grad | Modellierter Hörverlust | Klinische Bedeutung |
|---|---|---|
| Grau 0 | Unter 10 dB | Kein relevanter Hörverlust erwartet bei aktueller Kumulativdosis |
| Grau 1 | 10–19 dB | Subklinisch; Audiometrie-Monitoring empfohlen |
| 2º Ano | 20–34 dB | Klinisch relevant; Hörgerät kann notwendig werden; Dosisreduktion erwägen |
| Licenciatura 3 | 35+ dB | Signifikanter Hörverlust; Hörgerät indiziert; Cisplatin-Abbruch prüfen |
Mecanismo: Cisplatin akkumuliert in den äußeren Haarzellen. Reaktive Sauerstoffspezies (ROS) → DNA-Schäden → Apoptose. Quelle: Mukherjea & Rybak, Expert Opin Drug Metab Toxicol 2011.
Genetische Risikofaktoren: TPMT*3B- und COMT-Val158Met-Polymorphismen erhöhen das Ototoxizitätsrisiko, besonders bei Kindern und Patienten asiatischer Abstammung. Kombinierte Testung empfohlen vor wiederholter Cisplatin-Gabe bei Kindern.
Audiologisches Monitoring (ASCO/SIOP): Audiogramm (0,25–8 kHz + erweiterte Hochtonfrequenzen) vor Therapiebeginn (Baseline), nach Zyklus 2, 4 und am Ende der Therapie. Bei Hörverlust ≥10 dB gegenüber Baseline: sofortige Dosisreduktion oder Abbruch erwägen. Langzeit-Follow-up: Audiogramm 1 Jahr nach Therapieende. Quelle: Brock et al. JCO 2012 (PMID 22393086).
Gemessene Laborwerte eines realen Patienten können als CSV-Datei importiert werden. Die Messwerte werden als Overlay-Punkte über die Prognosekurven gelegt und ermöglichen einen direkten Ist-Soll-Vergleich. Abweichungen können auf individuelle Pharmakokinetik, Komorbiditäten oder Compliance-Probleme hinweisen. Erwartetes CSV-Format: Erste Spalte "Day" (Zyklustag als ganze Zahl), weitere Spalten: ANC/WBC, PLT/Platelet, Hb/Hemoglobin, Kreatinin/Creatinine, ALT/SGPT, AST/SGOT, Troponin, Glucose. Fehlende Werte werden ignoriert.
Die Checkbox "Supportive Care" aktiviert ein dreistufiges Panel.
Automatische Ausgabe aller Pflichtmaßnahmen — farblich dem Wirkstoff zugeordnet.
Evidenzbasierte Supplementempfehlungen, automatisch nach Wirkstoffklasse und Einzelwirkstoff gefiltert. Alle Quellenangaben PubMed-verifiziert mit direkt klickbaren PMID-Links.
Selen (Natriumselenit): ≥24h Abstand zu Alkylanzien (Cyclophosphamid, Cisplatin) · NAC (N-Acetylcystein): NICHT zeitgleich mit Alkylanzien oder Cisplatin · Vitamin C i.v. HD: ≥48h Abstand zu Anthrazyklinen und Alkylanzien · Vitamin E (>400 IU): Am Chemo-Tag pausieren (Taxane, Alkylanzien) · ALA (Alpha-Liponsäure): 4–6h Abstand zu Oxaliplatin; BZ-Monitoring bei Diabetikern · Curcumin: 4–6h Abstand zu Cyclophosphamid und Doxorubicin · Probiotika: KI bei ANC <0,5 G/L (Bakteriämie-Risiko) · Sicher auch am Chemo-Tag: L-Glutamin, Magnesium, Vitamin D, Probiotika (bei ANC ≥0,5 G/L)
| Categoria | Suplemento | dosagem | Rationale / Evidenz | PMID | Tempo |
|---|---|---|---|---|---|
| Vitamine | Vitamin D₃ | 2000–4000 IU/d | Immunmodulation, antitumorale Wirkung, Fatigue ↓ | 26976219 | täglich |
| Vitamin C oral | 500–1000 mg/d | Antioxidans, Immununterstützung, Fatigue ↓ | 27021969 | täglich | |
| Vitamin C i.v. HD | 25–75 g i.v. 2–3×/Woche | Prooxidativ in Tumorzellen; LQ ↑; Synergismus mit Gemcitabin/Paclitaxel in vitro | 27280682 | ≥48h Abstand zur Chemo! | |
| Vitamin E (Tocopherol-Mix) | 400–800 IU/d | CIPN ↓ bei Cisplatin (RCT), kardioprotektiv bei Doxorubicin | 16027438 | Am Chemo-Tag pausieren | |
| Vitamin B₆ | 100–200 mg/d | Hand-Fuß-Syndrom bei Capecitabin ↓; Neuropathie-Prävention | 12169089 | täglich | |
| Vitamin D₃ + K₂ (MK-7) | D₃ 4000 IU + K₂ 100–200 µg/d | Osteoprotektiv (Aromatasehemmer, Steroide); K₂ cave bei Marcumar! | 28978271 | täglich, morgens mit Fett | |
| Minerais | magnésio | 300–400 mg/d | Cisplatin-Hypomagnesiämie ausgleichen; tubuläre Toxizität ↓ | 24771952 | täglich, abends |
| Zinco | 15–25 mg/d | Immunfunktion, Wundheilung, orale Mukositis ↓ | 28780748 | täglich | |
| Spurenelemente | Selénio (Selenito de Sódio) | 200–400 µg/d | Antioxidans, Immunmodulation, Mukositis ↓, Lymphödem ↓ | 20838013 | nüchtern; ≥24h Abstand Alkylanzien |
| Fettsäuren | Ómega-3 (EPA+DHA) | 2–4 g/d | Kachexie-Prävention (RCT), Entzündung ↓, kardioprotektiv | 23591683 | täglich, mit Mahlzeit |
| Aminoácidos | L-Glutamin | 10–30 g/d (3 Dosen) | Mukositis ↓ bei 5-FU (RCT), CIPN ↓, Diarrhö ↓, Darmbarriere ↑ | 19414584 | auch am Chemo-Tag sicher |
| L-Carnitin | 2–3 g/d | Kardioprotektiv, Fatigue ↓, myokardiale Energie | 12473191 | täglich | |
| Acetyl-L-Carnitin (ALCAR) | 1–3 g/d | Neuroprotektiv, CIPN ↓ bei Taxanen (RCT) | 19399849 | täglich | |
| Antioxidantes | NAC | 600 mg 2×/d | Glutathion-Vorstufe; Nephrotox ↓ bei Cisplatin; Zystitis ↓ bei Ifosfamid | 16286457 | NICHT am Chemo-Tag (≥24h Abstand) |
| Ácido Alfa-Lipóico (ALA) | 600–1200 mg/d | CIPN ↓ bei Taxanen/Oxaliplatin/Cisplatin (RCT) | 26679262 | nüchtern; 4–6h Abstand Oxaliplatin | |
