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Aktualisiert – Juli 22, 2025
Network-Marketing – damit will ich nichts zu tun haben, Schneeball-System, da verdienen nur die Ersten, die anderen fallen hinten runter, die Produkte sind VIEL zu teuer, da verdienen ja alle daran … – so die landläufige Meinung, ehemals auch meine. Dass es auch – angenehm – anders geht, beweist z.B. die Firma dōTERRA.
dōTERRA hat sich dem Vertrieb ätherischer Öle verschrieben und dies mit der Prämisse, dass auf jeder Seite der Flasche, also vom Produzenten bis zum Kunden alle gleichermaßen fair und gut leben können.
Dies wird einerseits möglich, als die Bauern, die unter Begleitung von dōTERRA die Pflanzen anbauen, aus denen vor Ort die Öle gewonnen werden, noch vor der Pflanzung kontinuierlich einen festgelegten Lohn erhalten, ausschließlich Öle dieser Bauern verarbeitet und keine Öle aus Ölbörsen (wo Öle unterschiedlicher Herkunft gemischt und an Großabnehmer verkauft) bezogen werden.
Andererseits tätigt dōTERRA keine Werbeausgaben, sondern bezahlt seine Berater, die entsprechend von ihren übergeordneten Beratern gründlich produktbezogen geschult werden und so kompetenter Ansprechpartner für Kunden und untergeordnete Berater sind.
Die Produkte sollen für sich sprechen und Kunden, dank solider Beratung, diese entsprechend dem erworbenen Wissen sicher anwenden können.
dōTERRA vs. adidas
Im Gegensatz zu dōTERRA hat z.B. adidas 2023 2,5 Mrd. Euro an Werbeausgaben getätigt, bei einem Umsatz von 21,4 Mrd.. D.h. über 10 % des Umsatzes werden in Werbemittel investiert, 125 Mio. Euro wurden an Dividende ausgeschüttet, also gerade einmal 5 % des Umsatzvolumens.
adidas ist eine Aktiengesellschaft, mithin seinen Aktionären gegenüber zur Gewinnmaximierung und hohen Ausschüttungen verpflichtet.
dōTERRA ist ein Privatunternehmen, das ausschließlich sich selbst, seinen Lieferanten und Kunden / Beratern verpflichtet ist – und sein will.
Bemerkenswert: Der Jahresumsatz 2023 betrug 1,9 Mrd., wovon stattliche 35 % an Provisionen ausgezahlt wurden.
Das Unternehmen ist lt. Business for Home Database mit AAA+ bewertet, den nur 5 % aller bewerteten Unternehmen belegen, bzw. auf Platz 3(!) unter mehr als 800 Network-Marketing-Unternehmen weltweit.
Im Vergleich zu 5 % Dividende bei adidas sind 35 % Provisionszahlung von dōTERRA eine ganz andere Hausnummer, bedenkt man, dass adidas einen mehr als 11-fach höheren Umsatz, nämlich 19,5 Mrd Euro mehr verzeichnet als dōTERRA …
Vergütungsplan
Der Vergütungsplan von dōTERRA ist öffentlich zugänglich und im Laufe der Zeit mehrfach optimiert worden. Wenn man die Einkommensmöglichkeiten in den ersten zwei Jahren betrachtet, so ist eine Spanne von 175 – 300 Euro/mtl. in den ersten vier Monaten realistisch und steigert sich auf 9.275 – 16.925 Euro/mtl. ab dem 24. Monat. Nach 38 Monaten können 23.425 – 32.325 Euro/mtl., nach dem 52. Monat gar 64.400 – 73.900 Euro/mtl. erzielt werden.
Vorstehende Werte wurden von dōTERRA aus dem Durchschnittseinkommen in 2022 errechnet und in oben verlinktem PDF zur Verfügung gestellt.
Schritt für Schritt voran
In den ersten zehn Monaten ist Ziel, die selbst verbrauchten Produkte kostentechnisch zu kompensieren. Bis etwa den 22. Monat wird von einer Ergänzung zum hauptberuflichen Einkommen gesprochen. Ab dem 24. Monat geht man davon aus, dass das bisherige Haupteinkommen vollständig durch dōTERRA ersetzt werden kann.
