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Impfpflicht – Karibik, Afrika

Lesezeit 259 Minuten

Leseschlüssel: Die Farben bewerten ausschließlich die Intensität der gesetzlichen Regelung und ihrer Rechtsfolgen – nicht die medizinische Bedeutung oder Zweckmäßigkeit einer Impfung. Grau bedeutet: Für die jeweilige Sparte liegt keine hinreichend gesondert validierte Aussage vor.

Legende

Reihenfolge im Mini-Balken: K = Kinder · Ki = Kita · S = Schule · St = Studium · G = Gesundheitsberufe · B = sonstige Berufe · R = Risikogruppen · E = Epidemie/Ausbruch · N = Nachweis/Meldung · Sa = Sanktion/Konsequenz · letztes abgesetztes Feld = Gesamtgrad.

CouleurdegréBedeutung
0Keine einschlägige Pflicht festgestellt / freiwilliges reguläres System
1Dokumentations-, Melde- oder Statusrelevanz ohne allgemeine Impfpflicht
2Begrenzte, situations-, einrichtungs- oder risikobezogene Rechtsrelevanz
3Konkrete Zugangs-, Tätigkeits- oder gruppenbezogene Pflichtfolge
4Gesetzliche Impf-/Immunitätsanforderung oder erhebliche unmittelbare Rechtsfolge
5Besonders restriktive Kombination aus Pflicht, Zugangsausschluss, Vollstreckung oder Sanktion
?Für diese Sparte nicht hinreichend gesondert validiert

Karibik

Der erste Karibik-Block umfasst Antigua und Barbuda, die Bahamas, Barbados und Kuba. Die Rechts- und Verwaltungssysteme unterscheiden sich deutlich. Antigua und Barbuda und die Bahamas verbinden den Schulzugang mit einem Immunisierungsnachweis. Barbados arbeitet nach den aktuellen amtlichen Informationen stärker mit Routineimpfung, Impfstatuskontrolle und Nachholangeboten. Kuba besitzt dagegen ein zentral organisiertes nationales Impfprogramm, in dem Kinderimpfungen und schulbasierte Auffrischungen systematisch in die staatliche Gesundheitsversorgung integriert sind.

Antigua und Barbuda

Antigua und Barbuda besitzt eine ausgeprägte schulbezogene Immunisierungsanforderung. Für die Aufnahme in eine Primary School ist ein von einem registrierten Arzt oder den Public-Health-Behörden ausgestellter Nachweis darüber vorgesehen, dass das Kind entsprechend den einschlägigen Vorschriften immunisiert wurde. Damit geht das System über eine bloße Impfempfehlung hinaus: Der Immunisierungsnachweis ist Bestandteil der Aufnahmevoraussetzungen.

Daneben verfügt Antigua und Barbuda über einen umfassenden Public Health Act, der den Gesundheitsbehörden Befugnisse zur Bekämpfung gefährlicher Infektionskrankheiten gibt. Pandemiebezogene COVID-19-Sondervorschriften werden entsprechend der Methodik dieser Übersicht nicht berücksichtigt. Dass ein aktueller Impfstatus auch außerhalb des allgemeinen Schulbereichs relevant sein kann, zeigt beispielsweise der staatliche EMT-Ausbildungsgang, für dessen Teilnahme ein aktueller Immunisierungsstatus verlangt wird.

Bahamas

Die Bahamas betreiben ein nationales Expanded Programme on Immunization. Kinder werden nach dem nationalen Impfschema unter anderem gegen Diphtherie, Pertussis, Tetanus, Polio, Haemophilus influenzae Typ B, Hepatitis B sowie Masern, Mumps und Röteln immunisiert. Der Impfstatus wird im Child Health Passport dokumentiert.

Für unsere Schulkategorie ist besonders relevant, dass das bahamaische Gesundheitsministerium in seiner amtlichen Dokumentation den Immunization beziehungsweise Vaccination Card ausdrücklich als Voraussetzung für die Schuleinschreibung beschreibt; der Child Health Passport wird an dessen Stelle verwendet. Damit besteht eine formelle schulbezogene Nachweisanforderung. Das NHI Primary Care Benefits Package dokumentiert zugleich die fortlaufenden Impfangebote für Kinder und Jugendliche sowie zusätzliche Impfungen für Hochrisiko- und Reisegruppen.

Barbados

Barbados betreibt ein umfangreiches nationales Routine-Impfprogramm. Nach den aktuellen Informationen des Ministry of Health and Wellness umfasst der nationale Impfplan 14 Antigene, darunter Polio, Diphtherie, Pertussis, Tetanus, Pneumokokken, Hepatitis B, Hib, Masern, Mumps, Röteln, Varizellen, BCG, HPV und Influenza.

Für 2026 hat das Ministerium die Aktivitäten zur Verbesserung der Impfquote verstärkt. Dazu gehören Impfstatuskontrollen durch Pflegekräfte in Day-Care-Einrichtungen und Schulen, Nachverfolgung versäumter Termine sowie zusätzliche Impfkliniken. Die National Vaccination Objectives 2026 sehen unter anderem mindestens 95 Prozent Abdeckung bei den Primärimpfungen und die gezielte Nachimpfung von Kindern mit versäumten Dosen vor.

Diese intensive Impfpolitik ist jedoch nicht automatisch mit einer generellen Impfpflicht gleichzusetzen. Besonders deutlich formuliert dies das Ministerium beim HPV-Impfangebot 2026: Die Impfung wird vor Eintritt in die Secondary School angeboten, ist aber ausdrücklich nicht verpflichtend und setzt bei Kindern die Zustimmung eines Elternteils oder Sorgeberechtigten voraus.

StaatKinder allgemeinKita / BetreuungSchuleStudium / AusbildungGesundheitsberufeSonstige BerufeBesondere RisikogruppenEpidemie / AusbruchNachweis / MeldungSanktion / KonsequenzTotalAmtliche Grundlage
Antigua und Barbuda
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Das staatliche Routine-Impfprogramm ist etabliert; für den Schulzugang bestehen ausdrücklich vorgeschriebene Immunisierungsanforderungen.Für Betreuungseinrichtungen wurde keine ebenso klare allgemeine Zugangsnorm wie für Primary Schools in den geprüften amtlichen Quellen festgestellt.Der Education Act verlangt bei Aufnahme in eine Primary School ein ärztliches/Public-Health-Zertifikat über die nach den Vorschriften vorgeschriebene Immunisierung.Eine allgemeine gesetzliche Hochschul-Impfpflicht ohne COVID-19 wurde nicht festgestellt.Einzelne gesundheitsbezogene Ausbildungen/Tätigkeiten können aktuellen Impfstatus verlangen; keine pauschale gesetzliche Pflicht aller Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine gesetzliche Impfpflicht für sonstige Berufe ohne COVID-19 festgestellt.Zusätzliche Impfungen können je nach Risiko, Reise oder Exposition erforderlich bzw. empfohlen sein.Der Public Health Act gibt Behörden Befugnisse gegen gefährliche Infektionskrankheiten; COVID-19-Sonderregeln werden in dieser Übersicht nicht berücksichtigt.Für Primary-School-Aufnahme ist ein Immunisierungszertifikat vorgeschrieben.Fehlender vorgeschriebener Immunisierungsnachweis kann die Aufnahme in eine öffentliche Primary School verhindern.5Antigua and Barbuda – Public Health Act, CAP. 353
Ministry of Health – Antigua and Barbuda Emergency Medical Services
Bahamas
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Ein nationales Expanded Programme on Immunization besteht; Kinder erhalten Impfungen nach nationalem Schema.Der Child Health Passport dokumentiert den Impfstatus; eine eigenständige allgemeine Kita-Ausschlussnorm wurde in den geprüften aktuellen Quellen nicht festgestellt.Der Immunisierungs-/Vaccination Card bzw. Child Health Passport wird von der Regierung als Voraussetzung für die Schuleinschreibung beschrieben.Eine allgemeine gesetzliche Hochschul-Impfpflicht ohne COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfanforderungen können im Gesundheitswesen bestehen; keine pauschale gesetzliche Pflicht aller Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine gesetzliche Impfpflicht für sonstige Berufe ohne COVID-19 festgestellt.Das nationale Programm enthält zusätzliche Impfungen für Hochrisiko- und Reisegruppen.Public-Health-Maßnahmen und gezielte Impfkampagnen können bei Ausbruchslagen intensiviert werden.Der Child Health Passport dient als offizieller Impfstatusnachweis und wird für die Schuleinschreibung verlangt.Die fehlende erforderliche Dokumentation kann die reguläre Schuleinschreibung beeinträchtigen; eine darüber hinausgehende allgemeine Sanktionsregel wurde nicht festgestellt.5Bahamas Ministry of Health – Bahamas Living Conditions Survey, Health Chapter
NHI Bahamas – Primary Care Benefits Package
Barbados
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Barbados betreibt ein umfassendes nationales Routine-Impfprogramm; die aktuellen amtlichen Quellen beschreiben Impfangebote, nicht eine allgemeine Impfpflicht.2026 werden Impfunterlagen auch in Day-Care-Einrichtungen überprüft; daraus folgt nicht automatisch eine Impfpflicht als Zugangsvoraussetzung.Routineimpfungen werden vor und während des Schulalters angeboten; das Ministerium kontrolliert 2026 verstärkt Impfunterlagen an Schulen.Eine allgemeine gesetzliche Hochschul-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal wird in Ausbruchs- und Impfprogrammen besonders adressiert; keine pauschale allgemeine gesetzliche Berufspflicht festgestellt.Keine allgemeine gesetzliche Impfpflicht aller sonstigen Beschäftigten festgestellt.Vulnerable Personen und definierte Risikogruppen werden gezielt immunisiert.2026 wurden wegen des Masernrisikos Impfstatuskontrollen, Nachholimpfungen und ein National Measles Outbreak Plan verstärkt.Impfunterlagen werden in Day-Care-Einrichtungen und Schulen kontrolliert; der grüne Immunisation Record dient als Dokumentation.Die aktuellen amtlichen Quellen beschreiben Nachholen und aktive Ansprache; eine generelle Ausschlussfolge allein wegen fehlender Routineimpfung wurde nicht festgestellt.4Barbados Ministry of Health – Immunization
Barbados Ministry of Health – Barbados Records Increase In Measles Coverage
Barbados Ministry of Health – Parents Reminded Of HPV Vaccine For Children

Der zweite Karibik-Block umfasst Dominica, die Dominikanische Republik, Grenada und Haiti. Besonders streng ist Dominica: Der weiterhin amtlich veröffentlichte Compulsory Vaccination Act enthält nicht nur eine Kinderimpfpflicht in ausgewiesenen Pflichtimpfbezirken, sondern auch Registrierungs-, Nachweis- und Sanktionsvorschriften sowie Einschränkungen beim Schulzugang und bei bestimmten Tätigkeiten. Die Dominikanische Republik kennt ebenfalls ausdrücklich obligatorische Bestandteile ihres nationalen Impfprogramms. Grenada führt weiterhin einen eigenständigen Vaccination Act im offiziellen Gesetzesbestand. Haiti setzt demgegenüber in den geprüften amtlichen PEV-Unterlagen vor allem auf Impfversorgung, aktive Nachverfolgung und Nachholimpfungen.

Dominica

Dominica besitzt mit dem Compulsory Vaccination Act, Cap. 40:04 eine besonders weitgehende gesetzliche Grundlage. Der Minister kann medizinische Bezirke oder Teile davon zu compulsory vaccination areas erklären. Für dort lebende Kinder schreibt das Gesetz vor, dass Eltern beziehungsweise Betreuungspersonen das Kind innerhalb der gesetzlichen Fristen zur Impfung vorstellen müssen. Erfolgreiche Impfungen werden zertifiziert und an den Registrar of Births and Deaths gemeldet. Medizinische Untauglichkeit und fehlende Empfänglichkeit für die betreffende Impfung können durch gesetzlich vorgesehene ärztliche Bescheinigungen dokumentiert werden.

Die Durchsetzung ist ausdrücklich geregelt. Bei Nichterfüllung können Geldbußen verhängt und in monatlichen Abständen erneut fällig werden, bis die gesetzlichen Anforderungen erfüllt sind. Das Gesetz enthält außerdem eine schulbezogene Konsequenz: Ein Kind in einem als Pflichtimpfgebiet erklärten Bezirk darf ohne Impfung nicht als Schüler in eine Schule aufgenommen werden. Ebenso enthält der Act Impfanforderungen für den Polizeidienst und bestimmte gewerbliche Tätigkeiten. Für den Fall eines Pockenausbruchs besteht eine zusätzliche ausdrückliche Grundlage für compulsory vaccination.

Unabhängig davon verlangen die Education Regulations 2011 für die Aufnahme in eine Primary School Immunisierungsunterlagen. Der Schulleiter darf ein Kind nicht aufnehmen, wenn er anhand dieser Unterlagen nicht davon überzeugt ist, dass das Kind gegen Diphtherie, Pertussis, Tetanus, Polio, Masern, Mumps und Röteln immunisiert ist. Damit bestehen in Dominica sowohl ein historisch gewachsenes gesetzliches Impfpflichtregime als auch eine konkrete moderne Schulzugangsregel.

Dominikanische Republik

Die Dominikanische Republik verfügt über ein staatliches Programa Ampliado de Inmunización und ein Esquema Básico de Inmunización. Für die rechtliche Bewertung ist entscheidend, dass einzelne Impfungen nicht nur empfohlen, sondern ausdrücklich als obligatorisch festgelegt wurden.

Ein besonders klarer amtlicher Beleg ist die Resolución No. 000003 vom 15. März 2018. Sie nahm die zweite Dosis gegen Masern, Röteln und Mumps in das Basisschema des nationalen Impfprogramms auf und bestimmte deren Anwendung im gesamten Staatsgebiet ausdrücklich als kostenlos und obligatorisch für Kinder im Alter von 12 bis 23 Monaten. Damit darf das dominikanische System nicht lediglich als freiwilliges Impfangebot eingeordnet werden.

Gleichzeitig wird die Pflichtintensität nicht automatisch auf sämtliche Sparten übertragen. Aus den geprüften amtlichen Quellen wurde insbesondere keine allgemeine Regel abgeleitet, nach der jede unvollständige Routineimpfung zwingend zum Ausschluss aus Schule, Hochschule oder Beschäftigung führt. Die Ampel unterscheidet deshalb zwischen der nachgewiesenen obligatorischen Kinderimpfung und weitergehenden Zugangssanktionen.

Grenada

Grenada führt im offiziellen Gesetzesbestand weiterhin einen eigenständigen Vaccination Act, Chapter 333. Bereits die fortbestehende gesetzliche Sonderregelung unterscheidet das Land von Staaten, in denen Immunisierung ausschließlich über freiwillige Programme oder allgemeine Public-Health-Empfehlungen organisiert wird.

Für die Ampel wird Grenada deshalb als gesetzliches Impfpflichtsystem eingeordnet. Kinderpflicht, Nachweisdokumentation und Durchsetzungsmechanismen erhalten entsprechend hohe Bewertungen. Wo der aktuelle amtliche Gesetzeszugang keine hinreichend klare Grundlage für eine darüber hinausgehende pauschale Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe, Arbeitnehmer oder Hochschulangehöriger liefert, wird diese Verpflichtung jedoch nicht übertragen. COVID-19-bezogene Beschäftigungs- oder Einreiseregelungen bleiben vollständig außer Betracht.

Haiti

Haiti organisiert die Routineimpfung über das Programme Élargi de Vaccination (PEV) des Ministère de la Santé Publique et de la Population. Der Plan Stratégique de Santé Communautaire sieht ausdrücklich die Bewertung des Impfstatus von Kindern, Impfungen nach dem PEV-Kalender und die aktive Suche nach nicht oder unvollständig geimpften Kindern vor. Eltern und Betreuungspersonen sollen über die Bedeutung einer vollständigen Impfung vor dem ersten Geburtstag informiert werden.

Ça aussi amtliche Manuel du Paquet Essentiel de Services beschreibt Impfungen in der Gemeinde, Nachholstrategien und die Surveillance impfpräventabler Krankheiten. Bestimmte Verdachtsfälle – beispielsweise Diphtherie, Masern/Röteln oder akute schlaffe Lähmung – sind unmittelbar zu melden; auch vermutete unerwünschte Ereignisse nach Impfungen unterliegen einer Meldepflicht.

Aus diesen geprüften amtlichen PEV-Unterlagen ergibt sich jedoch keine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht mit einer Dominica vergleichbaren Schulzugangs- oder Beschäftigungssanktion. Haiti wird deshalb hinsichtlich Versorgung, Nachverfolgung und Ausbruchsschutz höher bewertet als hinsichtlich einer allgemeinen gesetzlichen Impfpflicht.

Der zweite Karibik-Block zeigt damit erneut sehr unterschiedliche Systeme: Dominica verbindet gesetzliche Impfpflicht, Registrierung, Sanktionen und Schulzugang besonders deutlich; die Dominikanische Republik besitzt ausdrücklich obligatorische Bestandteile des nationalen Kinderimpfprogramms; Grenada führt weiterhin ein eigenes Impfpflichtgesetz; Haiti konzentriert sich in den geprüften amtlichen Regelungen vor allem auf PEV-Versorgung, Surveillance und aktive Nachholimpfung.

StaatKinder allgemeinKita / BetreuungSchuleStudium / AusbildungGesundheitsberufeSonstige BerufeBesondere RisikogruppenEpidemie / AusbruchNachweis / MeldungSanktion / KonsequenzTotalAmtliche Grundlage
Dominica
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Der Compulsory Vaccination Act erlaubt die Ausweisung obligatorischer Impfbezirke; dort müssen Kinder unter zwölf Jahren nach den gesetzlichen Vorgaben geimpft werden.Die Pflicht knüpft an den Wohnsitz in einem als compulsory vaccination area erklärten Bezirk an; eine eigenständige allgemeine Kita-Regel ist nicht erforderlich, um die Kinderpflicht auszulösen.Zusätzlich zu der Kinderpflicht bestimmt der Education-Regelungsrahmen, dass ein Kind nicht in eine Primary School aufgenommen werden darf, wenn die vorgeschriebenen Immunisierungsnachweise nicht belegen, dass es gegen die genannten Krankheiten immunisiert ist.Eine allgemeine gesetzliche Hochschul-Impfpflicht ohne COVID-19 wurde nicht festgestellt.Der Compulsory Vaccination Act enthält ausdrücklich eine Impfanforderung für den Polizeidienst; für Gesundheitsberufe wurde keine gleichartige pauschale Regel festgestellt.Ungeimpfte Personen dürfen nach dem Act unter bestimmten Voraussetzungen weder in den Polizeidienst eintreten noch bestimmte Gewerbelizenzen erhalten.Medizinische Untauglichkeit bzw. fehlende Impfempfänglichkeit werden durch gesetzlich vorgesehene Bescheinigungen berücksichtigt.Bei Pockenausbruch enthält der Act eine ausdrückliche Grundlage für compulsory vaccination; daneben bestehen allgemeine Public-Health-Befugnisse.Erfolgreiche Impfung wird zertifiziert und beim Registrar dokumentiert; die Education Regulations verlangen Immunisierungsunterlagen bei der Einschreibung.Der Act sieht wiederholbare Geldbußen bei Nichterfüllung vor; Schule und bestimmte Tätigkeiten können zusätzlich ausgeschlossen sein.5Dominica – Compulsory Vaccination Act, Cap. 40:04
Dominica – Education Regulations 2011, S.R.O. No. 7
Dominikanische Republik
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Das nationale Impfprogramm enthält ausdrücklich obligatorische Impfungen; insbesondere wurde die zweite SRP-Dosis 2018 landesweit kostenlos und verpflichtend für Kinder von 12 bis 23 Monaten eingeführt.Das nationale Impfschema erfasst Kleinkinder systematisch; eine eigenständige allgemeine Kita-Ausschlussnorm wurde in den geprüften amtlichen Quellen nicht festgestellt.Schulkinder werden im nationalen Impfprogramm und durch Impfkampagnen erfasst; eine allgemeine automatische Schulausschlussregel wurde aus den geprüften amtlichen Quellen nicht abgeleitet.Eine allgemeine gesetzliche Hochschul-Impfpflicht ohne COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfstrategien können Gesundheitsberufe erfassen; keine pauschale allgemeine Pflicht aller Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine gesetzliche Impfpflicht aller sonstigen Beschäftigten ohne COVID-19 festgestellt.Das nationale Programm differenziert nach Alter und Risikokonstellation.Das Gesundheitsministerium kann Impfmaßnahmen zur Kontrolle impfpräventabler Krankheiten landesweit festlegen; einzelne Impfungen sind ausdrücklich obligatorisch.Das Esquema Básico de Inmunización und ministerielle Resolutionen legen Zielgruppen, Dosen und Programmdokumentation fest.Für ausdrücklich obligatorisch erklärte Impfungen besteht eine reale Verpflichtung; eine generelle schulische Ausschlussfolge wurde nicht gleichgesetzt.5República Dominicana – Esquema Básico de Inmunización
MSP – Resolución No. 000003/2018, zweite SRP-Dosis obligatorisch
Grenada
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Grenada führt weiterhin einen eigenständigen Vaccination Act (Cap. 333); das System ist gesetzlich als Impfpflichtregime ausgestaltet.Die Kinderpflicht des Vaccination Act wirkt bereits im Kindesalter; konkrete Betreuungsvorgaben sind ergänzend vom jeweiligen Setting abhängig.Das gesetzliche Impfpflichtregime ist für Kinder besonders relevant; schulbezogene Nachweise und Public-Health-Kontrolle werden entsprechend hoch bewertet.Eine allgemeine gesetzliche Hochschul-Impfpflicht ohne COVID-19 wurde nicht festgestellt.Berufs- und Expositionsanforderungen können hinzukommen; keine pauschale Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe aus dem geprüften Gesetzesindex abgeleitet.Auch sonstige Tätigkeiten können krankheits-/risikobezogen reguliert werden; keine pauschale Arbeitnehmerpflicht für jede Impfung.Medizinische und epidemiologische Ausnahmen bzw. Sonderlagen werden im gesetzlichen Impf- und Public-Health-System berücksichtigt.Der Vaccination Act stellt eine gesetzliche Grundlage für verpflichtende Impfmaßnahmen bereit; Ausbruchsschutz wird deshalb hoch bewertet.Das Impfpflichtsystem beruht auf formeller gesetzlicher Regelung und Nachweisdokumentation.Der Vaccination Act ist als eigenständiges Pflichtgesetz weiterhin im offiziellen Gesetzesbestand geführt; konkrete Sanktionen richten sich nach dessen Vorschriften.5Grenada – Official Laws: Chapter 333 Vaccination Act
Haiti
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Das Programme Élargi de Vaccination (PEV) zielt auf vollständige Kinderimmunisierung nach nationalem Impfkalender; aus den geprüften amtlichen Quellen wurde keine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht abgeleitet.Gemeindebasierte Gesundheitsdienste suchen unvollständig geimpfte Kinder aktiv auf; eine allgemeine Impf-Zugangspflicht für Betreuung wurde nicht festgestellt.Das PEV verfolgt Impfquoten und Nachholimpfungen; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde in den geprüften amtlichen Quellen nicht festgestellt.Eine allgemeine gesetzliche Hochschul-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine gesetzliche Impfpflicht für Gesundheitsberufe aus den geprüften PEV-Unterlagen festgestellt.Keine allgemeine gesetzliche Impfpflicht für sonstige Berufe aus den geprüften PEV-Unterlagen festgestellt.Das PEV priorisiert Kinder unter einem Jahr, Frauen im gebärfähigen Alter und Nachholimpfungen für unvollständig geimpfte Kinder.Impfpräventable Krankheiten unterliegen Surveillance; Verdachtsfälle bestimmter Krankheiten und Impfereignisse sind unmittelbar bzw. regelmäßig meldepflichtig.Impfstatus wird über Impfkarte und Gemeindegesundheitsdienste dokumentiert und aktiv nachverfolgt.Die geprüften amtlichen PEV-Unterlagen setzen auf Versorgung, Nachverfolgung und Nachholen; eine allgemeine Sanktion wegen Ablehnung einer Routineimpfung wurde nicht festgestellt.4Haïti MSPP – Plan Stratégique de Santé Communautaire
Haïti MSPP – Manuel du Paquet Essentiel de Services / PEV

Der dritte Karibik-Block umfasst Jamaika, St. Kitts und Nevis, St. Lucia sowie St. Vincent und die Grenadinen. Jamaika besitzt dabei eine besonders klare gesetzliche Kombination aus Kinderimpfpflicht, Immunisierungsnachweis, Zugangsbeschränkung für Day-Care- und Vorschuleinrichtungen sowie erheblichen Sanktionen. St. Lucia verbindet die Schulaufnahme ebenfalls mit Immunisierung und verlangt aktuell bei der Kindergartenregistrierung den Impfstatus. St. Kitts und Nevis sowie St. Vincent und die Grenadinen arbeiten in den geprüften amtlichen Routinequellen stärker mit nationalen Impfplänen und schul- beziehungsweise gemeindebasierten Impfangeboten.

Jamaika

Jamaika verfügt über eine eindeutige gesetzliche Schul- und Vorschulimpfregelung. Das Ministry of Health and Wellness erläutert ausdrücklich, dass die Public Health (Immunization) Regulations von 1986, geändert 2013, verlangen, dass alle Kinder unter sieben Jahren vor der Registrierung in einer Schule ausreichend immunisiert sein müssen. Der gesetzliche Schulbegriff umfasst dabei ausdrücklich Day-Care Centres, Nurseries und Basic Schools.

Der aktuelle Expanded Programme on Immunization Field Guide gibt die maßgeblichen Vorschriften detailliert wieder. Verantwortliche einer Schule dürfen ein Kind nicht aufnehmen und ein bereits aufgenommenes Kind nicht weiter teilnehmen lassen, wenn kein Immunisierungszertifikat im Child Health & Development Passport beziehungsweise auf der Immunization Card vorgelegt wird. Ausgenommen sind Kinder mit einem vom Gesundheitsministerium anerkannten Certificate of Medical Contra-Indications.

Auch die Sanktionen sind erheblich. Nach der 2013 geänderten Regelung kann ein Verstoß mit einer Geldstrafe bis zu einer Million Jamaika-Dollar oder mit Freiheitsstrafe bis zu zwölf Monaten geahndet werden. Die Verantwortlichkeit betrifft Eltern beziehungsweise Betreuungspersonen ebenso wie die für die Aufnahme zuständigen Stellen. Jamaika erhält deshalb in den Kategorien Kinder, Betreuung, Schule, Nachweis und Sanktionen jeweils eine sehr hohe Bewertung.

Kuba

Kuba verfügt über ein zentral organisiertes nationales Impfprogramm, das eng in die staatliche Primärversorgung und die Schulen eingebunden ist. Impfungen beginnen bereits unmittelbar nach der Geburt und werden nach einem festgelegten Alters- und Schulstufenschema fortgeführt. Auffrischungen und einzelne Impfungen werden im Schulalter direkt über Schulen beziehungsweise Polikliniken organisiert.

Le Ministerio de Salud Pública de Cuba (MINSAP) steuert die nationalen Präventions- und Impfprogramme zentral. Das kubanische Modell ist deshalb hinsichtlich organisatorischer Durchdringung und systematischer Nachverfolgung deutlich stärker als ein reines Empfehlungsmodell. Für die Ampelbewertung wird diese institutionelle Verbindlichkeit berücksichtigt, ohne daraus eine nicht separat belegte pauschale Schul-Ausschlussregel abzuleiten.

Auch bei epidemiologischen Gefährdungen werden Impf- und Kontrollmaßnahmen zentral über das nationale Gesundheitssystem gesteuert. Die Kategorien „Epidemie/Ausbruch“ und „Nachweis/Meldung“ werden deshalb höher bewertet als in Systemen, in denen Impfungen ausschließlich als individuelles freiwilliges Angebot organisiert sind.

Der erste Karibik-Block zeigt damit bereits vier unterschiedliche Modelle: eine klare schulische Immunisierungsanforderung in Antigua und Barbuda, einen formellen Schul-Impfstatusnachweis auf den Bahamas, ein starkes aber in den aktuellen amtlichen Informationen überwiegend angebots- und nachholorientiertes System in Barbados sowie das zentral organisierte nationale Impfprogramm Kubas.

St. Kitts und Nevis

St. Kitts und Nevis verfügt über einen nationalen Impfplan, der Kinder von der Geburt bis ins Jugendalter erfasst. Die Nevis Island Administration veröffentlicht den aktuellen St. Kitts and Nevis Immunization Schedule mit Hepatitis-B-Impfung ab Geburt, BCG, Polio, Pentavalent-Impfungen, MMR und den entsprechenden Auffrischungen.

Der Plan ist auch in die Schule integriert: Für Grade 6 ist HPV vorgesehen, für 15- bis 17-jährige School Leavers sind Diphtherie-Tetanus- und Polio-Booster aufgeführt. COVID-19-Einträge des Plans werden für diese Übersicht entsprechend der vereinbarten Methodik nicht berücksichtigt. Aus der geprüften amtlichen Routinequelle ergibt sich keine allgemeine gesetzliche Regel, nach der fehlende Routineimpfungen automatisch zum Ausschluss aus Schule, Studium oder Beschäftigung führen. Das System wird deshalb hinsichtlich Impfangebot und Dokumentation stärker bewertet als hinsichtlich einer allgemeinen gesetzlichen Zugangspflicht.

St. Lucia

St. Lucia verbindet Immunisierung deutlich mit der Schulaufnahme. Section 88 des Education Bill bestimmt, dass ein Schüler, der die Aufnahme in eine öffentliche oder staatlich unterstützte Schule beantragt, gemäß einem in Saint Lucia geltenden mandatory health scheme oder school health programme immunisiert sein muss. Bei medizinischer Kontraindikation kann eine Ausnahme auf Grundlage eines ärztlichen Zertifikats und mit Zustimmung des Chief Medical Officer erfolgen.

Auch die praktische Registrierung bestätigt die Bedeutung des Nachweises. Für die Kindergarten Registration 2026/2027 verlangt das Department of Education neben der Geburtsurkunde ausdrücklich einen Immunization Record beziehungsweise ein Health Card/Book mit der entsprechenden Entwicklungsuntersuchung.

Ausbruchsschutz wird separat bewertet. Bei Masernverdacht fordert das Gesundheitsministerium Betroffene auf, Schule oder Arbeitsplatz bis zur medizinischen Freigabe zu meiden; gleichzeitig werden Surveillance, Meldung und Falluntersuchung intensiviert. Die reguläre schulbasierte HPV-Impfung arbeitet dagegen mit informed consent und wird deshalb nicht als zusätzliche allgemeine Zwangsimpfung bewertet.

St. Vincent und die Grenadinen

St. Vincent und die Grenadinen bietet Routineimpfungen kostenlos über das öffentliche Gesundheitssystem an. Das Ministry of Health veröffentlicht ein nationales Schema von den Säuglingsimpfungen bis zu Auffrischungen im Alter von zehn bis fünfzehn Jahren.

Impfungen sind zugleich Bestandteil der Community Health Services. Child Health Clinics führen Untersuchung, Immunisierung und Beratung durch; Home Visits dienen unter anderem dazu, Kinder nachzuverfolgen, die Impftermine versäumt haben. Die School Health Services nennen Immunisierung ausdrücklich als Bestandteil des schulischen Gesundheitsdienstes.

Aus den geprüften amtlichen Routinequellen ergibt sich jedoch keine Jamaika vergleichbare allgemeine gesetzliche Vorschrift, nach der ein Kind allein wegen fehlender Routineimpfung nicht zur Schule zugelassen oder aus ihr ausgeschlossen werden muss. Die Ampel bewertet daher das organisierte Impf- und Nachverfolgungssystem, ohne eine darüber hinausgehende Zugangspflicht anzunehmen.

Der dritte Karibik-Block zeigt damit erneut eine große Spannweite: Jamaika besitzt ein klar sanktioniertes gesetzliches Pflichtsystem für Kinder unter sieben Jahren und die entsprechenden Bildungs- und Betreuungseinrichtungen; St. Lucia verknüpft die Schulaufnahme ebenfalls mit dem Immunisierungsstatus; St. Kitts und Nevis sowie St. Vincent und die Grenadinen organisieren die Routineimpfung dagegen in den geprüften Quellen vor allem über nationale Impfpläne und öffentliche beziehungsweise schulbasierte Gesundheitsdienste.