| Mitochondrial | Coenzym Q10 (Ubichinol) | 300–400 mg/d | Kardioprotektiv bei Doxorubicin; LVEF-Abfall ↓ (RCT) | 28774186 | täglich, mit fetthaltiger Mahlzeit |
| Probióticos | Multispecies-Probiotika | ≥10⁹ KBE/d | Mikrobiom-Schutz; Diarrhö ↓ bei Irinotecan (RCT) | 22504097 | KI bei ANC <0,5 G/L! |
| Adaptogene | Melatonina | 10–20 mg/Nacht | Antioxidans, Schlaf ↑, Fatigue ↓, Thrombozytopenie ↓ (Meta-Analyse) | 22108830 | 1h vor Schlaf |
| Pilzextrakte | Reishi (Ganoderma lucidum) | 1,5–9 g Extrakt/d | Immunmodulation, NK-Zell-Aktivierung, LQ ↑ (Meta-Analyse) | 26938521 | täglich |
| Grânulos Huaier | 20 g/d (3×6,6 g) | Rezidivreduktion bei HCC nach Resektion (RCT n=1044) und Mamma-Ca DFS ↑ | 24220026 | nach Mahlzeiten | |
| PSK/Krestin (Coriolus) | 3 g/d | OS-Vorteil bei kolorektalem Ca + Chemo (Meta-Analyse) | 23203041 | täglich | |
| Phytoextrakte | Curcumin (liposomal) | 1–8 g/d | NF-κB-Inhibition; Synergismus mit Gemcitabin; Mukositis ↓ | 22230634 | 4–6h Abstand zu Chemo |
| Astragalus (Huang Qi) | 4,5–9 g/d | OS-Vorteil bei NSCLC + Chemo (Meta-Analyse n=2815) | 16835474 | täglich | |
| Quercetina | 500–1000 mg/d | Senolytisch; Synergismus Doxorubicin; cave CYP3A4-Inhibition (Paclitaxel-Spiegel ↑) | 29659974 | cave Taxane (CYP3A4) | |
| Resveratrol (trans) | 150–500 mg/d | Kardioprotektiv bei Doxorubicin; Apoptoseinduktion | 27993499 | 4–6h Abstand zur Chemo | |
| Barbária | 500 mg 2–3×/d | Steroid-Hyperglykämie ↓; AMPK-Aktivierung; cave CYP3A4/CYP2D6-Inhibition | 26082369 | mit Mahlzeiten; cave Taxane/Vinca |
Ausschließlich inhalative und topische Anwendungen für symptomatisches Management. Alle Einträge streng nach Evidenzlevel kategorisiert. Kein Transfer von In-vitro-Daten auf klinische Empfehlungen.
| Evidenzlevel | Öl / Pflanze | Ingrediente ativo | Aplicativo | Prova | Wechselwirkung | PMID |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Clínica | Pfefferminzöl (Mentha piperita) | Mentol, mentona | Inhalativ bei Bedarf | RCT: Übelkeit ↓ vs. Placebo (postoperativ) | Keine systemisch bei Inhalation | 30520665 |
| Clínica | Ingweröl/-extrakt (Zingiber officinale) | 6-Gingerol, Shogaole | Inhalativ; Extrakt oral 1–2 g/d | RCT Ryan 2012: akute CINV ↓, n=576 (p=0,003) | CYP3A4-Substrat: 4h Abstand Taxane; Blutungszeit ↑ bei >2 g/d | 22963460 |
| Clínica | Óleo de Lavanda (Lavandula angustifolia) | Linalol, acetato de linalilo | Inhalativ (Diffuser 30 min), topisch Handmassage | Cochrane-Review: Angst ↓ bei Krebspatienten (SMD −0,87) | Keine bei Inhalation/Topisch | 25519831 |
| Clínica | Óleo de bergamota (Citrus bergamia) | Linalool, Limonen | Inhalativ 30 min vor Chemo-Infusion | RCT: Angst vor Infusion ↓ | Photosensibilisierend topisch + UV | 27346623 |
| Clínica | Teebaumöl (Melaleuca alternifolia) | Terpinen-4-ol | Topisch: 0,2%-Mundspülung – NICHT schlucken! | Pilot-RCT: Mukositis-Score ↓ bei Chemo | Keine systemisch bei topischer Anwendung | 18346118 |
| Clínica | Boswellia serrata (H15-Extrakt) | Boswellinsäuren (AKBA) | Extrakt oral; ätherisches Öl nur topisch | RCT: peritumorales Hirnödem ↓ (60% Responder, p=0,023) | CYP3A4-Inhibition: cave Taxane/Vinca-Alkaloide | 21948967 |
| Pré-clínico | Rosmarinöl (Rosmarinus officinalis) | 1,8-Cineol, Campher | Inhalativ morgens 15 min | Tierstudie: kognitive Funktion ↑; In-vitro: antioxidativ. Keine RCT beim Menschen | Systemisch irrelevant bei Inhalation; Epilepsie: Cave (Campher) | 12808226 |
| Pré-clínico | D-Limonen / Zitronenöl (Citrus limon) | D-Limonen | Inhalativ (Stimmung) | Phase-I oral 8 g/d: sicher, keine OR. Tierstudie: Tumorhemmung. Klinisch NUR inhalative Stimmungsverbesserung | CYP3A4-Modulation bei oraler HD: cave Taxane | 8622403 |
| Nur in vitro – KEINE klinische Empfehlung | Thymianöl / Thymol (Thymus vulgaris) | Timol, carvacrol | Kein Transfer auf klinische Anwendung möglich | In-vitro: Apoptose MCF-7-Zellen. KEIN klinisches Analogon | CYP-Interaktionen unbekannt; oral toxisch | 25488832 |
| Nur in vitro – KEINE klinische Empfehlung | Oreganoöl / Carvacrol (Origanum vulgare) | Carvacrol, Thymol | Kein Transfer auf klinische Anwendung möglich | In-vitro: Proliferationshemmung diverser Tumorzelllinien. KEIN klinisches Analogon | CYP-Interaktionen möglich; oral reizend | 24679120 |
Bei Auswahl eines Anthrazyklins erscheint automatisch ein Kumulativdosis-Gauge. Die kumulative Anthrazyklin-Dosis ist der wichtigste Prädiktor der dosisabhängigen dilatativen Kardiomyopathie (Von Hoff et al., Ann Intern Med 1979). Ab der Warnschwelle steigt das Kardiomyopathie-Risiko exponentiell an. Der Gauge zeigt Fortschrittsbalken, Warn- und Absolutlimit sowie die Projektion "noch ca. X Zyklen bis Limit bei aktueller Dosis".