Mit steigendem Einkommen nimmt natürlich auch der einzubringende Arbeitseinsatz zu. Während man zu Beginn von einem Arbeitseinsatz von 3 – 10 Std./Woche ausgeht, die Ergänzung des hauptberuflichen Einkommens auf etwa 10 – 30 Std./Woche beanspruchen, von 25 – 30 Std./Woche ausgegangen wird, will man sein bisheriges Einkommen vollumfänglich ersetzen.
Ob man nun mit Vollgas oder angepasst an den eigenen Familienalltag voranschreitet ist einzig einem selbst überlassen.
Eigene Erfahrungen contra Verkauf
Der Schlüssel zum Erfolg ist nicht der Verkauf der Produkte, sondern der persönliche Gebrauch, aus dem die eigenen(!) Erfahrungen resultieren, über die man dann auch spricht.
Das ist ungefähr so, wie im Sommer das beste Eis vom Italiener, das man natürlich weiterempfiehlt. Ebenso selbstverständlich ist es, wenn man der Freundin das, aus eigener Erfahrung, bewährte Öl empfiehlt.
Der Unterschied ist, dass man für den Tipp mit dem besten Eis um die Ecke keine „Provision“ erhält, für den Tipp mit dem Öl hingegen schon, wenn die Person Deine Erfahrung ebenso machen möchte und somit sich das Öl bestellt.
Eigeninitiative
Dieses erworbene Wissen setzt man schließlich ein, um selbst Kurse auf z.B. Telegram, WahtsApp zu geben. Das können kurze Folgen von informativen Grafiken sein, aber auch ganze Präsentation, je nach eigenem Vermögen und Zeiteinsatz.
Hierzu kann man die eigenen Programme verwenden, mit denen man bereits per Du ist, oder man nutzt z.B. Canva, eine Grafik-Online-Plattform, die in den Grundzügen kostenfrei ist. Hier bin ich auf diese Möglichkeit näher eingegangen.
Auch hier gilt wieder, nicht muss, alles kann, wichtig ist, dass es ohne Druck und mit viel Freude geschieht.
Weiterbildung
Wichtig ist, dass man die angebotenen Produktschulungen von dōTERRA wahrnimmt, die konkrete Informationen zu den Eigenschaften und Wirkweisen beinhalten, aber auch Hintergründe für Weiterentwicklungen, Verbesserungen, etc..
Weiterbildungen werden in Eigeninitiative von Teams organisiert und gleichfalls kostenfrei angeboten. Sie werden von, in dem jeweiligen Fach ausgebildeten, kompetenten Personen gehalten, die in der freien Wirtschaft üblicherweise im drei- bis vierstelligen Bereich liegen.
Auch sonstige themenbezogene Kurse werden von fachlich qualifizierten Personen angeboten, – kostenfrei.
Erfahrungsgruppen dienen dem Austausch eigener Erfahrungen, der Recherche für eigene, akute Problemfälle und dem Mitteilen von eigenen Erfolgen in der Anwendung verschiedener ätherischer Öle.
Aus all diesen Möglichkeiten zu schöpfen hilft nicht nur im Eigeninteresse, sondern auch Fragen von Interessenten fachlich korrekt beantworten zu können. Auch dienen sie der Recherche, wenn einem eine Antwort auf eine Fragestellung noch unbekannt ist.
Letztlich steht auch die sog. Upline, derjenige, der die Einschreibung (Anmeldung) vorgenommen hat, für Fragen zur Verfügung.
Crossline zu arbeiten erweitert den Horizont, baut Beziehungen auf und fördert die Kommunikation über Team“grenzen“ hinweg.
Manche mögen sagen „Was hilft es mir, wenn ich jemanden unterstütze, der gar nicht in meinem Team ist?!“ Nun, je bekannter man insgesamt wird, desto mehr Verknüpfungen ergeben sich im „Netzwerk“. Wie in unserem Gehirn jede neuronale Verknüpfung von Vorteil ist, so ergeben sich mit der Zeit durchaus hilfreiche Verbindungen, ganz im Sinne eines förderlichen MITeinanders.
