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El hongo Huaier en la terapia del cáncer

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Aktualisiert – enero 12, 2026

Seit über 1.600 Jahren ist der Huaier-Pilz bekannt und wird seit seiner Kultivierung in der Krebstherapie erfolgreich eingesetzt.

historia

Erstmals erwähnt wurde er um etwa 240 n Chr. in einem medizinischen Werk Zhou Hou Fang des Arztes Ge Hong. Der Titel deutet auf die Zeit nach der Zhou-Dynastie hin. Sinngemäß übersetzt „Handbuch der Notfall-Arznei“, das Rezepte für den Bereich Erste Hilfe fokussiert und heute noch in medizinischen Kontexten referenziert wird.
Weiter findet er sich in dem Buch Tang Ben Cao (Tang-Dynastie), das als Nachschlagewerk der Kräuterheilkunde galt.

Der Huaier-Pilz (Trametes robiniophila Murr) wurde zur Behandlung chronischer Leiden, zur schnelleren Rekonvaleszenz und allgemeinen Stärkung eingesetzt. Er wurde u.a. als durchblutungsfördernd und zur Beseitigung von Symptomen der Grundursachen von Tumoren geeignet bezeichnet.
Mangels ausreichender Verfügbarkeit, der Pilz wuchs nur in entlegenen Gegenden an den Stämmen alter Exemplaren des chinesischen Sophora-Baumes, geriet er bald in Vergessenheit.

Gegen Ende der 1970-er Jahre entwickelten chinesische Wissenschaftler eine Methode, um den Heilpilz zu kultivieren. Seit Anfang der 90-er war eine standardisierte Herstellung bei konsistenter Wirkstoffqualität gegeben.

El Polysaccharid-Protein-Komplex (PS-T), bestehend aus Polysacchariden und Proteinen, ist der Hauptwirkstoff: Eine Kombination aus einem aus 6 Monosacchariden bestehenden Heteropolysaccharid und einem aus 18 Aminosäuren zusammengesetzten Proteína.

Fabricante

Hersteller des Huaier-Granulats ist die 1995 gegründete Gaitianli Medicine Co., Ltd. mit Sitz in Qidong, Jiangsu. Das Unternehmen unterhält auf seinem rund 130.000 qm großen Gelände mit 1.700 Mitarbeitern Forschung-, Entwicklungs-, Herstellungseinrichtungen, Testlabore und Lager. Die Produktionskapazität beläuft sich auf 9.500 to Huaier-Pilz und 250 Mio. Säcken Granulat.

Forschungsschwerpunkt ist die Erforschung der Behandlung von Tumor- und Immunerkrankungen. Das Huaier-Granulat zeigt in Studien vielversprechende Ergebnisse zur Krebsbehandlung und Blockierung von Rezidiven (fuente).
Der Huaier-Pilz wird speziell in der Brustkrebs-Therapie als Forschungsschwerpunkt gewertet.

Das Produkt wurde zunächst als Referenzsubstanz für klinische Studien (32% Polysaccharide und 8% β-Glucane) produziert, wurde schließlich in China offiziell als adjuvantes Therapeutikum in der Onkologie zugelassen.

Heute wird es über Apotheken (PZN 19253502 – nur 30% Polysaccharide) und Online-Plattformen (Nutrimentas Granulat (identische Konzentration zum Studieninhalt mit 32% Polysacchariden)) weltweit vertrieben.
Das Nutrimentas-Granulat folgt dem wissenschaftlichen Standard des Originalherstellers Gaitianli Medicine Co., Ltd. (32% Polysaccharide, 8% β-Glucane)

Estudios

Als aktuellste, mittlerweile mehrfach bestätigte, Studie aus 2024, erstmals 2022 veröffentlicht, gilt derzeit die Tanaka-Studie des in der biomedizinischen Forschung tätigen Dr. Manami Tanaka, M.D., Ph. D., Kanagawa, Japan. Seine sehr ausführliche Arbeit, anlässlich der durch die modRNA-Impfungen (Corona) geschädigten ribosomalen RNA (rRNA) in Bezug auf die Wirkung des Huaier-Pilzes initiiert, zeigte, abweichend von der eigentlichen Intention seiner Arbeit, dass auch Krebserkrankungen auf Huaier ansprechen.

Die Studie zeigt, dass die Einnahme des Huaier-Extraktes bei Krebspatienten mehrere Effekte hat: Sie normalisiert die ribosomale Funktion, reduziert die Produktion schädlicher Spike-Proteine und verhindert Krebsrezidive bei fortgesetzter Einnahme.

Der Huaier-Pilz wirkt, – ausgenommen Hirntumore, da hier die Moleküle die Blut-Hirn-Schranke auf Grund der Molekülgröße der Huaier-Wirkstoffe mit TP-1: 2300 kDa, HP-1: 30 kDa* vermutlich nicht passieren können -, „allround“, nicht selektiv auf nur einige Krebsarten beschränkt.
Dies daher, als die Wirkstoffe lediglich für eine funktionale Normalisierung der Zellfunktionen sorgen. Das klingt sehr lapidar, ist jedoch hochkomplex, wie die Studie anschaulich darlegt.

*kDa wird als Angabe von Molekülmassen, insbesondere von Proteinen, verwendet. Die Einheit Dalton (Da) ist definiert als der zwölfte Teil der Masse des Kohlenstoff-Isotops 12C und beträgt 1,66053906660(50) • 10⁻²⁷ kg. kDa ist praktisch identisch mit kg/mol.

Otros estudios:

Funktion – für medizinische Laien erklärt

Rechtliche Hinweise: Diese Informationen dienen der Aufklärung und ersetzen nicht die Beratung durch einen Facharzt/Onkologen. Huaier-Granulat ist in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel eingestuft, nicht, wie in China, als Arzneimittel. Individuelle medizinische Entscheidungen sollten immer mit dem behandelnden Onkologen besprochen werden.

Krebszellen unterlaufen den Kontrollmechanismus des Körpers, den sog. Hippo-Pathway (der entscheidet, ob eine Zelle in Ordnung ist oder defekt und damit deren Zelltod, die apoptosis, eingeleitet wird), und verhindern damit die Apoptose, weshalb sie sich unkontrolliert und ungehemmt weiter teilen und vermehren.