| Antraciclina | Dose Padrão/Ciclo | Limite de aviso | Limite Absoluto |
|---|---|---|---|
| Doxorrubicina | 50 mg/m² | 350 mg/m² | 450 mg/m² |
| Epirrubicina | 100 mg/m² | 700 mg/m² | 900 mg/m² |
| Idarubicina | 36 mg/m² | 120 mg/m² | 150 mg/m² |
| Daunorubicina | 90 mg/m² | 450 mg/m² | 600 mg/m² |
| Mitoxantrona | 12 mg/m² | 100 mg/m² | 140 mg/m² |
Der PDF-Export-Button in der Steuerleiste rechts erzeugt einen vollständigen, druckfertigen Kurvenreport. Aktiv sobald mindestens ein Wirkstoff ausgewählt und die Visualisierung gerendert wurde.
| Report-Abschnitt | Conteúdo |
|---|---|
| Cabeçalho | Data e hora da exportação |
| Protocolo | Wirkstoffkombination, Schema, Zyklus/Zykluslänge, Dosis-%, G-CSF-Status, Mehrzyklus-Flag |
| Perfil do doente | Alter, Geschlecht, Gewicht, Größe, BSA (m²), Kreatinin, eGFR (farbkodiert grün/orange/rot) |
| Baseline-Laborwerte | ANC, Thrombozyten, Hämoglobin, Lymphozyten aus dem PP-Panel |
| Indicações clínicas | Automatische Warnungen bei GFR unter 60 ml/min plus nephrotoxischer Substanz; niedrige Baseline-Laborwerte |
| Antraciclina-Medidor | Kumulativdosis-Fortschrittsbalken (falls Anthrazyklin ausgewählt) |
| Curvas de valores sanguíneos | Alle gerenderten SVG-Kurven mit Normalbereichen, kritischen Schwellen und Patientenbasislinie |
| Fußzeile und Disclaimer | Legenda, [S]-Aviso, Fontes de literatura, Aviso médico-legal |
Technischer Ablauf: SVG-Elemente werden per XMLSerializer aus dem Live-DOM geklont. CSS-Variablen werden durch druckfähige Festfarben ersetzt. Ein A4-optimiertes HTML-Dokument mit @page-CSS wird aufgebaut. Ein neues Browserfenster öffnet sich und der Druckdialog startet automatisch. Im Druckdialog "Als PDF speichern" wählen.
Ab Version 5.0 sind NEM- und EO-Empfehlungen direkt im Supportive-Care-Panel integriert — automatisch wirkstoffbasiert, mit PMIDs und Timing-Warnungen.
Im aufklappbaren Panel "Patientenprofil & Organfunktion" befindet sich oben ein neuer Bereich "Patientenkennung & Datenspeicherung". Alle eingetragenen Profil-, Labor- und Zyklusdaten eines Zyklus können unter einem frei wählbaren Namen im Browser gespeichert und später wieder geladen werden.
| função | Descrição da |
|---|---|
| Name / Kennung | Freitext-Feld für beliebige Bezeichnung (z.B. "Müller Z2", "Patient A Baseline"). Der Name dient als eindeutiger Schlüssel in der Datenbank — gleichnamige Einträge werden überschrieben. |
| 💾 Speichern / Save | Speichert alle aktuellen PP-Felder (Laborwerte, Organfunktion, Gewicht, ECOG, Datum, Zyklus, Wirkstoffe) unter dem eingegebenen Namen in der lokalen Browser-IndexedDB. Die Daten bleiben nach Schließen des Browsers erhalten. |
| 📂 Laden / Load | Öffnet eine scrollbare Liste aller gespeicherten Profile. Klick auf einen Eintrag lädt alle Daten vollständig in das PP-Panel und löst automatisch alle Berechnungen (BSA, GFR, Kurven, Tagesmarker) aus. |
| 🗑️ Löschen | Löscht das Profil mit dem aktuell im Namensfeld eingetragenen Namen nach Bestätigung aus der Datenbank. |
Im Steuerbereich neben dem PDF-Export-Button befinden sich acht Checkboxen Z1 – Z8 zur Auswahl der im Zeitstrahl anzuzeigenden Zyklen. Diese Auswahl ist vollständig vom Zyklus-Selector (1–8) oben im Steuerbereich entkoppelt.
| Elemento | função |
|---|---|
| Z1 – Z8 Checkboxen | Bestimmen welche Zyklen im Zeitstrahl angezeigt werden. Beispiel: Z1, Z2, Z3 angehakt → nur die Kurven und Tagesmarker der Zyklen 1–3 werden dargestellt. |
| Todos os ciclos | Hakt alle Z1–Z8 Checkboxen gleichzeitig an für schnelle Gesamtansicht. Abwählen deaktiviert alle bis auf Z1. |
| Zyklus-Selector (1–8) | Steuert weiterhin den aktuellen Zyklus für Berechnungen (Dosisanpassung, Kumulativdosis etc.) — ist NICHT mit den Anzeige-Checkboxen synchronisiert. |
| Tagesmarker | Der senkrechte Tagesmarker erscheint nur in den angezeigten Zyklen an der korrekten absoluten Position. |
Nach Klick auf "Laden" bei einem Schema scrollt die Seite automatisch zu "Ausgewählte Wirkstoffe" am oberen Fensterrand. Das Patientenprofil-Panel bleibt dadurch ohne weiteres Scrollen nach oben erreichbar.