Probieren geht über Studieren
… so sagt man. Deshalb ist es gut, wenn man Interessierten anbieten kann, ihnen eine Probe von einem Öl oder anderen Produkt der Begierde zukommen zu lassen.
Proben kann man natürlich nur verschicken oder verteilen, wenn man selbst, entweder verfügbare Proben von dōTERRA hat oder, wie bei Ölen, diese in kleine, zuvor bestellte (z.B. bei Aromazeug), Fläschchen füllt und, versehen mit einem kleinen Anwendungshinweis, an denjenigen weitergeben kann.
Insoweit wird man also mit der Zeit einige Öle in seinem Fundus versammeln, wie auch andere Produkte, die man auf Empfehlung in eigener Sache beschafft und verwendet hat. Daraus kann man dann schöpfen und, nach drei, vier Tagen beim Empfänger nachfragen (sofern nicht persönlich übergeben), ob er es erhalten und schon ausprobiert hat.
Wie das so ist, werden Beipackzettel oder Gebrauchsanleitungen, wie z.B. der Anwendungshinweis, selten gelesen. So ist die meist erste Frage in diesen Fällen, wie man denn das gute Öl nun anwenden solle.
Gesetzlichkeiten
Mich persönlich hat immer gestört, dass bei den ätherischen Ölen stets ein vorwiegend schwammiger Sprachgebrauch vorherrscht: Es unterstützt, es fördert, es lindert, etc.. Statt zu schreiben, dass ein Öl hier oder da in dieser oder jener Weise hilft.
Das liegt – leider – an der vorherrschenden Gesetzgebung, wonach nur ein Arzt ein Heilversprechen abgeben darf. Da kam mir nun das Video „Heilen mit Düften“ von Dr.Dr.Dr.med.habil. Hanns Hatt von der Ruhr-Universität in Bochum gerade recht, denn er DARF was nicht ärztlich ausgebildeten Menschen versagt bleibt. Hier findet sich sowohl sein Vortrag, als auch der medizinische Hintergrund zu seinen Ausführungen für den Laien verständlich erläutert und nachvollziehbar.
Seither zitiere ich ihn mit großer Vorliebe, denn, nachdem ich jetzt verstanden habe WIE der Wirkmechanismus ist, kann ich mit noch größerer Überzeugung erklären, weshalb Öle diese Wirkung haben. Und Menschen, die sich immer gesagt haben „viel hilft viel“ sei dieser Fakt nahegelegt:
Ein einziger Tropfen Grapefruit-Öl beinhaltet 226,92 Billionen Öl-Moleküle. Aufgeteilt auf die etwa 37,2 Billionen Körperzellen (je nach Gewicht und Größe), verbleiben JE Zelle 6,1 Millionen Öl-Moleküle!
Das sollte doch reichen ;-)!
Nun, wenn wir also frohen Mutes und durchaus zutreffend verkünden, dass dieses Öl gegen dies oder jenes hilft, dann sollten wir uns stets „compliant“ (den gesetzlichen Formalien gerecht werdend) ausdrücken, auch, wenn uns dies schwer fällt.
Als Formulierungshilfe kann man entweder auf die herstellereigenen Produkt-Beschreibungen oder auf ChatGPT zurückgreifen, denn auch ChatGPT ist ein sehr kritischer und gesetzestreuer Ratgeber in solchen Belangen.
Beispiel-Formulierungen
Eine erlaubte Formulierung aus eigener Erfahrung ist: „Ich hatte Husten und habe drei Tage lang dreimal täglich dieses Öl eingenommen. Danach war mein Husten weg.„
Die herstellereigene Beschreibung würde in etwa lauten: „Die Bestandteile des Öles beruhigen die Atemwege.„
Die medizinische Formulierung wäre ungefähr: „Der Bestandteil x des Öles y wirkt bakterizid / antibakteriell.„