StaatKinder allgemeinKita / BetreuungSchuleStudium / AusbildungGesundheitsberufeSonstige BerufeBesondere RisikogruppenEpidemie / AusbruchNachweis / MeldungSanktion / KonsequenzTotalAmtliche Grundlage
Jamaika
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Die Public Health (Immunization) Regulations verpflichten Betreuungspersonen, Kinder nach dem nationalen Schema impfen zu lassen; Kinder unter 7 müssen vor Schuleintritt ausreichend immunisiert sein.Der Schulbegriff umfasst ausdrücklich Day Nurseries, Day-Care Centres und Basic Schools; ohne Immunisierungszertifikat darf ein Kind nicht aufgenommen bzw. weiter betreut werden.Alle Kinder unter 7 Jahren müssen vor Eintritt in die erfassten Schulen ausreichend immunisiert sein; medizinische Kontraindikationen sind ausgenommen.Eine allgemeine gesetzliche Hochschul-Impfpflicht ohne COVID-19 wurde nicht festgestellt.Bestimmte Impfungen werden Gesundheits- und Frontline-Personal angeboten; keine pauschale allgemeine gesetzliche Pflicht aller Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine gesetzliche Impfpflicht für sonstige Berufe ohne COVID-19 festgestellt.Zusätzliche Impfstoffe werden für Hochrisikogruppen und Reisende angeboten.Die Regulations und das EPI bilden die Grundlage für Prävention und Ausbruchskontrolle; COVID-19 bleibt unberücksichtigt.Immunization Card bzw. Child Health & Development Passport ist als Nachweis vorzulegen; Schulen kontrollieren den Status bei Registrierung.Verstöße können mit bis zu 1 Mio. JMD Geldstrafe oder bis zu 12 Monaten Freiheitsstrafe geahndet werden; Schulaufnahme/-besuch kann verweigert werden.5Jamaica MOHW – Vaccination Hub
Jamaica MOHW – EPI Field Guide 2024
Kuba
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Kuba verfügt über ein zentral organisiertes nationales Impfprogramm mit sehr hoher Durchdringung und festem Kinderimpfschema.Impfungen werden bereits ab Geburt und über die Primärversorgung systematisch durchgeführt; eine eigenständige Kita-Zugangsnorm wurde in den geprüften amtlichen Quellen nicht separat festgestellt.Mehrere Impfungen/Auffrischungen werden im Schulalter systematisch über Schulen durchgeführt; das nationale Programm ist stark institutionell organisiert.Eine eigenständige allgemeine Hochschul-Impfpflicht wurde ohne COVID-19 nicht festgestellt.Für Gesundheitspersonal und besondere Expositionen können zusätzliche Impfstrategien gelten; keine pauschale allgemeine Berufspflicht für jede Impfung festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht für sämtliche sonstigen Berufe festgestellt.Das nationale Programm differenziert nach Alter, Exposition und epidemiologischem Risiko.Das staatliche Gesundheitssystem führt bei epidemiologischer Gefährdung zentral gesteuerte Impf- und Kontrollkampagnen durch.Impfungen werden innerhalb des staatlichen Gesundheitsprogramms systematisch dokumentiert und nach Alters-/Schulstufen nachverfolgt.Die hohe organisatorische Verbindlichkeit des nationalen Programms ist stärker als ein bloßes Empfehlungsmodell; eine pauschale Schul-Ausschlussnorm wurde jedoch nicht gleichgesetzt.5Ministerio de Salud Pública de Cuba – Sitio oficial
St. Kitts und Nevis
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Das nationale Immunisierungsschema erfasst Kinder von Geburt an; aus den geprüften amtlichen Quellen wurde keine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht abgeleitet.Routineimpfungen werden im Kindesalter angeboten und dokumentiert; eine allgemeine gesetzliche Kita-Zugangssperre wurde nicht festgestellt.Das aktuelle nationale Schema enthält schulbasierte Impfungen, darunter HPV in Grade 6 und Booster für School Leavers; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine gesetzliche Hochschul-Impfpflicht ohne COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote können für Gesundheitsberufe bestehen; keine pauschale allgemeine gesetzliche Pflicht festgestellt.Keine allgemeine gesetzliche Impfpflicht für sonstige Berufe ohne COVID-19 festgestellt.Zusätzliche Impfungen können nach Risiko und Exposition vorgesehen sein.Das Gesundheitsministerium kann bei epidemiologischen Gefährdungen Impf- und Public-Health-Maßnahmen intensivieren.Der nationale Impfplan legt Alter, Dosis und Impfstoff fest; Impfstatus wird im Gesundheitswesen dokumentiert.Aus den geprüften amtlichen Routinequellen wurde keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung festgestellt.4Nevis Island Administration – Under the Scope 2025 / National Immunization Schedule
St. Lucia
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Das Schulrecht knüpft die Aufnahme an die Immunisierung gemäß einem in Saint Lucia geltenden mandatory health scheme oder school health programme.Für Kindergartenregistrierung 2026/27 ist ein Immunization Record bzw. Health Card/Book einzureichen; eine allgemeine separate Day-Care-Pflicht wurde nicht gleichgesetzt.Für öffentliche bzw. unterstützte Schulen ist Immunisierung nach dem geltenden Pflicht-/Schulgesundheitsprogramm Aufnahmevoraussetzung; medizinische Ausnahme ist möglich.Eine allgemeine gesetzliche Hochschul-Impfpflicht ohne COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheits- und Frontline-Personal werden bei einzelnen Impfprogrammen besonders adressiert; keine pauschale allgemeine gesetzliche Berufspflicht festgestellt.Keine allgemeine gesetzliche Impfpflicht aller sonstigen Berufe ohne COVID-19 festgestellt.Risikogruppen werden bei Influenza und anderen Programmen besonders adressiert.Bei Masernverdacht sollen Betroffene Schule oder Arbeit bis zur medizinischen Freigabe meiden; Surveillance und Falluntersuchung werden verstärkt.Bei Kindergartenregistrierung wird der Immunization Record verlangt; die schulrechtliche Aufnahmebestimmung knüpft ebenfalls an Immunisierung an.Fehlende Immunisierung kann die Schulaufnahme berühren; medizinische Kontraindikation ermöglicht eine Ausnahme.5Saint Lucia – Education Bill, Immunisation s.88
Saint Lucia – Kindergarten Registration 2026/2027
Saint Lucia – Measles cases in the Caribbean
St. Vincent und die Grenadinen
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Das Gesundheitsministerium bietet kostenlose Routineimpfungen nach nationalem Schema von Geburt bis Jugendalter an; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Child Health Clinics führen Untersuchung, Immunisierung und Beratung durch; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.School Health Services umfassen ausdrücklich Immunisierung; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde aus den geprüften amtlichen Quellen nicht festgestellt.Eine allgemeine gesetzliche Hochschul-Impfpflicht ohne COVID-19 wurde nicht festgestellt.Occupational Health umfasst Infektionsscreening; eine pauschale gesetzliche Impfpflicht aller Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine gesetzliche Impfpflicht aller sonstigen Beschäftigten festgestellt.Zusätzliche Impfungen und Maßnahmen können sich aus Alter, Exposition und Risiko ergeben.Public-Health- und Surveillance-Maßnahmen können bei Ausbruchslagen intensiviert werden.Impfstatus wird im nationalen Programm dokumentiert und bei versäumten Terminen durch Home Visits nachverfolgt.Die amtlichen Routinequellen setzen auf Angebot, Nachverfolgung und Schulgesundheitsdienste; eine allgemeine Ausschluss- oder Strafregel allein wegen fehlender Routineimpfung wurde nicht festgestellt.4SVG Ministry of Health – Community Health Services
SVG Ministry of Health – National Immunization Schedule

Trinidad und Tobago schließt die Einzelprüfung der souveränen Karibikstaaten ab. Das Land besitzt eine besonders klare schulbezogene Impfregelung: Das Ministry of Health bestätigt ausdrücklich, dass nach dem Public Health (Nursery Schools and Primary Schools Immunization) Act alle Kinder vollständig immunisiert sein müssen, bevor sie zur Schule zugelassen werden. Die Regel erfasst bereits Nursery Schools; auch das aktuelle staatliche ECCE-Registrierungsverfahren verlangt einen Immunisierungsnachweis.

Trinidad und Tobago

Le Ministry of Health beschreibt den rechtlichen Rahmen für Kinder eindeutig. Nach dem Public Health (Nursery Schools and Primary Schools Immunization) Act müssen alle Kinder vollständig immunisiert sein, bevor sie zur Schule zugelassen werden. Die Impfserie beginnt im Säuglingsalter; Kinder werden in den Health Centres bis zum fünften Lebensjahr nachverfolgt. Danach wird die Immunisierung über das School Immunization Programme fortgesetzt.

Die Vorschrift betrifft nicht erst die klassische Primary School. Bereits Nursery Schools sind ausdrücklich im gesetzlichen Titel und in der ministeriellen Beschreibung erfasst. Zusätzlich verlangt das Parent Portal des Ministry of Education für die staatliche ECCE-Registrierung 2026 einen „Immunisation Record“ als hochzuladendes Dokument. Diese Anforderung gilt dort sowohl für Staatsangehörige als auch für Nichtstaatsangehörige und registrierte venezolanische Migranten. Damit besteht schon im frühkindlichen Bildungsbereich eine konkrete Nachweisstruktur.

Der zentrale persönliche Nachweis ist die Vaccination Card, die vom Gesundheitsministerium auch als Immunization Card beziehungsweise Health Passport bezeichnet wird. Nach jeder weiteren Impfung wird sie aktualisiert. Das Ministerium weist ausdrücklich darauf hin, dass die Karte sorgfältig aufbewahrt und bei medizinischen Kontakten des Kindes mitgeführt werden soll. Für den Bildungsbereich erhält die Kategorie „Nachweis/Meldung“ deshalb eine hohe Bewertung.

Für Erwachsene ist die Rechtslage differenzierter. Nach dem Immunization Schedule for Adults sind Erwachsene selbst dafür verantwortlich, ihren Impfstatus aktuell zu halten. Das Ministerium weist darauf hin, dass konkrete Impfanforderungen bei jungen Erwachsenen beispielsweise vom Eintritt in eine Universität, von Arbeitsplatzanforderungen oder von Reisen in Staaten mit bestimmten Impfvoraussetzungen abhängen können. Daraus wird für diese Übersicht keine einheitliche allgemeine Hochschul- oder Arbeitnehmerimpfpflicht abgeleitet.

Auch besondere gesundheitliche Risiken werden gesondert behandelt. Die amtlichen Impf-FAQs nennen Alter, medizinische Bedingungen, Schulanforderungen, Reisen und außergewöhnliche epidemiologische Ereignisse als Faktoren für den individuellen Impfbedarf. Immungeschwächten Personen wird wegen ihres erhöhten Infektionsrisikos eine entsprechende Impfberatung besonders empfohlen; Krankenhäuser impfen Hochrisikopatienten beziehungsweise in Notfallsituationen nach Bedarf.

Trinidad und Tobago gehört damit innerhalb der Karibik zu den Staaten mit einer klar belegten Verbindung zwischen Immunisierung und Zugang zum frühkindlichen beziehungsweise primären Bildungsbereich. Entscheidend ist dabei nicht lediglich eine Impfempfehlung: Das Gesundheitsministerium formuliert ausdrücklich, dass vollständige Immunisierung Voraussetzung der Schulzulassung ist. Weitergehende Impfanforderungen für Universität und Beruf werden dagegen nur dort höher bewertet, wo sie sich aus der konkreten Einrichtung, Tätigkeit, Reise oder Risikosituation ergeben.

StaatKinder allgemeinKita / BetreuungSchuleStudium / AusbildungGesundheitsberufeSonstige BerufeBesondere RisikogruppenEpidemie / AusbruchNachweis / MeldungSanktion / KonsequenzTotalAmtliche Grundlage
Trinidad und Tobago
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Das Ministry of Health bestätigt ausdrücklich: Nach dem Public Health (Nursery Schools and Primary Schools Immunization) Act müssen Kinder vor der Schulaufnahme vollständig immunisiert sein.Die Regel erfasst ausdrücklich Nursery Schools; zusätzlich verlangt das staatliche ECCE-Registrierungsportal für 2026 einen Immunisation Record.Alle Kinder müssen vor Aufnahme in die Schule vollständig immunisiert sein; nach dem fünften Lebensjahr wird die Impfung im School Immunization Programme fortgeführt.Das Gesundheitsministerium weist darauf hin, dass Impfanforderungen bei jungen Erwachsenen je nach Universität variieren können; eine einheitliche allgemeine Hochschulpflicht wurde nicht festgestellt.Berufsbezogene Anforderungen können vorkommen; eine pauschale gesetzliche Impfpflicht für alle Gesundheitsberufe ohne COVID-19 wurde nicht festgestellt.Impfanforderungen können je nach Arbeitsplatz oder Auslandsreise bestehen; keine allgemeine Pflicht für sämtliche Beschäftigten festgestellt.Alter, Gesundheitszustand, Reise und andere Risikofaktoren bestimmen zusätzliche Impfbedarfe; Hochrisikopatienten erhalten Impfungen auch in Krankenhäusern.Bei epidemiologischen Ereignissen können Public-Health- und Impfmaßnahmen intensiviert werden; diese Kategorie wird getrennt von der regulären Schulpflicht bewertet.Die Vaccination Card bzw. der Health Passport ist der zentrale Immunisierungsnachweis; für ECCE-Anmeldung wird der Immunisation Record ausdrücklich verlangt.Die gesetzliche Schulaufnahme ist an vollständige Immunisierung gekoppelt; damit besteht eine konkrete Zugangskonsequenz bei fehlendem vorgeschriebenem Impfstatus.5Ministry of Health – Immunization Schedule for Children
Ministry of Health – Immunization Schedule for Adults
Ministry of Health – Vaccines and Immunization FAQs
Ministry of Education – Parent Portal / ECCE Registration 2026

Gesamtübersicht Karibik – Vergleich

StaatKinder allgemeinKita / BetreuungSchuleStudium / AusbildungGesundheitsberufeSonstige BerufeBesondere RisikogruppenEpidemie / AusbruchNachweis / MeldungSanktion / KonsequenzTotalAmtliche Grundlage
Antigua und Barbuda
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Das staatliche Routine-Impfprogramm ist etabliert; für den Schulzugang bestehen ausdrücklich vorgeschriebene Immunisierungsanforderungen.Für Betreuungseinrichtungen wurde keine ebenso klare allgemeine Zugangsnorm wie für Primary Schools in den geprüften amtlichen Quellen festgestellt.Der Education Act verlangt bei Aufnahme in eine Primary School ein ärztliches/Public-Health-Zertifikat über die nach den Vorschriften vorgeschriebene Immunisierung.Eine allgemeine gesetzliche Hochschul-Impfpflicht ohne COVID-19 wurde nicht festgestellt.Einzelne gesundheitsbezogene Ausbildungen/Tätigkeiten können aktuellen Impfstatus verlangen; keine pauschale gesetzliche Pflicht aller Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine gesetzliche Impfpflicht für sonstige Berufe ohne COVID-19 festgestellt.Zusätzliche Impfungen können je nach Risiko, Reise oder Exposition erforderlich bzw. empfohlen sein.Der Public Health Act gibt Behörden Befugnisse gegen gefährliche Infektionskrankheiten; COVID-19-Sonderregeln werden in dieser Übersicht nicht berücksichtigt.Für Primary-School-Aufnahme ist ein Immunisierungszertifikat vorgeschrieben.Fehlender vorgeschriebener Immunisierungsnachweis kann die Aufnahme in eine öffentliche Primary School verhindern.5Antigua and Barbuda – Public Health Act, CAP. 353
Ministry of Health – Antigua and Barbuda Emergency Medical Services
Bahamas
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Ein nationales Expanded Programme on Immunization besteht; Kinder erhalten Impfungen nach nationalem Schema.Der Child Health Passport dokumentiert den Impfstatus; eine eigenständige allgemeine Kita-Ausschlussnorm wurde in den geprüften aktuellen Quellen nicht festgestellt.Der Immunisierungs-/Vaccination Card bzw. Child Health Passport wird von der Regierung als Voraussetzung für die Schuleinschreibung beschrieben.Eine allgemeine gesetzliche Hochschul-Impfpflicht ohne COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfanforderungen können im Gesundheitswesen bestehen; keine pauschale gesetzliche Pflicht aller Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine gesetzliche Impfpflicht für sonstige Berufe ohne COVID-19 festgestellt.Das nationale Programm enthält zusätzliche Impfungen für Hochrisiko- und Reisegruppen.Public-Health-Maßnahmen und gezielte Impfkampagnen können bei Ausbruchslagen intensiviert werden.Der Child Health Passport dient als offizieller Impfstatusnachweis und wird für die Schuleinschreibung verlangt.Die fehlende erforderliche Dokumentation kann die reguläre Schuleinschreibung beeinträchtigen; eine darüber hinausgehende allgemeine Sanktionsregel wurde nicht festgestellt.5Bahamas Ministry of Health – Bahamas Living Conditions Survey, Health Chapter
NHI Bahamas – Primary Care Benefits Package
Barbados
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Barbados betreibt ein umfassendes nationales Routine-Impfprogramm; die aktuellen amtlichen Quellen beschreiben Impfangebote, nicht eine allgemeine Impfpflicht.2026 werden Impfunterlagen auch in Day-Care-Einrichtungen überprüft; daraus folgt nicht automatisch eine Impfpflicht als Zugangsvoraussetzung.Routineimpfungen werden vor und während des Schulalters angeboten; das Ministerium kontrolliert 2026 verstärkt Impfunterlagen an Schulen.Eine allgemeine gesetzliche Hochschul-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal wird in Ausbruchs- und Impfprogrammen besonders adressiert; keine pauschale allgemeine gesetzliche Berufspflicht festgestellt.Keine allgemeine gesetzliche Impfpflicht aller sonstigen Beschäftigten festgestellt.Vulnerable Personen und definierte Risikogruppen werden gezielt immunisiert.2026 wurden wegen des Masernrisikos Impfstatuskontrollen, Nachholimpfungen und ein National Measles Outbreak Plan verstärkt.Impfunterlagen werden in Day-Care-Einrichtungen und Schulen kontrolliert; der grüne Immunisation Record dient als Dokumentation.Die aktuellen amtlichen Quellen beschreiben Nachholen und aktive Ansprache; eine generelle Ausschlussfolge allein wegen fehlender Routineimpfung wurde nicht festgestellt.4Barbados Ministry of Health – Immunization
Barbados Ministry of Health – Barbados Records Increase In Measles Coverage
Barbados Ministry of Health – Parents Reminded Of HPV Vaccine For Children
Dominica
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Der Compulsory Vaccination Act erlaubt die Ausweisung obligatorischer Impfbezirke; dort müssen Kinder unter zwölf Jahren nach den gesetzlichen Vorgaben geimpft werden.Die Pflicht knüpft an den Wohnsitz in einem als compulsory vaccination area erklärten Bezirk an; eine eigenständige allgemeine Kita-Regel ist nicht erforderlich, um die Kinderpflicht auszulösen.Zusätzlich zu der Kinderpflicht bestimmt der Education-Regelungsrahmen, dass ein Kind nicht in eine Primary School aufgenommen werden darf, wenn die vorgeschriebenen Immunisierungsnachweise nicht belegen, dass es gegen die genannten Krankheiten immunisiert ist.Eine allgemeine gesetzliche Hochschul-Impfpflicht ohne COVID-19 wurde nicht festgestellt.Der Compulsory Vaccination Act enthält ausdrücklich eine Impfanforderung für den Polizeidienst; für Gesundheitsberufe wurde keine gleichartige pauschale Regel festgestellt.Ungeimpfte Personen dürfen nach dem Act unter bestimmten Voraussetzungen weder in den Polizeidienst eintreten noch bestimmte Gewerbelizenzen erhalten.Medizinische Untauglichkeit bzw. fehlende Impfempfänglichkeit werden durch gesetzlich vorgesehene Bescheinigungen berücksichtigt.Bei Pockenausbruch enthält der Act eine ausdrückliche Grundlage für compulsory vaccination; daneben bestehen allgemeine Public-Health-Befugnisse.Erfolgreiche Impfung wird zertifiziert und beim Registrar dokumentiert; die Education Regulations verlangen Immunisierungsunterlagen bei der Einschreibung.Der Act sieht wiederholbare Geldbußen bei Nichterfüllung vor; Schule und bestimmte Tätigkeiten können zusätzlich ausgeschlossen sein.5Dominica – Compulsory Vaccination Act, Cap. 40:04
Dominica – Education Regulations 2011, S.R.O. No. 7
Dominikanische Republik
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Das nationale Impfprogramm enthält ausdrücklich obligatorische Impfungen; insbesondere wurde die zweite SRP-Dosis 2018 landesweit kostenlos und verpflichtend für Kinder von 12 bis 23 Monaten eingeführt.Das nationale Impfschema erfasst Kleinkinder systematisch; eine eigenständige allgemeine Kita-Ausschlussnorm wurde in den geprüften amtlichen Quellen nicht festgestellt.Schulkinder werden im nationalen Impfprogramm und durch Impfkampagnen erfasst; eine allgemeine automatische Schulausschlussregel wurde aus den geprüften amtlichen Quellen nicht abgeleitet.Eine allgemeine gesetzliche Hochschul-Impfpflicht ohne COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfstrategien können Gesundheitsberufe erfassen; keine pauschale allgemeine Pflicht aller Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine gesetzliche Impfpflicht aller sonstigen Beschäftigten ohne COVID-19 festgestellt.Das nationale Programm differenziert nach Alter und Risikokonstellation.Das Gesundheitsministerium kann Impfmaßnahmen zur Kontrolle impfpräventabler Krankheiten landesweit festlegen; einzelne Impfungen sind ausdrücklich obligatorisch.Das Esquema Básico de Inmunización und ministerielle Resolutionen legen Zielgruppen, Dosen und Programmdokumentation fest.Für ausdrücklich obligatorisch erklärte Impfungen besteht eine reale Verpflichtung; eine generelle schulische Ausschlussfolge wurde nicht gleichgesetzt.5República Dominicana – Esquema Básico de Inmunización
MSP – Resolución No. 000003/2018, zweite SRP-Dosis obligatorisch
Grenada
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Grenada führt weiterhin einen eigenständigen Vaccination Act (Cap. 333); das System ist gesetzlich als Impfpflichtregime ausgestaltet.Die Kinderpflicht des Vaccination Act wirkt bereits im Kindesalter; konkrete Betreuungsvorgaben sind ergänzend vom jeweiligen Setting abhängig.Das gesetzliche Impfpflichtregime ist für Kinder besonders relevant; schulbezogene Nachweise und Public-Health-Kontrolle werden entsprechend hoch bewertet.Eine allgemeine gesetzliche Hochschul-Impfpflicht ohne COVID-19 wurde nicht festgestellt.Berufs- und Expositionsanforderungen können hinzukommen; keine pauschale Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe aus dem geprüften Gesetzesindex abgeleitet.Auch sonstige Tätigkeiten können krankheits-/risikobezogen reguliert werden; keine pauschale Arbeitnehmerpflicht für jede Impfung.Medizinische und epidemiologische Ausnahmen bzw. Sonderlagen werden im gesetzlichen Impf- und Public-Health-System berücksichtigt.Der Vaccination Act stellt eine gesetzliche Grundlage für verpflichtende Impfmaßnahmen bereit; Ausbruchsschutz wird deshalb hoch bewertet.Das Impfpflichtsystem beruht auf formeller gesetzlicher Regelung und Nachweisdokumentation.Der Vaccination Act ist als eigenständiges Pflichtgesetz weiterhin im offiziellen Gesetzesbestand geführt; konkrete Sanktionen richten sich nach dessen Vorschriften.5Grenada – Official Laws: Chapter 333 Vaccination Act
Haiti
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Das Programme Élargi de Vaccination (PEV) zielt auf vollständige Kinderimmunisierung nach nationalem Impfkalender; aus den geprüften amtlichen Quellen wurde keine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht abgeleitet.Gemeindebasierte Gesundheitsdienste suchen unvollständig geimpfte Kinder aktiv auf; eine allgemeine Impf-Zugangspflicht für Betreuung wurde nicht festgestellt.Das PEV verfolgt Impfquoten und Nachholimpfungen; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde in den geprüften amtlichen Quellen nicht festgestellt.Eine allgemeine gesetzliche Hochschul-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine gesetzliche Impfpflicht für Gesundheitsberufe aus den geprüften PEV-Unterlagen festgestellt.Keine allgemeine gesetzliche Impfpflicht für sonstige Berufe aus den geprüften PEV-Unterlagen festgestellt.Das PEV priorisiert Kinder unter einem Jahr, Frauen im gebärfähigen Alter und Nachholimpfungen für unvollständig geimpfte Kinder.Impfpräventable Krankheiten unterliegen Surveillance; Verdachtsfälle bestimmter Krankheiten und Impfereignisse sind unmittelbar bzw. regelmäßig meldepflichtig.Impfstatus wird über Impfkarte und Gemeindegesundheitsdienste dokumentiert und aktiv nachverfolgt.Die geprüften amtlichen PEV-Unterlagen setzen auf Versorgung, Nachverfolgung und Nachholen; eine allgemeine Sanktion wegen Ablehnung einer Routineimpfung wurde nicht festgestellt.4Haïti MSPP – Plan Stratégique de Santé Communautaire
Haïti MSPP – Manuel du Paquet Essentiel de Services / PEV
Jamaika
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Die Public Health (Immunization) Regulations verpflichten Betreuungspersonen, Kinder nach dem nationalen Schema impfen zu lassen; Kinder unter 7 müssen vor Schuleintritt ausreichend immunisiert sein.Der Schulbegriff umfasst ausdrücklich Day Nurseries, Day-Care Centres und Basic Schools; ohne Immunisierungszertifikat darf ein Kind nicht aufgenommen bzw. weiter betreut werden.Alle Kinder unter 7 Jahren müssen vor Eintritt in die erfassten Schulen ausreichend immunisiert sein; medizinische Kontraindikationen sind ausgenommen.Eine allgemeine gesetzliche Hochschul-Impfpflicht ohne COVID-19 wurde nicht festgestellt.Bestimmte Impfungen werden Gesundheits- und Frontline-Personal angeboten; keine pauschale allgemeine gesetzliche Pflicht aller Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine gesetzliche Impfpflicht für sonstige Berufe ohne COVID-19 festgestellt.Zusätzliche Impfstoffe werden für Hochrisikogruppen und Reisende angeboten.Die Regulations und das EPI bilden die Grundlage für Prävention und Ausbruchskontrolle; COVID-19 bleibt unberücksichtigt.Immunization Card bzw. Child Health & Development Passport ist als Nachweis vorzulegen; Schulen kontrollieren den Status bei Registrierung.Verstöße können mit bis zu 1 Mio. JMD Geldstrafe oder bis zu 12 Monaten Freiheitsstrafe geahndet werden; Schulaufnahme/-besuch kann verweigert werden.5Jamaica MOHW – Vaccination Hub
Jamaica MOHW – EPI Field Guide 2024
Kuba
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Kuba verfügt über ein zentral organisiertes nationales Impfprogramm mit sehr hoher Durchdringung und festem Kinderimpfschema.Impfungen werden bereits ab Geburt und über die Primärversorgung systematisch durchgeführt; eine eigenständige Kita-Zugangsnorm wurde in den geprüften amtlichen Quellen nicht separat festgestellt.Mehrere Impfungen/Auffrischungen werden im Schulalter systematisch über Schulen durchgeführt; das nationale Programm ist stark institutionell organisiert.Eine eigenständige allgemeine Hochschul-Impfpflicht wurde ohne COVID-19 nicht festgestellt.Für Gesundheitspersonal und besondere Expositionen können zusätzliche Impfstrategien gelten; keine pauschale allgemeine Berufspflicht für jede Impfung festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht für sämtliche sonstigen Berufe festgestellt.Das nationale Programm differenziert nach Alter, Exposition und epidemiologischem Risiko.Das staatliche Gesundheitssystem führt bei epidemiologischer Gefährdung zentral gesteuerte Impf- und Kontrollkampagnen durch.Impfungen werden innerhalb des staatlichen Gesundheitsprogramms systematisch dokumentiert und nach Alters-/Schulstufen nachverfolgt.Die hohe organisatorische Verbindlichkeit des nationalen Programms ist stärker als ein bloßes Empfehlungsmodell; eine pauschale Schul-Ausschlussnorm wurde jedoch nicht gleichgesetzt.5Ministerio de Salud Pública de Cuba – Sitio oficial
St. Kitts und Nevis
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Das nationale Immunisierungsschema erfasst Kinder von Geburt an; aus den geprüften amtlichen Quellen wurde keine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht abgeleitet.Routineimpfungen werden im Kindesalter angeboten und dokumentiert; eine allgemeine gesetzliche Kita-Zugangssperre wurde nicht festgestellt.Das aktuelle nationale Schema enthält schulbasierte Impfungen, darunter HPV in Grade 6 und Booster für School Leavers; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine gesetzliche Hochschul-Impfpflicht ohne COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote können für Gesundheitsberufe bestehen; keine pauschale allgemeine gesetzliche Pflicht festgestellt.Keine allgemeine gesetzliche Impfpflicht für sonstige Berufe ohne COVID-19 festgestellt.Zusätzliche Impfungen können nach Risiko und Exposition vorgesehen sein.Das Gesundheitsministerium kann bei epidemiologischen Gefährdungen Impf- und Public-Health-Maßnahmen intensivieren.Der nationale Impfplan legt Alter, Dosis und Impfstoff fest; Impfstatus wird im Gesundheitswesen dokumentiert.Aus den geprüften amtlichen Routinequellen wurde keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung festgestellt.4Nevis Island Administration – Under the Scope 2025 / National Immunization Schedule
St. Lucia
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Das Schulrecht knüpft die Aufnahme an die Immunisierung gemäß einem in Saint Lucia geltenden mandatory health scheme oder school health programme.Für Kindergartenregistrierung 2026/27 ist ein Immunization Record bzw. Health Card/Book einzureichen; eine allgemeine separate Day-Care-Pflicht wurde nicht gleichgesetzt.Für öffentliche bzw. unterstützte Schulen ist Immunisierung nach dem geltenden Pflicht-/Schulgesundheitsprogramm Aufnahmevoraussetzung; medizinische Ausnahme ist möglich.Eine allgemeine gesetzliche Hochschul-Impfpflicht ohne COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheits- und Frontline-Personal werden bei einzelnen Impfprogrammen besonders adressiert; keine pauschale allgemeine gesetzliche Berufspflicht festgestellt.Keine allgemeine gesetzliche Impfpflicht aller sonstigen Berufe ohne COVID-19 festgestellt.Risikogruppen werden bei Influenza und anderen Programmen besonders adressiert.Bei Masernverdacht sollen Betroffene Schule oder Arbeit bis zur medizinischen Freigabe meiden; Surveillance und Falluntersuchung werden verstärkt.Bei Kindergartenregistrierung wird der Immunization Record verlangt; die schulrechtliche Aufnahmebestimmung knüpft ebenfalls an Immunisierung an.Fehlende Immunisierung kann die Schulaufnahme berühren; medizinische Kontraindikation ermöglicht eine Ausnahme.5Saint Lucia – Education Bill, Immunisation s.88
Saint Lucia – Kindergarten Registration 2026/2027
Saint Lucia – Measles cases in the Caribbean
St. Vincent und die Grenadinen
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Das Gesundheitsministerium bietet kostenlose Routineimpfungen nach nationalem Schema von Geburt bis Jugendalter an; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Child Health Clinics führen Untersuchung, Immunisierung und Beratung durch; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.School Health Services umfassen ausdrücklich Immunisierung; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde aus den geprüften amtlichen Quellen nicht festgestellt.Eine allgemeine gesetzliche Hochschul-Impfpflicht ohne COVID-19 wurde nicht festgestellt.Occupational Health umfasst Infektionsscreening; eine pauschale gesetzliche Impfpflicht aller Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine gesetzliche Impfpflicht aller sonstigen Beschäftigten festgestellt.Zusätzliche Impfungen und Maßnahmen können sich aus Alter, Exposition und Risiko ergeben.Public-Health- und Surveillance-Maßnahmen können bei Ausbruchslagen intensiviert werden.Impfstatus wird im nationalen Programm dokumentiert und bei versäumten Terminen durch Home Visits nachverfolgt.Die amtlichen Routinequellen setzen auf Angebot, Nachverfolgung und Schulgesundheitsdienste; eine allgemeine Ausschluss- oder Strafregel allein wegen fehlender Routineimpfung wurde nicht festgestellt.4SVG Ministry of Health – Community Health Services
SVG Ministry of Health – National Immunization Schedule
Trinidad und Tobago
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Das Ministry of Health bestätigt ausdrücklich: Nach dem Public Health (Nursery Schools and Primary Schools Immunization) Act müssen Kinder vor der Schulaufnahme vollständig immunisiert sein.Die Regel erfasst ausdrücklich Nursery Schools; zusätzlich verlangt das staatliche ECCE-Registrierungsportal für 2026 einen Immunisation Record.Alle Kinder müssen vor Aufnahme in die Schule vollständig immunisiert sein; nach dem fünften Lebensjahr wird die Impfung im School Immunization Programme fortgeführt.Das Gesundheitsministerium weist darauf hin, dass Impfanforderungen bei jungen Erwachsenen je nach Universität variieren können; eine einheitliche allgemeine Hochschulpflicht wurde nicht festgestellt.Berufsbezogene Anforderungen können vorkommen; eine pauschale gesetzliche Impfpflicht für alle Gesundheitsberufe ohne COVID-19 wurde nicht festgestellt.Impfanforderungen können je nach Arbeitsplatz oder Auslandsreise bestehen; keine allgemeine Pflicht für sämtliche Beschäftigten festgestellt.Alter, Gesundheitszustand, Reise und andere Risikofaktoren bestimmen zusätzliche Impfbedarfe; Hochrisikopatienten erhalten Impfungen auch in Krankenhäusern.Bei epidemiologischen Ereignissen können Public-Health- und Impfmaßnahmen intensiviert werden; diese Kategorie wird getrennt von der regulären Schulpflicht bewertet.Die Vaccination Card bzw. der Health Passport ist der zentrale Immunisierungsnachweis; für ECCE-Anmeldung wird der Immunisation Record ausdrücklich verlangt.Die gesetzliche Schulaufnahme ist an vollständige Immunisierung gekoppelt; damit besteht eine konkrete Zugangskonsequenz bei fehlendem vorgeschriebenem Impfstatus.5Ministry of Health – Immunization Schedule for Children
Ministry of Health – Immunization Schedule for Adults
Ministry of Health – Vaccines and Immunization FAQs
Ministry of Education – Parent Portal / ECCE Registration 2026

Afrique

Égypte

Ägypten führt für Säuglinge und Vorschulkinder einen ausdrücklich als verpflichtend bezeichneten nationalen Impfkalender. Das Ministry of Health and Population bezeichnet ihn als „National Compulsory Vaccination Schedule for Communicable Diseases Targeting Infancy & Pre-School Children“. Der Kalender beginnt unmittelbar nach der Geburt und umfasst unter anderem Impfungen gegen Tuberkulose, Poliomyelitis, Diphtherie, Pertussis, Tetanus, Hepatitis B, Masern sowie MMR.