Ab v5.1 enthält der Visualisierer 106 Wirkstoffe in drei neuen Hauptgruppen mit eigenen Tabs im Wirkstoffgitter und im Indikation/Schema-Panel:
| Classe | Número | Wirkstoffe (Auswahl) |
|---|---|---|
| Inibidores do ponto de controlo | 12 | PD-1: Pembrolizumab, Nivolumab, Cemiplimab, Dostarlimab, Sintilimab — PD-L1: Atezolizumab, Durvalumab, Avelumab — CTLA-4: Ipilimumab, Tremelimumab — LAG-3: Relatlimab |
| Monoklonale AK | 36 | Anti-HER2: Trastuzumab, Pertuzumab, T-DM1, T-DXd, Margetuximab, Tucatinib — Anti-VEGF: Bevacizumab, Ramucirumab — Anti-EGFR: Cetuximab, Panitumumab, Amivantamab — ADCs: Sacituzumab, Enfortumab, Mirvetuximab, Belantamab, Inotuzumab, Gemtuzumab, Loncastuximab, Ifinatamab — Bispezifisch: Blinatumomab, Teclistamab, Elranatamab, Linvoseltamab, Mosunetuzumab, Epcoritamab, Glofitamab — Sonstige: Denosumab, Elotuzumab, Ofatumumab, Dinutuximab |
| CAR-T | 6 | CD19: Tisagenlecleucel, Axicabtagene, Lisocabtagene, Brexucabtagene — Anti-BCMA: Idecabtagene, Ciltacabtagene |
Für Immuntherapeutika wird ein neuer Kurventyp "irae" (immune-related Adverse Event) verwendet, der das typische Zeitprofil immunvermittelter Nebenwirkungen modelliert — nicht den klassischen hämatologischen Nadir:
| parâmetro | irAE-Profil |
|---|---|
| TSH | Sinkt ab Onset (Hypothyreose): bei PD-1 typisch Woche 6–16, Inzidenz ~10–15% |
| ALT/AST | Steigt (Immun-Hepatitis): Onset Woche 4–12, Grad 3–4 ~1–2% (PD-1), ~15% (Ipilimumab) |
| Creatinina | Steigt (Immun-Nephritis): Onset variabel, Inzidenz ~1–3% |
| Troponina | Steigt (Immun-Myokarditis): selten (<1%), aber Mortalität ~25–50% |
| Glukose | Steigt (Immun-Diabetes Typ 1): <1%, oft fulminant mit DKA |
| Lipase | Steigt (Pankreatitis): bei Ipilimumab Grad 3–4 ~5% |
CAR-T-Therapien zeigen zwei charakteristische Toxizitätsmuster:
| parâmetro | CAR-T-spezifisches Profil |
|---|---|
| ANC (Neutrophile) | Schwere Zytopenie nach Lymphodepletion: Nadir Tag 7–10, Erholung variabel (Wochen). Grad 3–4 ~90–95% |
| Linfócitos | CRS-Risikofenster: Onset Tag 1–3, meist Grad 1–2. Tocilizumab bereithalten. ICANS-Monitoring |
| Troponina | CRS-assoziierte Kardiotoxizität: Monitoring bei CRS Grad ≥2 |
Dosisangaben, Lymphodepletionsregime, REMS-Anforderungen und Zulassungsindikationen sind im Hover-Popup und in den Schema-Notizen dokumentiert.
Na guia "Indikation / Schema" stehen drei neue Kategorien zur Verfügung:
| Tab | Schemata | Exemplos |
|---|---|---|
| Imunoterapia | 18 | Pembrolizumab Mono (KEYNOTE-024), Nivo+Ipi (CheckMate 227), Durva+Treme STRIDE (HIMALAYA), Rela+Nivo (RELATIVITY-047), Dostarlimab+Carbo/Pac (RUBY), Cemiplimab CSCC/NSCLC/BCC, Avelumab MCC/UC, Ipi Melanom/adjuvant |
| Monoklonale AK | 24 | Pertuzumab+Trz+Doc (CLEOPATRA), T-DXd BC/NSCLC (DESTINY), Tucatinib+Trz+Cape (HER2CLIMB), Bev+FOLFOX (AVF2107), Cetuximab+FOLFIRI (CRYSTAL), Sacituzumab TNBC (ASCENT), EV+Pembro UC (EV-302), Teclistamab MM (MajesTEC-1), Glofitamab DLBCL, Blinatumomab ALL |
| CAR-T | 6 | Tisa-cel ALL (ELIANA), Axi-cel DLBCL (ZUMA-1/7), Liso-cel DLBCL (TRANSFORM), Cilta-cel MM (CARTITUDE-1/4), Ide-cel MM (KarMMa), Brexu-cel MCL (ZUMA-2) |
| fonte | Verwendung im Tool |
|---|---|
| Coiffier et al., GELA NEJM 2002 (PMID 11807147) | R-CHOP ANC/PLT/Hb-Nadir (direkt gemessene Tagesverlaufsdaten) |
| Holmes et al., JCO 2002 | G-CSF-Effekt auf ANC-Verlauf unter Chemotherapie |
| EORTC Guidelines 2011 (PMID 21095116) | G-CSF-Indikationsschwelle (FN-Risiko über 20%); substanzspezifische FN-Basisrisiken |
| ASCO G-CSF Guidelines 2015 (PMID 25691678) | FN-Risiko-Klassifikation; additives Kombinationsmodell |
| Hryniuk & Bush, JCO 1984 (PMID 6537478) | Relative Dosisintensität (RDI); Schwellenwert 85% |
| Calvert et al., JCO 1989 (PMID 2681557) | Calvert-Formel: Carboplatin-Dosierung nach AUC und GFR |
| CKD-EPI 2021 (PMID 34554658) | eGFR-Formel (race-free); KDIGO 2022 empfohlen |
| Twelves et al., Ann Oncol 1998 | Doxorubicin-Dosisanpassung bei Leberfunktionsstörung |
| Superfin et al., Ann Pharmacother 2007 (PMID 17299011) | Dosisanpassung zytostatischer Substanzen bei Leberinsuffizienz — systematische Übersicht |
| Venook et al., JCO 1994 (PMID 7931468) | Paclitaxel-Dosisanpassung bei Leberdysfunktion |
| Pugh et al., Br J Surg 1973 (PMID 4541913) | Child-Pugh-Klassifikation der Leberfunktion |
| Brock et al., JCO 2012 (PMID 22393086) | Graduierungssystem Cisplatin-Ototoxizität (Brock-Skala) |
| Bhatt et al., Lancet Oncol 2020 (PMID 32171057) | Natriumthiosulfat zur Prävention Cisplatin-Ototoxizität bei Kindern |
| Latcha et al., ASCO 2016 (PMID 27269950) | Kumulative Cisplatin-Nephrotoxizität: ~4,5 ml/min GFR-Abfall pro Zyklus |
| Go & Adjei, JNCI 1999 (PMID 10037104) | Dosisabhängigkeit Cisplatin-Nephrotoxizität |
| FDA Safety Communication April 2022 | DPYD 4-Varianten-Panel vor 5-FU/Capecitabin; Kontraindikationen |