Huaier sorgt für die Reparatur des Hippo-Pathways und ermöglicht damit der Zelle ihre ordnungsgemäße Funktion, das Ein- und Ausschalten verschiedener Gene, wieder aufzunehmen und schadhafte Zellen korrekt zu erkennen und zu eliminieren (apoptosis).

Erschwerend hinzu kommt, dass die sog. Killer-Zellen des Körpers (Immunzellen, NK-Zellen) bei Krebsleiden erschöpft sind und ihre Aufgabe Krebszellen zu zerstören nicht mehr nachkommen können.

Huaier aktiviert diese Killer-Zellen durch seine β-Glucane, womit das Immunsystem wieder neu trainiert und Krebszellen wie Metastasen aktiv angegriffen und zerstört werden können.

Es gibt 8 Hauptmechanismen mittels derer der Huaier-Pilz sein erstaunliches Werk erfolgreich verrichtet, nachfolgend auszugsweise und leicht verständlich beschrieben.

1. Die Wiederherstellung des Zellgedächtnisses

Eine Zelle hat spezifische Aufgaben, die im Zellkern in der RNA (- RiboNuclein Acid = DNA – DesoxyriboNuklein Acid) gespeichert sind. Ein Abschnitt daraus kodiert für Proteine, die die Funktion und Struktur der Zelle bestimmen, indem bestimmte Gene ein- oder ausgeschaltet werden.
Um zu vermeiden, dass dies geschieht achtet ein Torwächter (Hippo-Pathway) darauf, dass die Zelle ausschließlich die ihr bestimmte Funktion erfüllt. Tut sie dies nicht, erhält sie etwa eine halbe Stunde Zeit, um den Fehler zu korrigieren. Bleibt sie fehlerhaft, wird der Zelltod (apoptosis) eingeleitet, um zu verhindern, dass eine Zelle mit falschen Informationen sich vermehrt.
Fällt allerdings der Torwächter aus, wird sich die fehlerhaft kodierte Zelle unaufhaltsam weiter teilen.

Der Huaier-Pilz reaktiviert den Torwächter und stellt damit wieder die Kontrolle der Zellfunktion sicher.

2. Das Gen-Chaos

Werden in Folge der falschen Informationen die falschen Gene aktiviert oder deaktiviert, bzw. falsch ein- oder ausgeschaltet, werden andere Proteine produziert als erforderlich. Die Transkriptionsfaktoren sind gestört. Damit verliert die Zelle die ihr zugeordnete Funktion.

Allerdings werden Gene nicht wie in digitalen Logik-Schaltungen binär schlicht ein- oder ausgeschaltet, sondern auch, ähnlich einem Lautstärkeregler, fein justiert, also auf ganz leise, leise, mittel, etc. eingestellt. Entsprechend dieser Einstellung sorgen sie für eine der jeweiligen Situation angepasste Reaktion (Expression) auf die übermittelten Signale.

Die Wirkstoffe des Huaier-Pilzes reaktiviert tausende Gene wieder korrekt, bringt sie in ihren natürlichen Zustand, wodurch die Zelle wieder ihre ursprünglich zugeordnete Funktion aufnehmen kann.

3. Die Metastasen-Bremse

Die Signalwege PI3K, AKT y mTOR dienen der intrazellulären Kommunikation, die z.B. Wachstum, Teilungsverhalten und Stoffwechselprozesse bestimmen. Sind diese gestört, kann die Zelle nicht ihre originäre Funktion entfalten. Sind die Signalwege hyperaktiv, ist die Koordination der Prozesse unmöglich, mit der Folge, dass die Zelle außer Rand und Band gerät und sich lebhaft teilt (Metastasen bildet).

Huaier hemmt diese Hyperaktivität der Signalwege und verhindert damit das unkontrollierte Zellwachstum, samt Teilung und Verbreitung im Organismus.

4. Das miRNA-Kontroll-System

Verglichen mit einem Auto stellt das miRNA-Kontroll-System (microRNA) die ABS-Regelung (durchdrehende Räder werden abgebremst, während greifende Räder mit Antriebskraft versorgt werden) dar. Sie verhindert, dass Zellen durch falsche Informationen ins Schleudern geraten.
Rund 1.000 miRNA sind im menschlichen Genom kodiert und kontrollieren den Schaltzustand von Genen.

Bei Krebs werden Onkogene (mutierte Gene, die das Wachstum der Zelle außer Kontrolle geraten lassen) werden nicht mehr gebremst, was Wachstum und Ausbreitung des Krebses fördert.

Gleichzeitig werden Tumor-Suppressor-Gene (Gene, die Zellwachstum und -Teilung steuern) zu stark gebremst, wodurch der Krebs wiederum ungehemmt wachsen kann.

Der Huaier-Pilz bringt die fehlgeschalteten Gene wieder in die ihnen zugedachte Schaltstellung, wodurch das unkontrollierte Zellwachstum gestoppt und die fortgesetzte Zellteilung der defekten Zelle verhindert wird.

5. Das erschöpfte Immunsystem

Durch die mannigfache Fehlsteuerung ist das Immunsystem letztlich überfordert, kann den Krebs nicht mehr ausreichend bekämpfen, noch in Schach halten. Die kleinste Infektion, sei es ein Schnupfen, wächst sich u.U. zur handfesten Lungenentzündung aus, – mit den in der Situation oft fatalen Folgen.

Die Substanzen des Huaier-Pilzes aktivieren die NK-Zellen (natürliche Killer-Zellen) y macrófagos (fagocitos), die Krebszellen abtöten (apoptosis) und aufnehmen, um sie zu zersetzen. So kann das Immunsystem seine Schutzfunktion wieder aufnehmen und den Krebs wirksam bekämpfen.

6. Die Wanderlust der Krebszellen

Metastasierung ist das Auftauchen von Krebszellen an anderen Orten als dem ursprünglichen Tumor-Entstehungsort. Normalerweise haften Krebszellen an dem Gewebe, an dem sie entstanden sind. Im Laufe der Zeit sorgt aber die EMT (Epithelial-Mesenchymale Transition) für den Verlust des Klebstoffes, der die Zelle am Ort festhält. In Folge wandert sie im Organismus umher, bildet ein Bewegungs-Protein, das ihr ein Fortkommen zusätzlich erleichtert.

Der Huaier-Pilz hemmt diesen Vorgang der EMT und verhindert damit die Metastasierung.