Auch für verspätet vorgestellte Kinder sieht die ministerielle Anleitung ein beschleunigtes Nachholschema vor. Medizinische Kontraindikationen werden gesondert definiert. Die Pflichtintensität ist damit für Kinder eindeutig hoch. Aus der geprüften Nicht-COVID-Grundlage wird dagegen keine pauschale nationale Regel abgeleitet, nach der fehlende Routineimpfung automatisch den Zugang zu Hochschule oder sämtlichen Beschäftigungsverhältnissen verhindert.

Algerien

Algerien besitzt eine ausdrückliche gesetzliche Grundlage für Pflichtimpfungen. Artikel 40 der Loi n° 18-11 relative à la santé bestimmt, dass die zuständigen Gesundheitsdienste die obligatorischen Impfungen für die betroffenen Bevölkerungsgruppen kostenlos sicherstellen müssen. Die Modalitäten und insbesondere der Kalender der Pflichtimpfungen werden durch Rechtsverordnung festgelegt.

Artikel 41 verstärkt die Regelung für epidemiologische Situationen: Bei Epidemierisiko und/oder zum Schutz gefährdeter Personen organisieren die Gesundheitsbehörden Impfkampagnen und treffen geeignete Maßnahmen für die betroffenen Bevölkerungsgruppen.

Der Pflichtkalender wurde zuletzt 2026 aktualisiert. Der Erlass vom 28. April 2026, veröffentlicht im Journal officiel Nr. 36 vom 17. Mai 2026, änderte den nationalen Kalender erneut. Er enthält im Säuglingsalter unter anderem Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Hib, Poliomyelitis, Hepatitis B und Pneumokokken; im Alter von 11 bis 13 Jahren sind unter anderem Diphtherie/Tetanus und HPV vorgesehen. Damit ist auch der aktuelle Impfkalender Teil des gesetzlich ausdrücklich als obligatorisch bezeichneten Systems.

Angola

Angolas Rechts- und Programmstruktur unterscheidet sich von den ausdrücklich formulierten Pflichtsystemen Ägyptens und Algeriens. Die Lei n.º 25/12 über Schutz und integrale Entwicklung des Kindes verpflichtet den Staat, in jeder Gemeinde Mindestleistungen der gesundheitlichen Grundversorgung für Kinder sicherzustellen. Artikel 70 nennt darunter ausdrücklich Routineimpfungen und Impfkampagnen.

Seit 2026 gilt die neue Estratégia Nacional de Imunização 2026–2030. Sie setzt unter anderem das Ziel, bis 2030 eine Impfquote von 90 Prozent zu erreichen und den Anteil der Kinder ohne eine einzige Impfdosis auf unter fünf Prozent zu reduzieren. Surveillance und Ausbruchsreaktion sind zentrale Bestandteile der Strategie.

Die praktische Ausbruchskomponente ist erheblich: Polio-Kampagnen erreichten Millionen Kinder; Masern-/Rötelnimpfungen wurden zur Schließung von Immunitätslücken eingesetzt und orale Choleraimpfungen in betroffenen Provinzen in die Ausbruchsreaktion integriert. Im Juli 2026 überprüften Gesundheitsministerium, NITAG, WHO, Gavi und UNICEF außerdem das aktuelle Impfstoffportfolio. Für die Bewertung wird diese hohe programmatische und epidemiologische Verbindlichkeit von einer allgemeinen individuellen gesetzlichen Routine-Impfpflicht unterschieden.

Äquatorialguinea

Äquatorialguinea betreibt seit 1986 ein Programa Ampliado de Vacunación (PAV). Das Ministerio de Sanidad y Bienestar Social führt das PAV als einen der zentralen nationalen Gesundheitsprogramme.

Die staatlichen Quellen enthalten dabei eine relevante Verpflichtungskomponente. Das Ministerium bezeichnet Impfungen als kostenloses Recht der Kinder und erklärt zugleich, Eltern und Tutoren hätten die Verpflichtung, für die Immunisierung ihrer Kinder zu sorgen. Bei Masernkampagnen werden Impfstellen in Gesundheitseinrichtungen, Gemeinden, Märkten und Schulen sowie mobile Teams eingesetzt.

Auch schulbezogene Impfungen haben eine lange Tradition. Nach einer amtlichen MINSABS-Darstellung wurde bereits 1986 die Tetanusimpfung in den Impfkalender für Schulkinder aufgenommen. Das Kinderimpfschema wird fortentwickelt; beispielsweise führte die Regierung eine zweite Masern- und eine vierte Pentavalent-Dosis im Alter von 18 Monaten ein. Eine allgemeine formelle Ausschlussregel für Schule, Hochschule oder Beschäftigung wird daraus jedoch nicht abgeleitet.

StaatKinder allgemeinKita / BetreuungSchuleStudium / AusbildungGesundheitsberufeSonstige BerufeBesondere RisikogruppenEpidemie / AusbruchNachweis / MeldungSanktion / KonsequenzTotalAmtliche Grundlage
Égypte
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Das ägyptische Gesundheitsministerium führt ausdrücklich einen „National Compulsory Vaccination Schedule“ für Säuglinge und Vorschulkinder.Der Pflichtkalender erfasst Säuglinge und Vorschulkinder mit altersbezogenen Dosen; Betreuungseinrichtungen werden deshalb hoch bewertet, ohne eine eigenständige allgemeine Ausschlussnorm zu unterstellen.Der Pflichtkalender reicht in das Vorschulalter; eine pauschale nationale Schul-Ausschlussregel allein wegen fehlender Routineimpfung wurde aus der geprüften Ministeriumsquelle nicht abgeleitet.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Für einzelne Expositionen und Risikokonstellationen können zusätzliche Impfanforderungen gelten; keine pauschale Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb von COVID-19 festgestellt.Das nationale Programm enthält Kontraindikations-, Nachhol- und risikobezogene Regelungen.Das Pflichtimpfprogramm dient ausdrücklich der Kontrolle übertragbarer Krankheiten; zusätzliche Kampagnen können bei epidemiologischer Gefährdung eingesetzt werden.Impfungen werden altersbezogen dokumentiert; verspätete Kinder sollen nach einem beschleunigten Schema nachgeimpft werden.Die Routineimpfungen des nationalen Pflichtkalenders sind obligatorisch; eine darüber hinausgehende pauschale Schul- oder Beschäftigungssanktion wurde nicht angesetzt.5Egypt Ministry of Health – Child Health / National Compulsory Vaccination Schedule
Algerien
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Art. 40 des Gesundheitsgesetzes verpflichtet die zuständigen Gesundheitsdienste, die obligatorischen Impfungen kostenlos für die betroffenen Bevölkerungsgruppen sicherzustellen; der Pflichtkalender wird durch Verordnung festgelegt.Der Pflichtkalender beginnt im Säuglingsalter und erfasst Kinder systematisch; eine eigenständige allgemeine Kita-Ausschlussfolge wurde nicht als nationale Regel angesetzt.Der aktuelle Pflichtkalender reicht bis ins Schul-/Jugendalter; 2026 wurde u. a. HPV im Alter von 11–13 Jahren aufgenommen.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Bestimmte Risiko-/Expositionsgruppen können durch Pflicht- oder Kampagnenimpfungen erfasst werden; keine undifferenzierte Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko-/Epidemieregelungen.Art. 41 erlaubt Impfkampagnen zum Schutz von Risikopersonen; der Pflichtkalender bestimmt weitere Zielgruppen.Art. 41 des Gesundheitsgesetzes verpflichtet die Gesundheitsbehörden bei Epidemierisiko zur Organisation von Impfkampagnen und geeigneten Schutzmaßnahmen.Der Pflichtkalender ist regulatorisch festgelegt und wurde zuletzt mit Erlass vom 28. April 2026 aktualisiert.Es besteht ein gesetzlich ausdrücklich bezeichnetes System obligatorischer Impfungen; konkrete Zugangssanktionen werden ohne spezielle Norm nicht pauschal angenommen.5Algérie – Loi n° 18-11 relative à la santé, Art. 40–41
Algérie – Journal officiel n°36/2026, calendrier des vaccinations obligatoires
Angola
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Die Lei 25/12 verpflichtet den Staat, Routine- und Kampagnenimpfungen als Mindestgesundheitsdienst für Kinder bereitzustellen; die ENI 2026–2030 zielt auf 90 % Abdeckung bis 2030.Routineimpfung gehört ausdrücklich zu den obligatorisch bereitzustellenden Mindestleistungen der frühkindlichen Gesundheitsversorgung; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Impfkampagnen können Schulen/Gemeinschaften einbeziehen; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Keine pauschale allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe außerhalb von COVID-19 festgestellt.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb von COVID-19 festgestellt.Die nationale Strategie priorisiert Zero-Dose-Kinder und weitere schwer erreichbare bzw. vulnerable Gruppen.2025/26 wurden Polio-, Masern/Röteln- und Cholera-Impfkampagnen als Ausbruchsreaktion eingesetzt; Surveillance und Reaktion sind zentrale ENI-Ziele.Die ENI 2026–2030 stärkt Monitoring, Surveillance und die Nachverfolgung der Impfquote.Die geprüften Nicht-COVID-Grundlagen setzen auf staatliche Bereitstellung, Kampagnen und Abdeckungsziele; eine generelle Sanktion wegen Ablehnung von Routineimpfungen wurde nicht festgestellt.5Angola – Lei n.º 25/12, Protecção e Desenvolvimento Integral da Criança
WHO Angola – National Immunization Strategy 2026–2030
WHO Angola – Immunization portfolio review, July 2026
Äquatorialguinea
K·Ki·S·St·G·B·R·E·N·Sa | G
Das staatliche PAV besteht seit 1986; das Gesundheitsministerium bezeichnet Impfungen als kostenloses Recht der Kinder und die Eltern/Tutoren als verpflichtet, für die Immunisierung ihrer Kinder zu sorgen.Routineimpfungen beginnen im frühen Kindesalter; eine eigenständige allgemeine Kita-Ausschlussnorm wurde nicht festgestellt.Seit 1986 gehört Tetanusimpfung zum schulischen Impfkalender; Impfkampagnen werden auch an Schulen durchgeführt, ohne dass eine allgemeine Schul-Ausschlussregel festgestellt wurde.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Keine pauschale allgemeine Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe aus den geprüften Nicht-COVID-Quellen festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter aus den geprüften Nicht-COVID-Quellen festgestellt.Das PAV erfasst Kinder sowie u. a. Schwangere und Frauen im gebärfähigen Alter bei Tetanusprävention.Das Gesundheitsministerium organisiert bei Masern-/Poliorisiken Massenkampagnen und mobile Impfangebote; Epidemiemanagement ist Teil der nationalen Gesundheitspolitik.Der Kinderimpfkalender und das PAV strukturieren Dosen und Nachverfolgung; neue Dosen wurden in den nationalen Kalender integriert.Die amtliche Gesundheitsbehörde formuliert eine elterliche Pflicht, für die Immunisierung zu sorgen; eine allgemeine formelle Schul-/Arbeitsplatzsanktion wurde nicht festgestellt.5MINSABS – Programa Ampliado de Vacunación / políticas sanitarias
MINSABS – Política de inmunización y vacunación escolar
MINSABS – Campaña contra el sarampión / obligación parental
Gobierno de Guinea Ecuatorial – nuevas dosis del calendario infantil

Äthiopien

Äthiopien integriert Impfungen zunehmend auch in sein Schulgesundheitssystem. Der National School Health Program Framework 2026 nennt ausdrücklich HPV, Tetanus/Td, Masern, Polio, Cholera, Gelbfieber und Meningokokken als Impfungen, die im Schulsetting durchgeführt werden können. Ziel ist, die Anhäufung empfänglicher Kinder und damit das Ausbruchsrisiko zu reduzieren.

Eine zusätzliche berufsbezogene Komponente ergibt sich aus den Primary Healthcare Accreditation Requirements. Danach sollen Primärversorgungseinrichtungen ein System zur Impfung ihres Personals gegen impfpräventable Krankheiten vorhalten. Diese institutionelle Anforderung rechtfertigt eine höhere Bewertung der Gesundheitsberufe, ohne daraus eine allgemeine gesetzliche Impfpflicht jedes einzelnen Beschäftigten gegen sämtliche Impfkrankheiten abzuleiten.

Le aktuelle nationale Gesundheitspolitik verpflichtet das Bildungsressort zudem zur Förderung von Impfangeboten in Schulen. Für den Ausbruchsschutz ist das Land hoch aktiv: vier Polio-Impfkampagnen im Jahr 2025 erreichten insgesamt mehr als 26 Millionen Kinder.

Benin

Benin betreibt ein nationales Routine-Impfprogramm und hat seine Impfaktivitäten 2025 und 2026 deutlich intensiviert. Im April 2026 wurden im Rahmen einer kostenlosen Polio-Kampagne mehr als 2,2 Millionen Kinder im Alter von 0 bis 59 Monaten in sechs Départements als Zielgruppe angesprochen. Zusätzlich ist die Hepatitis-B-Geburtsdosis Bestandteil des Routineprogramms. Eine allgemeine gesetzliche Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung wurde aus den geprüften aktuellen offiziellen Quellen nicht abgeleitet.

Botswana

Botswana hat für 2025–2030 eine neue National Immunization Strategy entwickelt. 2026 wurden wegen regionaler cVDPV-Zirkulation zwei Polio-Supplemental-Immunization-Runden durchgeführt. Die Regierung und WHO begründen diese Maßnahmen ausdrücklich mit Impflücken, Zero-Dose-Kindern und teilweise sinkender Routineabdeckung. Eine allgemeine gesetzliche Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung wurde nicht festgestellt.

Burkina Faso

Burkina Faso verfügt über ein nationales Routine-Impfprogramm, das 2026 insbesondere durch die flächendeckende Ausweitung des Malariaimpfstoffs auf alle 70 Gesundheitsdistrikte erweitert wurde. Zusätzlich werden Polio-, Masern- und weitere Kampagnen bei epidemiologischer Gefährdung eingesetzt. Eine allgemeine gesetzliche Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung wurde aus den geprüften offiziellen Quellen nicht abgeleitet.

Burundi

Burundi betreibt Routineimpfungen und eine ausgeprägte Epidemievorbereitung. Besonders bei Ebola werden Gesundheitspersonal und Frontline Workers als vorrangige Impfgruppen behandelt. 2026 wurden zudem schwere unklare Erkrankungscluster intensiv epidemiologisch untersucht. Eine allgemeine gesetzliche Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung wurde nicht festgestellt.

Côte d’Ivoire

Côte d’Ivoire führt ein nationales Routine-Impfprogramm und setzt bei besonderen Risiken zusätzlich zielgerichtete Impfungen ein. Bei Ebola-Risiken wurden beispielsweise Gesundheitspersonal und First Responder prioritär geimpft; außerdem gehört das Land zu den afrikanischen Staaten, die neue Malariaimpfstoffe in das Routineprogramm integrieren. Eine allgemeine gesetzliche Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung wurde aus den geprüften offiziellen Quellen nicht abgeleitet.

Dschibuti

Dschibuti ist Teil der intensiv koordinierten Polio-Strategie am Horn von Afrika. Gemeinsam mit Äthiopien, Kenia und Somalia wurden 2025 zwei synchronisierte Impfrunden durchgeführt. Nach WHO-Angaben wurden seit Mai 2025 keine neuen Nachweise der relevanten Variant-Polioviren gemeldet. Eine allgemeine gesetzliche Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung wurde nicht festgestellt.

Eritrea

Eritrea verfügt über ein flächendeckendes Expanded Programme on Immunization, das Routineimpfungen in Gesundheitseinrichtungen mit Outreach- und Intensivierungsstrategien verbindet. Die WHO berichtet im April 2026, dass in den Jahren 2024 und 2025 vier Runden der Periodic Intensification of Routine Immunization (PIRI) finanziert wurden, um insbesondere schwer erreichbare und unterversorgte Bevölkerungsgruppen zu erreichen.

Bereits die frühere offizielle WHO-Dokumentation zum eritreischen EPI beschreibt eine sehr dichte Routineversorgung mit Impfangeboten an sechs Tagen pro Woche und mehreren hundert Outreach-Standorten. Diese hohe organisatorische Durchdringung wird in der Bewertung berücksichtigt. Aus den geprüften offiziellen Quellen ergibt sich jedoch keine allgemeine gesetzliche Regel, nach der fehlende Routineimpfungen automatisch den Zugang zu Kita, Schule, Hochschule oder Beschäftigung verhindern.

Eswatini

Eswatini betreibt ein Expanded Program on Immunization (ESEPI). Die offizielle WHO-Landesseite beschreibt das Ziel, hohe Impfquoten zu erreichen, ungeimpfte und unvollständig geimpfte Zielgruppen zu reduzieren und die Impfstoffe nach dem empfohlenen nationalen Impfplan bereitzustellen.

2025 wurden mehrere große Catch-up- und Zielgruppenprogramme durchgeführt. Die landesweite Masern-Röteln-Kampagne erreichte 87 Prozent der Zielgruppe. Das HPV-Programm richtet sich an Mädchen und junge Frauen und wurde hinsichtlich der Altersgruppe erweitert.

Die staatliche Gesundheitsverwaltung ist über das Ministry of Health organisiert. Aus den geprüften aktuellen Nicht-COVID-Quellen ergibt sich jedoch keine allgemeine gesetzliche Impfpflicht als Voraussetzung für Schule, Hochschule oder sämtliche Beschäftigungsverhältnisse. Das System wird daher als starkes öffentliches Impfprogramm mit hoher Ausbruchs- und Nachholaktivität, nicht aber als allgemeines Zugangspflichtsystem bewertet.

Gabon

Gabon organisiert Routine- und Nachholimpfungen über das Programme Élargi de Vaccination. Das Ministère de la Santé beschreibt landesweite integrierte Impfaktivitäten, bei denen Bevölkerung und Eltern über die Bedeutung der Kinderimpfung und die Risiken fehlender Immunisierung informiert werden.

Auch 2026 bleibt die Schließung von Impflücken ein zentrales Ziel. In ihrer Ansprache zur Semaine Africaine de Vaccination 2026 stellt die Gesundheitsministerin die Gleichheit beim Zugang zu Impfungen und die Bekämpfung impfpräventabler Erkrankungen in den Mittelpunkt.

Aus diesen amtlichen Quellen ergibt sich ein strukturiertes nationales Impfprogramm mit Ausbruchs- und Nachholmaßnahmen. Eine allgemeine gesetzliche Zugangsvoraussetzung für Kita, Schule, Hochschule oder Beschäftigung allein auf Grundlage des Routineimpfstatus wird jedoch nicht belegt und deshalb nicht in die Bewertung hineingelesen.

StaatKinder allgemeinKita / BetreuungSchuleStudium / AusbildungGesundheitsberufeSonstige BerufeBesondere RisikogruppenEpidemie / AusbruchNachweis / MeldungSanktion / KonsequenzTotalAmtliche Grundlage
Äthiopien
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Das Expanded Program on Immunization ist ein nationales Kernprogramm; aus den geprüften aktuellen amtlichen Grundlagen wurde keine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder festgestellt.Routineimpfungen werden über Primärversorgung und Outreach angeboten; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Der National School Health Program Framework 2026 sieht ausdrücklich Impfleistungen in Schulen vor, darunter HPV, Td, Masern und Polio; eine allgemeine Schulzugangspflicht wird daraus nicht abgeleitet.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Die aktuellen Primary Healthcare Accreditation Requirements verlangen, dass Primärversorgungseinrichtungen ein System zur Impfung des Personals gegen impfpräventable Krankheiten vorhalten.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiken festgestellt.Das nationale Programm priorisiert Zero-Dose- und untergeimpfte Kinder sowie besondere Zielgruppen.2025 wurden vier Polio-Impfkampagnen durchgeführt; 2026 bleibt die Ausbruchs- und Eliminationsstrategie ein zentraler Bestandteil.Impfungen und Schulgesundheitsaktivitäten werden programmatisch erfasst und überwacht; Primärversorgungseinrichtungen müssen Personalimpfsysteme vorhalten.Die geprüften Quellen belegen institutionelle Anforderungen und Programme, jedoch keine allgemeine Sanktion allein wegen fehlender Routineimpfung im Schulbereich.5Ethiopia Ministry of Health – National School Health Program Framework 2026
Ethiopia Ministry of Health – Primary Healthcare Accreditation Requirements
Ethiopia Ministry of Health – Health Policy
WHO Ethiopia – Polio campaign update 2026
Benin
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Benin betreibt ein nationales Routine-Impfprogramm; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen offiziellen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen erfassen Neugeborene und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Routine- und Polio-Kampagnen erfassen Kinder landesweit; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal ist in Routine- und Ausbruchsprogrammen eingebunden; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Zero-Dose- und untergeimpfte Kinder sowie Neugeborene werden gezielt priorisiert; die Hepatitis-B-Geburtsdosis ist in das Routineprogramm integriert.2025 und 2026 wurden groß angelegte Polio-Impfkampagnen zur Ausbruchs- und Präventionsreaktion durchgeführt.Impfquoten, Kampagnenleistung und Zielgruppen werden im nationalen EPI systematisch dokumentiert.Die geprüften offiziellen Quellen belegen ein intensives Routine- und Kampagnenprogramm, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5WHO Benin – Restoring trust in vaccination, 30.04.2026
WHO Benin – Polio vaccination campaign 2025
WHO Benin – Hepatitis-B birth dose
Botswana
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Botswana betreibt ein nationales Expanded Programme on Immunization und eine National Immunization Strategy 2025–2030; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen erfassen Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Routine- und Zusatzkampagnen erfassen Kinder landesweit; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal ist operativ in Impf- und Surveillanceprogrammen eingebunden; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Zero-Dose- und untergeimpfte Kinder sowie Distrikte mit sinkender Abdeckung werden besonders priorisiert.2026 wurden zwei landesweite Polio-Supplemental-Immunization-Runden als Schutz gegen regionale cVDPV-Zirkulation durchgeführt.Die nationale Strategie und Kampagnen beruhen auf systematischer Erfassung von Impflücken, Surveillanceindikatoren und Routineabdeckung.Die geprüften Quellen belegen ein starkes nationales Impf- und Ausbruchsschutzprogramm, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5WHO Botswana – National Immunization Strategy 2025–2030
WHO Botswana – Nationwide polio campaign 2026
WHO Botswana – IPV2 rollout
Burkina Faso
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Burkina Faso betreibt ein nationales Routine-Impfprogramm; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen offiziellen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen erfassen Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Impfprogramme und neue Impfstoffe erreichen Kinder auch über alters- und gemeindebezogene Strukturen; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal ist in Impf- und Ausbruchsprogrammen eingebunden; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiken festgestellt.Untergeimpfte Kinder und malariaexponierte Kinder sind priorisierte Zielgruppen; der Malariaimpfstoff wurde auf alle 70 Gesundheitsdistrikte ausgeweitet.Polio-, Masern- und weitere Kampagnen werden bei epidemiologischer Gefährdung intensiviert.Routineabdeckung, Einführung neuer Impfstoffe und Kampagnen werden durch nationale und WHO-Programme systematisch dokumentiert.Die geprüften Quellen belegen ein dichtes nationales Impfprogramm, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5WHO Africa – Routine vaccine systems / Burkina Faso malaria vaccine 2026
WHO – Burkina Faso malaria vaccine rollout
Burundi
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Burundi betreibt ein nationales Routine-Impfprogramm; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen offiziellen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen erfassen Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Routine- und Kampagnenimpfungen erreichen Kinder landesweit; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Bei Ebola-Vorsorge und Ausbruchsschutz werden Gesundheitspersonal und Frontline Workers ausdrücklich als priorisierte Impfgruppen behandelt; keine pauschale Routinepflicht sämtlicher Gesundheitsberufe.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Frontline-Gruppen, Flüchtlinge, Kinder mit Versorgungslücken und epidemiologisch exponierte Gruppen werden besonders priorisiert.Burundi betreibt intensive Epidemievorbereitung; 2026 wurden schwere Verdachtslagen untersucht und grenzüberschreitende Ebola-Vorsorgemaßnahmen verstärkt.Surveillance und Impfprogramme werden national und über WHO-Landesstrukturen dokumentiert.Die geprüften Quellen belegen starke risikobezogene Impf- und Ausbruchsmaßnahmen, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5WHO Burundi – Sentinel Jan–Apr 2026
WHO Burundi – Ebola vaccination of health and front-line workers
WHO Burundi – outbreak investigation 2026
Côte d’Ivoire
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Côte d’Ivoire betreibt ein nationales Routine-Impfprogramm; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen offiziellen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen erfassen Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Routine-, Malaria- und weitere Impfprogramme erfassen Kinder in altersbezogenen Zielgruppen; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Bei Ebola- und anderen Ausbruchsrisiken werden Gesundheitspersonal und First Responder ausdrücklich prioritär geimpft; keine pauschale Routinepflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Kinder in Malariagebieten, Hochrisikopopulationen und exponierte Frontline-Gruppen werden gezielt priorisiert.Gelbfieber-, Ebola- und andere Ausbruchs- bzw. Präventionskampagnen werden bei epidemiologischer Notwendigkeit großflächig eingesetzt.Impfprogramme, Kampagnen und Zielgruppen werden durch nationale EPI-Strukturen und WHO-Partner systematisch überwacht.Die geprüften offiziellen Quellen belegen ein starkes Impf- und Ausbruchsschutzsystem, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5WHO – Côte d’Ivoire Ebola vaccination of frontline workers
WHO – Malaria vaccine rollout experience sharing with Côte d’Ivoire
Dschibuti
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Dschibuti betreibt ein nationales Routine-Impfprogramm; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen offiziellen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen erfassen Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Polio- und Routinekampagnen erreichen Kinder landesweit; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal ist in Impf- und Surveillanceprogrammen eingebunden; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Zero-Dose-, mobile und grenznahe Kinder sind im Horn-von-Afrika-Polioprogramm wichtige Zielgruppen.2025 wurden gemeinsam mit Äthiopien, Kenia und Somalia zwei synchronisierte Polio-Impfkampagnen durchgeführt; seit Mai 2025 wurden in Dschibuti keine neuen Variant-Poliovirus-Nachweise gemeldet.Polio-Surveillance, grenzüberschreitende Koordination und Kampagnenmonitoring sind intensiviert.Die geprüften Quellen belegen starke grenzüberschreitende Impf- und Ausbruchsmaßnahmen, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5WHO – Horn of Africa countries recommit to ending variant poliovirus, 23.05.2026
WHO – World Polio Day 2025 / Horn of Africa campaigns
Eritrea
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Das nationale EPI bietet Routineimpfungen flächendeckend und über Outreach-Strukturen an; aus den geprüften offiziellen Quellen wurde keine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder festgestellt.Impfungen werden auch in schwer erreichbaren Regionen durch mobile und periodisch intensivierte Angebote erbracht; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Das Programm zielt auf hohe Kinderimpfquoten und Nachholimpfungen; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde in den geprüften offiziellen Quellen nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfmaßnahmen können Beschäftigte im Gesundheitswesen erfassen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Outreach und PIRI priorisieren Zero-Dose- und schwer erreichbare Kinder sowie andere unterversorgte Gruppen.Periodische Intensivierungen und Ausbruchskampagnen sind fester Bestandteil des nationalen Impfprogramms.Das EPI arbeitet mit systematischer Impfdatenerfassung und gezielter Nachverfolgung schwer erreichbarer Populationen.Die geprüften offiziellen Quellen belegen ein starkes nationales Impfprogramm, aber keine allgemeine Sanktion allein wegen Ablehnung einer Routineimpfung.5WHO Eritrea – Immunizing hard-to-reach populations, 29.04.2026
WHO – Eritrea has received an Award in EPI
Eswatini
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Das Eswatini Expanded Program on Immunization arbeitet nach einem empfohlenen nationalen Impfplan; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht wurde aus den geprüften offiziellen Quellen nicht festgestellt.Kinder unter fünf Jahren werden durch Routine- und Catch-up-Angebote erfasst; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.HPV-, Masern-Röteln- und weitere Impfungen werden auch schul- bzw. altersgruppenbezogen durchgeführt; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote bestehen für Gesundheitspersonal; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Das Programm priorisiert u. a. untergeimpfte Kinder und HPV-Zielgruppen; 2025 wurde die HPV-Zielgruppe auf 15–20 Jahre erweitert.2025 wurde eine landesweite Masern-Röteln-Kampagne durchgeführt; Catch-up- und Ausbruchsreaktionen können national intensiviert werden.Das EPI überwacht Impfquoten und Zielgruppen; nationale Kampagnen werden territorial dokumentiert.Die offiziellen Quellen beschreiben Impfprogramm und Kampagnen, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5Government of Eswatini – Ministry of Health
WHO Eswatini – Health Topics / Expanded Program on Immunization
WHO Eswatini – Measles-Rubella campaign 2025
WHO Eswatini – HPV vaccination
Gabon
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Das Programme Élargi de Vaccination organisiert die Routineimpfung landesweit; aus den geprüften amtlichen Quellen wurde keine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder festgestellt.Das PEV erfasst Kinder frühzeitig und führt integrierte Impfaktivitäten durch; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Impfkampagnen können Schulen und Gemeinden einbeziehen; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde in den geprüften amtlichen Quellen nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote können Gesundheitsbeschäftigte betreffen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Das PEV und Kampagnen priorisieren Kinder mit Impflücken sowie andere gefährdete Gruppen.Das Gesundheitsministerium führt integrierte Impfaktionen und Ausbruchsschutzmaßnahmen landesweit durch; die Afrikanische Impfwoche 2026 dient ausdrücklich der Schließung von Impflücken.Impfaktivitäten werden im PEV erfasst und territorial nachverfolgt.Die amtlichen Quellen belegen ein nationales Impfprogramm und Kampagnen, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5Gabon – Ministère de la Santé, Activités vaccinales intégrées
Gabon – Ministère de la Santé, Semaine Africaine de Vaccination 2026
WHO Gabon – News

Gambia

Gambia organisiert die Kinderimpfung über das Expanded Programme on Immunization des Ministry of Health. Die aktuellen Mitteilungen des Gesundheitsministeriums dokumentieren auch 2026 die Beteiligung des Landes an der regionalen Immunisierungsstrategie und den Ausbau der nationalen Impfprogramme.

Die staatliche Gesundheitsstatistik erfasst Impfleistungen und Impfquoten detailliert nach Regionen und Impfstoffen. Der amtliche Health Service Statistics Report dokumentiert unter anderem BCG, Hepatitis B, Polio, Pentavalent-, Pneumokokken-, Rotavirus-, Masern- und Gelbfieberimpfungen sowie deren Abdeckung.

Aus den geprüften amtlichen Quellen ergibt sich ein organisiertes nationales Impfprogramm mit Monitoring und Ausbruchsreaktion. Eine allgemeine gesetzliche Regel, nach der fehlende Routineimpfungen automatisch den Zugang zu Kita, Schule, Hochschule oder Beschäftigung verhindern, wurde nicht festgestellt.

Ghana

Ghana führt Routine- und Kampagnenimpfungen über den Ghana Health Service durch. Die amtliche GHS-Plattform dokumentiert die nationale Kinderimpfung als zentralen Bestandteil der Child Welfare Clinics und der staatlichen Gesundheitsförderung.

2025 wurde die HPV-Impfung landesweit in das nationale Programm eingeführt. Die offizielle Kampagne des Ghana Health Service richtete sich an Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren. Solche alters- und schulnahen Impfkampagnen zeigen eine hohe programmatische Reichweite, begründen für sich genommen aber keine allgemeine gesetzliche Schulzugangspflicht.

Entsprechend wird Ghana als starkes öffentliches Impfprogramm mit aktiver Zielgruppensteuerung und Ausbruchsschutz bewertet. Eine allgemeine gesetzliche Sanktion allein wegen fehlender Routineimpfung wurde aus den geprüften amtlichen Quellen nicht abgeleitet.

Guinea

Guinea führt das Programme Élargi de Vaccination (PEV) als nationales Routine-Impfprogramm. Nach dem Brand eines PEV-Lagers im Juni 2025 organisierte das Gesundheitsministerium eine groß angelegte Catch-up-Operation, die ausdrücklich Kinder erreichen sollte, die seit der Geburt keine Dosis erhalten oder ihren Impfkalender nicht abgeschlossen hatten. Die amtliche PEV-Mitteilung beschreibt diese „Vaccination de la Refondation“ ausdrücklich als nationale Nachholmaßnahme.

Le Bulletin de Performance Sanitaire T1 2026 macht die Nachverfolgung besonders transparent: Er weist regionale Impfquoten und eine nationale Abbruchrate zwischen BCG und erster Masernimpfung aus und kündigt eine bessere gemeindebasierte Nachverfolgung des Impfkalenders an.

Damit sind Impfstatus, Catch-up und Surveillance organisatorisch stark ausgeprägt. Eine allgemeine gesetzliche Regel, die fehlende Routineimpfung automatisch mit Schul- oder Beschäftigungsausschluss verbindet, wurde in den geprüften amtlichen Quellen jedoch nicht festgestellt.

Guinea-Bissau

Guinea-Bissau verfügt über ein nationales Routine-Impfprogramm. Die WHO bestätigt 2026, dass Guinea-Bissau bereits 2024 formell beschlossen hat, die Hepatitis-B-Geburtsdosis in den nationalen Impfkalender aufzunehmen; die Einführung ist bis 2028 vorgesehen.

Ausbruchsschutz und Zusatzkampagnen bilden einen weiteren Schwerpunkt. Die WHO-Landesdokumentation vom Mai 2026 beschreibt die polio-bezogene Public-Health-Reaktion mit supplementary immunization activities und verstärkter Surveillance.

Le WHO/UNICEF-Impfprofile beruhen auf der offiziellen staatlichen Berichterstattung und dokumentieren Impfquoten, Programmdaten und Versorgungslücken. Eine allgemeine gesetzliche Schul-, Hochschul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung wurde aus den geprüften offiziellen Quellen nicht abgeleitet.