| CPIC DPYD Guidelines 2023 (PMID 35093513) | DPYD Stufendiagnostik; individuelle Dosisreduktionen nach Variante |
| Henricks et al., Lancet Oncol 2018 (PMID 29447959) | DPYD-geleitete Dosisanpassung: Sicherheit und Wirksamkeit |
| CPIC UGT1A1 Guidelines 2015 (PMID 25989904) | UGT1A1*28 und Irinotecan-Dosierung; SN-38-Akkumulation |
| CPIC TPMT/NUDT15 2018 (PMID 29152729) | NUDT15-Genotyp; besonders relevant bei asiatischen Patienten |
| Yang et al., Nat Genet 2015 (PMID 25723843) | NUDT15 R139C-Variante: Entdeckung und klinische Bedeutung |
| ASCO Antiemesis 2020 (PMID 32202946) | Emetogenes Potenzial; Antiemese-Regime; AC-Schema-Sonderregel |
| MASCC/ESMO Antiemesis 2016 | Antiemese-Regime, ergänzend zu ASCO 2020 |
| Cairo & Bishop, 2004 (PMID 15592664) | TLS-Risikostratifikation und Definitionen |
| Howard et al., NEJM 2011 (PMID 21562379) | TLS-Prophylaxe und Therapie; Rasburicase-Indikation |
| Clausen & Ulrichsen, Leuk Lymphoma 2019 | Kumulativer Hämoglobin-Abfall über mehrere Chemotherapiezyklen |
| Von Hoff et al., Ann Intern Med 1979 | Doxorubicin-Kumulativdosis und Kardiomyopathie-Risiko |
| RATIFY, Lancet 2017 (PMID 27251952) | Midostaurin + 7+3 bei FLT3-mutierter AML |
| ADMIRAL, NEJM 2019 (PMID 30558029) | Gilteritinib bei rezidivierter/refraktärer FLT3-mutierter AML |
| ICARIA, Lancet 2020 (PMID 32359602) | Isatuximab + Pomalidomid + Dexamethason beim multiplen Myelom |
| Informação de Prescrição da FDA (DailyMed) | Alle substanzspezifischen Daten: Nadir-Fraktionen, Dosisanpassungen, PK-Parameter (t½, Vd), Interaktionen, Organtoxizitäten |
| ESMO/NCCN Guidelines (leitlinienspezifisch) | Interaktive Leitlinien-Links in den Schema-Karten des Indikations-Tabs |
| Vitamin D₃ (PMID 26976219) | Immunmodulation, antitumorale Wirkung; Meta-Analyse Mortalität |
| Vitamin C oral (PMID 27021969) | Fatigue ↓ bei Chemo; RCT |
| Vitamin C i.v. HD (PMID 27280682) | LQ-Verbesserung; prooxidativ in Tumorzellen |
| Vitamin E Tocopherol (PMID 16027438) | CIPN-Prävention bei Cisplatin; RCT |
| Vitamin B₆ (PMID 12169089) | Hand-Fuß-Syndrom bei Capecitabin ↓; RCT |
| Vitamin D₃ + K₂ (PMID 28978271) | Knochendichte unter Aromatasehemmern/Steroiden |
| Magnesium (PMID 24771952) | Cisplatin-Nephrotoxizität ↓; prophylaktisch |
| Zink (PMID 28780748) | Mukositis ↓; RCT |
| Selen Natriumselenit (PMID 20838013) | Mukositis ↓, Lymphödem ↓; RCT |
| Omega-3 EPA+DHA (PMID 23591683) | Kachexie-Prävention; Meta-Analyse |
| L-Glutamin (PMID 19414584) | Mukositis ↓ bei 5-FU; RCT |
| L-Carnitin (PMID 12473191) | Fatigue ↓ bei Chemo; RCT |
| Acetyl-L-Carnitin ALCAR (PMID 19399849) | CIPN ↓ bei Taxanen; RCT |
| NAC N-Acetylcystein (PMID 16286457) | Nephroprotektiv bei Cisplatin |
| Alpha-Liponsäure ALA (PMID 26679262) | CIPN ↓ bei Taxanen/Oxaliplatin; RCT |
| Coenzym Q10 (PMID 28774186) | Kardioprotektiv bei Doxorubicin; LVEF-Abfall ↓; RCT |
| Probiotika Multispecies (PMID 22504097) | Diarrhö ↓ bei Irinotecan; RCT |
| Melatonin (PMID 22108830) | Thrombozytopenie ↓, Fatigue ↓; Meta-Analyse |
| Reishi Ganoderma (PMID 26938521) | Immunmodulation + LQ bei Chemo; Meta-Analyse |
| Huaier-Granulat (PMID 24220026) | Rezidivreduktion HCC nach Resektion; RCT n=1044 |
| PSK/Krestin Coriolus (PMID 23203041) | OS-Vorteil kolorektales Ca + Chemo; Meta-Analyse |
| Curcumin liposomal (PMID 22230634) | Synergismus Gemcitabin; Mukositis ↓; RCT |
| Astragalus Huang Qi (PMID 16835474) | OS-Vorteil NSCLC + Chemo; Meta-Analyse n=2815 |
| Quercetin (PMID 29659974) | Synergismus Doxorubicin; CYP3A4-Inhibition |
| Resveratrol trans (PMID 27993499) | Kardioprotektiv bei Doxorubicin; präklinisch |
| Berberin (PMID 26082369) | Steroid-Hyperglykämie ↓; AMPK-Aktivierung |
| Pfefferminzöl inhalativ (PMID 30520665) | CINV ↓; RCT (klinisch belegt) |
| Ingwerextrakt oral/inhalativ (PMID 22963460) | CINV ↓; RCT n=576 (p=0,003) (klinisch belegt) |
| Lavendelöl inhalativ (PMID 25519831) | Angst ↓ bei Krebspatienten; Cochrane-Review (klinisch belegt) |
| Bergamotteöl inhalativ (PMID 27346623) | Angst vor Chemo-Infusion ↓; RCT (klinisch belegt) |
| Teebaumöl Mundspülung (PMID 18346118) | Mukositis ↓; Pilot-RCT (klinisch belegt) |
| Boswellia serrata H15 (PMID 21948967) | Peritumorales Hirnödem ↓; RCT (klinisch belegt) |
| Rosmarinöl 1,8-Cineol (PMID 12808226) | Kognitive Funktion ↑; Tierstudie (präklinisch) |
| D-Limonen Zitronenöl (PMID 8622403) | Phase-I oral sicher; Tumorhemmung Tierstudie (präklinisch) |
| Thymol Thymianöl (PMID 25488832) | Apoptose MCF-7 in vitro — KEIN klinischer Transfer |
| Carvacrol Oreganoöl (PMID 24679120) | Antiproliferativ in vitro — KEIN klinischer Transfer |
| Elemento de controlo | Posição | função |
|---|---|---|
| Campo de busca | Em cima | Wirkstoffe nach Name oder Kürzel filtern (z.B. "CDDP" für Cisplatin, "VP-16" für Etoposid) |