7. Das Versorgungsystem der Krebszellen

Wandernde Krebszellen wollen leben und bilden daher neue Blutgefäße aus (Angiogenese), um sich zu versorgen. So entstehen neue Krebsgeschwüre an verschiedenen Orten im Körper.

Huaier hemmt den Wachstumsfaktor VEGF, der durch den Hypoxie-induzierbaren Faktor HIF-1α reguliert wird. Dadurch wird Versorgung der entstehenden Geschwüre unterbunden, weshalb der Tumor zugrunde geht.

8. Der Defekt der Ribosomal-RNA nach Chemotherapie

Chemotherapeutika schädigen die ribosomale RNA, denn sie zielen nicht selektiv auf die DNA ab, sondern beeinträchtigen auch andere zelluläre Strukturen.
Einige Chemotherapeutika, wie zum Beispiel Actinomycin D, lagern sich direkt in den DNA-Doppelstrang ein und verhindern damit nicht nur die Neubildung der DNA, sondern auch die Synthese der RNA, einschließlich der ribosomalen RNA (rRNA), die für die Proteinproduktion unabdingbar ist.
Die Zelle verliert damit ihre Fähigkeit zur Eiweißsynthese, was den Zelltod nach sich zieht.

Lt. aktueller Forschung wird die akute Toxizität von Azacitidin nahezu vollständig über RNA-Schäden vermittelt. RNA-Schäden spielen bei der Wirkung solcher Medikamente offenbar eine zentrale Rolle. Auch andere Substanzen, wie Anthrazykline, wirken durch die Bildung freier Radikale, die sowohl DNA, als auch RNA schädigen können.
Diese Schäden an der ribosomalen RNA stören die Funktion der Ribosomen, die für die Übersetzung (Traducción) von mRNA in Proteine verantwortlich sind, was letztlich zum Zelltod führen kann.

Der Huaier-Pilz repariert Schäden an den Ribosomal-Strukturen, was gesunden Zellen zu deren Regeneration verhilft, Krebszellen jedoch absterben lässt.

Principios activos

Die Hauptwirkstoffe des Huaier-Pilzes untergliedern sich in

1. β-Glucane (Beta-Glucane) – 20-30% des Extrakts

  • Polysaccharide mit 1,3- y 1,6-glykosidischen Bindungen
  • Aktivieren Toll-like Receptors (TLR2, TLR3, TLR6) auf Immunzellen
  • Stimulieren Natural Killer Cells (NK-Zellen) y macrófagos
  • Erhöhen TH1-Zytokinproduktion (IFN-γ, IL-2, TNF-α)

2. Polysaccharide (30-40% des Extrakts insgesamt)

  • Modifizieren die intestinale Mikrobiota
  • Fördern die Produktion von kurzkettigen Fettsäuren (SCFAs)
  • Dies aktiviert G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPR43, GPR109A)
  • Führt zu epigenetischen Veränderungen in Immunzellen

3. Bioaktive Metaboliten

  • Polysaccharide mit verzweigter Struktur
  • Triterpene
  • Phenolische Verbindungen mit antioxidativer Wirkung

Wann bewirkt die Einnahme von Huaier-Granulat was?

Die Einnahme soll in direktem Zusammenhang mit

  • konventioneller Chirurgie erfolgen (beschleunigt die Wundheilung)
  • Chemotherapie erfolgen (regeneriert Ribosomal-RNA, verhindert Nebenwirkungen)
  • Bestrahlung erfolgen
    (gemäß vorheriger Besprechung mit dem behandelnden Onkologen und dessen Kenntnis dieser Inhalte)
  • Hormontherapie erfolgen, da keinerlei Wechselwirkungen bekannt sind
  • Immuntherapie erfolgen, wegen synergistischer Wirkung

Nimmt man das Huaier-Granulat in der empfohlenen Dosierung regelmäßig ein, so sind folgende Wirkungen zu verzeichnen:

Tag 1-7:

  • β-Glucane aktivieren Makrophagen & NK-Zellen
  • Erste Immunantwort wird gestartet

Woche 1-2:

  • Transkriptionsfaktoren werden neuaktiviert
  • Erste Genexpression-Änderungen in Krebszellen

Woche 2-4:

  • Massive Genexpression-Umstellung (1000e Gene)
  • Hippo-Pathway wird repariert
  • Erste Apoptose (Zelltod) in Krebszellen

Woche 4-12:

  • EMT wird blockiert (Metastasierungsprävention)
  • Angiogenese wird gehemmt (Tumor verhungert)
  • Immunsystem ist vollständig retrained

Monat 3+:

  • Stabile Kontrolle der restlichen Krebszellen
  • Verhindert Rezidive und Metastasen
  • Normale Zellen regenerieren (besonders nach Chemo)

Dosierungsempfehlung

Am Beispiel von metastasierendem Brustkrebs nach Resektion und Ausräumung von 7 befallenen Lymphknoten lautet die evidenzbasierte Dosierungsempfehlung bezogen auf das Nutrimentas-Granulat mit 32% Polysacchariden folgendermaßen:

Phase 1: Akutphase – nach Resektion Wochen 1-4

Tumorlast: hoch (7 befallene Lymphknoten, Metastasenrisiko)

Empfohlene Tagesgesamtmenge: 60 g

  • Aufgeteilt: 3 × 20 g täglich (morgens, mittags, abends)
  • Zeitpunkt: am besten auf nüchternem Magen oder zwischen den Mahlzeiten

Wirkstoffgehalt in dieser Phase:

  • 60 g × 32% = 19,2 g Polysaccharide
  • Davon mind.: 60 g × 28% = 16,8 g β-Glucane

Zubereitung pro Dosis:

  1. 20 g Granulat in eine Tasse geben
  2. Mit ca. 100 ml heißem Wasser (80°C) übergießen
  3. Gut umrühren, bis es sich vollständig aufgelöst hat
  4. Mit lauwarmem Wasser auf ca. 250 ml auffüllen
  5. Langsam trinken

Phase 2: Konsolidierungsphase – Wochen 5-12

Nach Stabilisierung und erster Kontrolluntersuchung

Empfohlene Tagesgesamtmenge: 30 g

  • Aufgeteilt: 3 × 10 g

Wirkstoffgehalt in dieser Phase:

  • 30 g × 32% = 9,6 g Polysaccharide
  • Davon mind.: 30 g × 28% = 8,4 g β-Glucane

Dies repräsentiert die Standard-Dosis in der Onkologie und wird in den meisten Studien verwendet.