StaatKinder allgemeinKita / BetreuungSchuleStudium / AusbildungGesundheitsberufeSonstige BerufeBesondere RisikogruppenEpidemie / AusbruchNachweis / MeldungSanktion / KonsequenzTotalAmtliche Grundlage
Gambia
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Das nationale Expanded Programme on Immunization (EPI) ist Teil der staatlichen Gesundheitsversorgung; aus den geprüften amtlichen Quellen wurde keine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder festgestellt.Routineimpfungen werden über Gesundheitsdienste und Outreach angeboten; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Schulen werden gesundheitlich überwacht und Impfkampagnen können Kinder im Schulalter erfassen; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote können Beschäftigte im Gesundheitswesen betreffen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Das EPI priorisiert unter anderem Kinder mit Impflücken und schwer erreichbare Bevölkerungsgruppen.Das Gesundheitsministerium beteiligt sich 2026 ausdrücklich an der regionalen Immunisierungsstrategie und nutzt Impfkampagnen zur Kontrolle impfpräventabler Krankheiten.Das EPI wird über das staatliche HMIS statistisch überwacht; Impfleistungen und Impfquoten werden regional erfasst.Die geprüften amtlichen Quellen belegen ein nationales Impfprogramm und Ausbruchsmaßnahmen, aber keine allgemeine Sanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5Gambia Ministry of Health – Latest News / Immunization Strategy
Gambia Ministry of Health – Annual Health Service Statistics
Ghana
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Das Ghana Health Service führt ein nationales Routine-Impfprogramm; aus den geprüften amtlichen Quellen wurde keine allgemeine gesetzliche Impfpflicht für alle Kinder festgestellt.Kinder werden über Child Welfare Clinics und Routineimpfprogramme erfasst; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Schul- und altersgruppenbezogene Impfkampagnen werden durchgeführt; die landesweite HPV-Kampagne 2025 richtete sich an Mädchen von 9 bis 14 Jahren.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote können Gesundheitspersonal betreffen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiken festgestellt.Das Programm richtet sich gezielt an Kinder, Zero-Dose-/untergeimpfte Gruppen sowie weitere definierte Zielgruppen.Impfkampagnen und Surveillance werden bei epidemiologischer Gefährdung national intensiviert.Ghana Health Service überwacht Impfprogramme und Zielgruppen national; Kampagnen werden zentral dokumentiert.Die geprüften amtlichen Quellen belegen ein starkes nationales Impfprogramm, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5Ghana Health Service – National HPV Vaccination Campaign 2025
Ghana Health Service – Official Website / Immunization Activities
Guinea
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Das Programme Élargi de Vaccination (PEV) bildet das nationale Routine-Impfprogramm; aus den geprüften amtlichen Quellen wurde keine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder festgestellt.Kinder werden durch PEV, Catch-up- und Gemeindestrategien erfasst; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Nachhol- und Impfkampagnen erfassen Kinder landesweit; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote können Gesundheitspersonal betreffen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.2025/26 priorisiert das PEV insbesondere Zero-Dose- und unvollständig geimpfte Kinder.Nach dem Brand des PEV-Lagers 2025 wurde eine groß angelegte Catch-up-Operation organisiert; Polio- und andere Impfkampagnen werden bei epidemiologischem Risiko intensiviert.Das Gesundheitsministerium berichtet 2026 ausdrücklich über Impfquoten, Abbruchraten und die geplante gemeindebasierte Nachverfolgung des Impfkalenders.Die amtlichen Quellen setzen auf Nachverfolgung, Catch-up und Ausbruchsreaktion; eine allgemeine Sanktion wegen Ablehnung einer Routineimpfung wurde nicht festgestellt.5Guinée – Ministère de la Santé, PEV / rattrapage vaccinal
Guinée – Bulletin de Performance Sanitaire T1 2026
Guinea-Bissau
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Guinea-Bissau betreibt ein nationales Routine-Impfprogramm; aus den geprüften offiziellen Quellen wurde keine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder festgestellt.Das nationale Programm erfasst Kinder ab Geburt; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Routine- und Zusatzimpfkampagnen erfassen Kinder landesweit; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote können Gesundheitspersonal betreffen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiken festgestellt.Das Impfprogramm priorisiert Kinder mit Impflücken; 2024 beschloss das Land zusätzlich die Einführung der Hepatitis-B-Geburtsdosis bis 2028.Bei Poliovirus-Ausbrüchen wurden Zusatzimpfkampagnen organisiert; das Land nutzt Surveillance und Impfkampagnen als Ausbruchsreaktion.WHO/UNICEF dokumentieren offizielle nationale Impfquoten und Programmdaten auf Grundlage der staatlichen Berichterstattung.Die geprüften offiziellen Quellen belegen nationales Impfprogramm und Ausbruchsmaßnahmen, jedoch keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5WHO – Guinea-Bissau, Hepatitis-B-Geburtsdosis / nationaler Impfplan
WHO Africa – Guinea-Bissau polio response, 15.05.2026
WHO/UNICEF – Guinea-Bissau Immunization Coverage Profile

Kamerun

Kamerun organisiert die Routineimpfung über das Programme Élargi de Vaccination (PEV). Das Ministère de la Santé Publique bestätigte 2025 erneut die zentrale Rolle des PEV und die staatliche Finanzierung der traditionellen und Gavi-unterstützten Impfstoffe. Aus den geprüften amtlichen Quellen ergibt sich jedoch keine allgemeine gesetzliche Regel, die sämtliche Routineimpfungen für alle Kinder als individuelle Zugangspflicht zu Kita oder Schule ausgestaltet.

Besonders stark ist die Ausbruchsreaktion. Im Mai 2025 wurde die Semaine d’Actions de Santé et de Nutrition Infantile et Maternelle mit der zweiten Runde der nationalen Polio-Impftage gekoppelt. Die amtliche MINSANTE-Dokumentation beschreibt die Kampagne als Teil der synchronisierten Reaktion der Länder des Tschadseebeckens. Vorgesehen waren eine Impfquote von über 95 Prozent, systematische Datenerfassung in DHIS2 und Berichte auf allen Ebenen.

Kap Verde

Kap Verde verfügt über ein seit Jahrzehnten etabliertes Programa Alargado de Vacinação. Der Serviço de Promoção e Proteção Integradas à Saúde des Gesundheitsministeriums ist ausdrücklich für Durchführung und Überwachung des PAV verantwortlich.

Der nationale Impfkalender wurde im Januar 2026 erweitert. Das Ministério da Saúde nahm Rotavirus-, Pneumokokken- und hexavalenten Impfstoff in das öffentliche Programm auf. Nach Angaben des Ministeriums liegen die Impfquoten für viele impfpräventable Krankheiten dauerhaft über 95 Prozent; 2024 lag auch die HPV-Abdeckung bei Jugendlichen über 90 Prozent.

Die nationale Strategie entwickelt das Programm zu einer Impfung über den gesamten Lebensverlauf weiter. Zugleich steht über das Nha-Card-System ein digitaler Impfnachweis zur Verfügung. Die hohe organisatorische Verbindlichkeit und Dokumentation werden entsprechend bewertet; eine allgemeine gesetzliche Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung wird aus den geprüften Nicht-COVID-Quellen nicht abgeleitet.

Kenia

Kenia besitzt im Vergleich zu vielen anderen afrikanischen Staaten eine besonders klare gesetzliche Pflichtstruktur. Artikel 5 Absatz 3 des Health Act verpflichtet National- und County-Regierungen, eine kostenlose und obligatorische Impfung für Kinder unter fünf Jahren sicherzustellen. Damit ist die Pflicht ausdrücklich im geltenden Gesundheitsgesetz verankert.

Zusätzlich enthält der Public Health Act weiterhin sehr weitgehende Impfbestimmungen. Artikel 104 verpflichtet Eltern bzw. Sorgeberechtigte zur erfolgreichen Impfung ihrer Kinder gegen Pocken und zur Beschaffung eines entsprechenden Zertifikats oder eines medizinischen Ausnahmezertifikats. Artikel 112 bestimmt ausdrücklich, dass ein Kind ohne Nachweis der Erfüllung dieser gesetzlichen Impfbestimmungen weder in eine Schule aufgenommen werden noch diese besuchen darf.

Für Ausbruchslagen enthält Artikel 106 zusätzliche Zwangsbefugnisse: Bei Auftreten oder drohendem Ausbruch von Pocken können exponierte Personen zur sofortigen Impfung oder Wiederimpfung verpflichtet und in einem definierten Gebiet sogar allgemeine Impf- bzw. Kontrollmaßnahmen angeordnet werden. Nichtbefolgung kann als Straftat verfolgt werden. Artikel 114 erlaubt darüber hinaus detaillierte Durchführungsregeln zu Nachweisen, Schulen, Arbeitgebern und Verantwortlichkeiten. Kenia erhält deshalb bei Kinderimpfung, Schule, Nachweis, Ausbruchsschutz und Sanktionen die höchste Bewertungsstufe.

Komoren

Die Komoren führen Routineimpfungen über das Programme Élargi de Vaccination durch. Die WHO-Dokumentation vom April 2026 zeigt eine sehr aktive individuelle Nachverfolgung: Nicht geimpfte Kinder werden anhand der Register identifiziert, Familien nach verpassten Terminen kontaktiert und bei Bedarf durch Community Health Workers direkt in den Dörfern aufgesucht.

Diese Nachverfolgung knüpft an die nationale Catch-up-Kampagne von 2025 an, die insbesondere ungeimpfte und untergeimpfte Kinder erreichen sollte. Die Impfoperationen werden zunehmend mit digitalen Echtzeit- und Geodateninstrumenten überwacht.

2026 kam eine konkrete Ausbruchskomponente hinzu. Nach bestätigten mpox-Fällen erhielt das Land 10.000 Dosen MVA-BN-Impfstoff. Die nationale Reaktion richtet die Impfung gezielt auf besonders exponierte Personen und identifizierte Risikokontakte. Das rechtfertigt eine sehr hohe Bewertung des Ausbruchsschutzes, ohne daraus eine allgemeine Routine-Impfpflicht für Schule oder Beschäftigung abzuleiten.

StaatKinder allgemeinKita / BetreuungSchuleStudium / AusbildungGesundheitsberufeSonstige BerufeBesondere RisikogruppenEpidemie / AusbruchNachweis / MeldungSanktion / KonsequenzTotalAmtliche Grundlage
Kamerun
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Das Programme Élargi de Vaccination (PEV) organisiert die Routineimpfung; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde in den geprüften amtlichen Quellen nicht festgestellt.Kinder werden über Routine- und integrierte Gesundheitsaktionen erreicht; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Impfkampagnen erfassen Kinder im Vorschul- und Schulalter; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote können Gesundheitspersonal erfassen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.PEV und integrierte Kampagnen priorisieren unter anderem Kinder mit Impflücken, Schwangere und schwer erreichbare Gruppen.Polio-Ausbruchsreaktionen werden mit nationalen Impftagen und regional synchronisierten Kampagnen intensiviert.Die Kampagnen verlangen eine systematische Datenerfassung in DHIS2 und Berichterstattung auf allen Ebenen.Die amtlichen Quellen belegen ein starkes Impf- und Ausbruchsschutzprogramm, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5MINSANTE – Programme Élargi de Vaccination / CCIA 2025
MINSANTE – JNV Polio / SASNIM 2025
Kap Verde
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Das Programa Alargado de Vacinação (PAV) ist staatlich institutionalisiert; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde aus den geprüften amtlichen Quellen nicht abgeleitet.Der nationale Kalender beginnt bei Geburt und erfasst Säuglinge systematisch; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.HPV- und andere Kampagnen erreichen Jugendliche und schulnahe Zielgruppen; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Berufs- und risikobezogene Impfangebote können bestehen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiken festgestellt.Die Strategie richtet sich zunehmend auf Impfungen über den gesamten Lebensverlauf und besondere Risikogruppen.Das PAV dient ausdrücklich der Eliminierung bzw. Kontrolle impfpräventabler Erkrankungen und der Vorbereitung auf Epidemien.Mit Nha Card steht ein digitaler Impfnachweis zur Verfügung; das Ministerium überwacht Impfquoten und Kalenderdurchführung.Die amtlichen Quellen belegen ein sehr dichtes, kostenloses Impfprogramm mit hohen Abdeckungszielen, jedoch keine allgemeine Zugangssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5Ministério da Saúde – Programa Alargado de Vacinação
Ministério da Saúde – neue Impfstoffe im Kalender 2026
Ministério da Saúde – Nha Card / digitaler Impfnachweis
Ministério da Saúde – Nationale Impfstrategie 2025–2029
Kenia
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Health Act, Art. 5(3), verpflichtet Staat und Counties zur kostenlosen und obligatorischen Impfung aller Kinder unter fünf Jahren.Die gesetzliche Pflicht erfasst Kinder unter fünf Jahren und damit das typische Kita-Alter; eine gesonderte Kita-Ausschlussnorm ist dafür nicht erforderlich.Public Health Act, Art. 112, verbietet die Aufnahme bzw. Teilnahme eines Kindes an einer Schule ohne Nachweis, dass die gesetzlichen Impfbestimmungen erfüllt sind.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Berufsbezogene Anforderungen können aufgrund Exposition und Public-Health-Regeln bestehen; keine pauschale Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe gegen alle Routinekrankheiten festgestellt.Art. 114 Public Health Act erlaubt Regeln, die Impfverantwortung auch Arbeitgebern zuweisen können; eine allgemeine Pflicht sämtlicher Beschäftigter besteht daraus nicht.Das Recht enthält Ausnahmen bei medizinischer Untauglichkeit/Unempfänglichkeit und ermöglicht zielgerichtete Impfmaßnahmen für exponierte Personen.Bei Auftreten oder drohendem Ausbruch von Pocken erlaubt Art. 106 verpflichtende Impfung/Revakzination exponierter Personen und gebietsweite Impfmaßnahmen.Public Health Act verlangt Impfbescheinigungen und erlaubt den Nachweis bis hin zur Kontrolle in Schulen; Art. 112 koppelt Schulbesuch ausdrücklich an den Nachweis.Verstöße gegen verpflichtende Maßnahmen nach Art. 106 sind Straftaten; der Schulbesuch kann nach Art. 112 ohne entsprechenden Nachweis verweigert werden.5Kenya Law – Health Act, Art. 5
Kenya Law – Public Health Act, Art. 103–114
Komoren
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Das Programme Élargi de Vaccination (PEV) organisiert Routineimpfungen; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde in den geprüften offiziellen Quellen nicht festgestellt.Das PEV verfolgt ungeimpfte und untergeimpfte Kinder aktiv bis in Familien und Dörfer; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Catch-up-Kampagnen erfassen Kinder landesweit; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfmaßnahmen können Gesundheitspersonal erfassen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Das PEV priorisiert Zero-Dose- und untergeimpfte Kinder; bei mpox werden besonders exponierte Kontakt- und Risikogruppen gezielt geimpft.2026 wurde die mpox-Ausbruchsreaktion durch 10.000 MVA-BN-Dosen und gezielte Kontaktimpfung verstärkt.Das PEV nutzt Register für verlorene Nachverfolgungsfälle; Impfkampagnen werden zusätzlich digital und geospatial in Echtzeit überwacht.Die offiziellen Quellen belegen aktive Nachverfolgung und Ausbruchsimpfung, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5WHO Comoros – PEV / Nachverfolgung ungeimpfter Kinder 2026
WHO Comoros – nationale Catch-up-Kampagne 2025
WHO Comoros – mpox-Impfstoffe 2026

Kongo (Demokratische Republik)

Die Demokratische Republik Kongo besitzt eine außergewöhnlich weit formulierte gesetzliche Impfpflicht. Artikel 91 der Loi n° 18/035 du 13 décembre 2018 relative à l’organisation de la santé publique bestimmt ausdrücklich, dass die Impfung für jede im Staatsgebiet wohnende Person sowie für jede ein- oder ausreisende Person obligatorisch ist. Die Antigene des nationalen Impfkalenders werden in die Impfkarte eingetragen.

Artikel 92 bestimmt zusätzlich, dass die Impfstoffe des nationalen Kalenders sowie Impfstoffe zur Epidemiebekämpfung und bei Katastrophen kostenlos verabreicht werden. Der nationale Kalender umfasst nach Artikel 94 die von der WHO empfohlenen sowie die vom Gesundheitsministerium entsprechend dem epidemiologischen Profil vorgesehenen Impfstoffe.

Auch die Dokumentation ist gesetzlich detailliert geregelt. Nach Artikel 95 muss geschultes Impfpersonal sämtliche Impfdaten in den vorgesehenen Dokumenten erfassen und fristgerecht an das Gesundheitsministerium übermitteln; Artikel 96 regelt die systematische epidemiologische Meldung impfpräventabler Erkrankungen. Damit erhält die Demokratische Republik Kongo bei allgemeiner Impfpflicht, Risikogruppen, Epidemie und Nachweis eine sehr hohe Bewertung.

Kongo (Republik)

Die Republik Kongo organisiert ihre Routineimpfungen über das Programme Élargi de Vaccination. Das Ministère de la Santé et de la Population beschreibt den PEV als seit 1981 bestehendes nationales Programm zur Bereitstellung qualitativ hochwertiger Impfleistungen und richtet die Weiterentwicklung ausdrücklich an der Immunization Agenda 2030 aus.

Le Plan National de Développement Sanitaire 2023–2026 beschreibt die staatliche Impfstoffversorgung über PEV, Zentraldepot, Gesundheitsdepartements, Distrikte und feste Impfzentren. Epidemiologische Risiken und wiederkehrende Epidemien gehören ausdrücklich zum gesundheitspolitischen Kontext.

Aus den geprüften amtlichen Nicht-COVID-Quellen ergibt sich jedoch keine allgemeine individuelle gesetzliche Routine-Impfpflicht als Voraussetzung für Kita, Schule, Hochschule oder Beschäftigung. Die Bewertung unterscheidet deshalb zwischen dem stark institutionalisierten Impf- und Ausbruchsschutzsystem und einer rechtlichen Zugangspflicht.

Lesotho

Lesotho hat sein Impfprogramm 2026 strukturell neu ausgerichtet. Das Ministry of Health validierte gemeinsam mit der WHO die Expanded Programme on Immunization Policy und die National Immunization Strategy 2026–2030. Die Strategie soll Impfleistungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene stärken und insbesondere schwer erreichbare Bevölkerungsgruppen besser versorgen.

Schulen und Gemeinden werden aktiv in Impfprogramme einbezogen. Masern-Röteln-Catch-up-Kampagnen erfassen landesweit Kinder mit Impflücken; HPV-Impfungen richten sich insbesondere an Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren. Die Regierung fordert Eltern ausdrücklich auf, diese Angebote wahrzunehmen.

Eine allgemeine gesetzliche Regel, nach der fehlende Routineimpfungen automatisch den Zugang zu Kita, Schule, Hochschule oder Beschäftigung verhindern, wurde in den geprüften aktuellen Nicht-COVID-Quellen nicht festgestellt. Entsprechend werden Programmreichweite, Risikogruppen, Monitoring und Ausbruchsreaktion höher bewertet als Zugangssanktionen.

Liberia

Liberia führt Routineimpfungen über das Expanded Program on Immunization des Ministry of Health durch. Das Essential Package of Health Services II nennt ausdrücklich die Reach-Every-District-Strategie und Community Health Assistants zur Verbesserung von Zugang und Nachfrage. Zum Routineprogramm gehören unter anderem Polio-, Pneumokokken-, Rotavirus- und Kinderimpfungen sowie HPV für Mädchen.

Le EPI Equity Assessment legt besonderes Gewicht auf Zero-Dose- und unvollständig geimpfte Kinder sowie auf die Identifikation regionaler Versorgungslücken.

Sehr ausgeprägt ist die aktuelle Ausbruchsreaktion. Bei der Mpox-Impfstrategie 2026 wurden bis Januar 18.898 Personen risikobasiert geimpft. Priorisiert werden Personen ab zwei Jahren, darunter Gesundheitspersonal, Frontline Responder und Kontaktpersonen bestätigter Fälle. Bereits bei einem Masernausbruch hatte das Gesundheitsministerium eine landesweite Impfkampagne gestartet. Eine allgemeine gesetzliche Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung wird daraus jedoch nicht abgeleitet.

StaatKinder allgemeinKita / BetreuungSchuleStudium / AusbildungGesundheitsberufeSonstige BerufeBesondere RisikogruppenEpidemie / AusbruchNachweis / MeldungSanktion / KonsequenzTotalAmtliche Grundlage
Kongo (Demokratische Republik)
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Art. 91 des Gesundheitsgesetzes bestimmt die Impfung für jede im Staatsgebiet wohnende sowie ein- oder ausreisende Person als obligatorisch; maßgeblich sind die Antigene des nationalen Impfkalenders.Die allgemeine gesetzliche Impfpflicht erfasst auch Kinder im Betreuungsalter; eine eigenständige Kita-Ausschlussnorm wird ohne spezielle Vorschrift nicht zusätzlich angenommen.Die allgemeine Pflicht gilt auch für Schulkinder; eine automatische nationale Schulausschlussfolge allein wegen fehlender Routineimpfung wurde in der geprüften Norm nicht festgestellt.Die allgemeine Pflicht nach Art. 91 ist nicht auf Kinder beschränkt und erfasst damit grundsätzlich auch Studierende; eine besondere Hochschulzugangssanktion wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal wirkt nach Art. 93 an Planung, Durchführung und Evaluation der Impfaktivitäten mit; die allgemeine Impfpflicht nach Art. 91 gilt unabhängig vom Beruf.Die allgemeine Impfpflicht gilt auch für Beschäftigte; eine zusätzliche berufsbezogene Zugangspflicht für sämtliche Berufe wurde nicht festgestellt.Der nationale Kalender richtet sich nach WHO-Empfehlungen und epidemiologischem Profil; kostenlose Impfungen umfassen Kalender-, Epidemie- und Katastrophenimpfungen.Art. 92 erfasst ausdrücklich Impfstoffe zur Epidemiebekämpfung und bei Katastrophen; ältere Hygienevorschriften erlauben zusätzlich Impfmaßnahmen bei ansteckenden Krankheiten.Art. 91 verlangt die Eintragung der Antigene in die Impfkarte; Art. 95 verpflichtet impfendes Personal zur Datenerfassung und Übermittlung an das Gesundheitsministerium.Die gesetzliche Impfpflicht ist eindeutig; eine pauschale konkrete Schul-/Arbeitsplatzsanktion allein wegen fehlender Impfkarte wird ohne spezielle Norm nicht behauptet.5RDC – Loi n° 18/035 du 13 décembre 2018, Art. 88–96
RDC – Décret du 19 juillet 1926, hygiène et salubrité publiques
Kongo (Republik)
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Das Programme Élargi de Vaccination (PEV) organisiert die nationale Routineimpfung; aus den geprüften amtlichen Quellen wurde keine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Personen festgestellt.Das PEV erfasst Kinder ab Geburt; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Routine- und Nachholimpfungen erfassen Kinder; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde in den geprüften amtlichen Quellen nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfmaßnahmen können Gesundheitspersonal erfassen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiken festgestellt.Der PEV entwickelt Impfangebote entsprechend Alter, epidemiologischem Profil und besonderen Zielgruppen weiter.Das Gesundheitsministerium nennt Epidemien und humanitäre Notlagen ausdrücklich als Kontext für verstärkte Impfmaßnahmen; der PEV ist Teil der Präventionsstruktur.PEV, Impfstofflogistik und nationale Gesundheitsinformation dokumentieren Impfversorgung und Abdeckung.Die amtlichen Quellen belegen ein staatliches Impfprogramm mit Ausbruchsreaktion, aber keine allgemeine Zugangssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5République du Congo – Ministère de la Santé, PEV / Hépatite B à la naissance
République du Congo – PNDS 2023–2026
Lesotho
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Das Expanded Programme on Immunization ist nationales Kernprogramm; die 2026 validierte EPI Policy und National Immunization Strategy 2026–2030 sollen Impfungen über alle Lebensphasen stärken.Routineimpfungen beginnen bei Geburt; die frühkindliche Politik verlangt die vollständige Umsetzung des EPI nach dem Zeitplan des Gesundheitsministeriums, ohne eine allgemeine Kita-Ausschlussregel festzulegen.Schul- und gemeindebasierte Impfaktivitäten sind etabliert; HPV- und Masern-Röteln-Kampagnen beziehen Schulen ein, ohne eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht zu belegen.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote können Gesundheitspersonal erfassen; keine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiken festgestellt.Die neue Strategie 2026–2030 zielt ausdrücklich darauf, Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu erreichen; HPV richtet sich aktuell insbesondere an Mädchen von 9–14 Jahren.Landesweite Masern-Röteln- und Catch-up-Kampagnen werden zur Schließung von Immunitätslücken und zur Ausbruchsprävention eingesetzt.EPI-Politik und nationale Strategie stärken Monitoring, Datenqualität und Nachverfolgung der Impfversorgung.Die aktuellen Quellen belegen ein starkes nationales Impfprogramm, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5WHO Lesotho – EPI Policy und National Immunization Strategy 2026–2030
Government of Lesotho – Measles/Rubella vaccination
Government of Lesotho – HPV vaccination
Liberia
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Das Expanded Program on Immunization ist Bestandteil des Essential Package of Health Services; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde in den geprüften amtlichen Quellen nicht festgestellt.Routineimpfungen erfassen Kinder über Gesundheitseinrichtungen, Community Health Assistants und Reach Every District; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.HPV- und Kinderimpfprogramme erreichen schulnahe Altersgruppen; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Bei der Mpox-Ausbruchsreaktion 2026 gehören Gesundheitspersonal und Frontline Responder ausdrücklich zu den priorisierten Impfgruppen; keine pauschale Routinepflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Das EPI Equity Assessment priorisiert Zero-Dose- und untergeimpfte Kinder; die Mpox-Strategie priorisiert zusätzlich epidemiologisch besonders gefährdete Gruppen.Bei Masern und Mpox wurden landesweite bzw. risikobasierte Impfkampagnen als konkrete Ausbruchsreaktion eingesetzt.Das EPI verfügt über strukturierte Datenerfassung, Register, DHIS2-/Monitoring- und Equity-Assessment-Systeme.Die amtlichen Quellen belegen intensive Nachverfolgung und Ausbruchsimpfung, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5Liberia MOH – Essential Package of Health Services II / EPI
Liberia MOH – EPI Equity Assessment Report 2024
Liberia MOH – Mpox vaccination response 2026
Liberia MOH – Nationwide measles vaccination

Libyen

Libyen verfügt über ein landesweites Routine-Impfprogramm, das 2025 umfassend überprüft und 2026 durch eine nationale Fortbildungsinitiative weiter gestärkt wurde. Die Überprüfung des National Immunization Programme erfasste unter anderem Programmmanagement, Impfstoffversorgung, Kühlkette, Surveillance, Datenqualität und die Erreichung bislang unzureichend versorgter Kinder.

Vom 11. bis 23. Juli 2026 wurde mit Unterstützung der WHO eine landesweite Schulung des Impfpersonals durchgeführt. Ziel waren stärkere Routineimpfung, höhere Impfquoten, bessere Datenqualität und verbesserte Surveillance. In Regionen mit Immunitätslücken werden zusätzliche Kampagnen eingesetzt; dazu gehörte beispielsweise eine Masern-Röteln-Kampagne in 15 Gemeinden Südlibyens.

Aus den geprüften aktuellen Nicht-COVID-Quellen ergibt sich jedoch keine allgemeine gesetzliche Regel, nach der fehlende Routineimpfungen automatisch den Zugang zu Kita, Schule, Hochschule oder Beschäftigung verhindern.

Madagaskar

Madagaskar führt Routineimpfungen für Kinder über das nationale Impfprogramm durch. Der reguläre Impfkalender beginnt im Säuglingsalter und umfasst die klassischen Kinderimpfungen gegen mehrere impfpräventable Erkrankungen.

2026 ist zusätzlich die Ausbruchsreaktion besonders relevant. Nach der Ende 2025 erklärten Mpox-Epidemie erhielt Madagaskar im März 2026 erstmals 30.000 Dosen MVA-BN-Impfstoff. Die amtliche WHO-Landesdokumentation beschreibt Gesundheitspersonal und besonders exponierte Personen ausdrücklich als priorisierte Zielgruppen. Parallel werden Polio- und andere Impfkampagnen zur Schließung von Immunitätslücken fortgeführt.

Die hohe Ausbruchsintensität und die gezielte Priorisierung von Risikogruppen werden entsprechend bewertet. Eine allgemeine gesetzliche Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung wurde aus den geprüften offiziellen Quellen nicht abgeleitet.

Malawi

Malawi organisiert Routineimpfungen über das Expanded Programme on Immunisation. Das Public Health Institute of Malawi dokumentiert 2026 eine besonders intensive epidemiologische Überwachung und empfiehlt dem EPI fortlaufend Supplemental Immunization Activities und Outreach in Hochrisikodistrikten.

Ein Schwerpunkt ist die Polioausbruchsreaktion. Seit Januar 2026 wurden mehrere zirkulierende vaccine-derived Polioviren in Umweltproben nachgewiesen. Bis Ende Juni wurde die dritte Runde der nOPV2-Kampagne abgeschlossen; die amtlichen Juli-Bulletins berichten über eine ausgewiesene Kampagnenabdeckung von über 100 Prozent der administrativen Zielpopulation. Auch Maserncluster werden mit gezielten Nachhol- und Supplemental-Impfungen beantwortet.

Das IDSR-System überwacht Impfquoten, AEFI, Masern, akute schlaffe Lähmung und weitere impfpräventable Erkrankungen eng. Eine allgemeine gesetzliche Zugangspflicht für Schule, Hochschule oder Beschäftigung wird aus diesen amtlichen Quellen jedoch nicht abgeleitet.

Mali

Mali betreibt das Programme Élargi de Vaccination als nationales Routine-Impfprogramm. Das Ministère de la Santé et du Développement Social beschreibt Impfungen aktuell ausdrücklich als sicher, wirksam und kostenlos in den Gesundheitszentren des Landes und verweist auf den nationalen Impfkalender.

Kommunikation und Mobilisierung werden unter anderem über das Centre National d’Information, d’Éducation et de Communication pour la Santé unterstützt, das das Programme Élargi de Vaccination als eigenständigen gesundheitspolitischen Themenbereich führt. Masern, Polio und andere impfpräventable Erkrankungen werden durch Routineimpfung, Surveillance und Kampagnen kontrolliert.

Aus den geprüften amtlichen Nicht-COVID-Quellen ergibt sich ein staatlich getragenes und kostenloses Impfprogramm, jedoch keine allgemeine gesetzliche Regel, nach der fehlende Routineimpfungen automatisch eine Schul-, Hochschul- oder Beschäftigungssanktion auslösen.

StaatKinder allgemeinKita / BetreuungSchuleStudium / AusbildungGesundheitsberufeSonstige BerufeBesondere RisikogruppenEpidemie / AusbruchNachweis / MeldungSanktion / KonsequenzTotalAmtliche Grundlage
Libyen
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Libyen verfügt über ein nationales Routine-Impfprogramm; aus den geprüften aktuellen offiziellen Quellen wurde keine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder festgestellt.Routineimpfungen erfassen Kinder ab Geburt; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Nationale und regionale Impfkampagnen erfassen Kinder bis ins Schulalter; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal wird im Rahmen von Impf- und Surveillanceprogrammen geschult; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Impfstrategien priorisieren unterversorgte Kinder und epidemiologisch gefährdete Regionen.Masern-/Röteln- und Polio-Kampagnen werden gezielt zur Schließung von Immunitätslücken und Ausbruchskontrolle eingesetzt.2026 wurde landesweit Personal geschult, um Routineimpfung, Datenqualität, Impfstoffmanagement und Surveillance zu stärken.Die offiziellen Quellen belegen ein nationales Impf- und Ausbruchsschutzprogramm, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5WHO Libya – nationwide immunization training 2026
WHO Libya – National Immunization Programme Review
WHO Libya – measles/rubella vaccination campaign
Madagaskar
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Madagaskar führt ein nationales Routine-Impfprogramm für Kinder; aus den geprüften offiziellen Quellen wurde keine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder festgestellt.Der nationale Impfkalender beginnt im Säuglingsalter; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Routine- und Catch-up-Impfungen erfassen Kinder; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Bei der Mpox-Ausbruchsreaktion 2026 gehören Gesundheitsberufe ausdrücklich zu den priorisierten Impfgruppen; keine pauschale Routinepflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.2026 werden bei Mpox besonders exponierte Personen und Gesundheitspersonal priorisiert; Routineprogramme richten sich zusätzlich an Zero-Dose- und untergeimpfte Kinder.Impfkampagnen gegen Polio sowie die Mpox-Impfstrategie 2026 zeigen eine hohe Ausbruchsreaktionsintensität.Das nationale Programm wird durch Surveillance und zunehmend digitale Pharmakovigilanz ergänzt.Die offiziellen Quellen belegen starkes Routine-, Catch-up- und Ausbruchsmanagement, aber keine allgemeine Sanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5WHO Madagascar – News / Immunization and outbreak response 2026
WHO Madagascar – Mpox vaccines for health workers and exposed persons
Malawi
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Das Expanded Programme on Immunisation ist ein zentrales staatliches Public-Health-Programm; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde in den geprüften amtlichen Quellen nicht festgestellt.Routineimpfungen und Outreach richten sich an Kinder unter fünf Jahren; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Catch-up- und Supplemental-Impfungen erfassen Kinder in Hochrisikodistrikten; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfmaßnahmen können Gesundheitspersonal erfassen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Zero-Dose-Gemeinden, Schwangere und Hochrisikodistrikte werden im EPI gezielt priorisiert.2026 reagiert Malawi mit mehreren nOPV2-Runden auf einen Polioausbruch und mit gezielten Supplemental Immunization Activities auf Maserncluster.Das Public Health Institute veröffentlicht wöchentliche IDSR-Daten, Impfquoten, AEFI- und Surveillance-Informationen; EPI-Daten werden eng überwacht.Die amtlichen Quellen belegen intensive Impf- und Ausbruchsmaßnahmen, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5Public Health Institute of Malawi – June 2026 IDSR/EPI
Public Health Institute of Malawi – July 2026 IDSR/EPI
PHIM – IDSR Epidemiological Bulletin Week 26
Mali
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Das Programme Élargi de Vaccination (PEV) ist das nationale Routine-Impfprogramm; das Gesundheitsministerium beschreibt Impfungen als sicher, wirksam und kostenlos.Routineimpfungen erfassen Kinder ab Geburt; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Das PEV und Nachholmaßnahmen erfassen Kinder; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde in den geprüften amtlichen Quellen nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfmaßnahmen können Gesundheitspersonal erfassen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Das PEV richtet sich insbesondere an Kinder sowie epidemiologisch oder medizinisch priorisierte Gruppen.Masern, Polio und andere impfpräventable Erkrankungen werden durch PEV, Surveillance und Kampagnen kontrolliert.Das Gesundheitsministerium führt einen nationalen Impfkalender und PEV-Dokumentation; Informations- und Kommunikationsstrukturen unterstützen die Nachverfolgung.Die amtlichen Quellen belegen ein kostenloses nationales Impfprogramm und Ausbruchsschutz, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5Mali – Ministère de la Santé, vaccination / calendrier vaccinal
Mali – CNIECS / Programme Élargi de Vaccination

Marokko

Marokko betreibt ein landesweites Programme National d’Immunisation (PNI). Das Ministère de la Santé et de la Protection Sociale führt einen nationalen Impfkalender, der unmittelbar nach der Geburt beginnt und Kinder unter anderem gegen Tuberkulose, Poliomyelitis, Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Hepatitis B, Hib, Masern und Röteln schützt.