| Separadores de categoria | Em cima | Nach Wirkstoffklasse filtern (11 Klassen) |
| Painéis de ingredientes ativos | Grelha | Wirkstoff auswählen oder entfernen; Mehrfachauswahl möglich |
| Batatas fritas (×) | Chip-Leiste | Einzelnen Wirkstoff aus der Auswahl entfernen |
| Modus-Tabs (3 Buttons) | Über Raster | Einzelwirkstoffe / Indikation+Schema / Vergleich A|B umschalten |
| Indikations-Tab | Panel | 33 Schemata mit Leitlinien-Links; Filtern nach Hämatologie/Solide; "Laden" setzt Wirkstoffe und Zykluslänge |
| Vergleich A|B Priorität 3 | Panel | Toxizitätsvergleich zweier Schemata; FN-Risiko, Emetogenität, ANC-Nadir, Organtox |
| Perfil do Paciente (Seta) | Barra de título | PP-Panel auf-/zuklappen; alle Kurven passen sich sofort an |
| Ciclo (1–8) | Barra de título | Aktuellen Zyklus (Einzelmodus) oder Gesamtzahl (Mehrzyklus) wählen |
| Duração do ciclo (14/21/28) | Barra de título | X-Achse skalieren; alle Tage T1–T21 (bzw. T14/T28) vollständig beschriftet |
| Dosis-Schieberegler | Barra de título | Globale Dosisreduktion (25–100%); alle Kurven skalieren proportional |
| G-CSF | Barra de título | G-CSF-Effekt auf ANC-Kurve aktivieren (Holmes JCO 2002) |
| Todos os ciclos | Barra de título | Mehrzyklus-Kontinuum mit kumulativem Hb-Abfall und Zyklusgrenzen |
| PK-Kurven Priorität 3 | Steuerleiste (violett) | Pharmakokinetik-Plasmaspiegel für 14 Wirkstoffe einblenden |
| Cuidados de Suporte | Barra de título | SC-Panel für Begleitmedikamente einblenden |
| Exportar PDF | Barra de tarefas à direita | Druckfertigen Kurvenreport erzeugen |
| BSA-Campos + GO | P1-Panel links | BSA berechnen (Mosteller oder DuBois); Ergebnis in m² |
| Campos GFR + GO | P1-Panel rechts | eGFR nach CKD-EPI 2021 berechnen; KDIGO-Kategorie G1–G5 farbkodiert; Calvert automatisch aktualisiert |
| Calvert-Dropdown + GO Priorität 1 | P1-Panel | Carboplatin-Dosis nach Calvert berechnen (AUC 2/4/5/6); GFR wird automatisch übernommen |
| FN-Risiko-Ampel Priorität 1 | P1-Panel (orange) | Automatisch bei Wirkstoffauswahl; grün/orange/rot nach EORTC/ASCO; G-CSF-Empfehlung |
| Empfohlene Labortage Priorität 1 | P1-Panel (violett) | Automatisch aus Nadir-Zeitpunkten aller Wirkstoffe; NCCN 2024; Sonderwarnungen |
| Antiemese-Panel Priorität 2 | Panel (blau) | Automatisch; Hesketh-Klassifikation nach ASCO 2020; AC-Schema hochgestuft |
| TLS-Risiko-Panel Priorität 2 | Panel (gelb) | Automatisch; Cairo-Bishop 2004; Maßnahmen-Liste bei hohem/intermediärem Risiko |
| Laboratório-CSV | P1-Panel | Messwerte aus CSV-Datei importieren und als Overlay über Prognosekurven anzeigen |
| Adherence + RDI Priorität 3 | P1-Panel (violett) | Dosismodifikation je Zyklus dokumentieren; RDI-Berechnung und Farbkodierung (Schwelle 85%) |
| Selecionar e adicionar gene | Painel Genético (vermelho) | TPMT, DPYD (+ Stufendiagnostik Priorität 4 ), UGT1A1 Priorität 2 , NUDT15 Priorität 2 , CYP3A4 |
| Interações | Wechsel-Panel (gelb) | Automatisch bei Mehrfachauswahl; FDA-Warnungen und PK-Studien |
| Child-Pugh A/B/C | Painel PP | Leberfunktionsklasse; steuert Dosisanpassungs-Badges für Anthrazyklin, Vinca, Trabectedin |
| Repor | Painel PP | Alle PP-Werte auf Standardwerte zurücksetzen |
| Anthra-Gauge | Sob a barra de impostos | Kumulativdosis-Monitor (erscheint automatisch bei Anthrazyklin-Auswahl) |
| SC-Dropdown + Hinzufügen | SC-Painel | Begleitmedikament aus Dropdown wählen und zur Wechselwirkungsprüfung hinzufügen |
| Prognóstico Computacional | Painel IA (violeta) | Vereinfachten Bayes-informierten Risikoscore berechnen |
| Recomendações | Painel IA (violeta) | Priorisierte automatische Empfehlungen aus allen eingegebenen Parametern |
| Nephro-Track Priorität 4 | P1-Panel (rot, Cisplatin) | Modellierter kumulativer GFR-Verlauf über alle geplanten Zyklen; Latcha 2016 |
| Leber-Panel | Automatisch (hepatische Wirkstoffe oder CP B/C) | Substanzspezifische Dosisanpassung für 19 Wirkstoffe nach Bilirubin + Child-Pugh; FDA PI; Superfin PMID 17299011 |
| Ototoxizitäts-Panel | Automatisch (bei Cisplatin) | Kumulativer Hörverlust-Verlauf, CTCAE-Graduierung, Monitoring-Plan, NTS-Prävention; Brock JCO 2012; Bhatt Lancet Oncol 2020 |
| Supplement-Panel | Separater WP-Block | Wirkstoffspezifische Supplement-Empfehlungen mit Ampel, Evidenzstufen und PDF-Export |
| Hover über Kurve/Balken | Visualização | Popup mit Nadir/Peak, pharmakologischer Erläuterung und Quellenlinks (PubMed, DailyMed) |
Rechtliche Hinweise: Der Chemotherapie-Visualisierer ist kein zugelassenes Medizinprodukt im Sinne der EU-MDR 2017/745. Ausschließlich für Weiterbildungs- und klinische Entscheidungsunterstützungszwecke bestimmt. Angaben ohne Gewähr. Stand: Juni 2026. Für aktuelle klinische Entscheidungen stets die jeweils gültigen Fachinformationen und Leitlinien konsultieren.