Phase 3: Erhaltungsphase – ab 4. Monat für weitere 6-12 Monate

Rezidivprävention und Metastasenprävention

Empfohlene Tagesgesamtmenge: 15 g

  • 3 × 5 g täglich = 15 g

Contenido en principios activos je Tag

  • 15 g × 32% = 4,8 g Polysaccharide
  • Davon mind.: 15 g × 28% = 4,2 g β-Glucane

Wichtige Hinweise:

  • Konsistenz ist wichtig: Für eine optimale Wirkung ist die tägliche Einnahme ohne Unterbrechung unabdingbar
  • Kontinuierliche Anwendung: Um die therapeutischen Effekte sicherzustellen ist die Einnahme über mindestens 6-12 Monate fortzuführen
  • Mit Schulmedizin kombinierbar: Es sind keine Wechselwirkungen bekannt
  • Magenschonend: Besser verträglich wenn das Granulat auf nüchternen Magen eingenommen wird
  • Verträglichkeit: In den ersten 1-2 Wochen können leichte Entgiftungsreaktionen auftreten (Müdigkeit, Kopfschmerzen). Diese sind normal und klingen schnell wieder ab.

    Kontroll-Untersuchungen

    Baseline – vor Huaier-Einnahme

    Blutuntersuchungen:

    • Tumormarker: CEA (Carcinoembryonales Antigen) – relevant für Brustkrebs
    • Tumormarker: CA 15-3 (besonders für Brustkrebs wichtig)
    • Tumormarker: CA 27.29 (zusätzlich für Brust)
    • Tumormarker: HER2/neu (falls noch nicht bekannt)
    • Vollblutbild: RBC, WBC, Hämoglobin, Hematokrit, Thrombozyten
    • Leberfunktion: AST, ALT, GGT, Bilirubin (wichtig, da Leberschaden bei Metastasen möglich)
    • Nierenfunktion: Kreatinin, BUN, GFR
    • Entzündungsmarker: CRP, Blutsenkung (ESR)
    • Immunfunktion: Lymphozytenzahl (CD4, CD8, NK-Zellen, falls möglich)

    Tumormarker – Spezifische Interpretation bei Brustkrebs

    CEA (Carcinoembryonales Antigen)

    • Normal: < 2,5 ng/mL (< 5 ng/mL bei Rauchern)
    • Was bedeutet Erhöhung: Rückfall oder metastatische Erkrankung
    • Sensitivität: 50-70% bei Metastasen

    CA 15-3 (Cancer Antigen 15-3)

    • Normal: < 25 U/mL (manche Labs < 35 U/mL)
    • Was bedeutet Erhöhung: Vor allem bei metastasiertem Brustkrebs relevant
    • Sensitivität: 70-80% bei Metastasen, nur 25% bei frühem Stadium

    CA 27.29

    • Normal: < 38 U/mL
    • Was bedeutet: Brustkrebs-spezifisches Marker
    • Zusätzliche Info zu CA 15-3

    Interpretation unter Huaier:

    • Gutes Zeichen: Marker fallen kontinuierlich oder stabilisieren sich auf tiefem Niveau
    • Warnsignal: Kontinuierlicher Anstieg trotz Huaier (= möglicherweise Nicht-Responder*)
    • Bemerkung: Einzelne Messwerte sind nicht zu wichtig, die Trends sind entscheidend!
    *Nicht-Responder erkennen

    Warnsignale deuten auf mangelnde Huaier-Wirksamkeit in der vorliegenden Dosierung hin:

    • Tumormarker steigen kontinuierlich (trotz regelmäßiger EInnahme von Huaier)
    • Lymphozyten bleiben niedrig (< 20%)
    • CT/MRT zeigt Tumorprogression
    • Neue Metastasen auf Bildgebung
    • Klinische Verschlechterung (Gewichtsverlust, Leistungsabfall)

    In diesem Fall sollte die Tagesdosis von Huaier auf 30-40g/Tag erhöht werden.

    Anzeichen für positive Wirkung

    Blutlabore:

    • ✓ Tumormarker fallen kontinuierlich
    • ✓ Lymphozyten steigen an
    • ✓ Normalisierung von Leber und Nierenfunktion
    • ✓ CRP (Entzündungswert) normalisiert sich nach initialer Erhöhung

    Bildgebung:

    • ✓ Tumorregression oder Stabilisierung
    • ✓ Lymphknotenverkleinerung
    • ✓ Keine neuen Metastasen

    Klinisches Befinden:

    • ✓ Steigende Energie
    • ✓ Verbesserter Appetit
    • ✓ Bessere Schlafqualität
    • ✓ Psychische Stabilisierung
    • ✓ Haarwachstum (Signal für Stammzell-Aktivierung)

    Blutbildparameter

    Während Huaier-Einnahme erwartete Veränderungen:

    Lymphozyten (normal: 20-40% der WBC)

    • Erwartete Änderung: ↑ Anstieg (= gutes Zeichen, Immunaktivierung)
    • Ziel: > 30%, idealerweise > 35%

    Hämoglobin (normal: 12-16 g/dL bei Frauen)

    • Erwartete Änderung: ↑ Stabilisierung/leichter Anstieg
    • Huaier unterstützt Blutbildung (wichtig nach Chemo)

    Thrombozytenzahl (normal: 150-400 K/μL)

    • Erwartete Änderung: ↑ Stabilisierung/Anstieg
    • Huaier unterstützt Blutbildung auch hier

    CRP (normal: < 3-5 mg/L)

    • Erwartete Änderung: ↑ Leicht ansteigen in Woche 1-2 (= Immunreaktion)
    • Dann ↓ Rückgang in Woche 3-4 (= gutes Zeichen)
    • Zeigt die Immunaktivierung

    Bildgebung (Baseline):

    • CT Thorax + Abdomen (sucht nach Lungenmetastasen und hepatischen Metastasen)
    • Skeleton-Szintigraphie oder PET-CT (sucht nach Knochenmetastasen)
    • Lokoregionäre Beurteilung (Operationsstelle, axilläre Lymphknoten)
    • Optional: MRT Leber (falls Verdacht auf hepatische Beteiligung)