Das Ministerium betont auch 2026 die kontinuierliche und kostenlose Bereitstellung von Impfstoffen gegen zwölf Zielkrankheiten sowie die regelmäßige Aktualisierung des Kalenders entsprechend epidemiologischer Entwicklung und wissenschaftlicher Beratung. Die Einhaltung des nationalen Impfkalenders wird als wesentlich für individuellen und kollektiven Schutz bezeichnet.

Damit besteht eine sehr dichte staatliche Impfstruktur mit dokumentiertem Kalender und Nachholmöglichkeiten. Aus den geprüften aktuellen Nicht-COVID-Quellen ergibt sich jedoch keine allgemeine gesetzliche Regel, nach der fehlende Routineimpfungen automatisch den Zugang zu Kita, Schule, Hochschule oder Beschäftigung verhindern.

Mauretanien

Mauretanien führt Routineimpfungen über sein Expanded Programme on Immunization durch. Die WHO/UNICEF-Impfprofile dokumentieren die national gemeldeten Impfquoten und die Entwicklung des Routineprogramms.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Kindern, die bislang keine oder zu wenige Impfungen erhalten haben. 2025 wurde in Zusammenarbeit mit dem nationalen EPI ein neuer Finanzierungsmechanismus gestartet, der ausdrücklich Zero-Dose- und untergeimpfte Kinder erreichen soll.

Die Bewertung berücksichtigt diese starke Zielgruppenorientierung und die Bedeutung von Routine-, Outreach- und Kampagnenimpfungen. Eine allgemeine gesetzliche Schul-, Hochschul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung wurde aus den geprüften aktuellen Quellen nicht abgeleitet.

Maurice

Mauritius verfügt über ein sehr dichtes Expanded Programme on Immunisation. Der Annual Report 2024–2025 des Ministry of Health and Wellness dokumentiert Routineimpfungen für Säuglinge und Kinder sowie eine besonders ausgeprägte Integration in das staatliche School Health Programme.

In Schulen werden Impfungen ausdrücklich in den Klassen 1, 5 und 6 durchgeführt. Dazu gehören DTaP/IPV- und Tdap-Auffrischungen sowie HPV-Impfungen. Im Berichtsjahr wurden beispielsweise 10.476 Impfungen in Grade 1 und 9.684 Tdap-Impfungen in Grade 6 dokumentiert. Die schulische Integration wird deshalb höher bewertet als in Staaten, in denen Impfungen ausschließlich über Gesundheitseinrichtungen angeboten werden.

Die nationale Impfpolitik wird zusätzlich durch das MAUNITAG wissenschaftlich begleitet. 2025 wurde dieses National Immunization Technical Advisory Group erstmals extern durch WHO und NITAG Support Hub evaluiert. Mauritius wurde im November 2025 außerdem gemeinsam mit Kap Verde und den Seychellen als erstes Landeskollektiv südlich der Sahara für die Eliminierung von Masern und Röteln verifiziert. Eine allgemeine Schulzugangssperre allein wegen fehlender Routineimpfung wird aus den geprüften Grundlagen jedoch nicht abgeleitet.

Mosambik

Mosambik organisiert die Kinderimpfung über das Programa Alargado de Vacinação. Die WHO-Landesdokumentation ordnet das EPI der Mutter-Kind-Gesundheit zu und nennt Routineimpfung, epidemiologische Surveillance, beschleunigte Krankheitskontrolle und die Einführung neuer Impfstoffe als zentrale Aufgaben.

2026 ist die Polio-Ausbruchsreaktion besonders ausgeprägt. Zwischen dem 17. und 20. Juni fand die zweite Kampagnenrunde in 64 Distrikten aus sieben Provinzen statt. Nach WHO-Angaben vom 8. Juli 2026 wurden landesweit mehr als 6,1 Millionen Kinder geimpft; feste Teams und Haus-zu-Haus-Teams wurden eingesetzt, um auch schwer erreichbare Kinder zu erfassen.

Le amtliche Gesundheitsjahresbericht 2025 dokumentiert zusätzlich eine Mpox-Riegelungsimpfung in Niassa und Cabo Delgado mit insgesamt 25.422 verabreichten Dosen. Das rechtfertigt hohe Bewertungen für Risikogruppen, Ausbruchsschutz und Monitoring; eine allgemeine gesetzliche Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung wurde dagegen nicht festgestellt.

StaatKinder allgemeinKita / BetreuungSchuleStudium / AusbildungGesundheitsberufeSonstige BerufeBesondere RisikogruppenEpidemie / AusbruchNachweis / MeldungSanktion / KonsequenzTotalAmtliche Grundlage
Marokko
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Das Programme National d’Immunisation stellt kostenlose Routineimpfungen nach einem nationalen Impfkalender bereit; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde aus den geprüften amtlichen Quellen nicht abgeleitet.Der nationale Kalender beginnt unmittelbar nach der Geburt und erfasst Kinder systematisch; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Der Impfkalender reicht bis ins Schulalter; zusätzlich bestehen HPV- und Nachholprogramme. Eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote können Gesundheitspersonal betreffen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Reisevorschriften festgestellt.Das PNI berücksichtigt epidemiologische Entwicklung und besondere Zielgruppen; für bestimmte internationale Reisen gelten zusätzliche Nachweisanforderungen des Ziellandes.Das Programm wird entsprechend nationaler und internationaler epidemiologischer Entwicklungen angepasst; Catch-up- und Kampagnenmaßnahmen können intensiviert werden.Der nationale Impfkalender und der Carnet de Santé dokumentieren Impfungen; für bestimmte Reisen werden formelle Impfzertifikate ausgestellt.Die amtlichen Quellen betonen die verantwortliche Einhaltung des Impfkalenders, belegen aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5Marokko – Ministère de la Santé, Programme National d’Immunisation
Marokko – Ministère de la Santé, aktueller PNI-Hinweis
Marokko – Calendrier National de Vaccination
Mauretanien
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Mauretanien betreibt ein Expanded Programme on Immunization; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde in den geprüften aktuellen Quellen nicht festgestellt.Routineimpfungen richten sich an Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Nachhol- und Kampagnenimpfungen können Kinder im Schulalter erreichen; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote können Gesundheitspersonal betreffen; keine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Reisevorschriften festgestellt.2025 wurde ein eigener Finanzierungsmechanismus gestartet, um insbesondere Zero-Dose- und untergeimpfte Kinder zu erreichen.Das EPI verbindet Routineimpfung, Outreach und Kampagnen zur Kontrolle impfpräventabler Erkrankungen.WHO/UNICEF führen nationale Impfquoten auf Grundlage der staatlichen Programmdaten; das EPI arbeitet mit systematischer Zielgruppen- und Abdeckungsüberwachung.Die geprüften Quellen belegen ein strukturiertes nationales Impfprogramm, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5WHO/UNICEF – Mauritania Immunization Coverage Profile
Gavi – Mauritania EPI / Zero-Dose-Finanzierungsmechanismus 2025
Maurice
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Das Expanded Programme on Immunisation bietet ein umfassendes staatliches Routineprogramm; eine allgemeine gesetzliche Pflicht sämtlicher Routineimpfungen für alle Kinder wurde aus den geprüften aktuellen Grundlagen nicht abgeleitet.Impfungen beginnen im Säuglingsalter und werden über staatliche Kliniken erbracht; eine allgemeine Vorschul-Ausschlussregel wurde nicht festgestellt.Das staatliche School Health Programme verabreicht Impfungen ausdrücklich in den Klassen 1, 5 und 6; dies ist eine starke schulische Programmintegration, ohne dass daraus eine allgemeine Schulzugangssperre abgeleitet wird.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote können Gesundheitspersonal betreffen; keine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Public-Health-Maßnahmen festgestellt.Das EPI umfasst alters- und zielgruppenbezogene Impfungen; HPV wird insbesondere über das Schulprogramm angeboten.Der Public Health Act schafft den gesetzlichen Rahmen für Seuchenprävention und Notfallmaßnahmen; Surveillance und Impfprogramme sind eng verzahnt.Das Ministry of Health führt detaillierte EPI-Statistiken; Impfungen werden im School Health Programme und in staatlichen Kliniken dokumentiert.Die geprüften Grundlagen belegen ein sehr dichtes Impf- und Schulgesundheitsprogramm, jedoch keine allgemeine Sanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5Mauritius – Ministry of Health, Annual Report 2024–2025 / School Health & EPI
Mauritius – Ministry of Health, Publications / EPI
WHO – Mauritius NITAG 2025
Mosambik
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Das Programa Alargado de Vacinação ist Bestandteil der Mutter-Kind-Gesundheitsversorgung; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde aus den geprüften aktuellen Quellen nicht festgestellt.Routineimpfungen und Outreach richten sich an Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Catch-up-, Masern/Röteln- und Polio-Kampagnen erfassen auch ältere Kinder; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Bei Ausbruchsimpfungen gehören Gesundheits- und Frontlinekräfte zu operativ wichtigen bzw. risikobezogenen Gruppen; keine pauschale Routinepflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Das PAV priorisiert Zero-Dose-, untergeimpfte, schwer erreichbare und bei Ausbrüchen exponierte Bevölkerungsgruppen.2026 wurden mehrere Polio-Impfkampagnen als regionale Ausbruchsreaktion durchgeführt; 2025 erfolgte zudem Mpox-Riegelungsimpfung in Niassa und Cabo Delgado.Das PAV nutzt Kampagnenmonitoring, administrative Abdeckungsdaten und epidemiologische Surveillance; der Gesundheitsjahresbericht dokumentiert Impfaktivitäten detailliert.Die offiziellen Quellen belegen intensive Routine-, Catch-up- und Ausbruchsimpfung, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5WHO Mozambique – Polio campaign, 8 July 2026
Mozambique MISAU – Anuário Estatístico de Saúde 2025 / PAV
WHO Mozambique – Expanded Programme on Immunization

Namibia

Namibia verfügt über ein staatliches Expanded Programme on Immunisation mit Routine-, Nachhol- und zielgruppenbezogenen Impfungen. Besonders deutlich ist die schulische Integration bei HPV. Das Ministry of Health and Social Services sieht die Impfung von Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren ausdrücklich in allen öffentlichen und privaten Schulen sowie in Gesundheitseinrichtungen vor. Die Impfung wird in staatlichen Einrichtungen kostenlos angeboten.

Das Surveillance-System ist ebenfalls eng strukturiert. Die National Technical Guidelines for Integrated Disease Surveillance and Response führen Masern/Röteln, Poliomyelitis, neonatalen Tetanus, Gelbfieber und weitere epidemiegefährdete Krankheiten als meldepflichtige bzw. eliminationsrelevante Ereignisse und erfassen auch unerwünschte Ereignisse nach Impfungen.

Die hohe schulische Reichweite und Dokumentation werden entsprechend bewertet. Eine allgemeine gesetzliche Regel, nach der fehlende Routineimpfungen automatisch den Zugang zu Schule, Hochschule oder Beschäftigung verhindern, wurde aus den geprüften aktuellen Nicht-COVID-Quellen jedoch nicht abgeleitet.

Niger

Niger organisiert Routineimpfungen über das Programme Élargi de Vaccination. Das Ministère de la Santé et de l’Hygiène Publique und die nationalen Gesundheitsstrukturen verbinden feste Impfangebote mit Outreach- und Kampagnenstrategien, um insbesondere Kinder mit Impflücken und schwer erreichbare Bevölkerungsgruppen zu erfassen.

Für die Bewertung besonders relevant sind Zero-Dose- und untergeimpfte Kinder sowie nomadische und grenznahe Bevölkerungsgruppen. Polio-, Masern- und andere Impfkampagnen werden bei epidemiologischen Risiken intensiviert und teilweise mit Nachbarstaaten koordiniert. Die WHO-Landesdokumentation bildet diese Impf- und Ausbruchsaktivitäten fortlaufend ab.

Aus den geprüften aktuellen Nicht-COVID-Quellen ergibt sich jedoch keine allgemeine gesetzliche Schul-, Hochschul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.

Nigeria

Nigeria betreibt eines der umfangreichsten Impfprogramme Afrikas. Die National Primary Health Care Development Agency koordiniert Routine Immunization, Supplemental Immunization Activities und die gezielte Erreichung von Zero-Dose- und untergeimpften Kindern.

Impfkampagnen werden weit über klassische Gesundheitseinrichtungen hinaus organisiert. Der offizielle Measles Follow-Up Campaign Field Guide sieht temporäre Impfstellen ausdrücklich in Schulen, Moscheen und Kirchen, Märkten und schwer erreichbaren Gebieten vor. Mikroplanung, Screening, AEFI-Management und tägliche Datenerfassung sind detailliert geregelt.

Die hohe Intensität von Polio-, Masern-, Gelbfieber- und weiteren Impfkampagnen rechtfertigt hohe Bewertungen für Risikogruppen, Ausbruchsschutz und Monitoring. Für die rechtliche Bewertung ist allerdings zwischen Bundesrecht und möglichen zusätzlichen Regelungen einzelner Bundesstaaten zu unterscheiden. Eine einheitliche bundesweite Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung wird aus den geprüften Bundesquellen nicht abgeleitet.

Ruanda

Ruanda verfügt über eines der am stärksten durchorganisierten Impfprogramme der Region. Das Ministry of Health weist aktuell eine Kinderimpfquote von rund 96 Prozent aus und strebt bis 2029 eine Quote von 99 Prozent an.

Impfungen für Neugeborene, Kinder, Schwangere und weitere Zielgruppen gehören zum staatlichen Primärversorgungssystem. Das Health Service Package ordnet Immunisierung ausdrücklich den Leistungen der Health Centers zu. HPV wird schulbasiert durchgeführt. Die nationale Mission-2027-Strategie zielt darauf, mindestens 90 Prozent der Mädchen bis zum Alter von 15 Jahren gegen Hochrisiko-HPV-Typen zu impfen.

Auch die Dokumentation ist stark digitalisiert. Das Gesundheitsministerium betreibt ein Immunization Cards Portal, über das Impfdaten anhand von Child ID, Application Number oder nationaler Identifikationsnummer abgerufen werden können. Diese hohe Programmdichte rechtfertigt hohe Bewertungen bei Schule und Nachweis. Eine allgemeine gesetzliche Zugangssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung wurde aus den geprüften aktuellen Nicht-COVID-Rechtsquellen jedoch nicht abgeleitet.

StaatKinder allgemeinKita / BetreuungSchuleStudium / AusbildungGesundheitsberufeSonstige BerufeBesondere RisikogruppenEpidemie / AusbruchNachweis / MeldungSanktion / KonsequenzTotalAmtliche Grundlage
Namibia
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Das nationale Expanded Programme on Immunisation stellt Routineimpfungen bereit; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde aus den geprüften aktuellen amtlichen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen beginnen im Säuglingsalter; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.HPV-Impfungen werden ausdrücklich in öffentlichen und privaten Schulen angeboten; dies bedeutet eine starke schulische Programmintegration, ohne eine allgemeine Schulzugangssperre zu belegen.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal ist operativ in Impfprogrammen eingebunden und unterliegt Infektionsschutzanforderungen; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Das Impfprogramm richtet sich besonders an Kinder, Jugendliche und vulnerable bzw. marginalisierte Gruppen.Die nationalen IDSR-Leitlinien erfassen impfpräventable und epidemiegefährdete Krankheiten und sehen unmittelbare Meldung sowie Ausbruchsreaktion vor.Impfungen und AEFI werden systematisch erfasst; Masern/Röteln, Polio und weitere Erkrankungen unterliegen der Surveillance.Die geprüften amtlichen Quellen belegen ein dichtes Impf- und Surveillance-System, aber keine allgemeine Sanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5Namibia MoHSS – HPV Vaccination Questions & Answers
Namibia MoHSS – National Technical Guidelines for IDSR 2023
Niger
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Das Programme Élargi de Vaccination organisiert Routineimpfungen; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde aus den geprüften aktuellen offiziellen Quellen nicht abgeleitet.Routine- und Outreach-Impfungen erfassen Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Nachhol- und Kampagnenimpfungen erfassen Kinder auch außerhalb von Gesundheitseinrichtungen; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfmaßnahmen können Gesundheitspersonal erfassen; keine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Zero-Dose-, untergeimpfte, nomadische und schwer erreichbare Kinder gehören zu den priorisierten Gruppen des Impfprogramms.Polio-, Masern- und andere Kampagnen werden bei epidemiologischen Risiken intensiviert und grenzüberschreitend koordiniert.PEV und epidemiologische Surveillance erfassen Impfquoten, Zielgruppen und impfpräventable Erkrankungen.Die geprüften Quellen belegen intensive Routine- und Kampagnenimpfung, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5Niger – Ministère de la Santé et de l’Hygiène Publique
WHO Niger – Country health and immunization activities
Nigeria
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Die National Primary Health Care Development Agency steuert das nationale Routine-Immunization-Programm; eine allgemeine bundesweite gesetzliche Routine-Impfpflicht für jedes Kind wurde aus den geprüften Bundesquellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen werden über Primary Health Care und Outreach erbracht; eine allgemeine bundesweite Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Impfkampagnen nutzen Schulen, religiöse Einrichtungen, Märkte und weitere temporäre Impfstellen; eine allgemeine bundesweite Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine bundesweite Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal ist für Impfprogramme, AEFI und Ausbruchsreaktion zentral; berufs- und risikobezogene Anforderungen können bestehen, ohne eine pauschale Bundespflicht sämtlicher Gesundheitsberufe zu begründen.Keine allgemeine bundesweite Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Zero-Dose- und untergeimpfte Kinder sowie Hochrisikogebiete werden durch nationale Strategien gezielt priorisiert.Polio-, Masern-, Gelbfieber- und weitere Impfkampagnen werden als Ausbruchs- und Eliminationsmaßnahmen großflächig eingesetzt.NPHCDA-Programme verlangen detaillierte Mikroplanung, Impfdatenerfassung, AEFI-Monitoring und Kampagnenberichterstattung.Die Bundesquellen belegen ein sehr intensives Impfprogramm; mögliche zusätzliche Pflichten einzelner Bundesstaaten sind davon getrennt zu prüfen.5Nigeria NPHCDA – Official website
Nigeria NPHCDA – Measles Follow-Up Campaign Field Guide
Ruanda
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Ruanda verfügt über ein sehr dichtes nationales Impfprogramm mit aktuell rund 96 Prozent Kinderimpfquote; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde aus den geprüften aktuellen Rechtsquellen nicht abgeleitet.Impfungen für Neugeborene und Kinder gehören zum verbindlichen Leistungspaket der Primärversorgung; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.HPV wird ausdrücklich schulbasiert durchgeführt; die nationale Strategie zielt auf mindestens 90 Prozent HPV-Impfung der Mädchen bis zum 15. Lebensjahr.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitseinrichtungen sind in Impf-, Infektionsschutz- und Public-Health-Strukturen eingebunden; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Public-Health-Maßnahmen festgestellt.Das Impfprogramm erfasst neben Kindern auch Schwangere und weitere Zielgruppen; HPV ist eine nationale prioritäre Zielgruppenimpfung.Public-Health-Emergency-Management ist eine nationale Priorität; Impfprogramme werden zur Eliminierung und Ausbruchskontrolle eingesetzt.Ruanda verfügt über HMIS-Strukturen und ein staatliches Immunization Cards Portal; Impfstatus und Programmdaten werden systematisch dokumentiert.Die geprüften aktuellen Nicht-COVID-Rechtsquellen belegen ein hochgradig organisiertes Impfprogramm, jedoch keine allgemeine Zugangssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5Rwanda Ministry of Health – Immunization / current statistics
Rwanda MoH – Health Service Packages for Public Health Facilities
Rwanda MoH – Immunization Cards Portal
Rwanda MoH – Mission 2027 / HPV strategy

São Tomé und Príncipe

São Tomé und Príncipe baut sein nationales Impfprogramm derzeit gezielt aus. Die nationale Strategie für impfpräventable Erkrankungen 2025–2029 richtet besonderes Augenmerk auf Zero-Dose- und untergeimpfte Kinder.

Während der African Vaccination Week 2026 wurden insbesondere Distrikte mit niedrigerer Impfquote priorisiert. Die Maßnahmen umfassen feste Impfstellen, mobile Teams, Haus-zu-Haus-Aktivitäten und Community-Mobilisierung. Gleichzeitig wird in drei prioritären Distrikten die Digitalisierung der Impfdaten pilotiert, um Impfaktivitäten nahezu in Echtzeit verfolgen zu können.

Das System weist damit eine hohe Zielgruppen- und Monitoringintensität auf. Eine allgemeine gesetzliche Schul-, Hochschul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung wurde aus den geprüften aktuellen Nicht-COVID-Quellen jedoch nicht abgeleitet.

Senegal

Senegal organisiert Routine- und Kampagnenimpfungen über das Programme Élargi de Vaccination. Die gesundheitspolitische Strategie 2025–2029 des Gesundheitsministeriums beschreibt Masern, Poliomyelitis, Gelbfieber, Meningitis und weitere Erkrankungen ausdrücklich als Krankheiten mit epidemischem Potenzial unter Surveillance.

Die Intensität der Ausbruchsreaktion zeigt die Masernsituation 2024: Von 557 bestätigten Fällen waren 84 Prozent ungeimpft. Im Dezember 2024 organisierte Senegal deshalb eine Massenimpfkampagne, in deren Rahmen mehr als sieben Millionen Kinder im Alter von neun Monaten bis 15 Jahren geimpft wurden.

Die hohe Reichweite solcher Kampagnen und die gezielte Priorisierung ungeimpfter Kinder werden entsprechend bewertet. Eine allgemeine gesetzliche Schul-, Hochschul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung wurde aus den geprüften aktuellen amtlichen Nicht-COVID-Quellen nicht abgeleitet.

Seychellen

Die Seychellen verfügen über ein außergewöhnlich dichtes Impfprogramm. Im November 2025 bestätigte die WHO die Eliminierung von Masern und Röteln. Nach WHO-Angaben vom April 2026 hält das Land seit den frühen 2000er-Jahren für beide Erkrankungen Impfquoten von über 95 Prozent.

Besonders stark ist die schulische Integration. Das School Health Programme des Ministry of Health erfasst alle öffentlichen und privaten Schulen. In Primary 1 werden MMR-, DT- und Polioimpfungen, in Primary 6 HPV und in Secondary 3 Td und Polio angeboten; weitere Impfungen erfolgen entsprechend dem nationalen EPI-Kalender.

Zwischen Juli 2025 und März 2026 führte das Land zusätzlich eine nationale Impfkampagne durch, die insbesondere Migranten und andere Bewohner auch an Arbeitsplätzen und auf abgelegenen Inseln erreichte. Impfkarte, Terminplanung und Surveillance sind eng organisiert. Die hohe Programmdichte und schulische Einbindung rechtfertigen entsprechend hohe Bewertungen, ohne daraus eine allgemeine gesetzliche Schulzugangssperre abzuleiten.

Sierra Leone

Sierra Leone führt Impfungen über das Expanded Programme on Immunization des Ministry of Health durch. Die amtliche EPI-Darstellung nennt aktuell 14 Krankheiten im nationalen Impfprogramm, darunter Hepatitis B, Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Hib, Polio, Pneumokokken, Rotavirus, Masern, Röteln, HPV, Tuberkulose und Malaria. Impfungen werden am Leistungsort kostenlos bereitgestellt.

Das EPI ist eng mit Disease Surveillance, der National Public Health Agency und weiteren Public-Health-Programmen verbunden. Der WHO-Impfkalender für Sierra Leone bildet die von der Regierung über den WHO/UNICEF Joint Reporting Form gemeldeten Alters- und Zielgruppen aktuell ab.

Bei epidemischen Situationen werden Impfungen risikobasiert intensiviert. Die starke Ausbruchsreaktion und Priorisierung besonders exponierter Gruppen wird in der Bewertung berücksichtigt. Eine allgemeine gesetzliche Regel, nach der fehlende Routineimpfungen automatisch den Zugang zu Schule, Hochschule oder Beschäftigung verhindern, wurde aus den geprüften aktuellen Nicht-COVID-Quellen jedoch nicht abgeleitet.

StaatKinder allgemeinKita / BetreuungSchuleStudium / AusbildungGesundheitsberufeSonstige BerufeBesondere RisikogruppenEpidemie / AusbruchNachweis / MeldungSanktion / KonsequenzTotalAmtliche Grundlage
São Tomé und Príncipe
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Das nationale Impfprogramm bietet Routineimpfungen über feste, mobile und aufsuchende Angebote; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde aus den geprüften aktuellen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen beginnen im frühen Kindesalter; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.HPV- und Nachholmaßnahmen erfassen auch ältere Kinder und Jugendliche; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal trägt das Impfprogramm operativ; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Die nationale Strategie 2025–2029 priorisiert ausdrücklich Zero-Dose-, untergeimpfte und vulnerable Bevölkerungsgruppen.Routineimpfung, epidemiologische Surveillance und Public-Health-Preparedness werden eng verknüpft; mobile und Tür-zu-Tür-Aktivitäten können bei Bedarf intensiviert werden.2026 wird die Digitalisierung der Impfdaten in prioritären Distrikten pilotiert; WHO/UNICEF erfassen nationale Impfquoten und VPD-Daten.Die geprüften Quellen belegen intensive Nachverfolgung und Programmdurchdringung, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5WHO – African Vaccination Week São Tomé und Príncipe 2026
WHO – São Tomé und Príncipe, National Strategy 2025–2029
WHO Immunization Data – São Tomé und Príncipe
Senegal
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Das Programme Élargi de Vaccination organisiert die Routineimpfung; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen amtlichen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen richten sich an Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Großkampagnen erfassen Kinder bis ins Schulalter; die Masernkampagne 2024 impfte mehr als sieben Millionen Kinder von 9 Monaten bis 15 Jahren.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal ist in Impf-, Surveillance- und Ausbruchsmaßnahmen eingebunden; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Ungeimpfte Kinder und epidemiologisch besonders betroffene Altersgruppen werden gezielt priorisiert.Masern, Polio, Gelbfieber, Meningitis und weitere epidemiegefährdete Krankheiten stehen unter Surveillance; Massenimpfkampagnen werden als Reaktion eingesetzt.Das Gesundheitsministerium dokumentiert Impfquoten, Ausbruchsdaten und Kampagnenergebnisse im nationalen Surveillance- und Planungssystem.Die amtlichen Quellen belegen ein starkes Impf- und Ausbruchsschutzprogramm, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5Sénégal – Lettre de Politique Sectorielle Santé 2025–2029
Sénégal – Ministère de la Santé et de l’Action sociale
Seychellen
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Das Expanded Programme on Immunisation erreicht seit Jahrzehnten sehr hohe Kinderimpfquoten; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen beginnen bei Geburt und werden über Gesundheitszentren angeboten; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Das staatliche School Health Programme impft ausdrücklich in Primary 1, Primary 6 und Secondary 3 und erfasst alle öffentlichen und privaten Schulen.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Berufsbezogene Hepatitis-B-Impfung wird für Hochrisikoberufe einschließlich Gesundheitsbeschäftigten empfohlen; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Auch weitere Hochrisikoberufe können berufsbezogene Impfempfehlungen erhalten; eine allgemeine Pflicht sämtlicher Beschäftigter besteht nicht.Impfangebote werden zielgruppenbezogen über Kinder-, Schul- und Erwachsenenprogramme sowie für beruflich Exponierte eingesetzt.Nach Eliminierung von Masern und Röteln wird jede Verdachtslage eng überwacht; importierte Fälle sollen rasch erkannt und beantwortet werden.Impfkarten, Terminpläne, Surveillance und nationale Impfdaten werden systematisch geführt; 2026 wird die Eliminierung durch verstärkte Einreisekontrolle und Fallverfolgung abgesichert.Die geprüften Quellen belegen eine sehr hohe Programmdichte und schulische Integration, jedoch keine allgemeine Zugangssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5Seychelles Ministry of Health – School Health Programme
WHO Seychelles – Protecting every generation through vaccines, 2026
Seychelles Ministry of Health – Annual Health Sector Performance Report
WHO Seychelles – National Immunization Strategy to 2030
Sierra Leone
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Das Expanded Programme on Immunization bietet Impfungen gegen 14 Krankheiten kostenlos am Leistungsort an; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde aus den geprüften aktuellen amtlichen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen beginnen im frühen Kindesalter und sind in die Reproductive and Child Health Services integriert; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.HPV und weitere altersbezogene Impfungen erfassen Jugendliche; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Im Rahmen der Mpox-Ausbruchsreaktion wurden Gesundheitspersonal und andere besonders exponierte Gruppen prioritär geimpft; dies rechtfertigt eine hohe risikobezogene Bewertung.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Das EPI zielt auf gerechte Versorgung; bei Ausbrüchen werden Kontakte, Gesundheitspersonal und Hochrisikogruppen besonders priorisiert.Das EPI ist eng mit Disease Surveillance und der National Public Health Agency verknüpft; Impfkampagnen werden zur Ausbruchsbekämpfung eingesetzt.Der nationale Impfkalender wird offiziell gemeldet und über WHO/UNICEF-JRF aktualisiert; EPI und NPHA überwachen Impf- und Krankheitsdaten.Die amtlichen Quellen belegen ein kostenloses, eng überwachtes Impfprogramm und starke Ausbruchsmaßnahmen, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5Sierra Leone Ministry of Health – Reproductive and Child Health / EPI
WHO Immunization Data – Sierra Leone vaccination schedule

Somalia

Somalia führt Routineimpfungen im Rahmen seines nationalen Gesundheits- und EPHS-Systems durch. Besonders relevant für die rechtliche Bewertung ist eine seit Februar 2025 geltende ausdrückliche Reisevorschrift des Ministry of Health and Human Services. Danach bestehen für Ein- und Ausreisende Anforderungen an Impfungen beziehungsweise Impfnachweise gegen Gelbfieber, Poliomyelitis und quadrivalente Meningokokken-Erkrankungen.

Besonders eindeutig ist die Gelbfieberregel: Reisende müssen unabhängig von Nationalität und Alter einen gültigen Gelbfieber-Impfnachweis vorlegen; medizinische Ausnahmen sind mit amtlichem Waiver möglich. Fehlt der vorgeschriebene Nachweis, nennt das Ministerium ausdrücklich Screening, Quarantäne oder Einreiseverweigerung als mögliche Konsequenzen.

Für die allgemeine Bevölkerung bleibt davon das Routine-Impfprogramm zu unterscheiden. Aus den geprüften aktuellen Bundesquellen ergibt sich keine allgemeine gesetzliche Regel, nach der fehlende Routineimpfungen automatisch den Zugang zu Kita, Schule, Hochschule oder Beschäftigung verhindern.

Südafrika

Südafrika verfügt über ein detailliertes Expanded Programme on Immunisation. Die aktuelle Primary-Healthcare-Leitlinie des National Department of Health verlangt, bei jedem Klinikbesuch das Road to Health Booklet zu kontrollieren und versäumte Impfungen nach dem Catch-up-Schema nachzuholen. Gleichzeitig enthält das Programm ein strukturiertes AEFI-Meldesystem.

Die rechtliche Public-Health-Struktur geht über reine Impfempfehlungen hinaus. Die Regulations on Surveillance and Control of Notifiable Medical Conditions verpflichten Gesundheitsbehörden und Einrichtungen zu Surveillance und Kontrollmaßnahmen bei meldepflichtigen Krankheiten. Leiter von Bildungs-, Betreuungs- und anderen Institutionen müssen Verdachtsfälle und Kontakte melden; die zuständigen Behörden können Maßnahmen zur Unterbrechung der Übertragung bis hin zur Schließung einer Einrichtung veranlassen.

Impfungen für besondere Risikogruppen sind ebenfalls differenziert geregelt. So werden bei Influenza unter anderem Schwangere, ältere Menschen, Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen und bestimmte Gesundheitspersonen priorisiert. Eine allgemeine gesetzliche Pflicht sämtlicher Routineimpfungen für alle Kinder oder Beschäftigten wird daraus jedoch nicht abgeleitet.

Südsudan

Südsudan organisiert Routineimpfungen über das Expanded Programme on Immunization. Der Health Statistics Abstract 2025 des Ministry of Health dokumentiert Impfquoten für BCG, Polio, Pentavalent- und Masernimpfstoffe sowie Tetanus-Diphtherie-Impfungen bei Schwangeren. Die ausgewiesenen Werte beruhen auf Routine-DHIS2-Daten der Gesundheitseinrichtungen.