Schnell-Anleitung für Kliniker
KURZANLEITUNG KLINIKER – Chemotherapie-Visualisierer v5.0
- Wirkstoffauswahl
60 Wirkstoffe aus 11 Klassen per Freitextsuche oder Kategoriefilter auswählbar. Mehrfachauswahl möglich — die Visualisierung zeigt automatisch die kombinierte Toxizitätshüllkurve (Worst-case-Modell). - Schema laden
Tab „Indikation / Schema": 33 hinterlegte Protokolle (R-CHOP, FOLFOX, BEACOPP, AC-T u.a.) mit Leitlinien-Links (ESMO, NCCN) und Schlüsselstudien. Klick auf „Laden" setzt automatisch alle Wirkstoffe und die schematypische Zykluslänge. - Vergleichsmodus A|B
Tab „Vergleich A|B": Simultaner Toxizitätsvergleich zweier Schemata — FN-Risiko, emetogenes Potenzial, ANC-Nadir und Organtoxizitätsprofil nebeneinander, farbkodiert nach günstigerem Wert. - Perfil do doente
BSA (DuBois oder Mosteller), eGFR (CKD-EPI 2021), Child-Pugh A/B/C und Baseline-Laborwerte eingeben. Alle Dosisanpassungs-Badges, Kurven und Calvert-Formel (Carboplatin) reagieren sofort. - FN-Risiko
Automatische Risikostratifizierung nach EORTC 2011 und ASCO 2015. G-CSF-Primärprophylaxe wird ab >20 % empfohlen. Bei Bleomycin-haltigen Schemata erscheint automatisch der Hinweis „KEIN G-CSF". - Antiemese
Vollständiges Regime nach MASCC/ASCO 2020/NCCN v2.2024 — 5-HT3-Antagonist, NK1-Antagonist, Dexamethason, Olanzapin bei Cisplatin. Das AC-Schema wird automatisch als hoch emetogen eingestuft. - TLS-Risiko
Cairo-Bishop-Klassifikation mit substanzspezifischen Risikopunkten. Bei hohem Risiko (z.B. Venetoclax Ramp-up, Rituximab bei großer Tumorlast): Allopurinol, Hyperhydrierung ≥2–3 L/m²/d, Rasburicase bei Harnsäure >476 µmol/L. - Dosisanpassung Leberinsuffizienz
Erscheint automatisch bei hepatisch metabolisierten Wirkstoffen oder Child-Pugh B/C. Zeigt für 19 Wirkstoffe den restriktivsten Faktor aus Bilirubin-Schwelle und Child-Pugh-Klasse — mit direkt klickbaren FDA-PI-Quellenlinks. - Pharmakogenetik
UGT1A1 (Irinotecan), TPMT/NUDT15 (Thiopurine), DPYD (Fluoropyrimidine, 4-Varianten-Panel nach FDA 2022), CYP3A4/CYP2D6 — Phänotyp wählen, Dosisempfehlung nach CPIC-Leitlinien erscheint sofort. - Supportive-Care-Panel (3-stufig)
Checkbox „Supportive Care" aktivieren: Stufe 1 zeigt obligate Begleitmedikamente je Wirkstoff, Stufe 2 die NEM-Datenbank (26 Einträge, evidenzbasiert, mit PMIDs), Stufe 3 die Ätherische-Öle-Datenbank (10 Einträge, nach Evidenzlevel klinisch/präklinisch/in vitro). - NEM-Timing-Kontraindikationen
Selen ≥24h Abstand zu Alkylanzien · NAC nicht zeitgleich mit Alkylanzien/Cisplatin · Vitamin C i.v. ≥48h Abstand zu Anthrazyklinen/Alkylanzien · ALA 4–6h Abstand zu Oxaliplatin · Curcumin 4–6h Abstand zu Cyclophosphamid/Doxorubicin · Probiotika KI bei ANC <0,5 G/L. - CYP-Interaktionen (NEM × Zytostatika)
Quercetin: CYP3A4-Inhibition → Paclitaxel/Docetaxel-Spiegel ↑ · Berberin: CYP3A4/CYP2D6-Inhibition → cave Taxane, Vincristin · Boswellia oral: CYP3A4-Inhibition → cave Taxane · Ingwer oral >2 g/d: Blutungszeit ↑, 4h Abstand zu Taxanen. - Qualitätsanforderung Ätherische Öle
Für orale Einnahme kommen ausschließlich ätherische Öle in Frage, die eine chargenbezogene GC/MS-Analyse vorweisen und als Lebensmittel bzw. Nahrungsergänzungsmittel zugelassen sind. Produkte ohne diesen Nachweis sind nicht für die innere Anwendung geeignet. - PDF-Export (Kurvenreport inkl. Supplements)
Button „PDF-Export" erzeugt druckfertigen Bericht mit allen SVG-Kurven, Patientenprofil, Anthrazyklin-Kumulativdosis, NEM-Tabellen mit PMIDs und EO-Tabellen nach Evidenzlevel. Popup-Blocker ggf. deaktivieren; Hintergrundgrafiken beim Drucken aktivieren. - ECOG Performance Status
Radiobuttons 0–4 im PP-Panel. ECOG ≥ 2 erzeugt automatisch eine Warnung in allen Kurven-Hover-Popups ("FN-Risiko erhöht · Dosisreduktion erwägen") und ein farbiges Badge. Beeinflusst die Gesamtrisikobeurteilung im AI-Prognose-Panel. - Kachexie-Monitoring (Gewichtsverlauf)
Vorgewicht (kg) und Zeitraum (Monate) eingeben. Automatische Klassifikation nach ESPEN Oncology 2021: <2% stabil / 2–5% moderat (Ernährungsberatung) / 5–10% signifikant (Ernährungsintervention obligat) / >10% schwere Kachexie (interdisziplinär). - Vorherige Anthrazyklin-Exposition