    Phase 1: Akutphase – Wochen 1-4

    Dosierung: 3 × 20 g täglich = 60 g/Tag

    Woche 2

    • Klinisches Assessment:
      • Verträglichkeit, Nebenwirkungen, Energielevel
      • Appetit, Schlafqualität
      • Gastrointestinale Verträglichkeit (Übelkeit, Durchfall)
    • Labore (optional, nur wenn verfügbar):
      • Schnell-Blutbild (WBC, Linfocitos)
      • CRP (Entzündung)
      • Tumormarker (CEA, CA 15-3) – oft noch zu früh für signifikante Änderung

    Woche 4

    • Klinisches Assessment: Allgemeinzustand, Wundheilung (falls frisch operiert)
    • Blutuntersuchungen:
      • Tumormarker: CEA, CA 15-3, CA 27.29 (first response check)
      • Vollblutbild (WBC, Linfocitos, Hämoglobin)
      • Leberfunktion (AST, ALT, GGT, Bilirubin)
      • Nierenfunktion (Kreatinin, GFR)
      • CRP (Entzündungsmarker)
      • Wenn verfügbar: Lymphozytenprofil (CD4/CD8-Quote, NK-Zellzahl)
    • Notas
      • ✓ Tumormarker können in dieser Phase noch leicht ansteigen (erste „Entgiftung“)
      • ✓ Lymphozytenzahl oft erhöht (Immunaktivierung)
      • ✓ CRP kann leicht erhöht sein (Immunreaktion)

    Phase 2 – Konsolidierungsphase – Wochen 5-12

    Dosierung reduzieren auf: 3 × 10 g täglich = 30 g/Tag

    Woche 6

    • Klinisches Assessment: Energielevel, Symptombeschwerden

    Woche 8

    • Bildgebung:
      • CT Thorax + Abdomen (erste Bildkontrolle)
      • Fragestellung: Größenregression Primärtumor? Neue Metastasen? Lymphknotenrückgang?
      • Vergleich mit Baseline
    • Blutuntersuchungen:
      • Tumormarker: CEA, CA 15-3, CA 27.29
      • Vollblutbild
      • Leberfunktion
      • Nierenfunktion
      • Immunmarker (falls verfügbar)
    • Notas
      • ✓ Tumormarker sollten jetzt beginnen zu fallen (oder stabil sein)
      • ✓ Bildgebung sollte erste Regression oder Stabilisierung zeigen
      • ✓ Lymphozytenzahl persistiert erhöht (gutes Zeichen)

    Woche 12

    • Blutuntersuchungen:
      • Tumormarker (CEA, CA 15-3, CA 27.29)
      • Vollblutbild
      • Leberfunktion
    • Klinisches Assessment:
      • Entscheidung für Phase 3?
      • Responder vs. Non-Responder Beurteilung

    Phase 3 – Erhaltungsphase – ab Monat 4 für 6-12 Monate

    Dosierung: 3 × 5 g täglich = 15 g/Tag (oder alternativ 2 × 5g = 10g/Tag)

    Monat 4 (Woche 16)

    • Blutuntersuchungen:
      • Tumormarker: CEA, CA 15-3, CA 27.29 (response assessment)
      • Vollblutbild
      • Leberfunktion, Nierenfunktion
      • Immunmarker
    • Klinisches Assessment:
      • Gesamtevaluation bisheriger Therapieerfolg
      • Verträglichkeit, Lebensqualität
      • Evtl. Anpassung Dosierung basierend auf Markers

    Monat 6 nach Start

    • Bildgebung (KRITISCH):
      • CT Thorax + Abdomen oder PET-CT
      • Vergleich mit Woche 8 Bildgebung und Baseline
      • Ziel: Bestätigung stabiler Erkrankung oder weiterer Regression
    • Blutuntersuchungen:
      • Tumormarker (CEA, CA 15-3, CA 27.29)
      • Vollblutbild
      • Leberfunktion, Nierenfunktion
      • CRP
      • Hormonelle Marker (falls Hormontherapie geplant)

    Monat 9

    • Blutuntersuchungen:
      • Tumormarker
      • Vollblutbild

    Monat 12

    • Bildgebung (FOLLOW-UP):
      • CT Thorax + Abdomen oder PET-CT
      • Beurteilung Langzeit-Respons
      • Suche nach verzögerten Metastasen
    • Blutuntersuchungen (KOMPLETT):
      • Tumormarker: CEA, CA 15-3, CA 27.29
      • Vollblutbild
      • Leberfunktion, Nierenfunktion
      • CRP
      • Immunmarker (falls verfügbar)

    Langzeit-Überwachung ab 2. Jahr

    Dosierung: 2 × 3-5 g täglich = 6-10 g/Tag (Erhaltung)

    Alle 3 Monate:

    • Blutuntersuchungen: Tumormarker (CEA, CA 15-3, CA 27.29) + Vollblutbild

    Alle 6 Monate:

    • CT o MRT (je nach Protokoll des Onkologen)
    • Komplette Blutuntersuchung

    Jährlich:

    • Komplette Baseline-Untersuchungen (wie zu Anfang)
    • Umfangreiche Bildgebung

    Funktion – medizinisch-fachlich erklärt

    1. Hippo-Pathway

    Die normale Funktion des Hippo-Pathways ist wie folgt:

    Hippo-Signalweg aktiv
        ↓
    YAP1/TAZ werden phosphoryliert und inaktiviert
        ↓
    Transkription von Wachstumsgenen stoppt
        ↓
    Apoptose (zellulärer Selbstmord) oder Zellzyklus-Arrest
        ↓
    Tumor wächst nicht

    Bei Krebs (gestörter Hippo-Weg):

    Ablauf bei gestörtem Hippo-Pathway, z.B. bei Krebs:

    Hippo-Signalweg gehemmt/mutiert
        ↓
    YAP1/TAZ bleiben aktiv (dephosphoryliert)
        ↓
    Unkontrollierte Transkription von Wachstumsgenen
        ↓
    Cellulares Wachstum ist hyperaktiv
        ↓
    Krebs wächst unkontrolliert

    Huaier-Einnahme bewirkt durch die Polysaccharide und Metaboliten von Huaier die Aktivierung von:

    • LATS1/2-Kinasen (Upstream-Regulatoren des Hippo-Wegs)
    • Dies re-phosphoryliert YAP1/TAZ
    • YAP1/TAZ werden wieder inaktiviert
    • Der normale Zellzyklus-Kontrollmechanismus wird wiederhergestellt