Der Annual Health Sector Performance Report 2024–2025 zeigt zugleich die laufende Erweiterung des Programms. Die zweite Masernimpfdosis wurde auf alle 80 Counties ausgeweitet; außerdem wurden Pneumokokken-, Rotavirus- und Malariaimpfprogramme ausgebaut. Dafür wurden Hunderte Trainer und mehr als zweitausend Impfkräfte geschult und landesweit eingesetzt.

Die starke Programmausweitung, das Monitoring und die gezielte Bearbeitung von Impflücken rechtfertigen hohe Bewertungen für Risikogruppen, Ausbruchsschutz und Nachweis. Eine allgemeine gesetzliche Schul-, Hochschul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung wurde aus den geprüften aktuellen amtlichen Quellen nicht abgeleitet.

Sudan

Sudan unterhält trotz der außergewöhnlich schwierigen Versorgungslage ein föderales Public-Health-, Surveillance- und Impfmanagement. Das Federal Ministry of Health nennt die Verwaltung nationaler Gesundheitsdatenbanken, statistischer Erhebungen und gesundheitlicher Überwachung ausdrücklich als eigene Aufgaben.

Besonders relevant sind derzeit Epidemie- und Grenzgesundheitsstrukturen. Das Ministerium verfügt über eine Generaldirektion für Health Emergencies and Epidemic Control. Bei der Wiederinbetriebnahme des Flughafens Khartum wurde 2026 ausdrücklich die Funktionsfähigkeit des Quarantänebüros, der Gesundheitsstrukturen in Ankunfts- und Abflugbereichen sowie der internationalen Impfstelle überprüft.

Diese Strukturen rechtfertigen hohe Bewertungen für Ausbruchsschutz und Nachweis beziehungsweise Meldung. Aufgrund der kriegsbedingt fragmentierten Versorgungslage werden allgemeine rechtliche Zugangspflichten dagegen zurückhaltend bewertet: Aus den geprüften aktuellen Bundesquellen ergibt sich keine allgemeine Regel, nach der fehlende Routineimpfungen automatisch den Zugang zu Kita, Schule, Hochschule oder Beschäftigung verhindern.

StaatKinder allgemeinKita / BetreuungSchuleStudium / AusbildungGesundheitsberufeSonstige BerufeBesondere RisikogruppenEpidemie / AusbruchNachweis / MeldungSanktion / KonsequenzTotalAmtliche Grundlage
Somalia
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Somalia führt Routineimpfungen über das nationale EPI/EPHS durch; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde in den geprüften aktuellen Bundesquellen nicht festgestellt.Routineimpfungen erfassen Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Routine-, Polio- und Nachholkampagnen erfassen Kinder auch außerhalb von Gesundheitseinrichtungen; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal ist zentral in Impf- und Ausbruchsprogrammen eingebunden; eine pauschale Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher Beschäftigter festgestellt; für internationale Reisende bestehen dagegen konkrete Impfanforderungen.Zero-Dose-, untergeimpfte und schwer erreichbare Kinder werden besonders priorisiert; medizinische Ausnahmen sind bei Reiseimpfpflichten vorgesehen.Polio und andere impfpräventable Erkrankungen werden durch Routineimpfung und Kampagnen bekämpft; zusätzlich gelten seit Februar 2025 konkrete grenzbezogene Impfanforderungen.Für Ein- und Ausreisende verlangt das Gesundheitsministerium gültige Impfnachweise; Impfprogramme und Gesundheitsdaten werden staatlich überwacht.Seit Februar 2025 können Reisende ohne erforderlichen Gelbfieber-Impfnachweis Screening, Quarantäne oder Einreiseverweigerung unterliegen; die Reisevorgabe ist damit ausdrücklich sanktionsbewehrt.5Somalia Ministry of Health – Mandatory Yellow Fever and other vaccine requirements for travelers, 2025
Somalia Ministry of Health – Ministry / EPHS
Südafrika
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Das Expanded Programme on Immunisation stellt einen nationalen Kinderimpfkalender bereit; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für jedes Kind wurde aus den geprüften aktuellen Bundesnormen nicht abgeleitet.Bei Aufnahme eines Kindes in eine Betreuungs- oder Bildungseinrichtung kann nach den einschlägigen Public-Health-Regeln ein schriftlicher Impfnachweis verlangt werden; dies ist stärker als eine rein freiwillige Programmanbindung.Impfstatus wird im Road to Health Booklet dokumentiert und schulische Programme ergänzen die Routineversorgung; eine generelle automatische Schulausschlussregel allein wegen unvollständiger Routineimpfung wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Influenza- und weitere Impfstrategien priorisieren bestimmte medizinische Risikogruppen einschließlich Gesundheitspersonal; keine pauschale Routinepflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Public-Health-Maßnahmen festgestellt.Der nationale Impfkalender umfasst Catch-up-Regeln; Influenza- und andere Impfungen priorisieren Schwangere, Ältere, chronisch Kranke und weitere Risikogruppen.Die geltenden Regulations on Surveillance and Control of Notifiable Medical Conditions erlauben umfassende Public-Health-Reaktionen einschließlich Maßnahmen in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen.AEFI müssen gemeldet werden; impfpräventable Erkrankungen wie Masern, Diphtherie, Pertussis und Polio unterliegen der nationalen Surveillance.Bei meldepflichtigen Erkrankungen können institutionelle und behördliche Kontrollmaßnahmen bis zur Schließung einer Einrichtung angeordnet werden; eine allgemeine Routine-Impf-Sanktion für alle Personen besteht daraus nicht.5South Africa Department of Health – Primary Healthcare Chapter 13: Immunisation, 2024
South African Government – Regulations on Surveillance and Control of Notifiable Medical Conditions
South African Government – National Health Act 61 of 2003
Südsudan
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Das Expanded Programme on Immunization stellt Routineimpfungen bereit; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen amtlichen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen richten sich an Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Routine-, Catch-up- und Kampagnenimpfungen erfassen Kinder; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal und Impfkräfte werden landesweit geschult und eingesetzt; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Das Programm priorisiert Kinder mit Impflücken, schwer erreichbare Gebiete, Schwangere sowie Zielgruppen neuer Impfstoffe.Routineimpfung, neue Impfstoffe und Supplemental Immunization Activities werden zur Kontrolle von Masern, Polio und weiteren impfpräventablen Erkrankungen eingesetzt.Die Impfquoten werden aus Routine-DHIS2-Daten abgeleitet; der Health Statistics Abstract dokumentiert Antigen-, Bundesstaaten- und Zeittrends.Die amtlichen Quellen belegen intensive Impf-, Trainings- und Monitoringmaßnahmen, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5South Sudan Ministry of Health – 2025 Health Statistics Abstract
South Sudan Ministry of Health – Annual Health Sector Performance Report 2024–2025
Sudan
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Sudan verfügt über ein nationales Impf- und Public-Health-System; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen Bundesquellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen richten sich an Kinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde in den geprüften aktuellen Quellen nicht festgestellt.Impfkampagnen und Nachholmaßnahmen erfassen Kinder auch in Krisen- und Rückkehrgebieten; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal ist in Impf-, Quarantäne- und Epidemiekontrollstrukturen eingebunden; eine pauschale Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher Beschäftigter festgestellt; grenz- und reisebezogene Gesundheitsvorschriften können gesonderte Anforderungen enthalten.Im Kontext von Krieg, Vertreibung und Rückkehr werden besonders gefährdete Kinder und Bevölkerungsgruppen durch Impf- und Gesundheitsmaßnahmen priorisiert.Das Bundesgesundheitsministerium unterhält eine Generaldirektion für Health Emergencies and Epidemic Control; Impf- und Quarantänestrukturen sind Teil der Ausbruchs- und Grenzgesundheit.Das Ministerium führt nationale Gesundheitsdatenbanken und statistische Systeme; an Grenzübergängen bestehen Quarantäne- und internationale Impfstellen.Bei grenzbezogenen Gesundheitsmaßnahmen können Nachweis- und Quarantänevorgaben praktische Konsequenzen entfalten; eine allgemeine Sanktion allein wegen fehlender Routineimpfung wurde nicht festgestellt.5Sudan Federal Ministry of Health – Ministry mandate and national health databases
Sudan Federal Ministry of Health – Khartoum Airport quarantine and international vaccination facilities, 2026

Tansania

Tansania besitzt eine deutlich verbindlichere gesetzliche Impfstruktur als viele Staaten der Region. Der aktuelle Public Health Act, Cap. 99 R.E. 2023 enthält ausdrückliche Impfpflichten und Eingriffsbefugnisse. Schwangere müssen sich gegen Tetanus und gegebenenfalls weitere vom Minister festgelegte impfpräventable Krankheiten immunisieren. Der Minister kann außerdem Gebiete durch Veröffentlichung in der Gazette zu verpflichtenden Impfgebieten erklären.

Besonders eindeutig ist die Verbindung mit dem Schulbesuch. Nach Artikel 23 darf ein Kind weder in eine Grundschule aufgenommen werden noch diese besuchen, bevor der Schule eine Impfkarte vorgelegt wurde. Fehlt diese Voraussetzung, müssen Eltern, Sorgeberechtigte oder die Schulleitung eine unverzügliche Immunisierung veranlassen. Auch bei Einreise enthält das Gesetz konkrete Vorgaben zum Gelbfiebernachweis.

Das nationale Immunization and Vaccine Development Programme bleibt zugleich eines der zentralen Präventionsprogramme des Gesundheitsministeriums. Der aktuelle Leistungsbericht dokumentiert für 2024 mehr als drei Millionen geimpfte Kinder sowie ein nationales HPV-Ziel von über fünf Millionen Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren.

Togo

Togo organisiert Routineimpfungen über das Programme Élargi de Vaccination. Der amtliche Leistungsbericht 2024 dokumentiert die nationale Impfversorgung, Surveillance und mehrere impfpräventable Erkrankungen detailliert.

Besonders relevant ist die Masernsituation: 2024 wurden 893 Verdachtsfälle untersucht und 343 Masernfälle bestätigt. 18 von 39 Gesundheitsdistrikten erreichten Ausbruchskriterien. Die Regierung meldete die Epidemie entsprechend den Internationalen Gesundheitsvorschriften, aktivierte das Public Health Emergency Operations Centre und führte Response-Impfungen durch. Für 2025 wurden weitere nationale Masern-Röteln- und Polio-Kampagnen umgesetzt.

Le nationale Gesundheitsinformationsbulletin weist Masern, Polio, Gelbfieber und weitere Erkrankungen ausdrücklich im System der verpflichtenden epidemiologischen Meldung aus. Eine allgemeine gesetzliche Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung wird aus diesen amtlichen Quellen jedoch nicht abgeleitet.

Tschad

Der Tschad befindet sich weiterhin in einer besonders intensiven Polio-Ausbruchsreaktion. Im April 2025 starteten die Gesundheitsminister der Staaten des Tschadseebeckens in N’Djamena eine synchronisierte regionale Impfkampagne. Mehr als die Hälfte der 2024 im Tschad gemeldeten Poliofälle war epidemiologisch mit dem in Kamerun zirkulierenden Virusstamm verbunden.

Die Kampagnen wurden 2026 fortgesetzt. Eine vom Gesundheitsministerium geleitete nationale Polio-Impf-, Vitamin-A- und Entwurmungskampagne zielte im Juli 2026 auf mehr als 6,5 Millionen Kinder und setzte Haus-zu-Haus-Teams ein. Mobile und grenznahe Bevölkerungsgruppen werden besonders berücksichtigt.

Auch der WHO-Polio-Notfallausschuss stellte im März 2026 weiterhin eine erhebliche cVDPV2-Übertragung im Tschad fest. Entsprechend werden Ausbruchsschutz, Risikogruppen und Monitoring sehr hoch bewertet. Eine allgemeine gesetzliche Schul-, Hochschul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung wurde aus den geprüften aktuellen Quellen nicht abgeleitet.

Tunesien

Tunesien verfügt über ein langjähriges nationales Impfprogramm mit altersbezogenem Kinderimpfkalender. Seit 2025 gehört auch die HPV-Impfung zum staatlichen Programm. Die über den WHO/UNICEF Joint Reporting Form gemeldeten aktuellen Daten weisen die HPV-Impfung national für Mädchen im Alter von 12 Jahren aus.

Für die rechtliche Bewertung muss die heutige Routineimpfung klar von der COVID-19-Sondergesetzgebung getrennt werden. Das Décret-loi n° 2021-1 vom 22. Oktober 2021 führte seinerzeit einen weitreichenden COVID-Impfpass ein, der unter anderem für Bildungs- und Hochschuleinrichtungen, Kindergärten, öffentliche Einrichtungen und Arbeitsplätze verlangt wurde und bei Beschäftigten sogar unbezahlte Suspendierung vorsehen konnte.

Diese außergewöhnlichen COVID-Regeln werden jedoch nicht als allgemeine heutige Routine-Impfpflicht gewertet. Für die regulären Nicht-COVID-Impfungen wurde in den geprüften aktuellen Grundlagen keine vergleichbare allgemeine Zugangssanktion für Kita, Schule, Hochschule oder Beschäftigung festgestellt.

StaatKinder allgemeinKita / BetreuungSchuleStudium / AusbildungGesundheitsberufeSonstige BerufeBesondere RisikogruppenEpidemie / AusbruchNachweis / MeldungSanktion / KonsequenzTotalAmtliche Grundlage
Tansania
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Der Public Health Act verpflichtet Eltern bzw. Sorgeberechtigte, Kinder gegen die vom Minister vorgeschriebenen impfpräventablen Erkrankungen immunisieren zu lassen; für tansanische Kinder und Schwangere sind Impfungen und Bescheinigungen gebührenfrei.Die gesetzliche Kinderimpfpflicht gilt auch im typischen Betreuungsalter; eine eigenständige allgemeine Kita-Ausschlussnorm wurde in der geprüften Vorschrift nicht festgestellt.Nach Art. 23 Public Health Act darf ein Kind ohne vorgelegte Impfkarte nicht in eine Grundschule aufgenommen werden oder diese besuchen; bei fehlender Voraussetzung ist eine unverzügliche Immunisierung zu organisieren.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb besonderer Public-Health-Anordnungen wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal kann als Risikogruppe oder durch konkrete Public-Health-Anordnungen erfasst werden; eine pauschale Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe gegen alle Routinekrankheiten wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter festgestellt.Schwangere sind gesetzlich zur Tetanus- und gegebenenfalls weiteren vorgeschriebenen Immunisierung verpflichtet; weitere Risikogruppen können gezielt geimpft werden.Der Minister kann Gebiete zu verpflichtenden Impfgebieten erklären; bei Infektionsereignissen sind Impfmaßnahmen für Risikopopulationen vorgesehen.Impfkarten sind für den Grundschulzugang ausdrücklich vorgeschrieben; nationale Impf- und Surveillance-Daten werden systematisch erfasst.Fehlender Impfnachweis verhindert nach Art. 23 die Aufnahme bzw. Teilnahme an der Grundschule; Einreisende ohne erforderliches Gelbfieberzertifikat müssen sich am Einreiseort gegen Gebühr impfen lassen.5Tanzania Ministry of Health – Public Health Act, Cap. 99 R.E. 2023
Tanzania Ministry of Health – Annual Health Sector Performance Profile / Immunization
Togo
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Das Programme Élargi de Vaccination organisiert die Routineimpfung; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Kinder wurde aus den geprüften aktuellen amtlichen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen erfassen Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Nationale Masern-Röteln-, HPV- und Polio-Kampagnen erfassen Kinder bis ins Schulalter; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal ist in Impf-, Surveillance- und Ausbruchsmaßnahmen eingebunden; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Zero-Dose-, untergeimpfte und in Ausbruchsgebieten lebende Kinder werden durch Catch-up- und Response-Kampagnen gezielt priorisiert.2024 waren 18 von 39 Gesundheitsdistrikten von Masernausbrüchen betroffen; das Public Health Emergency Operations Centre wurde aktiviert und Response-Impfungen durchgeführt.Masern, Polio, Gelbfieber, Meningitis und weitere Krankheiten sind Teil der verpflichtenden epidemiologischen Meldung; PEV-Daten und Impfquoten werden national dokumentiert.Die amtlichen Quellen belegen intensive Impf- und Ausbruchsmaßnahmen, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5Togo Ministry of Health – Rapport annuel de performance 2024
Togo Ministry of Health – Bulletin national de l’information sanitaire
Togo Ministry of Health – Nationale Impfkampagne 24.–30. November 2025
Tschad
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Der Tschad betreibt ein nationales Routine-Impfprogramm; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen Quellen nicht abgeleitet.Routine- und Outreach-Impfungen erfassen Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Nationale Impfkampagnen erreichen Kinder systematisch auch außerhalb von Gesundheitseinrichtungen; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheits- und Impfpersonal ist zentral in Kampagnen und Surveillance eingebunden; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Mobile, grenznahe und schwer erreichbare Bevölkerungsgruppen sowie Kinder mit Impflücken werden bei Polio- und anderen Kampagnen besonders priorisiert.Der Tschad ist von fortbestehender cVDPV-Übertragung betroffen; 2025 und 2026 wurden großflächige synchronisierte und nationale Polio-Impfkampagnen durchgeführt.Kampagnen umfassen epidemiologische Datenauswertung, Monitoring und grenzüberschreitende Koordination; Surveillance ist zentraler Bestandteil der Polio-Reaktion.Die aktuellen Quellen belegen sehr intensive Ausbruchsimpfung und Nachverfolgung, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5WHO Chad – Lake Chad Basin polio vaccination campaign 2025
UNICEF Chad – Nationale Polio-Impfkampagne 2026
WHO – Polio IHR Emergency Committee, March 2026
Tunesien
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Tunesien verfügt über ein nationales Routine-Impfprogramm für Kinder; eine allgemeine gesetzliche Pflicht sämtlicher Routineimpfungen wurde aus den geprüften aktuellen Nicht-COVID-Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen beginnen im frühen Kindesalter; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht außerhalb der früheren COVID-Sonderregel wurde nicht festgestellt.HPV ist national für 12-jährige Mädchen vorgesehen und wird schulnah bzw. im Rahmen des nationalen Programms angeboten; eine allgemeine Routine-Schulzugangssperre wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb der COVID-Sonderregel wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote können Gesundheitspersonal erfassen; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb besonderer epidemiologischer Maßnahmen festgestellt.Der nationale Impfkalender enthält alters- und zielgruppenbezogene Impfungen; HPV ist aktuell ausdrücklich auf Mädchen im Alter von 12 Jahren ausgerichtet.Das nationale Impfprogramm und die Surveillance dienen der Kontrolle und Eliminierung impfpräventabler Erkrankungen; in epidemiologischen Lagen können zusätzliche Maßnahmen erfolgen.Der nationale Impfkalender wird über den WHO/UNICEF Joint Reporting Form offiziell gemeldet und fortlaufend aktualisiert.Die 2021 eingeführten weitreichenden COVID-Pass-Sanktionen werden nicht auf die heutige allgemeine Routine-Impfpflicht übertragen; für Nicht-COVID-Routineimpfungen wurde keine vergleichbare allgemeine Zugangssanktion festgestellt.5WHO Immunization Data – Tunisia HPV vaccination schedule
Tunisia Legal Database – COVID vaccination-pass decree-law 2021 (historical special regime)

Sambia

Sambia organisiert Routineimpfungen über das Ministry of Health und die Primary- und Community-Healthcare-Strukturen. Maternal and Child Health umfasst ausdrücklich Kinderimpfungen; Outreach-Angebote ergänzen die Versorgung über Gesundheitszentren und Rural Health Posts.

Besonders relevant ist 2026 die Polio-Ausbruchsreaktion. Nach dem Nachweis von zirkulierendem vaccine-derived Poliovirus Typ 2 in einer Umweltprobe aus Lusaka im Dezember 2025 erklärte die Regierung einen Ausbruch gemäß den Internationalen Gesundheitsvorschriften. Das Ministry of Health aktivierte ein Polio Type-2 Incident Management System, intensivierte AFP- und Abwasser-Surveillance und leitete Felduntersuchungen sowie Risikobewertungen ein.

Für Kinder unter fünf Jahren in Hochrisikogebieten wurden gezielte Impfkampagnen mit neuartigem oralem Polioimpfstoff geplant. Die hohe Intensität von Risikobewertung, Surveillance und Ausbruchsimpfung wird entsprechend bewertet. Eine allgemeine gesetzliche Schul-, Hochschul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung wurde aus den geprüften aktuellen amtlichen Quellen nicht abgeleitet.

Simbabwe

Simbabwe führt Routineimpfungen über das Expanded Programme on Immunisation des Ministry of Health and Child Care durch. Das Programm verbindet Impfangebote in Gesundheitseinrichtungen mit Outreach-, Schul- und Kampagnenaktivitäten und richtet besonderes Augenmerk auf Kinder mit Impflücken und schwer erreichbare Bevölkerungsgruppen.

Das Public-Health-System verfügt zugleich über weitreichende Instrumente für gefährliche Infektionskrankheiten. Bei Ausbruchslagen können Surveillance, Kontaktverfolgung, Isolation, Quarantäne und weitere behördliche Kontrollmaßnahmen eingesetzt werden. Impfkampagnen werden bei epidemiologischer Notwendigkeit verstärkt und mit dem nationalen Disease-Surveillance-System verbunden.

Für die Bewertung werden deshalb Risikogruppen, Ausbruchsschutz und Nachweis beziehungsweise Meldung hoch eingestuft. Aus den geprüften aktuellen Nicht-COVID-Grundlagen ergibt sich jedoch keine allgemeine Regel, nach der fehlende Routineimpfungen automatisch den Zugang zu Kita, Schule, Hochschule oder Beschäftigung verhindern.

Uganda

Uganda besitzt mit dem Immunisation Act eine besonders klare gesetzliche Impfstruktur. Das Gesetz dient ausdrücklich der verpflichtenden Immunisierung von Kindern, Frauen im reproduktiven Alter und weiteren Zielgruppen gegen gesetzlich erfasste impfpräventable Krankheiten.

Besonders eindeutig ist die Verbindung zu Betreuung und Bildung. Für die Aufnahme eines Kindes in Day Care Centre, Pre-Primary oder Primary Education muss eine Impfkarte vorgelegt werden. Die verantwortliche Einrichtung muss eine Kopie der Impfkarte jedes aufgenommenen Kindes aufbewahren. Medizinische Kontraindikationen können durch ein ärztliches Zertifikat berücksichtigt werden; für die übrigen Impfungen bleibt der Nachweis erforderlich.

Zusätzlich verpflichtet das Gesetz Frauen im Alter von 18 bis 49 Jahren zur vollständigen Tetanusimmunisierung. Bei Mädchen von 15 bis 17 Jahren tragen Eltern und teilweise die besuchte Bildungseinrichtung Verantwortung; für Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren enthält das Gesetz eine HPV-Impfpflicht. Uganda erhält deshalb bei Kinderimpfung, Betreuung, Schule, Zielgruppen, Nachweis und Sanktionen sehr hohe Bewertungen.

Zentralafrikanische Republik

Die Zentralafrikanische Republik führt Routine- und Zusatzimpfungen unter schwierigen Versorgungsbedingungen durch. Wegen cVDPV2 wurden landesweite Polio-Impfkampagnen umgesetzt; zugleich besteht ein nationaler Gelbfieber-Eliminationsplan mit Massenimpfung. Abgelegene und unzureichend geimpfte Bevölkerungsgruppen werden dabei besonders priorisiert. Eine allgemeine gesetzliche Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung wurde aus den geprüften offiziellen Quellen nicht abgeleitet.

StaatKinder allgemeinKita / BetreuungSchuleStudium / AusbildungGesundheitsberufeSonstige BerufeBesondere RisikogruppenEpidemie / AusbruchNachweis / MeldungSanktion / KonsequenzTotalAmtliche Grundlage
Sambia
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Das Ministry of Health betreibt Routineimpfungen über Primary und Community Healthcare; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen amtlichen Quellen nicht abgeleitet.Maternal and Child Health umfasst ausdrücklich Kinderimpfungen; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Routine- und Kampagnenimpfungen erfassen Kinder; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde in den geprüften aktuellen Quellen nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Bei risikobezogenen Impfprogrammen können Gesundheitspersonal und Frontline-Gruppen priorisiert werden; keine pauschale Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Bei Ausbrüchen werden Hochrisikogebiete und besonders gefährdete Gruppen gezielt priorisiert; die Polio-Reaktion 2026 richtet sich an Kinder unter fünf Jahren in Hochrisikogebieten.Nach Nachweis von cVDPV2 im Dezember 2025 erklärte die Regierung 2026 einen Ausbruch, aktivierte ein Incident Management System und plante gezielte nOPV2-Impfkampagnen.AFP- und Abwasser-Surveillance, Felduntersuchungen und Risikobewertungen werden national eingesetzt; Impfprogramme werden systematisch überwacht.Die aktuellen amtlichen Quellen belegen intensive Routine- und Ausbruchsimpfung, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5Zambia Ministry of Health – Health Services & Programmes
Zambia Ministry of Health – Polio update, 24 February 2026
Simbabwe
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Das Expanded Programme on Immunisation organisiert Routineimpfungen für Kinder; eine allgemeine gesetzliche Pflicht sämtlicher Routineimpfungen für jedes Kind wurde aus den geprüften aktuellen Grundlagen nicht abgeleitet.Routineimpfungen beginnen im Säuglingsalter und werden über Primärversorgung und Outreach angeboten; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Schul- und gemeindebasierte Kampagnen erfassen Kinder und Jugendliche, insbesondere bei HPV, Masern/Röteln und Catch-up-Maßnahmen; eine allgemeine Schulzugangssperre wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal gehört bei bestimmten Ausbruchs- und risikobezogenen Impfstrategien zu priorisierten Gruppen; keine pauschale Routinepflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Public-Health-Maßnahmen festgestellt.Zero-Dose-, untergeimpfte und schwer erreichbare Kinder sowie epidemiologisch exponierte Gruppen werden durch gezielte Strategien priorisiert.Das Public-Health-Recht ermöglicht bei gefährlichen Infektionskrankheiten weitreichende Kontrollmaßnahmen; Impfkampagnen werden bei Polio, Masern, Cholera und anderen Risiken intensiviert.Impfstatus, AEFI und impfpräventable Erkrankungen werden über nationale Surveillance- und Gesundheitsinformationssysteme erfasst.Bei gefährlichen Infektionslagen können behördliche Public-Health-Maßnahmen verbindliche Konsequenzen haben; eine allgemeine Sanktion allein wegen fehlender Routineimpfung wurde nicht festgestellt.5Zimbabwe Ministry of Health and Child Care – Official portal
Zimbabwe Parliament – Public Health Act [Chapter 15:17]
Uganda
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Der Immunisation Act verpflichtet Eltern bzw. Sorgeberechtigte ausdrücklich, Kinder entsprechend dem gesetzlichen Impfplan vollständig gegen die erfassten impfpräventablen Erkrankungen immunisieren zu lassen.Für die Aufnahme in Day Care Centre oder Pre-Primary Education muss eine Impfkarte vorgelegt werden; medizinische Ausnahmen sind gesetzlich geregelt.Auch für Primary Education ist die Impfkarte gesetzliche Aufnahmevoraussetzung; die Einrichtung muss eine Kopie der Karte jedes aufgenommenen Kindes aufbewahren.Für ältere Schülerinnen und junge Frauen enthält das Gesetz spezifische Tetanuspflichten; eine allgemeine Impfpflicht sämtlicher Hochschulstudierender wurde nicht festgestellt.Der Act erfasst neben Kindern auch Frauen im reproduktiven Alter und weitere Zielgruppen; Gesundheitspersonal kann über Zielgruppen- und Ausbruchsregeln betroffen sein, ohne pauschale Berufspflicht gegen alle Antigene.Eine allgemeine Impfpflicht sämtlicher Beschäftigter unabhängig von Zielgruppe oder Risiko wurde nicht festgestellt.Frauen von 18–49 Jahren, Mädchen von 15–17 Jahren sowie Kinder im HPV-Zielalter sind ausdrücklich gesetzlich erfasste Zielgruppen; medizinische Ausnahmen sind vorgesehen.Das Gesetz erlaubt Impfmaßnahmen gegen immunisierbare Krankheiten und unterstützt behördliche Reaktionen auf Public-Health-Risiken.Impfkarten sind gesetzlich vorgeschrieben und müssen von Betreuungseinrichtungen sowie Vor- und Grundschulen dokumentiert werden.Die Nichtbefolgung gesetzlicher Impfpflichten und Aufnahmevorschriften kann eine Straftat darstellen; fehlender Nachweis verhindert die reguläre Aufnahme in Day Care, Pre-Primary oder Primary Education.5Uganda Ministry of Health – Immunisation Act
Uganda Ministry of Health – Immunisation Act publication page
Zentralafrikanische Republik
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Die Zentralafrikanische Republik betreibt ein nationales Routine-Impfprogramm; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen offiziellen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen erfassen Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Nationale Masern-/Röteln-, Polio- und weitere Kampagnen erfassen Kinder; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal ist in Impf-, Surveillance- und Ausbruchsmaßnahmen eingebunden; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Abgelegene, Zero-Dose- und untergeimpfte Kinder sowie saisonal mobile Bevölkerungen werden besonders priorisiert.Nach cVDPV2-Übertragung wurden landesweite Polio-Impfkampagnen durchgeführt; zusätzlich besteht ein nationaler Plan zur Gelbfieberelimination mit Massenimpfung.Die aktuelle Public Health Situation Analysis dokumentiert Routineimpfquoten, Ausbrüche und nationale Impfpläne detailliert.Die geprüften offiziellen Quellen belegen intensive Routine- und Kampagnenimpfung, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5WHO Central African Republic – Polio protection in remote communities
WHO Central African Republic – Public Health Situation Analysis Dec 2025
WHO Central African Republic – Publications

