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QR-Code generieren

Lesedauer 3 Minuten

Aktualisiert – Februar 21, 2024

Einen QR-Code generieren ist für all jene interessant, die z.B. einen Link auf einer Webseite teilen möchten. Ein QR-Code kann allerdings auch andere Informationen beinhalten.

Es gibt die Möglichkeiten online QR-Codes generieren zu lassen, aber auch offline. Letzteres ist die empfehlenswertere Methode, da hier keinerlei Daten in fremde Hände gelangen und man Herr seiner eigenen Daten bleibt, auch keine Registrierung, etc. notwendig ist, um Online-Services zu nutzen.

Somit sollte ein geeignetes Programm stets lokal installiert werden, um QR-Codes sicher und ohne Beteiligung Dritter erzeugen zu können.

Grundlagen

Fehlerkorrektur

QR-Codes beinhalten nicht nur die anwenderspezifischen Informationen, sondern ebenso Fehler-Korrektur-Mechanismen in unterschiedlichen Abstufungen (7 .. 30%). Dies bedeutet, dass bis zu 30% des Code-Abbildes unleserlich, zerkratzt oder anderweitig unkenntlich gemacht sein dürfen, die Informationen aber dennoch vollständig lesbar bleiben.
Deshalb sollte man stets die höchste Korrekturstufe wählen.

Bildformate

Unterschiedliche Bildformate decken einen weiten Anwendungsbereich ab. Welches Format zu bevorzugen ist, hängt u.a. auch von der erwünschten Datenmenge oder möglichen Skalierbarkeit ab. Pixelformate reichen von 1, 4, 8 oder 24 Bits/Pixel. Für die meisten Anwendungen reich das 4-bit-Format aus.

Wer mehr über Bildformate erfahren möchte, lese gern diesen Abschnitt zu Ende, wer lediglich QR-Codes zu generieren beabsichtigt, scrollt weiter nach unten, um das Programm, je nach Betriebssystem zu laden.

Nur der Vollständigkeit halber und, weil QR-Codes auch in Farbe erzeugt werden können, seien die verschiedenen Formate hier näher beschrieben:

GIF

GIF (Graphics Interchange Format) – stellt mit 8-bit-RGB Farbtiefe bis zu 256 Farben dar und bietet verlustfreie Kompression.

BMP

BMP (BitMaP) – unterstützt 256-Bit RGB und stellt über 16 Mio. Farben ohne Kompression dar. Größere Bilder haben ein hohes Datenaufkommen, weshalb das BMP-Format nur für kleine Grafiken, Symbole, etc. in Anwendung kommt.

JPG/JPEG

JPG/JPEG (Joint Photographic Experts Group) – ist das im Grafikbereich am häufigsten eingesetzte Format, stellt über 16 Mio. Farben dar. Dank von 0 .. 100 % skalierbarer Kompression sind Qualität und Dateigröße steuerbar.

PNG

PNG (Portable Network Graphics) – stellt im PNG-8-Format, entsprechend 8-Bit-RGB Farbtiefe 256 Farben, im PNG-24-Format, entsprechend 256-Bit-RGB Farbtiefe, jedoch über 16 Mio Farben dar. Die Kompression ist verlustfrei, liefert aber größere Dateien als das GIF-Format, vereint jedoch die Vorteile der JPG/JPEG- und GIF-Formate.

SVG

SVG (Scalable Vector Graphics) – unterstützt 256-Bit RGB und stellt über 16 Mio. Farben ohne Kompression dar, ermöglicht verlustfreies Skalieren und bietet verschiedene, im Grafikbereich vorteilhafte Funktionen, wie Schattenbildung, etc..

… unter MS Windows

Wer einen einfach zu bedienenden QR-Generator sucht und keine speziellen Java-Installationen vornehmen möchte, ist mit dem kostenfreien Easy QR Code Generator von fmcoders gut bedient. Er steht hier zum Download zur Verfügung.

Die Funktion des QR-Code Generators ist auf der Webseite weiter unten näher beschrieben. Er unterstützt, mit Ausnahme von SVG, alle vorstehend erwähnten Formate.

… unter Mac OS

gibt es mehrere Programme, ein sehr schlankes, aber dennoch in den wichtigsten Parametern konfigurierbares, kostenfreies Programm ist KUAR von Igor Savelev, das aus dem Apple App Store geladen werden kann. Das Programm unterstützt alle vorstehend aufgeführten Formate.

Auf Webseiten, Ausdrucken, etc. zu verwendende QR-Codes sollten im PNG-Format verwendet werden, auf großformatigen Drucken, wie Banner, Poster, etc. ist das SVG-Format zu bevorzugen.

Beispielhaft für die meisten QR-Code-Generatoren sei die Handhabung von KUAR erläutert:

  1. Im rechten Bereich unter „Enter text below“ wird z.B. der als QR-Code zu generierende Link eingetragen
  2. Links davon erscheint sofort die Code-Grafik, die man in jede beliebige Anwendung ziehen kann (drag & drop).
  3. Die Größe lässt sich über die Buttons S, M und L variieren.
  4. Ob die schwarze Grafik schwarz auf weißem, weiß auf schwarzem, schwarz auf transparentem oder weiß auf transparentem Grund dargestellt wird, kannn mit der mittleren Reihe der Buttons eingestellt werden.
  5. Die Fehlerkorrektur von wird von links nach recht zunehmend über die unteren Buttons definiert
    (L = niedrige, H = höchste Fehlerkorrektur)
  6. Oberhalb des eingetragenen Links kann das Bildformat festgelegt, die Grafik in den Zwischenspeicher kopiert, auf Festplatte gesichert oder gelöscht werden.

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