    2. Korrektur der Transkriptionalen Dysregulation

    Bei einer Krebs-Erkrankung sind tausende Gene fehlgeschaltet: Gene, die eingeschaltet sein sollten, sind ausgeschaltet und umgekehrt.
    Huaier aktiviert die Transkriptionsfaktoren neu:

    • NF-κB (Kontrolliert Immunantwort und Zellüberleben)
    • c-Myc, Oct3/4, Sox2, Klf4 (Pluripotenz-Faktoren – aktivieren Stammzellfunktion)
    • p53 (Tumor-Suppressor – induziert Apoptose)
    • TCF/LEF (Wnt-Signalweg-Effektoren)

    Zudem wird die Massengenexpression umgepolt (binnen 4 Wochen lt. Tanaka-Studie)

    12.000 bis 25.000 neue Gene (normale Zellen haben nur ~20.000 insgesamt) und 8.000 bis 15.000 werden silenced (abgeschaltet)

    Dies führt zu einer massiven „Neuprogrammierung“ der Krebszelle:

    • Rückkehr zu stammzellartigen Eigenschaften (nicht-differenziert)
    • Apoptose-Wege werden aktiviert
      Oder:
    • es erfolgt die Differenzierung zum normalen Zelltyp (Zellspezialisierung)

    Durch die Reaktivierung von Stammzell-Genen (c-myc, Oct3/4) wird die Krebszelle wieder sensibel für normale Kontrollmechanismen.

    3. PI3K/AKT/mTOR-Signalweg-Modulation

    Normal (gehemmt):

    PI3K aktiv → AKT aktiv → mTOR aktiv → Zellwachstum gehemmt ✓
    (Das ist zu vereinfacht, aber das Konzept)

    Bei Krebs (hyperaktiv):

    PI3K überaktiv → AKT überaktiv → mTOR hyperaktiv → Unkontrolliertes Wachstum ✗
    (Dies ist einer der häufigsten Defekte in Krebszellen)

    Huaier bewirkt, dass

    • PTEN aktiviert werden (Negativer Regulator von PI3K)
    • TSC1/TSC2-Komplexe werden restaurado (hemmen mTOR)
    • PI3K/AKT/mTOR wird in normales Gleichgewicht zurückgebracht
    • Zellwachstum wird wieder kontrollierbar

    Anmerkung: Dieser Weg ist besonders bei HER2-negativem y Triple-Negative Brustkrebs übermäßig aktiv.


    4. miRNA- und piRNA-vermittelte Transkriptionskontrolle

    MicroRNAs (miRNA, kleine RNA-Stücke (Moleküle), mit einer Länge von 20-22 Nukleotiden) sind normalerweise die „Bremsen“ für fehlerhafte Gene. Bei Krebs sind diese Bremsen gestört:

    • Onkogene werden nicht mehr gebremst
    • Tumor-Suppressor-Gene werden zu stark gebremst

    Huaier sorgt für die Restauration der miRNA-Funktion:

    • miR-122 (hemmt HCC-Wachstum)
    • miR-145 (hemmt Stammzell-Gene in normalen Zellen)
    • miR-17/92-Cluster (wird von c-myc aktiviert, kann dann Apoptose induzieren)

    Neue miRNAs werden aktiviert, die:

    • Onkogene (z.B. KRAS, PIK3CA) runterfahren
    • Tumor-Suppressor-Gene (TP53, RB) verstärken
    • Angiogenese (Blutgefäßbildung) hemmen
    • Epithelial-Mesenchymale Transition (EMT) blockieren → blockiert Metastasierung

    Tanaka-Studie: Es entstehen hunderte neuer miRNA-Varianten, die Krebszellen gezielt „stumm schalten“.


    5. Immunaktivierung (Angeborenes Immunsystem)

    β-Glucane als Pattern-Recognition-Liganden:

    β-Glucane (aus Huaier)
        ↓
    Binden an Dectin-1 und TLR-Rezeptoren auf Immunzellen
        ↓
    Aktivierung von Makrophagen und NK-Zellen
        ↓
    Sekretion von Pro-inflammatorischen Zytokinen:
        • TNF-α (Tumor Necrosis Factor)
        • IL-12 (Interleukin-12)
        • IFN-γ (Interferon-Gamma)
        ↓
    Aktivierung von zytotoxischen T-Zellen (CD8+)
        ↓
    Erkennung und Lyse von Tumorzellen

    Das Immunsystem wird quasi „wach geschüttelt“ und erkennt Krebszellen wieder als Feinde.


    6. Blockade von Epithelial-Mesenchymale Transition (EMT)

    Der EMT-Prozess verursacht den Verlust der Haftung von Krebszellen an ihre Unterlage, wodurch sie im Organismus umherwandern können und so zur Metastasierung führen:

    • Células verlieren E-Cadherin (Zellklebstoff)
    • Células exprimieren Vimentin (Bewegungs-Protein)

    Huaier sorgt für die

    • Estabilización de E-Cadherin (Zellen „kleben“ wieder zusammen)
    • Abregelung de Vimentin (Zellen können weniger „wandern“)
    • inhibición de Snail-, Slug- y Twist-Faktoren (EMT-Induktoren)
    • Estabilización de β-Catenin (erhält normal-epitheliale Funktion)

    Damit wird die Bildung von Metastasen mechanisch blockiert, auch bei bestehenden Lymphknotenmetastasen.

    7. Blockade der Angiogenese (Blutgefäßbildung)

    Tumore können nur wachsen, wenn sie neue Blutgefäße bilden (Angiogenese). Dies wird durch VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor) vorangetrieben.

    Huaier wirkt dem entgegen, indem

    • VEGF-Expression gehemmt se convierte
    • VEGFR-Signalwege blockiert werden
    • HIF-1α (Hypoxie-Induzierbarer Faktor) abreguliert se convierte
    • alternativa pro-angiogene Wege (FGF, Notch) gehemmt werden

    Resultat: Der Tumor verliert seine Blutversorgung – Tumorwachstum wird gehemmt.