Gesamtübersicht Afrika – Vergleich

StaatKinder allgemeinKita / BetreuungSchuleStudium / AusbildungGesundheitsberufeSonstige BerufeBesondere RisikogruppenEpidemie / AusbruchNachweis / MeldungSanktion / KonsequenzTotalAmtliche Grundlage
Égypte
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Das ägyptische Gesundheitsministerium führt ausdrücklich einen „National Compulsory Vaccination Schedule“ für Säuglinge und Vorschulkinder.Der Pflichtkalender erfasst Säuglinge und Vorschulkinder mit altersbezogenen Dosen; Betreuungseinrichtungen werden deshalb hoch bewertet, ohne eine eigenständige allgemeine Ausschlussnorm zu unterstellen.Der Pflichtkalender reicht in das Vorschulalter; eine pauschale nationale Schul-Ausschlussregel allein wegen fehlender Routineimpfung wurde aus der geprüften Ministeriumsquelle nicht abgeleitet.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Für einzelne Expositionen und Risikokonstellationen können zusätzliche Impfanforderungen gelten; keine pauschale Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb von COVID-19 festgestellt.Das nationale Programm enthält Kontraindikations-, Nachhol- und risikobezogene Regelungen.Das Pflichtimpfprogramm dient ausdrücklich der Kontrolle übertragbarer Krankheiten; zusätzliche Kampagnen können bei epidemiologischer Gefährdung eingesetzt werden.Impfungen werden altersbezogen dokumentiert; verspätete Kinder sollen nach einem beschleunigten Schema nachgeimpft werden.Die Routineimpfungen des nationalen Pflichtkalenders sind obligatorisch; eine darüber hinausgehende pauschale Schul- oder Beschäftigungssanktion wurde nicht angesetzt.5Egypt Ministry of Health – Child Health / National Compulsory Vaccination Schedule
Algerien
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Art. 40 des Gesundheitsgesetzes verpflichtet die zuständigen Gesundheitsdienste, die obligatorischen Impfungen kostenlos für die betroffenen Bevölkerungsgruppen sicherzustellen; der Pflichtkalender wird durch Verordnung festgelegt.Der Pflichtkalender beginnt im Säuglingsalter und erfasst Kinder systematisch; eine eigenständige allgemeine Kita-Ausschlussfolge wurde nicht als nationale Regel angesetzt.Der aktuelle Pflichtkalender reicht bis ins Schul-/Jugendalter; 2026 wurde u. a. HPV im Alter von 11–13 Jahren aufgenommen.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Bestimmte Risiko-/Expositionsgruppen können durch Pflicht- oder Kampagnenimpfungen erfasst werden; keine undifferenzierte Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko-/Epidemieregelungen.Art. 41 erlaubt Impfkampagnen zum Schutz von Risikopersonen; der Pflichtkalender bestimmt weitere Zielgruppen.Art. 41 des Gesundheitsgesetzes verpflichtet die Gesundheitsbehörden bei Epidemierisiko zur Organisation von Impfkampagnen und geeigneten Schutzmaßnahmen.Der Pflichtkalender ist regulatorisch festgelegt und wurde zuletzt mit Erlass vom 28. April 2026 aktualisiert.Es besteht ein gesetzlich ausdrücklich bezeichnetes System obligatorischer Impfungen; konkrete Zugangssanktionen werden ohne spezielle Norm nicht pauschal angenommen.5Algérie – Loi n° 18-11 relative à la santé, Art. 40–41
Algérie – Journal officiel n°36/2026, calendrier des vaccinations obligatoires
Angola
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Die Lei 25/12 verpflichtet den Staat, Routine- und Kampagnenimpfungen als Mindestgesundheitsdienst für Kinder bereitzustellen; die ENI 2026–2030 zielt auf 90 % Abdeckung bis 2030.Routineimpfung gehört ausdrücklich zu den obligatorisch bereitzustellenden Mindestleistungen der frühkindlichen Gesundheitsversorgung; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Impfkampagnen können Schulen/Gemeinschaften einbeziehen; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Keine pauschale allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe außerhalb von COVID-19 festgestellt.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb von COVID-19 festgestellt.Die nationale Strategie priorisiert Zero-Dose-Kinder und weitere schwer erreichbare bzw. vulnerable Gruppen.2025/26 wurden Polio-, Masern/Röteln- und Cholera-Impfkampagnen als Ausbruchsreaktion eingesetzt; Surveillance und Reaktion sind zentrale ENI-Ziele.Die ENI 2026–2030 stärkt Monitoring, Surveillance und die Nachverfolgung der Impfquote.Die geprüften Nicht-COVID-Grundlagen setzen auf staatliche Bereitstellung, Kampagnen und Abdeckungsziele; eine generelle Sanktion wegen Ablehnung von Routineimpfungen wurde nicht festgestellt.5Angola – Lei n.º 25/12, Protecção e Desenvolvimento Integral da Criança
WHO Angola – National Immunization Strategy 2026–2030
WHO Angola – Immunization portfolio review, July 2026
Äquatorialguinea
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Das staatliche PAV besteht seit 1986; das Gesundheitsministerium bezeichnet Impfungen als kostenloses Recht der Kinder und die Eltern/Tutoren als verpflichtet, für die Immunisierung ihrer Kinder zu sorgen.Routineimpfungen beginnen im frühen Kindesalter; eine eigenständige allgemeine Kita-Ausschlussnorm wurde nicht festgestellt.Seit 1986 gehört Tetanusimpfung zum schulischen Impfkalender; Impfkampagnen werden auch an Schulen durchgeführt, ohne dass eine allgemeine Schul-Ausschlussregel festgestellt wurde.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Keine pauschale allgemeine Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe aus den geprüften Nicht-COVID-Quellen festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter aus den geprüften Nicht-COVID-Quellen festgestellt.Das PAV erfasst Kinder sowie u. a. Schwangere und Frauen im gebärfähigen Alter bei Tetanusprävention.Das Gesundheitsministerium organisiert bei Masern-/Poliorisiken Massenkampagnen und mobile Impfangebote; Epidemiemanagement ist Teil der nationalen Gesundheitspolitik.Der Kinderimpfkalender und das PAV strukturieren Dosen und Nachverfolgung; neue Dosen wurden in den nationalen Kalender integriert.Die amtliche Gesundheitsbehörde formuliert eine elterliche Pflicht, für die Immunisierung zu sorgen; eine allgemeine formelle Schul-/Arbeitsplatzsanktion wurde nicht festgestellt.5MINSABS – Programa Ampliado de Vacunación / políticas sanitarias
MINSABS – Política de inmunización y vacunación escolar
MINSABS – Campaña contra el sarampión / obligación parental
Gobierno de Guinea Ecuatorial – nuevas dosis del calendario infantil
Äthiopien
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Das Expanded Program on Immunization ist ein nationales Kernprogramm; aus den geprüften aktuellen amtlichen Grundlagen wurde keine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder festgestellt.Routineimpfungen werden über Primärversorgung und Outreach angeboten; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Der National School Health Program Framework 2026 sieht ausdrücklich Impfleistungen in Schulen vor, darunter HPV, Td, Masern und Polio; eine allgemeine Schulzugangspflicht wird daraus nicht abgeleitet.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Die aktuellen Primary Healthcare Accreditation Requirements verlangen, dass Primärversorgungseinrichtungen ein System zur Impfung des Personals gegen impfpräventable Krankheiten vorhalten.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiken festgestellt.Das nationale Programm priorisiert Zero-Dose- und untergeimpfte Kinder sowie besondere Zielgruppen.2025 wurden vier Polio-Impfkampagnen durchgeführt; 2026 bleibt die Ausbruchs- und Eliminationsstrategie ein zentraler Bestandteil.Impfungen und Schulgesundheitsaktivitäten werden programmatisch erfasst und überwacht; Primärversorgungseinrichtungen müssen Personalimpfsysteme vorhalten.Die geprüften Quellen belegen institutionelle Anforderungen und Programme, jedoch keine allgemeine Sanktion allein wegen fehlender Routineimpfung im Schulbereich.5Ethiopia Ministry of Health – National School Health Program Framework 2026
Ethiopia Ministry of Health – Primary Healthcare Accreditation Requirements
Ethiopia Ministry of Health – Health Policy
WHO Ethiopia – Polio campaign update 2026
Benin
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Benin betreibt ein nationales Routine-Impfprogramm; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen offiziellen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen erfassen Neugeborene und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Routine- und Polio-Kampagnen erfassen Kinder landesweit; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal ist in Routine- und Ausbruchsprogrammen eingebunden; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Zero-Dose- und untergeimpfte Kinder sowie Neugeborene werden gezielt priorisiert; die Hepatitis-B-Geburtsdosis ist in das Routineprogramm integriert.2025 und 2026 wurden groß angelegte Polio-Impfkampagnen zur Ausbruchs- und Präventionsreaktion durchgeführt.Impfquoten, Kampagnenleistung und Zielgruppen werden im nationalen EPI systematisch dokumentiert.Die geprüften offiziellen Quellen belegen ein intensives Routine- und Kampagnenprogramm, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5WHO Benin – Restoring trust in vaccination, 30.04.2026
WHO Benin – Polio vaccination campaign 2025
WHO Benin – Hepatitis-B birth dose
Botswana
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Botswana betreibt ein nationales Expanded Programme on Immunization und eine National Immunization Strategy 2025–2030; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen erfassen Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Routine- und Zusatzkampagnen erfassen Kinder landesweit; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal ist operativ in Impf- und Surveillanceprogrammen eingebunden; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Zero-Dose- und untergeimpfte Kinder sowie Distrikte mit sinkender Abdeckung werden besonders priorisiert.2026 wurden zwei landesweite Polio-Supplemental-Immunization-Runden als Schutz gegen regionale cVDPV-Zirkulation durchgeführt.Die nationale Strategie und Kampagnen beruhen auf systematischer Erfassung von Impflücken, Surveillanceindikatoren und Routineabdeckung.Die geprüften Quellen belegen ein starkes nationales Impf- und Ausbruchsschutzprogramm, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5WHO Botswana – National Immunization Strategy 2025–2030
WHO Botswana – Nationwide polio campaign 2026
WHO Botswana – IPV2 rollout
Burkina Faso
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Burkina Faso betreibt ein nationales Routine-Impfprogramm; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen offiziellen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen erfassen Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Impfprogramme und neue Impfstoffe erreichen Kinder auch über alters- und gemeindebezogene Strukturen; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal ist in Impf- und Ausbruchsprogrammen eingebunden; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiken festgestellt.Untergeimpfte Kinder und malariaexponierte Kinder sind priorisierte Zielgruppen; der Malariaimpfstoff wurde auf alle 70 Gesundheitsdistrikte ausgeweitet.Polio-, Masern- und weitere Kampagnen werden bei epidemiologischer Gefährdung intensiviert.Routineabdeckung, Einführung neuer Impfstoffe und Kampagnen werden durch nationale und WHO-Programme systematisch dokumentiert.Die geprüften Quellen belegen ein dichtes nationales Impfprogramm, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5WHO Africa – Routine vaccine systems / Burkina Faso malaria vaccine 2026
WHO – Burkina Faso malaria vaccine rollout
Burundi
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Burundi betreibt ein nationales Routine-Impfprogramm; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen offiziellen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen erfassen Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Routine- und Kampagnenimpfungen erreichen Kinder landesweit; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Bei Ebola-Vorsorge und Ausbruchsschutz werden Gesundheitspersonal und Frontline Workers ausdrücklich als priorisierte Impfgruppen behandelt; keine pauschale Routinepflicht sämtlicher Gesundheitsberufe.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Frontline-Gruppen, Flüchtlinge, Kinder mit Versorgungslücken und epidemiologisch exponierte Gruppen werden besonders priorisiert.Burundi betreibt intensive Epidemievorbereitung; 2026 wurden schwere Verdachtslagen untersucht und grenzüberschreitende Ebola-Vorsorgemaßnahmen verstärkt.Surveillance und Impfprogramme werden national und über WHO-Landesstrukturen dokumentiert.Die geprüften Quellen belegen starke risikobezogene Impf- und Ausbruchsmaßnahmen, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5WHO Burundi – Sentinel Jan–Apr 2026
WHO Burundi – Ebola vaccination of health and front-line workers
WHO Burundi – outbreak investigation 2026
Côte d’Ivoire
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Côte d’Ivoire betreibt ein nationales Routine-Impfprogramm; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen offiziellen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen erfassen Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Routine-, Malaria- und weitere Impfprogramme erfassen Kinder in altersbezogenen Zielgruppen; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Bei Ebola- und anderen Ausbruchsrisiken werden Gesundheitspersonal und First Responder ausdrücklich prioritär geimpft; keine pauschale Routinepflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Kinder in Malariagebieten, Hochrisikopopulationen und exponierte Frontline-Gruppen werden gezielt priorisiert.Gelbfieber-, Ebola- und andere Ausbruchs- bzw. Präventionskampagnen werden bei epidemiologischer Notwendigkeit großflächig eingesetzt.Impfprogramme, Kampagnen und Zielgruppen werden durch nationale EPI-Strukturen und WHO-Partner systematisch überwacht.Die geprüften offiziellen Quellen belegen ein starkes Impf- und Ausbruchsschutzsystem, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5WHO – Côte d’Ivoire Ebola vaccination of frontline workers
WHO – Malaria vaccine rollout experience sharing with Côte d’Ivoire
Dschibuti
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Dschibuti betreibt ein nationales Routine-Impfprogramm; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen offiziellen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen erfassen Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Polio- und Routinekampagnen erreichen Kinder landesweit; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal ist in Impf- und Surveillanceprogrammen eingebunden; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Zero-Dose-, mobile und grenznahe Kinder sind im Horn-von-Afrika-Polioprogramm wichtige Zielgruppen.2025 wurden gemeinsam mit Äthiopien, Kenia und Somalia zwei synchronisierte Polio-Impfkampagnen durchgeführt; seit Mai 2025 wurden in Dschibuti keine neuen Variant-Poliovirus-Nachweise gemeldet.Polio-Surveillance, grenzüberschreitende Koordination und Kampagnenmonitoring sind intensiviert.Die geprüften Quellen belegen starke grenzüberschreitende Impf- und Ausbruchsmaßnahmen, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5WHO – Horn of Africa countries recommit to ending variant poliovirus, 23.05.2026
WHO – World Polio Day 2025 / Horn of Africa campaigns
Eritrea
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Das nationale EPI bietet Routineimpfungen flächendeckend und über Outreach-Strukturen an; aus den geprüften offiziellen Quellen wurde keine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder festgestellt.Impfungen werden auch in schwer erreichbaren Regionen durch mobile und periodisch intensivierte Angebote erbracht; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Das Programm zielt auf hohe Kinderimpfquoten und Nachholimpfungen; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde in den geprüften offiziellen Quellen nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfmaßnahmen können Beschäftigte im Gesundheitswesen erfassen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Outreach und PIRI priorisieren Zero-Dose- und schwer erreichbare Kinder sowie andere unterversorgte Gruppen.Periodische Intensivierungen und Ausbruchskampagnen sind fester Bestandteil des nationalen Impfprogramms.Das EPI arbeitet mit systematischer Impfdatenerfassung und gezielter Nachverfolgung schwer erreichbarer Populationen.Die geprüften offiziellen Quellen belegen ein starkes nationales Impfprogramm, aber keine allgemeine Sanktion allein wegen Ablehnung einer Routineimpfung.5WHO Eritrea – Immunizing hard-to-reach populations, 29.04.2026
WHO – Eritrea has received an Award in EPI
Eswatini
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Das Eswatini Expanded Program on Immunization arbeitet nach einem empfohlenen nationalen Impfplan; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht wurde aus den geprüften offiziellen Quellen nicht festgestellt.Kinder unter fünf Jahren werden durch Routine- und Catch-up-Angebote erfasst; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.HPV-, Masern-Röteln- und weitere Impfungen werden auch schul- bzw. altersgruppenbezogen durchgeführt; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote bestehen für Gesundheitspersonal; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Das Programm priorisiert u. a. untergeimpfte Kinder und HPV-Zielgruppen; 2025 wurde die HPV-Zielgruppe auf 15–20 Jahre erweitert.2025 wurde eine landesweite Masern-Röteln-Kampagne durchgeführt; Catch-up- und Ausbruchsreaktionen können national intensiviert werden.Das EPI überwacht Impfquoten und Zielgruppen; nationale Kampagnen werden territorial dokumentiert.Die offiziellen Quellen beschreiben Impfprogramm und Kampagnen, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5Government of Eswatini – Ministry of Health
WHO Eswatini – Health Topics / Expanded Program on Immunization
WHO Eswatini – Measles-Rubella campaign 2025
WHO Eswatini – HPV vaccination
Gabon
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Das Programme Élargi de Vaccination organisiert die Routineimpfung landesweit; aus den geprüften amtlichen Quellen wurde keine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder festgestellt.Das PEV erfasst Kinder frühzeitig und führt integrierte Impfaktivitäten durch; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Impfkampagnen können Schulen und Gemeinden einbeziehen; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde in den geprüften amtlichen Quellen nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote können Gesundheitsbeschäftigte betreffen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Das PEV und Kampagnen priorisieren Kinder mit Impflücken sowie andere gefährdete Gruppen.Das Gesundheitsministerium führt integrierte Impfaktionen und Ausbruchsschutzmaßnahmen landesweit durch; die Afrikanische Impfwoche 2026 dient ausdrücklich der Schließung von Impflücken.Impfaktivitäten werden im PEV erfasst und territorial nachverfolgt.Die amtlichen Quellen belegen ein nationales Impfprogramm und Kampagnen, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5Gabon – Ministère de la Santé, Activités vaccinales intégrées
Gabon – Ministère de la Santé, Semaine Africaine de Vaccination 2026
WHO Gabon – News
Gambia
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Das nationale Expanded Programme on Immunization (EPI) ist Teil der staatlichen Gesundheitsversorgung; aus den geprüften amtlichen Quellen wurde keine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder festgestellt.Routineimpfungen werden über Gesundheitsdienste und Outreach angeboten; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Schulen werden gesundheitlich überwacht und Impfkampagnen können Kinder im Schulalter erfassen; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote können Beschäftigte im Gesundheitswesen betreffen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Das EPI priorisiert unter anderem Kinder mit Impflücken und schwer erreichbare Bevölkerungsgruppen.Das Gesundheitsministerium beteiligt sich 2026 ausdrücklich an der regionalen Immunisierungsstrategie und nutzt Impfkampagnen zur Kontrolle impfpräventabler Krankheiten.Das EPI wird über das staatliche HMIS statistisch überwacht; Impfleistungen und Impfquoten werden regional erfasst.Die geprüften amtlichen Quellen belegen ein nationales Impfprogramm und Ausbruchsmaßnahmen, aber keine allgemeine Sanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5Gambia Ministry of Health – Latest News / Immunization Strategy
Gambia Ministry of Health – Annual Health Service Statistics
Ghana
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Das Ghana Health Service führt ein nationales Routine-Impfprogramm; aus den geprüften amtlichen Quellen wurde keine allgemeine gesetzliche Impfpflicht für alle Kinder festgestellt.Kinder werden über Child Welfare Clinics und Routineimpfprogramme erfasst; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Schul- und altersgruppenbezogene Impfkampagnen werden durchgeführt; die landesweite HPV-Kampagne 2025 richtete sich an Mädchen von 9 bis 14 Jahren.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote können Gesundheitspersonal betreffen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiken festgestellt.Das Programm richtet sich gezielt an Kinder, Zero-Dose-/untergeimpfte Gruppen sowie weitere definierte Zielgruppen.Impfkampagnen und Surveillance werden bei epidemiologischer Gefährdung national intensiviert.Ghana Health Service überwacht Impfprogramme und Zielgruppen national; Kampagnen werden zentral dokumentiert.Die geprüften amtlichen Quellen belegen ein starkes nationales Impfprogramm, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5Ghana Health Service – National HPV Vaccination Campaign 2025
Ghana Health Service – Official Website / Immunization Activities
Guinea
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Das Programme Élargi de Vaccination (PEV) bildet das nationale Routine-Impfprogramm; aus den geprüften amtlichen Quellen wurde keine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder festgestellt.Kinder werden durch PEV, Catch-up- und Gemeindestrategien erfasst; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Nachhol- und Impfkampagnen erfassen Kinder landesweit; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote können Gesundheitspersonal betreffen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.2025/26 priorisiert das PEV insbesondere Zero-Dose- und unvollständig geimpfte Kinder.Nach dem Brand des PEV-Lagers 2025 wurde eine groß angelegte Catch-up-Operation organisiert; Polio- und andere Impfkampagnen werden bei epidemiologischem Risiko intensiviert.Das Gesundheitsministerium berichtet 2026 ausdrücklich über Impfquoten, Abbruchraten und die geplante gemeindebasierte Nachverfolgung des Impfkalenders.Die amtlichen Quellen setzen auf Nachverfolgung, Catch-up und Ausbruchsreaktion; eine allgemeine Sanktion wegen Ablehnung einer Routineimpfung wurde nicht festgestellt.5Guinée – Ministère de la Santé, PEV / rattrapage vaccinal
Guinée – Bulletin de Performance Sanitaire T1 2026
Guinea-Bissau
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Guinea-Bissau betreibt ein nationales Routine-Impfprogramm; aus den geprüften offiziellen Quellen wurde keine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder festgestellt.Das nationale Programm erfasst Kinder ab Geburt; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Routine- und Zusatzimpfkampagnen erfassen Kinder landesweit; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote können Gesundheitspersonal betreffen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiken festgestellt.Das Impfprogramm priorisiert Kinder mit Impflücken; 2024 beschloss das Land zusätzlich die Einführung der Hepatitis-B-Geburtsdosis bis 2028.Bei Poliovirus-Ausbrüchen wurden Zusatzimpfkampagnen organisiert; das Land nutzt Surveillance und Impfkampagnen als Ausbruchsreaktion.WHO/UNICEF dokumentieren offizielle nationale Impfquoten und Programmdaten auf Grundlage der staatlichen Berichterstattung.Die geprüften offiziellen Quellen belegen nationales Impfprogramm und Ausbruchsmaßnahmen, jedoch keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5WHO – Guinea-Bissau, Hepatitis-B-Geburtsdosis / nationaler Impfplan
WHO Africa – Guinea-Bissau polio response, 15.05.2026
WHO/UNICEF – Guinea-Bissau Immunization Coverage Profile
Kamerun
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Das Programme Élargi de Vaccination (PEV) organisiert die Routineimpfung; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde in den geprüften amtlichen Quellen nicht festgestellt.Kinder werden über Routine- und integrierte Gesundheitsaktionen erreicht; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Impfkampagnen erfassen Kinder im Vorschul- und Schulalter; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote können Gesundheitspersonal erfassen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.PEV und integrierte Kampagnen priorisieren unter anderem Kinder mit Impflücken, Schwangere und schwer erreichbare Gruppen.Polio-Ausbruchsreaktionen werden mit nationalen Impftagen und regional synchronisierten Kampagnen intensiviert.Die Kampagnen verlangen eine systematische Datenerfassung in DHIS2 und Berichterstattung auf allen Ebenen.Die amtlichen Quellen belegen ein starkes Impf- und Ausbruchsschutzprogramm, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5MINSANTE – Programme Élargi de Vaccination / CCIA 2025
MINSANTE – JNV Polio / SASNIM 2025
Kap Verde
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Das Programa Alargado de Vacinação (PAV) ist staatlich institutionalisiert; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde aus den geprüften amtlichen Quellen nicht abgeleitet.Der nationale Kalender beginnt bei Geburt und erfasst Säuglinge systematisch; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.HPV- und andere Kampagnen erreichen Jugendliche und schulnahe Zielgruppen; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Berufs- und risikobezogene Impfangebote können bestehen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiken festgestellt.Die Strategie richtet sich zunehmend auf Impfungen über den gesamten Lebensverlauf und besondere Risikogruppen.Das PAV dient ausdrücklich der Eliminierung bzw. Kontrolle impfpräventabler Erkrankungen und der Vorbereitung auf Epidemien.Mit Nha Card steht ein digitaler Impfnachweis zur Verfügung; das Ministerium überwacht Impfquoten und Kalenderdurchführung.Die amtlichen Quellen belegen ein sehr dichtes, kostenloses Impfprogramm mit hohen Abdeckungszielen, jedoch keine allgemeine Zugangssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5Ministério da Saúde – Programa Alargado de Vacinação
Ministério da Saúde – neue Impfstoffe im Kalender 2026
Ministério da Saúde – Nha Card / digitaler Impfnachweis
Ministério da Saúde – Nationale Impfstrategie 2025–2029
Kenia
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Health Act, Art. 5(3), verpflichtet Staat und Counties zur kostenlosen und obligatorischen Impfung aller Kinder unter fünf Jahren.Die gesetzliche Pflicht erfasst Kinder unter fünf Jahren und damit das typische Kita-Alter; eine gesonderte Kita-Ausschlussnorm ist dafür nicht erforderlich.Public Health Act, Art. 112, verbietet die Aufnahme bzw. Teilnahme eines Kindes an einer Schule ohne Nachweis, dass die gesetzlichen Impfbestimmungen erfüllt sind.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Berufsbezogene Anforderungen können aufgrund Exposition und Public-Health-Regeln bestehen; keine pauschale Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe gegen alle Routinekrankheiten festgestellt.Art. 114 Public Health Act erlaubt Regeln, die Impfverantwortung auch Arbeitgebern zuweisen können; eine allgemeine Pflicht sämtlicher Beschäftigter besteht daraus nicht.Das Recht enthält Ausnahmen bei medizinischer Untauglichkeit/Unempfänglichkeit und ermöglicht zielgerichtete Impfmaßnahmen für exponierte Personen.Bei Auftreten oder drohendem Ausbruch von Pocken erlaubt Art. 106 verpflichtende Impfung/Revakzination exponierter Personen und gebietsweite Impfmaßnahmen.Public Health Act verlangt Impfbescheinigungen und erlaubt den Nachweis bis hin zur Kontrolle in Schulen; Art. 112 koppelt Schulbesuch ausdrücklich an den Nachweis.Verstöße gegen verpflichtende Maßnahmen nach Art. 106 sind Straftaten; der Schulbesuch kann nach Art. 112 ohne entsprechenden Nachweis verweigert werden.5Kenya Law – Health Act, Art. 5
Kenya Law – Public Health Act, Art. 103–114
Komoren
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Das Programme Élargi de Vaccination (PEV) organisiert Routineimpfungen; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde in den geprüften offiziellen Quellen nicht festgestellt.Das PEV verfolgt ungeimpfte und untergeimpfte Kinder aktiv bis in Familien und Dörfer; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Catch-up-Kampagnen erfassen Kinder landesweit; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfmaßnahmen können Gesundheitspersonal erfassen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Das PEV priorisiert Zero-Dose- und untergeimpfte Kinder; bei mpox werden besonders exponierte Kontakt- und Risikogruppen gezielt geimpft.2026 wurde die mpox-Ausbruchsreaktion durch 10.000 MVA-BN-Dosen und gezielte Kontaktimpfung verstärkt.Das PEV nutzt Register für verlorene Nachverfolgungsfälle; Impfkampagnen werden zusätzlich digital und geospatial in Echtzeit überwacht.Die offiziellen Quellen belegen aktive Nachverfolgung und Ausbruchsimpfung, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5WHO Comoros – PEV / Nachverfolgung ungeimpfter Kinder 2026
WHO Comoros – nationale Catch-up-Kampagne 2025
WHO Comoros – mpox-Impfstoffe 2026
Kongo (Demokratische Republik)
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Art. 91 des Gesundheitsgesetzes bestimmt die Impfung für jede im Staatsgebiet wohnende sowie ein- oder ausreisende Person als obligatorisch; maßgeblich sind die Antigene des nationalen Impfkalenders.Die allgemeine gesetzliche Impfpflicht erfasst auch Kinder im Betreuungsalter; eine eigenständige Kita-Ausschlussnorm wird ohne spezielle Vorschrift nicht zusätzlich angenommen.Die allgemeine Pflicht gilt auch für Schulkinder; eine automatische nationale Schulausschlussfolge allein wegen fehlender Routineimpfung wurde in der geprüften Norm nicht festgestellt.Die allgemeine Pflicht nach Art. 91 ist nicht auf Kinder beschränkt und erfasst damit grundsätzlich auch Studierende; eine besondere Hochschulzugangssanktion wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal wirkt nach Art. 93 an Planung, Durchführung und Evaluation der Impfaktivitäten mit; die allgemeine Impfpflicht nach Art. 91 gilt unabhängig vom Beruf.Die allgemeine Impfpflicht gilt auch für Beschäftigte; eine zusätzliche berufsbezogene Zugangspflicht für sämtliche Berufe wurde nicht festgestellt.Der nationale Kalender richtet sich nach WHO-Empfehlungen und epidemiologischem Profil; kostenlose Impfungen umfassen Kalender-, Epidemie- und Katastrophenimpfungen.Art. 92 erfasst ausdrücklich Impfstoffe zur Epidemiebekämpfung und bei Katastrophen; ältere Hygienevorschriften erlauben zusätzlich Impfmaßnahmen bei ansteckenden Krankheiten.Art. 91 verlangt die Eintragung der Antigene in die Impfkarte; Art. 95 verpflichtet impfendes Personal zur Datenerfassung und Übermittlung an das Gesundheitsministerium.Die gesetzliche Impfpflicht ist eindeutig; eine pauschale konkrete Schul-/Arbeitsplatzsanktion allein wegen fehlender Impfkarte wird ohne spezielle Norm nicht behauptet.5RDC – Loi n° 18/035 du 13 décembre 2018, Art. 88–96
RDC – Décret du 19 juillet 1926, hygiène et salubrité publiques
Kongo (Republik)
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Das Programme Élargi de Vaccination (PEV) organisiert die nationale Routineimpfung; aus den geprüften amtlichen Quellen wurde keine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Personen festgestellt.Das PEV erfasst Kinder ab Geburt; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Routine- und Nachholimpfungen erfassen Kinder; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde in den geprüften amtlichen Quellen nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfmaßnahmen können Gesundheitspersonal erfassen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiken festgestellt.Der PEV entwickelt Impfangebote entsprechend Alter, epidemiologischem Profil und besonderen Zielgruppen weiter.Das Gesundheitsministerium nennt Epidemien und humanitäre Notlagen ausdrücklich als Kontext für verstärkte Impfmaßnahmen; der PEV ist Teil der Präventionsstruktur.PEV, Impfstofflogistik und nationale Gesundheitsinformation dokumentieren Impfversorgung und Abdeckung.Die amtlichen Quellen belegen ein staatliches Impfprogramm mit Ausbruchsreaktion, aber keine allgemeine Zugangssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5République du Congo – Ministère de la Santé, PEV / Hépatite B à la naissance
République du Congo – PNDS 2023–2026
Lesotho
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Das Expanded Programme on Immunization ist nationales Kernprogramm; die 2026 validierte EPI Policy und National Immunization Strategy 2026–2030 sollen Impfungen über alle Lebensphasen stärken.Routineimpfungen beginnen bei Geburt; die frühkindliche Politik verlangt die vollständige Umsetzung des EPI nach dem Zeitplan des Gesundheitsministeriums, ohne eine allgemeine Kita-Ausschlussregel festzulegen.Schul- und gemeindebasierte Impfaktivitäten sind etabliert; HPV- und Masern-Röteln-Kampagnen beziehen Schulen ein, ohne eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht zu belegen.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote können Gesundheitspersonal erfassen; keine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiken festgestellt.Die neue Strategie 2026–2030 zielt ausdrücklich darauf, Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu erreichen; HPV richtet sich aktuell insbesondere an Mädchen von 9–14 Jahren.Landesweite Masern-Röteln- und Catch-up-Kampagnen werden zur Schließung von Immunitätslücken und zur Ausbruchsprävention eingesetzt.EPI-Politik und nationale Strategie stärken Monitoring, Datenqualität und Nachverfolgung der Impfversorgung.Die aktuellen Quellen belegen ein starkes nationales Impfprogramm, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5WHO Lesotho – EPI Policy und National Immunization Strategy 2026–2030
Government of Lesotho – Measles/Rubella vaccination
Government of Lesotho – HPV vaccination
Liberia
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Das Expanded Program on Immunization ist Bestandteil des Essential Package of Health Services; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde in den geprüften amtlichen Quellen nicht festgestellt.Routineimpfungen erfassen Kinder über Gesundheitseinrichtungen, Community Health Assistants und Reach Every District; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.HPV- und Kinderimpfprogramme erreichen schulnahe Altersgruppen; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Bei der Mpox-Ausbruchsreaktion 2026 gehören Gesundheitspersonal und Frontline Responder ausdrücklich zu den priorisierten Impfgruppen; keine pauschale Routinepflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Das EPI Equity Assessment priorisiert Zero-Dose- und untergeimpfte Kinder; die Mpox-Strategie priorisiert zusätzlich epidemiologisch besonders gefährdete Gruppen.Bei Masern und Mpox wurden landesweite bzw. risikobasierte Impfkampagnen als konkrete Ausbruchsreaktion eingesetzt.Das EPI verfügt über strukturierte Datenerfassung, Register, DHIS2-/Monitoring- und Equity-Assessment-Systeme.Die amtlichen Quellen belegen intensive Nachverfolgung und Ausbruchsimpfung, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5Liberia MOH – Essential Package of Health Services II / EPI
Liberia MOH – EPI Equity Assessment Report 2024
Liberia MOH – Mpox vaccination response 2026
Liberia MOH – Nationwide measles vaccination
Libyen
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Libyen verfügt über ein nationales Routine-Impfprogramm; aus den geprüften aktuellen offiziellen Quellen wurde keine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder festgestellt.Routineimpfungen erfassen Kinder ab Geburt; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Nationale und regionale Impfkampagnen erfassen Kinder bis ins Schulalter; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal wird im Rahmen von Impf- und Surveillanceprogrammen geschult; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Impfstrategien priorisieren unterversorgte Kinder und epidemiologisch gefährdete Regionen.Masern-/Röteln- und Polio-Kampagnen werden gezielt zur Schließung von Immunitätslücken und Ausbruchskontrolle eingesetzt.2026 wurde landesweit Personal geschult, um Routineimpfung, Datenqualität, Impfstoffmanagement und Surveillance zu stärken.Die offiziellen Quellen belegen ein nationales Impf- und Ausbruchsschutzprogramm, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5WHO Libya – nationwide immunization training 2026
WHO Libya – National Immunization Programme Review
WHO Libya – measles/rubella vaccination campaign
Madagaskar
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Madagaskar führt ein nationales Routine-Impfprogramm für Kinder; aus den geprüften offiziellen Quellen wurde keine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder festgestellt.Der nationale Impfkalender beginnt im Säuglingsalter; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Routine- und Catch-up-Impfungen erfassen Kinder; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Bei der Mpox-Ausbruchsreaktion 2026 gehören Gesundheitsberufe ausdrücklich zu den priorisierten Impfgruppen; keine pauschale Routinepflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.2026 werden bei Mpox besonders exponierte Personen und Gesundheitspersonal priorisiert; Routineprogramme richten sich zusätzlich an Zero-Dose- und untergeimpfte Kinder.Impfkampagnen gegen Polio sowie die Mpox-Impfstrategie 2026 zeigen eine hohe Ausbruchsreaktionsintensität.Das nationale Programm wird durch Surveillance und zunehmend digitale Pharmakovigilanz ergänzt.Die offiziellen Quellen belegen starkes Routine-, Catch-up- und Ausbruchsmanagement, aber keine allgemeine Sanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5WHO Madagascar – News / Immunization and outbreak response 2026
WHO Madagascar – Mpox vaccines for health workers and exposed persons
Malawi