Wirkstoff und kumulative Vordosis eingeben. Die Vordosis wird automatisch in den Anthrazyklin-Kumulativdosis-Gauge eingerechnet. Limits: Doxorubicin 450 mg/m² · Epirubicin 900 mg/m² · Daunorubicin 600 mg/m² · Idarubicin 150 mg/m² · Mitoxantron 140 mg/m². - Hb-Transfusions-/EPO-Trigger
Einstellbare Hb-Schwelle (Standard 8,0 g/dL; ASCO 2019 PMID 30714878) erscheint als orangefarbene gestrichelte Linie in der Hb-Kurve. Badge-Warnung wenn Baseline-Hb bereits unter Trigger. Leitlinie: EPO-Therapie bei Hb <10 g/dL unter Chemo (ESMO 2018). - Tagesmarker (Datum & Zyklusposition)
Datum Chemo-Gabe (Tag 1) + Datum Blutabnahme + Zyklus Z1–Z8 eingeben. Berechnet Tag im Zyklus und zeichnet senkrechten Marker + waagrechten Strich auf Messwert-Höhe in alle Kurven. Im Mehrzyklus-Modus korrekte absolute Tagesposition (z.B. Zyklus 3 Tag 12 = absoluter Tag 54 bei 21-Tage-Schema). - Hover-Popup: Literatur-Bar und ECOG-Warnung
Alle Kurven-Popups zeigen automatisch eine klickbare Literatur-Leiste mit allen im Popup enthaltenen PubMed-Links. Bei ECOG ≥ 2 erscheint im Popup eine orangefarbene klinische Warnung. Ideal für Lehrveranstaltungen und strukturierte Fallbesprechungen. - Profil speichern / laden (IndexedDB)
Im PP-Panel oben: Name/Kennung eingeben → 💾 Speichern sichert alle PP-Felder, Laborwerte, Datum, Zyklus und Wirkstoffe im Browser. 📂 Laden zeigt alle gespeicherten Profile zur Auswahl. Daten bleiben nach Browser-Schließen erhalten. Funktioniert nur über Webserver (nicht als lokale Datei). Tipp: je Zyklus ein separates Profil anlegen. - Zyklus-Anzeige-Filter Z1–Z8 (entkoppelt)
Neben dem PDF-Export-Button: Checkboxen Z1–Z8 steuern welche Zyklen im Zeitstrahl dargestellt werden (unabhängig vom Zyklus-Selector oben). Beispiel: Z1+Z2+Z3 → nur Kurven und Tagesmarker der Zyklen 1–3 sichtbar. "Alle Zyklen" hakt alle Z1–Z8 gleichzeitig an. - Immuntherapie — Checkpoint-Inhibitoren (9 Wirkstoffe)
Tab "Checkpoint-Inhibitor" im Wirkstoffgitter oder "Immuntherapie" in Indikation/Schema. PD-1 (Pembrolizumab, Nivolumab, Cemiplimab), PD-L1 (Atezolizumab, Durvalumab, Avelumab), CTLA-4 (Ipilimumab, Tremelimumab), LAG-3 (Relatlimab). Kurven zeigen irAE-Risikoprofile (TSH, ALT, Kreatinin, Troponin, Glukose) mit Onset/Peak/Persistenz — nicht klassische Nadir-Kurven. 17 Schemata (KEYNOTE-024, CheckMate 227, RELATIVITY-047 etc.). - Monoklonale AK (36 Wirkstoffe, Tab "Monoklonale AK")
Anti-HER2: Trastuzumab, Pertuzumab, T-DM1, T-DXd, Margetuximab, Tucatinib. Anti-VEGF: Bevacizumab, Ramucirumab. Anti-EGFR: Cetuximab, Panitumumab, Amivantamab. Bispezifische AK: Teclistamab, Mosunetuzumab, Epcoritamab, Glofitamab, Blinatumomab, Elranatamab, Linvoseltamab. ADCs: T-DM1, T-DXd, Sacituzumab, Enfortumab, Mirvetuximab, Loncastuximab, Belantamab, Inotuzumab, Gemtuzumab, Ifinatamab. Sonstige: Denosumab, Elotuzumab, Ofatumumab, Dinutuximab. 24 Schemata inkl. CLEOPATRA, EMILIA, DESTINY-Breast03, HER2CLIMB, ASCENT, EV-302 etc. - CAR-T-Zelltherapien (6 Wirkstoffe, Tab "CAR-T")
CD19: Tisagenlecleucel (Kymriah), Axicabtagene (Yescarta), Lisocabtagene (Breyanzi), Brexucabtagene (Tecartus). Anti-BCMA: Idecabtagene (Abecma), Ciltacabtagene (Carvykti). Kurven: schwere Zytopenie nach Lymphodepletion + CRS-Risikofenster (Lymphozyten, Troponin). 6 Schemata inkl. JULIET, ZUMA-1/2/7, TRANSFORM, KarMMa, CARTITUDE-1/4. Stationaere Aufnahme und REMS-Anforderungen in Notizen dokumentiert. - irAE-Kurvenmodus (neuer pt-Typ "irae")
Fuer Checkpoint-Inhibitoren und monoklonale AK: Kurven zeigen typischen Verlauf immunvermittelter Nebenwirkungen — Onset-Tag, Peak-Tag, persistentes Niveau. TSH sinkt (Hypothyreose), ALT/Kreatinin/Glukose/Troponin/Lipase steigen. Zeitachse in Wochen statt Tagen (21-Tage-Zyklus = Wochen 1–3). Hover-Popup zeigt Inzidenz, Grad 3–4-Rate und Literaturlink. - Limitações
Hämatologische Kurven sind populationsbasierte Medianwerte — erhebliche inter-individuelle Variabilität. [S]-Kurven sind interpoliert, keine prospektiven Tageswerte. Wechselwirkungsdatenbank nicht vollständig — kein Ersatz für DRUGDEX/Lexicomp. Alle Entscheidungen verbleiben beim behandelnden Fachpersonal.
Wirkstoffe wählen → wirkstoffspezifische Laborparameter erscheinen automatisch.
[S] = schematisch/interpoliert · Todos os ciclos: Mehrzyklus-Kontinuumansicht mit kumulativem Hb-Abfall & Anthrazyklin-Limit-Monitor · Links im Hover-Text