    8. Ribosomal-RNA-Struktur-Reparatur

    Das Problem nach Chemotherapie:

    • Chemotherapeutika, besonders Platinkomplexe wie Cisplatin, zerstören ribosomale RNA-Strukturen
    • Ribosomen sind die Protein-Fabriken der Zelle
    • Ohne funktionsfähige Ribosomen kann die Zelle keine Proteine produzieren

    Selbst wenn der Tumor abstirbt, können gesunde Zellen nicht regenerieren

    Huaier greift hier ein und

    • repariert Ribosomal-RNA-Strukturen
    • stellt el Protein-Synthesefähigkeit wieder her

    Damit können sich gesunde Zellen wieder regenerieren, während Krebszellen wieder absterben. Dies erklärt, weshalb Huaier-Patienten unter Chemotherapie weniger Nebenwirkungen haben und schneller genesen.

    Immunologisch relevante Gene

    Regelverhalten von Genen

    Gene können mit 0% Expression arbeiten (entspricht praktisch AUS) oder mit einem beliebigen Prozentsatz ihrer maximalen Kapazität, bzw. mit 100% Expression (für vollständig AN).

    Tumor-Nekrose-Faktor α

    Am Beispiel des Tumor-Nekrose-Faktors α (TNFα) sei das Regelverhalten und dessen Folgen erläutert:

    Der Normal“wert“ beträgt 40% Expression, genug, um vor Infekten zu schützen, zu wenig, um Gewebe anzugreifen.

    Steigt der Wert, z.B. bei rheumatoisder Arthritis, auf 100% (oder auch darüber), resultiert dies in

    • einem massiven TNF-α-Überfluss
    • dauerhafte Gelenkentzündung
    • Zerstörung von Knorpel und Knochen
    • einer systemischen Entzündung

    und der Symptomatik dauerhafter Gelenkschmerzen und Schwellungen.

    Reduziert sich der Wert hingegen auf z.B. nur 5%, dann folgt daraus

    • zu wenig TNF-α zur Pathogen-Tötung
    • Unbegrenztes Bakterien-Wachstum
    • Systemischer Organausfall
    • Todesfälle möglich

    Schlussfolgerung: TNF ist lebensnotwendig!

    Spektrum des Zytokins IL-6 (Interleukin 6)

    • Stumm – 0-5% des Kontrollwertes
      Keine Akut-Phase-Reaktion, keine Fever
      Infekt-Blindheit
    • Sehr leise – 5-15% des Kontrollwertes
      Minimale Entzündungsantwort
      Schwache Immunität
    • Leise – 15-30% des Kontrollwertes
      Milde lokale Entzündung
      NORMAL nach kleinem Infekt
    • Moderat – 30-50% des Kontrollwertes
      Deutliche, aber begrenzte Entzündung
      NORMAL bei Infekt
    • Alto – 50-80% des Kontrollwertes
      Starke systemische Entzündung
      Zu viel? Bei RA, IBD
    • Sehr laut – 80-95% des Kontrollwertes
      Massive systemische Entzündung
      Sepsis, Schock
    • Maximum – 95-100%+ des Kontrollwertes
      Zytokin-Sturm, Organversagen
      Tödlich (COVID-19, Sepsis)

    Beispiel für zu niedrige Expression

    • TNF-α bei 90% statt 40% des Kontrollwertes
      Autoimmun-Entzündung
    • IL-17 bei 85% statt 30% des Kontrollwertes
      Überproduktion von Th17 führt zu überschießenden Entzündungsreaktionen
    • IL-6 bei 95% statt 45% des Kontrollwertes
      Chronische Arthritis

    Beispiel für zu hohe Expression

    • TNF-α bei 10% statt 40% des Kontrollwertes
      Tuberkulose-Risiko
    • IL-10 bei 8% statt 35% des Kontrollwertes
      Entzündung unkontrolliert
    • IFN-γ bei 12% statt 50% des Kontrollwertes
      Virale Anfälligkeit

    Messmethoden

    Die Regulation von Genen erfolgt auf mehreren biologischen Ebenen. Um diese Ebenen zu verstehen, gibt es vier Hauptmessmethoden, die verschiedene Aspekte der Gen-Expression quantifizieren:

    1. Ebene 1: Transkription (DNA → mRNA)
      Messmethode: qRT-PCR
    2. Ebene Proteinproduktion (mRNA → Protein in der Zelle)
      Messmethode: Western Blotting
    3. Ebene 3: Sekretion/Zirkulation (Protein im Serum/Plasma)
      Messmethode: ELISA
    4. Ebene 4: Zelluläre Expression auf Einzelzell-Ebene
      Messmethode: Flow Cytometry

    1. qRT-PCR (Quantitative Reverse Transcription PCR)

    qRT-PCR misst die Menge der mRNA in Zellen oder Geweben in der Messgröße „Vielfaches“

    • Fold-Change (Vielfaches): Beispiel: TNF-α mRNA ist 2.5-fold erhöht
      • Bedeutung: 2.5× höher als die Kontroll-Gruppe
      • Ein Wert von 0.45 bedeutet: 45% der Kontrolle (also herunterreguliert)
    • Cycle Threshold (Ct): Rohwert, wie viele PCR-Zyklen bis zur Detektion nötig sind
      • Niedrigere Ct = mehr mRNA vorhanden
      • Höhere Ct = weniger mRNA vorhanden

    Was qRT-PCR NICHT misst:

    • die absolute Menge des Proteins
    • die Aktivität des Proteins
    • ob das Protein sekretiert wurde
    • die Konzentration im Serum

    Klinische Interpretation

    qRT-PCR: TNF-α = 2.5-fold
    
    Bedeutet: "TNF-α mRNA ist 2.5× höher als normal"
              "Der Gen-'Lautstärkeregler' ist lauter gestellt"
              
    ABER: Das sagt NICHTS über die tatsächliche TNF-α-Proteinmenge im Serum aus!
    Flow Cytometry zeigt, dass auch bei hoher mRNA nicht automatisch viel Protein pro Zelle entsteht, und selbst wenn, muss es noch sekretiert werden. Die 8.3-fold mRNA-Erhöhung im folgenden Beispiel kann also zu viel oder wenig Protein in den Zellen führen.

    Praktisches Beispiel

    Patient mit bakterieller Infektion:
    qRT-PCR (Blut-Leukozyten): TNF-α = 8.3-fold erhöht
    → Die Zellen produzieren viel mRNA
    → die aber nicht sofort im Serum messbar ist
    → denn das Protein kommt erst nach etwa 30 Minuten bis Stunden im Serum an.