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Das Expanded Programme on Immunisation ist ein zentrales staatliches Public-Health-Programm; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde in den geprüften amtlichen Quellen nicht festgestellt.Routineimpfungen und Outreach richten sich an Kinder unter fünf Jahren; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Catch-up- und Supplemental-Impfungen erfassen Kinder in Hochrisikodistrikten; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfmaßnahmen können Gesundheitspersonal erfassen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Zero-Dose-Gemeinden, Schwangere und Hochrisikodistrikte werden im EPI gezielt priorisiert.2026 reagiert Malawi mit mehreren nOPV2-Runden auf einen Polioausbruch und mit gezielten Supplemental Immunization Activities auf Maserncluster.Das Public Health Institute veröffentlicht wöchentliche IDSR-Daten, Impfquoten, AEFI- und Surveillance-Informationen; EPI-Daten werden eng überwacht.Die amtlichen Quellen belegen intensive Impf- und Ausbruchsmaßnahmen, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5Public Health Institute of Malawi – June 2026 IDSR/EPI
Public Health Institute of Malawi – July 2026 IDSR/EPI
PHIM – IDSR Epidemiological Bulletin Week 26
Mali
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Das Programme Élargi de Vaccination (PEV) ist das nationale Routine-Impfprogramm; das Gesundheitsministerium beschreibt Impfungen als sicher, wirksam und kostenlos.Routineimpfungen erfassen Kinder ab Geburt; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Das PEV und Nachholmaßnahmen erfassen Kinder; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde in den geprüften amtlichen Quellen nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfmaßnahmen können Gesundheitspersonal erfassen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Das PEV richtet sich insbesondere an Kinder sowie epidemiologisch oder medizinisch priorisierte Gruppen.Masern, Polio und andere impfpräventable Erkrankungen werden durch PEV, Surveillance und Kampagnen kontrolliert.Das Gesundheitsministerium führt einen nationalen Impfkalender und PEV-Dokumentation; Informations- und Kommunikationsstrukturen unterstützen die Nachverfolgung.Die amtlichen Quellen belegen ein kostenloses nationales Impfprogramm und Ausbruchsschutz, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5Mali – Ministère de la Santé, vaccination / calendrier vaccinal
Mali – CNIECS / Programme Élargi de Vaccination
Marokko
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Das Programme National d’Immunisation stellt kostenlose Routineimpfungen nach einem nationalen Impfkalender bereit; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde aus den geprüften amtlichen Quellen nicht abgeleitet.Der nationale Kalender beginnt unmittelbar nach der Geburt und erfasst Kinder systematisch; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Der Impfkalender reicht bis ins Schulalter; zusätzlich bestehen HPV- und Nachholprogramme. Eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote können Gesundheitspersonal betreffen; keine pauschale gesetzliche Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Reisevorschriften festgestellt.Das PNI berücksichtigt epidemiologische Entwicklung und besondere Zielgruppen; für bestimmte internationale Reisen gelten zusätzliche Nachweisanforderungen des Ziellandes.Das Programm wird entsprechend nationaler und internationaler epidemiologischer Entwicklungen angepasst; Catch-up- und Kampagnenmaßnahmen können intensiviert werden.Der nationale Impfkalender und der Carnet de Santé dokumentieren Impfungen; für bestimmte Reisen werden formelle Impfzertifikate ausgestellt.Die amtlichen Quellen betonen die verantwortliche Einhaltung des Impfkalenders, belegen aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5Marokko – Ministère de la Santé, Programme National d’Immunisation
Marokko – Ministère de la Santé, aktueller PNI-Hinweis
Marokko – Calendrier National de Vaccination
Mauretanien
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Mauretanien betreibt ein Expanded Programme on Immunization; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde in den geprüften aktuellen Quellen nicht festgestellt.Routineimpfungen richten sich an Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Nachhol- und Kampagnenimpfungen können Kinder im Schulalter erreichen; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote können Gesundheitspersonal betreffen; keine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Reisevorschriften festgestellt.2025 wurde ein eigener Finanzierungsmechanismus gestartet, um insbesondere Zero-Dose- und untergeimpfte Kinder zu erreichen.Das EPI verbindet Routineimpfung, Outreach und Kampagnen zur Kontrolle impfpräventabler Erkrankungen.WHO/UNICEF führen nationale Impfquoten auf Grundlage der staatlichen Programmdaten; das EPI arbeitet mit systematischer Zielgruppen- und Abdeckungsüberwachung.Die geprüften Quellen belegen ein strukturiertes nationales Impfprogramm, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5WHO/UNICEF – Mauritania Immunization Coverage Profile
Gavi – Mauritania EPI / Zero-Dose-Finanzierungsmechanismus 2025
Maurice
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Das Expanded Programme on Immunisation bietet ein umfassendes staatliches Routineprogramm; eine allgemeine gesetzliche Pflicht sämtlicher Routineimpfungen für alle Kinder wurde aus den geprüften aktuellen Grundlagen nicht abgeleitet.Impfungen beginnen im Säuglingsalter und werden über staatliche Kliniken erbracht; eine allgemeine Vorschul-Ausschlussregel wurde nicht festgestellt.Das staatliche School Health Programme verabreicht Impfungen ausdrücklich in den Klassen 1, 5 und 6; dies ist eine starke schulische Programmintegration, ohne dass daraus eine allgemeine Schulzugangssperre abgeleitet wird.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote können Gesundheitspersonal betreffen; keine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Public-Health-Maßnahmen festgestellt.Das EPI umfasst alters- und zielgruppenbezogene Impfungen; HPV wird insbesondere über das Schulprogramm angeboten.Der Public Health Act schafft den gesetzlichen Rahmen für Seuchenprävention und Notfallmaßnahmen; Surveillance und Impfprogramme sind eng verzahnt.Das Ministry of Health führt detaillierte EPI-Statistiken; Impfungen werden im School Health Programme und in staatlichen Kliniken dokumentiert.Die geprüften Grundlagen belegen ein sehr dichtes Impf- und Schulgesundheitsprogramm, jedoch keine allgemeine Sanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5Mauritius – Ministry of Health, Annual Report 2024–2025 / School Health & EPI
Mauritius – Ministry of Health, Publications / EPI
WHO – Mauritius NITAG 2025
Mosambik
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Das Programa Alargado de Vacinação ist Bestandteil der Mutter-Kind-Gesundheitsversorgung; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde aus den geprüften aktuellen Quellen nicht festgestellt.Routineimpfungen und Outreach richten sich an Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Catch-up-, Masern/Röteln- und Polio-Kampagnen erfassen auch ältere Kinder; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Bei Ausbruchsimpfungen gehören Gesundheits- und Frontlinekräfte zu operativ wichtigen bzw. risikobezogenen Gruppen; keine pauschale Routinepflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Das PAV priorisiert Zero-Dose-, untergeimpfte, schwer erreichbare und bei Ausbrüchen exponierte Bevölkerungsgruppen.2026 wurden mehrere Polio-Impfkampagnen als regionale Ausbruchsreaktion durchgeführt; 2025 erfolgte zudem Mpox-Riegelungsimpfung in Niassa und Cabo Delgado.Das PAV nutzt Kampagnenmonitoring, administrative Abdeckungsdaten und epidemiologische Surveillance; der Gesundheitsjahresbericht dokumentiert Impfaktivitäten detailliert.Die offiziellen Quellen belegen intensive Routine-, Catch-up- und Ausbruchsimpfung, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5WHO Mozambique – Polio campaign, 8 July 2026
Mozambique MISAU – Anuário Estatístico de Saúde 2025 / PAV
WHO Mozambique – Expanded Programme on Immunization
Namibia
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Das nationale Expanded Programme on Immunisation stellt Routineimpfungen bereit; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde aus den geprüften aktuellen amtlichen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen beginnen im Säuglingsalter; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.HPV-Impfungen werden ausdrücklich in öffentlichen und privaten Schulen angeboten; dies bedeutet eine starke schulische Programmintegration, ohne eine allgemeine Schulzugangssperre zu belegen.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal ist operativ in Impfprogrammen eingebunden und unterliegt Infektionsschutzanforderungen; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Das Impfprogramm richtet sich besonders an Kinder, Jugendliche und vulnerable bzw. marginalisierte Gruppen.Die nationalen IDSR-Leitlinien erfassen impfpräventable und epidemiegefährdete Krankheiten und sehen unmittelbare Meldung sowie Ausbruchsreaktion vor.Impfungen und AEFI werden systematisch erfasst; Masern/Röteln, Polio und weitere Erkrankungen unterliegen der Surveillance.Die geprüften amtlichen Quellen belegen ein dichtes Impf- und Surveillance-System, aber keine allgemeine Sanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5Namibia MoHSS – HPV Vaccination Questions & Answers
Namibia MoHSS – National Technical Guidelines for IDSR 2023
Niger
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Das Programme Élargi de Vaccination organisiert Routineimpfungen; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde aus den geprüften aktuellen offiziellen Quellen nicht abgeleitet.Routine- und Outreach-Impfungen erfassen Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Nachhol- und Kampagnenimpfungen erfassen Kinder auch außerhalb von Gesundheitseinrichtungen; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfmaßnahmen können Gesundheitspersonal erfassen; keine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Zero-Dose-, untergeimpfte, nomadische und schwer erreichbare Kinder gehören zu den priorisierten Gruppen des Impfprogramms.Polio-, Masern- und andere Kampagnen werden bei epidemiologischen Risiken intensiviert und grenzüberschreitend koordiniert.PEV und epidemiologische Surveillance erfassen Impfquoten, Zielgruppen und impfpräventable Erkrankungen.Die geprüften Quellen belegen intensive Routine- und Kampagnenimpfung, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5Niger – Ministère de la Santé et de l’Hygiène Publique
WHO Niger – Country health and immunization activities
Nigeria
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Die National Primary Health Care Development Agency steuert das nationale Routine-Immunization-Programm; eine allgemeine bundesweite gesetzliche Routine-Impfpflicht für jedes Kind wurde aus den geprüften Bundesquellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen werden über Primary Health Care und Outreach erbracht; eine allgemeine bundesweite Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Impfkampagnen nutzen Schulen, religiöse Einrichtungen, Märkte und weitere temporäre Impfstellen; eine allgemeine bundesweite Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine bundesweite Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal ist für Impfprogramme, AEFI und Ausbruchsreaktion zentral; berufs- und risikobezogene Anforderungen können bestehen, ohne eine pauschale Bundespflicht sämtlicher Gesundheitsberufe zu begründen.Keine allgemeine bundesweite Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Zero-Dose- und untergeimpfte Kinder sowie Hochrisikogebiete werden durch nationale Strategien gezielt priorisiert.Polio-, Masern-, Gelbfieber- und weitere Impfkampagnen werden als Ausbruchs- und Eliminationsmaßnahmen großflächig eingesetzt.NPHCDA-Programme verlangen detaillierte Mikroplanung, Impfdatenerfassung, AEFI-Monitoring und Kampagnenberichterstattung.Die Bundesquellen belegen ein sehr intensives Impfprogramm; mögliche zusätzliche Pflichten einzelner Bundesstaaten sind davon getrennt zu prüfen.5Nigeria NPHCDA – Official website
Nigeria NPHCDA – Measles Follow-Up Campaign Field Guide
Ruanda
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Ruanda verfügt über ein sehr dichtes nationales Impfprogramm mit aktuell rund 96 Prozent Kinderimpfquote; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde aus den geprüften aktuellen Rechtsquellen nicht abgeleitet.Impfungen für Neugeborene und Kinder gehören zum verbindlichen Leistungspaket der Primärversorgung; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.HPV wird ausdrücklich schulbasiert durchgeführt; die nationale Strategie zielt auf mindestens 90 Prozent HPV-Impfung der Mädchen bis zum 15. Lebensjahr.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitseinrichtungen sind in Impf-, Infektionsschutz- und Public-Health-Strukturen eingebunden; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Public-Health-Maßnahmen festgestellt.Das Impfprogramm erfasst neben Kindern auch Schwangere und weitere Zielgruppen; HPV ist eine nationale prioritäre Zielgruppenimpfung.Public-Health-Emergency-Management ist eine nationale Priorität; Impfprogramme werden zur Eliminierung und Ausbruchskontrolle eingesetzt.Ruanda verfügt über HMIS-Strukturen und ein staatliches Immunization Cards Portal; Impfstatus und Programmdaten werden systematisch dokumentiert.Die geprüften aktuellen Nicht-COVID-Rechtsquellen belegen ein hochgradig organisiertes Impfprogramm, jedoch keine allgemeine Zugangssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5Rwanda Ministry of Health – Immunization / current statistics
Rwanda MoH – Health Service Packages for Public Health Facilities
Rwanda MoH – Immunization Cards Portal
Rwanda MoH – Mission 2027 / HPV strategy
São Tomé und Príncipe
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Das nationale Impfprogramm bietet Routineimpfungen über feste, mobile und aufsuchende Angebote; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde aus den geprüften aktuellen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen beginnen im frühen Kindesalter; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.HPV- und Nachholmaßnahmen erfassen auch ältere Kinder und Jugendliche; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal trägt das Impfprogramm operativ; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Die nationale Strategie 2025–2029 priorisiert ausdrücklich Zero-Dose-, untergeimpfte und vulnerable Bevölkerungsgruppen.Routineimpfung, epidemiologische Surveillance und Public-Health-Preparedness werden eng verknüpft; mobile und Tür-zu-Tür-Aktivitäten können bei Bedarf intensiviert werden.2026 wird die Digitalisierung der Impfdaten in prioritären Distrikten pilotiert; WHO/UNICEF erfassen nationale Impfquoten und VPD-Daten.Die geprüften Quellen belegen intensive Nachverfolgung und Programmdurchdringung, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5WHO – African Vaccination Week São Tomé und Príncipe 2026
WHO – São Tomé und Príncipe, National Strategy 2025–2029
WHO Immunization Data – São Tomé und Príncipe
Sambia
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Das Ministry of Health betreibt Routineimpfungen über Primary und Community Healthcare; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen amtlichen Quellen nicht abgeleitet.Maternal and Child Health umfasst ausdrücklich Kinderimpfungen; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Routine- und Kampagnenimpfungen erfassen Kinder; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde in den geprüften aktuellen Quellen nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Bei risikobezogenen Impfprogrammen können Gesundheitspersonal und Frontline-Gruppen priorisiert werden; keine pauschale Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Bei Ausbrüchen werden Hochrisikogebiete und besonders gefährdete Gruppen gezielt priorisiert; die Polio-Reaktion 2026 richtet sich an Kinder unter fünf Jahren in Hochrisikogebieten.Nach Nachweis von cVDPV2 im Dezember 2025 erklärte die Regierung 2026 einen Ausbruch, aktivierte ein Incident Management System und plante gezielte nOPV2-Impfkampagnen.AFP- und Abwasser-Surveillance, Felduntersuchungen und Risikobewertungen werden national eingesetzt; Impfprogramme werden systematisch überwacht.Die aktuellen amtlichen Quellen belegen intensive Routine- und Ausbruchsimpfung, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5Zambia Ministry of Health – Health Services & Programmes
Zambia Ministry of Health – Polio update, 24 February 2026
Senegal
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Das Programme Élargi de Vaccination organisiert die Routineimpfung; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen amtlichen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen richten sich an Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Großkampagnen erfassen Kinder bis ins Schulalter; die Masernkampagne 2024 impfte mehr als sieben Millionen Kinder von 9 Monaten bis 15 Jahren.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal ist in Impf-, Surveillance- und Ausbruchsmaßnahmen eingebunden; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Ungeimpfte Kinder und epidemiologisch besonders betroffene Altersgruppen werden gezielt priorisiert.Masern, Polio, Gelbfieber, Meningitis und weitere epidemiegefährdete Krankheiten stehen unter Surveillance; Massenimpfkampagnen werden als Reaktion eingesetzt.Das Gesundheitsministerium dokumentiert Impfquoten, Ausbruchsdaten und Kampagnenergebnisse im nationalen Surveillance- und Planungssystem.Die amtlichen Quellen belegen ein starkes Impf- und Ausbruchsschutzprogramm, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5Sénégal – Lettre de Politique Sectorielle Santé 2025–2029
Sénégal – Ministère de la Santé et de l’Action sociale
Seychellen
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Das Expanded Programme on Immunisation erreicht seit Jahrzehnten sehr hohe Kinderimpfquoten; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen beginnen bei Geburt und werden über Gesundheitszentren angeboten; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Das staatliche School Health Programme impft ausdrücklich in Primary 1, Primary 6 und Secondary 3 und erfasst alle öffentlichen und privaten Schulen.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Berufsbezogene Hepatitis-B-Impfung wird für Hochrisikoberufe einschließlich Gesundheitsbeschäftigten empfohlen; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Auch weitere Hochrisikoberufe können berufsbezogene Impfempfehlungen erhalten; eine allgemeine Pflicht sämtlicher Beschäftigter besteht nicht.Impfangebote werden zielgruppenbezogen über Kinder-, Schul- und Erwachsenenprogramme sowie für beruflich Exponierte eingesetzt.Nach Eliminierung von Masern und Röteln wird jede Verdachtslage eng überwacht; importierte Fälle sollen rasch erkannt und beantwortet werden.Impfkarten, Terminpläne, Surveillance und nationale Impfdaten werden systematisch geführt; 2026 wird die Eliminierung durch verstärkte Einreisekontrolle und Fallverfolgung abgesichert.Die geprüften Quellen belegen eine sehr hohe Programmdichte und schulische Integration, jedoch keine allgemeine Zugangssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5Seychelles Ministry of Health – School Health Programme
WHO Seychelles – Protecting every generation through vaccines, 2026
Seychelles Ministry of Health – Annual Health Sector Performance Report
WHO Seychelles – National Immunization Strategy to 2030
Sierra Leone
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Das Expanded Programme on Immunization bietet Impfungen gegen 14 Krankheiten kostenlos am Leistungsort an; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde aus den geprüften aktuellen amtlichen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen beginnen im frühen Kindesalter und sind in die Reproductive and Child Health Services integriert; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.HPV und weitere altersbezogene Impfungen erfassen Jugendliche; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Im Rahmen der Mpox-Ausbruchsreaktion wurden Gesundheitspersonal und andere besonders exponierte Gruppen prioritär geimpft; dies rechtfertigt eine hohe risikobezogene Bewertung.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Das EPI zielt auf gerechte Versorgung; bei Ausbrüchen werden Kontakte, Gesundheitspersonal und Hochrisikogruppen besonders priorisiert.Das EPI ist eng mit Disease Surveillance und der National Public Health Agency verknüpft; Impfkampagnen werden zur Ausbruchsbekämpfung eingesetzt.Der nationale Impfkalender wird offiziell gemeldet und über WHO/UNICEF-JRF aktualisiert; EPI und NPHA überwachen Impf- und Krankheitsdaten.Die amtlichen Quellen belegen ein kostenloses, eng überwachtes Impfprogramm und starke Ausbruchsmaßnahmen, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5Sierra Leone Ministry of Health – Reproductive and Child Health / EPI
WHO Immunization Data – Sierra Leone vaccination schedule
Simbabwe
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Das Expanded Programme on Immunisation organisiert Routineimpfungen für Kinder; eine allgemeine gesetzliche Pflicht sämtlicher Routineimpfungen für jedes Kind wurde aus den geprüften aktuellen Grundlagen nicht abgeleitet.Routineimpfungen beginnen im Säuglingsalter und werden über Primärversorgung und Outreach angeboten; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Schul- und gemeindebasierte Kampagnen erfassen Kinder und Jugendliche, insbesondere bei HPV, Masern/Röteln und Catch-up-Maßnahmen; eine allgemeine Schulzugangssperre wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal gehört bei bestimmten Ausbruchs- und risikobezogenen Impfstrategien zu priorisierten Gruppen; keine pauschale Routinepflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Public-Health-Maßnahmen festgestellt.Zero-Dose-, untergeimpfte und schwer erreichbare Kinder sowie epidemiologisch exponierte Gruppen werden durch gezielte Strategien priorisiert.Das Public-Health-Recht ermöglicht bei gefährlichen Infektionskrankheiten weitreichende Kontrollmaßnahmen; Impfkampagnen werden bei Polio, Masern, Cholera und anderen Risiken intensiviert.Impfstatus, AEFI und impfpräventable Erkrankungen werden über nationale Surveillance- und Gesundheitsinformationssysteme erfasst.Bei gefährlichen Infektionslagen können behördliche Public-Health-Maßnahmen verbindliche Konsequenzen haben; eine allgemeine Sanktion allein wegen fehlender Routineimpfung wurde nicht festgestellt.5Zimbabwe Ministry of Health and Child Care – Official portal
Zimbabwe Parliament – Public Health Act [Chapter 15:17]
Somalia
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Somalia führt Routineimpfungen über das nationale EPI/EPHS durch; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für alle Kinder wurde in den geprüften aktuellen Bundesquellen nicht festgestellt.Routineimpfungen erfassen Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Routine-, Polio- und Nachholkampagnen erfassen Kinder auch außerhalb von Gesundheitseinrichtungen; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal ist zentral in Impf- und Ausbruchsprogrammen eingebunden; eine pauschale Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher Beschäftigter festgestellt; für internationale Reisende bestehen dagegen konkrete Impfanforderungen.Zero-Dose-, untergeimpfte und schwer erreichbare Kinder werden besonders priorisiert; medizinische Ausnahmen sind bei Reiseimpfpflichten vorgesehen.Polio und andere impfpräventable Erkrankungen werden durch Routineimpfung und Kampagnen bekämpft; zusätzlich gelten seit Februar 2025 konkrete grenzbezogene Impfanforderungen.Für Ein- und Ausreisende verlangt das Gesundheitsministerium gültige Impfnachweise; Impfprogramme und Gesundheitsdaten werden staatlich überwacht.Seit Februar 2025 können Reisende ohne erforderlichen Gelbfieber-Impfnachweis Screening, Quarantäne oder Einreiseverweigerung unterliegen; die Reisevorgabe ist damit ausdrücklich sanktionsbewehrt.5Somalia Ministry of Health – Mandatory Yellow Fever and other vaccine requirements for travelers, 2025
Somalia Ministry of Health – Ministry / EPHS
Südafrika
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Das Expanded Programme on Immunisation stellt einen nationalen Kinderimpfkalender bereit; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für jedes Kind wurde aus den geprüften aktuellen Bundesnormen nicht abgeleitet.Bei Aufnahme eines Kindes in eine Betreuungs- oder Bildungseinrichtung kann nach den einschlägigen Public-Health-Regeln ein schriftlicher Impfnachweis verlangt werden; dies ist stärker als eine rein freiwillige Programmanbindung.Impfstatus wird im Road to Health Booklet dokumentiert und schulische Programme ergänzen die Routineversorgung; eine generelle automatische Schulausschlussregel allein wegen unvollständiger Routineimpfung wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Influenza- und weitere Impfstrategien priorisieren bestimmte medizinische Risikogruppen einschließlich Gesundheitspersonal; keine pauschale Routinepflicht sämtlicher Gesundheitsberufe festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Public-Health-Maßnahmen festgestellt.Der nationale Impfkalender umfasst Catch-up-Regeln; Influenza- und andere Impfungen priorisieren Schwangere, Ältere, chronisch Kranke und weitere Risikogruppen.Die geltenden Regulations on Surveillance and Control of Notifiable Medical Conditions erlauben umfassende Public-Health-Reaktionen einschließlich Maßnahmen in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen.AEFI müssen gemeldet werden; impfpräventable Erkrankungen wie Masern, Diphtherie, Pertussis und Polio unterliegen der nationalen Surveillance.Bei meldepflichtigen Erkrankungen können institutionelle und behördliche Kontrollmaßnahmen bis zur Schließung einer Einrichtung angeordnet werden; eine allgemeine Routine-Impf-Sanktion für alle Personen besteht daraus nicht.5South Africa Department of Health – Primary Healthcare Chapter 13: Immunisation, 2024
South African Government – Regulations on Surveillance and Control of Notifiable Medical Conditions
South African Government – National Health Act 61 of 2003
Südsudan
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Das Expanded Programme on Immunization stellt Routineimpfungen bereit; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen amtlichen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen richten sich an Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Routine-, Catch-up- und Kampagnenimpfungen erfassen Kinder; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal und Impfkräfte werden landesweit geschult und eingesetzt; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Das Programm priorisiert Kinder mit Impflücken, schwer erreichbare Gebiete, Schwangere sowie Zielgruppen neuer Impfstoffe.Routineimpfung, neue Impfstoffe und Supplemental Immunization Activities werden zur Kontrolle von Masern, Polio und weiteren impfpräventablen Erkrankungen eingesetzt.Die Impfquoten werden aus Routine-DHIS2-Daten abgeleitet; der Health Statistics Abstract dokumentiert Antigen-, Bundesstaaten- und Zeittrends.Die amtlichen Quellen belegen intensive Impf-, Trainings- und Monitoringmaßnahmen, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5South Sudan Ministry of Health – 2025 Health Statistics Abstract
South Sudan Ministry of Health – Annual Health Sector Performance Report 2024–2025
Sudan
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Sudan verfügt über ein nationales Impf- und Public-Health-System; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen Bundesquellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen richten sich an Kinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde in den geprüften aktuellen Quellen nicht festgestellt.Impfkampagnen und Nachholmaßnahmen erfassen Kinder auch in Krisen- und Rückkehrgebieten; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal ist in Impf-, Quarantäne- und Epidemiekontrollstrukturen eingebunden; eine pauschale Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher Beschäftigter festgestellt; grenz- und reisebezogene Gesundheitsvorschriften können gesonderte Anforderungen enthalten.Im Kontext von Krieg, Vertreibung und Rückkehr werden besonders gefährdete Kinder und Bevölkerungsgruppen durch Impf- und Gesundheitsmaßnahmen priorisiert.Das Bundesgesundheitsministerium unterhält eine Generaldirektion für Health Emergencies and Epidemic Control; Impf- und Quarantänestrukturen sind Teil der Ausbruchs- und Grenzgesundheit.Das Ministerium führt nationale Gesundheitsdatenbanken und statistische Systeme; an Grenzübergängen bestehen Quarantäne- und internationale Impfstellen.Bei grenzbezogenen Gesundheitsmaßnahmen können Nachweis- und Quarantänevorgaben praktische Konsequenzen entfalten; eine allgemeine Sanktion allein wegen fehlender Routineimpfung wurde nicht festgestellt.5Sudan Federal Ministry of Health – Ministry mandate and national health databases
Sudan Federal Ministry of Health – Khartoum Airport quarantine and international vaccination facilities, 2026
Tansania
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Der Public Health Act verpflichtet Eltern bzw. Sorgeberechtigte, Kinder gegen die vom Minister vorgeschriebenen impfpräventablen Erkrankungen immunisieren zu lassen; für tansanische Kinder und Schwangere sind Impfungen und Bescheinigungen gebührenfrei.Die gesetzliche Kinderimpfpflicht gilt auch im typischen Betreuungsalter; eine eigenständige allgemeine Kita-Ausschlussnorm wurde in der geprüften Vorschrift nicht festgestellt.Nach Art. 23 Public Health Act darf ein Kind ohne vorgelegte Impfkarte nicht in eine Grundschule aufgenommen werden oder diese besuchen; bei fehlender Voraussetzung ist eine unverzügliche Immunisierung zu organisieren.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb besonderer Public-Health-Anordnungen wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal kann als Risikogruppe oder durch konkrete Public-Health-Anordnungen erfasst werden; eine pauschale Pflicht sämtlicher Gesundheitsberufe gegen alle Routinekrankheiten wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter festgestellt.Schwangere sind gesetzlich zur Tetanus- und gegebenenfalls weiteren vorgeschriebenen Immunisierung verpflichtet; weitere Risikogruppen können gezielt geimpft werden.Der Minister kann Gebiete zu verpflichtenden Impfgebieten erklären; bei Infektionsereignissen sind Impfmaßnahmen für Risikopopulationen vorgesehen.Impfkarten sind für den Grundschulzugang ausdrücklich vorgeschrieben; nationale Impf- und Surveillance-Daten werden systematisch erfasst.Fehlender Impfnachweis verhindert nach Art. 23 die Aufnahme bzw. Teilnahme an der Grundschule; Einreisende ohne erforderliches Gelbfieberzertifikat müssen sich am Einreiseort gegen Gebühr impfen lassen.5Tanzania Ministry of Health – Public Health Act, Cap. 99 R.E. 2023
Tanzania Ministry of Health – Annual Health Sector Performance Profile / Immunization
Togo
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Das Programme Élargi de Vaccination organisiert die Routineimpfung; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Kinder wurde aus den geprüften aktuellen amtlichen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen erfassen Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Nationale Masern-Röteln-, HPV- und Polio-Kampagnen erfassen Kinder bis ins Schulalter; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal ist in Impf-, Surveillance- und Ausbruchsmaßnahmen eingebunden; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Zero-Dose-, untergeimpfte und in Ausbruchsgebieten lebende Kinder werden durch Catch-up- und Response-Kampagnen gezielt priorisiert.2024 waren 18 von 39 Gesundheitsdistrikten von Masernausbrüchen betroffen; das Public Health Emergency Operations Centre wurde aktiviert und Response-Impfungen durchgeführt.Masern, Polio, Gelbfieber, Meningitis und weitere Krankheiten sind Teil der verpflichtenden epidemiologischen Meldung; PEV-Daten und Impfquoten werden national dokumentiert.Die amtlichen Quellen belegen intensive Impf- und Ausbruchsmaßnahmen, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion allein wegen fehlender Routineimpfung.5Togo Ministry of Health – Rapport annuel de performance 2024
Togo Ministry of Health – Bulletin national de l’information sanitaire
Togo Ministry of Health – Nationale Impfkampagne 24.–30. November 2025
Tschad
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Der Tschad betreibt ein nationales Routine-Impfprogramm; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen Quellen nicht abgeleitet.Routine- und Outreach-Impfungen erfassen Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Nationale Impfkampagnen erreichen Kinder systematisch auch außerhalb von Gesundheitseinrichtungen; eine allgemeine Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheits- und Impfpersonal ist zentral in Kampagnen und Surveillance eingebunden; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Mobile, grenznahe und schwer erreichbare Bevölkerungsgruppen sowie Kinder mit Impflücken werden bei Polio- und anderen Kampagnen besonders priorisiert.Der Tschad ist von fortbestehender cVDPV-Übertragung betroffen; 2025 und 2026 wurden großflächige synchronisierte und nationale Polio-Impfkampagnen durchgeführt.Kampagnen umfassen epidemiologische Datenauswertung, Monitoring und grenzüberschreitende Koordination; Surveillance ist zentraler Bestandteil der Polio-Reaktion.Die aktuellen Quellen belegen sehr intensive Ausbruchsimpfung und Nachverfolgung, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5WHO Chad – Lake Chad Basin polio vaccination campaign 2025
UNICEF Chad – Nationale Polio-Impfkampagne 2026
WHO – Polio IHR Emergency Committee, March 2026
Tunesien
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Tunesien verfügt über ein nationales Routine-Impfprogramm für Kinder; eine allgemeine gesetzliche Pflicht sämtlicher Routineimpfungen wurde aus den geprüften aktuellen Nicht-COVID-Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen beginnen im frühen Kindesalter; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht außerhalb der früheren COVID-Sonderregel wurde nicht festgestellt.HPV ist national für 12-jährige Mädchen vorgesehen und wird schulnah bzw. im Rahmen des nationalen Programms angeboten; eine allgemeine Routine-Schulzugangssperre wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb der COVID-Sonderregel wurde nicht festgestellt.Risikobezogene Impfangebote können Gesundheitspersonal erfassen; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb besonderer epidemiologischer Maßnahmen festgestellt.Der nationale Impfkalender enthält alters- und zielgruppenbezogene Impfungen; HPV ist aktuell ausdrücklich auf Mädchen im Alter von 12 Jahren ausgerichtet.Das nationale Impfprogramm und die Surveillance dienen der Kontrolle und Eliminierung impfpräventabler Erkrankungen; in epidemiologischen Lagen können zusätzliche Maßnahmen erfolgen.Der nationale Impfkalender wird über den WHO/UNICEF Joint Reporting Form offiziell gemeldet und fortlaufend aktualisiert.Die 2021 eingeführten weitreichenden COVID-Pass-Sanktionen werden nicht auf die heutige allgemeine Routine-Impfpflicht übertragen; für Nicht-COVID-Routineimpfungen wurde keine vergleichbare allgemeine Zugangssanktion festgestellt.5WHO Immunization Data – Tunisia HPV vaccination schedule
Tunisia Legal Database – COVID vaccination-pass decree-law 2021 (historical special regime)
Uganda
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Der Immunisation Act verpflichtet Eltern bzw. Sorgeberechtigte ausdrücklich, Kinder entsprechend dem gesetzlichen Impfplan vollständig gegen die erfassten impfpräventablen Erkrankungen immunisieren zu lassen.Für die Aufnahme in Day Care Centre oder Pre-Primary Education muss eine Impfkarte vorgelegt werden; medizinische Ausnahmen sind gesetzlich geregelt.Auch für Primary Education ist die Impfkarte gesetzliche Aufnahmevoraussetzung; die Einrichtung muss eine Kopie der Karte jedes aufgenommenen Kindes aufbewahren.Für ältere Schülerinnen und junge Frauen enthält das Gesetz spezifische Tetanuspflichten; eine allgemeine Impfpflicht sämtlicher Hochschulstudierender wurde nicht festgestellt.Der Act erfasst neben Kindern auch Frauen im reproduktiven Alter und weitere Zielgruppen; Gesundheitspersonal kann über Zielgruppen- und Ausbruchsregeln betroffen sein, ohne pauschale Berufspflicht gegen alle Antigene.Eine allgemeine Impfpflicht sämtlicher Beschäftigter unabhängig von Zielgruppe oder Risiko wurde nicht festgestellt.Frauen von 18–49 Jahren, Mädchen von 15–17 Jahren sowie Kinder im HPV-Zielalter sind ausdrücklich gesetzlich erfasste Zielgruppen; medizinische Ausnahmen sind vorgesehen.Das Gesetz erlaubt Impfmaßnahmen gegen immunisierbare Krankheiten und unterstützt behördliche Reaktionen auf Public-Health-Risiken.Impfkarten sind gesetzlich vorgeschrieben und müssen von Betreuungseinrichtungen sowie Vor- und Grundschulen dokumentiert werden.Die Nichtbefolgung gesetzlicher Impfpflichten und Aufnahmevorschriften kann eine Straftat darstellen; fehlender Nachweis verhindert die reguläre Aufnahme in Day Care, Pre-Primary oder Primary Education.5Uganda Ministry of Health – Immunisation Act
Uganda Ministry of Health – Immunisation Act publication page
Zentralafrikanische Republik
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Die Zentralafrikanische Republik betreibt ein nationales Routine-Impfprogramm; eine allgemeine gesetzliche Routine-Impfpflicht für sämtliche Kinder wurde aus den geprüften aktuellen offiziellen Quellen nicht abgeleitet.Routineimpfungen erfassen Säuglinge und Kleinkinder; eine allgemeine Kita-Zugangspflicht wurde nicht festgestellt.Nationale Masern-/Röteln-, Polio- und weitere Kampagnen erfassen Kinder; eine allgemeine gesetzliche Schulzugangs-Impfpflicht wurde nicht festgestellt.Eine allgemeine Hochschul-Impfpflicht außerhalb von COVID-19 wurde nicht festgestellt.Gesundheitspersonal ist in Impf-, Surveillance- und Ausbruchsmaßnahmen eingebunden; eine pauschale gesetzliche Routine-Impfpflicht sämtlicher Gesundheitsberufe wurde nicht festgestellt.Keine allgemeine Routine-Impfpflicht sämtlicher sonstiger Beschäftigter außerhalb konkreter Risiko- oder Ausbruchslagen festgestellt.Abgelegene, Zero-Dose- und untergeimpfte Kinder sowie saisonal mobile Bevölkerungen werden besonders priorisiert.Nach cVDPV2-Übertragung wurden landesweite Polio-Impfkampagnen durchgeführt; zusätzlich besteht ein nationaler Plan zur Gelbfieberelimination mit Massenimpfung.Die aktuelle Public Health Situation Analysis dokumentiert Routineimpfquoten, Ausbrüche und nationale Impfpläne detailliert.Die geprüften offiziellen Quellen belegen intensive Routine- und Kampagnenimpfung, aber keine allgemeine Schul- oder Beschäftigungssanktion wegen fehlender Routineimpfung.5WHO Central African Republic – Polio protection in remote communities
WHO Central African Republic – Public Health Situation Analysis Dec 2025
WHO Central African Republic – Publications

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