    2. Western Blot

    Der Western Blot misst die Menge von Protein innerhalb von Zellen oder Geweben in der Messgrlße „Bandintensität“, den Phosphorylierungsstatus (aktiviertes vs. inaktives Protein) und verschiedene Protein-Isoformen.

    • Relative Bandintensität: 0-100% oder als Vielfaches zur Kontrolle
    • Beispiel: IL-6 Protein = 65% der Kontroll-Intensität
      • Bedeutung: Das Protein ist zu 65% so stark exprimiert wie in der Kontrolle

    Was Western Blotting NICHT misst:

    • ob das Protein aktiv ist (nur Präsenz)
    • ob das Protein sekretiert wurde
    • die Konzentration im Serum/Blut
    • auf Einzelzell-Ebene

    Klinische Interpretation:

    Western Blot: TNF-α Protein = 72% der Kontroll-Intensität
    
    Bedeutet: "TNF-α Protein ist zu 72% im Zell-Lysat vorhanden"
              "72% so viel Protein wie in der Kontroll-Zellkultur"
              
    ABER: Das sagt NICHTS über:
          - Wie viel TNF-α tatsächlich sekretiert wurde
          - Wie viel TNF-α im Serum ist
          - Ob das Protein aktiv ist oder nicht

    Praktisches Beispiel:

    Makrophagen-Kultur mit LPS-Stimulation:
    Western Blotting (Zelllysat): TNF-α = 85% der Kontrolle
    ELISA (Kulturüberstand): TNF-α = 2,800 pg/mL
    
    Fazit: Es wurde viel TNF-α Protein hergestellt UND sekretiert

    3. ELISA (Enzyme-Linked Immunosorbent Assay)

    ELISA misst die absolute Konzentration von Protein im Serum, Plasma, Zellkultur-Überstand oder anderen Körperflüssigkeiten in absoluter Konzentration.

    • pg/mL (Pikogramm pro Milliliter)
      für Zytokine wie TNF-α, IL-6
    • ng/mL (Nanogramm pro Milliliter)
      für konzentriertere Proteine
    • µg/mL (Mikrogramm pro Milliliter)
      für sehr hohe Konzentrationen

    Normalwerte für TNF-α (Beispiel):

    Gesund:              < 5-20 pg/mL
    Leichte Infektion:   20-100 pg/mL
    Moderate Infektion:  100-500 pg/mL
    Schwere Infektion:   500-5,000 pg/mL
    Sepsis/Cytokine-Storm: > 5,000 pg/mL (kann tödlich sein)

    Was ELISA misst:

    • absolute Menge des sekretierten/zirkulierenden Proteins
    • ob das Protein tatsächlich im Blut/Serum angekommen ist
    • die systemische Auswirkung (nicht nur lokal in der Zelle)

    Was ELISA NICHT misst:

    • wie viel mRNA vorhanden ist
    • wie viel Protein in den Zellen ist
    • ob das Protein aktiv ist
    • auf Einzelzell-Ebene

    Klinische Interpretation:

    ELISA: TNF-α im Serum = 65 pg/mL
    
    Bedeutet: "Es sind 65 Pikogramm TNF-α pro Milliliter Serum vorhanden"
              "Das ist 3-13× über dem Normalwert"
              "Es liegt moderate Entzündung vor"
              
    Dies ist eine ABSOLUTE Konzentration, nicht relativ!

    Praktisches Beispiel:

    Patient mit rheumatoider Arthritis:
    ELISA: TNF-α = 85 pg/mL (normal: < 20 pg/mL)
    qRT-PCR (Blut): TNF-α mRNA = 3.2-fold erhöht
    Western Blotting (Gelenksynovia): TNF-α = 95% (sehr hoch lokal)
    
    Fazit: Überall zu viel TNF-α,von der mRNA über zelluläres Protein bis zum Serum

    4. Flow Cytometry

    Flow Cytometry misst die Expression von Proteinen oder Markern auf der Oberfläche oder im Inneren einzelner Zellen in Prozent und Fluoreszent-Intensität.

    • % positive Zellen: Beispiel: 78% von CD4+ T-Zellen exprimieren IL-2
      • Bedeutung: 78% dieser Zellpopulation hat das Merkmal
    • Mean Fluorescence Intensity (MFI): 0-10,000+ (je nach Instrument)
      • Beispiel: IL-2 Expression MFI = 450 in CD4+ T-Zellen
      • Höhere MFI = mehr Protein pro Zelle

    Was Flow Cytometry misst:

    • Wie viele Zellen einer bestimmten Population ein Antigen exprimieren (%)
    • Wie viel Antigen pro Zelle vorhanden ist (MFI)
    • Zelluläre Heterogenität (nicht alle Zellen sind gleich!)
    • Zelloberflächen-Marker und intrazelluläre Proteine

    Was Flow Cytometry NICHT misst:

    • Die Serum-Konzentration (misst Zellen, nicht Serum)
    • Die mRNA-Menge – Wie viel insgesamt im Körper insgesamt ist –
      Mit zusätzlichen Daten (Zellzahl, Gewicht, etc.) kann man indirekt hochrechnen:
      Diese Hochrechnung ist jedoch nur eine Schätzung, nicht so exakt wie ELISA
      und sie erfasst nur die gemessenen Zellen (z.B. Blut-Makrophagen), nicht Gewebe-Makrophagen!

    Klinische Interpretation:

    Flow Cytometry: 73% von CD8+ T-Zellen exprimieren IFN-γ
                    MFI = 520
    
    Bedeutet: "73% der cytotoxischen T-Zellen haben IFN-γ Protein"
              "Der durchschnittliche IFN-γ-Gehalt pro Zelle ist 520 (MFI)"
              "Die T-Zell-Antwort ist aktiv"
              
    ABER: Das sagt NICHTS über:
          - Wie viel IFN-γ insgesamt im Serum ist
          - Wie viel IFN-γ mRNA vorhanden ist

    Praktisches Beispiel:

    COVID-19 Patient (Tag 3 nach Infektion):
    Flow Cytometry: 
      - 91% CD8+ T-Zellen exprimieren IFN-γ (high!)
      - MFI = 1,250 (sehr hoch)
      
    ELISA: IFN-γ im Serum = 180 pg/mL (normal: < 50)
    
    Fazit: Starke T-Zell-aktivierte IFN-γ-Produktion, systemisch messbar
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